Breitbandmessung, erheblicher unterschied bei Messprotokoll und einzelmessungen

shortex schrieb:
ist einfach überbucht
Kannst ja mal dein Glück bei der Verbraucherzentrale versuchen.
Immerhin ... das Segment ist überbucht, die Aussage hast du schon von Vodafone.
Zudem spürst du das auch und kannst es belegen.

Dennoch werden se sicherlich weiterhin schön Gigabit Tarife bei dir verkaufen und so Verbraucher täuschen.
Evt. interessiert sich ja mal eine der Verbraucherzentralen für sowas und kämpft das mit.
In der Theorie könnte auch ne normale Anzeige VoFo bissel ärgern - einfach Verdacht des Betrugs in den Raum stellen.

Hast du schon einmal geschaut, ob bei dir evtl. ein Nodesplit ansteht?
Da gabs früher so nen curl Befehl mit dem du vom Vodafone Speedtest die erkannten Werte auslesen konntest. In den Werten gibts auch ein Datum, falls Optimierungsarbeiten geplant sind.
 
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Blutomen schrieb:
Hast du schon einmal geschaut, ob bei dir evtl. ein Nodesplit ansteht?
Da gabs früher so nen curl Befehl mit dem du vom Vodafone Speedtest die erkannten Werte auslesen konntest. In den Werten gibts auch ein Datum, falls Optimierungsarbeiten geplant sind.
Siehe Beitrag #24 und #33.
 
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@Blutomen Danke für den Hinweis der auch tatsächlich sehr gut ist !
Das werde ich mal machen weil mit dennen hab ich nur gute erfahrung !

Das war schon extrem ärgerlich das zu sehen und ging mir richtig aufn keks. Danke

Soweit ich mich erinnern kann hatte der Techniker das erwähnt als er mit VF telefoniert hat.
Aber ich habe mal auf der Seite von www.oxg.de geschaut und da steht unter meiner Adresse:


Gute Neuigkeiten! Ihre Adresse liegt in unserem Ausbaugebiet. @Dr. Chaos

 
shortex schrieb:

Gute Neuigkeiten! Ihre Adresse liegt in unserem Ausbaugebiet. @Dr. Chaos

Dann sprich mit deinem Vermieter und sag Ihm das du gerne Glasfaser hättest, weil er muss einen OXG Gestattungsvertrag unterschreiben, also genehmigen das die Glasfaser ins haus gelegt werden darf.

Ansonsten kannst du auch mal mit dem OXG Team welches für deine Region zuständig ist Kontakt aufnehmen.
 
Dr. Chaos schrieb:
Dann sprich mit deinem Vermieter und sag Ihm das du gerne Glasfaser hättest, weil er muss einen OXG Gestattungsvertrag unterschreiben, also genehmigen das die Glasfaser ins haus gelegt werden darf.
Ist ja ein mehrparteienhaus und damals bei VF und Telekom mein interesse bekundet. Ich glaube das passiert dann schon automatisch weil das hier ein mehrparteienhaus ist und die WOhnbau hier hat mehrere 1000 wohnungen, wäre ja schön blöd wenn die das nicht von sich aus schon machen ?!
 
Kommt auf die Freigabe an!
Ist alles komplex.
Da muss man einiges klären, zumal in der Wohnung dann die Verlegung des Glasfaser offen ist (3m nach Tür machen sie meistens). Ansonst informieren und Wohnbau fragen etc.

Direkt Anbieter kontaktieren und deine Fragen stellen! Das hilft mehr!
 
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Dr. Chaos schrieb:
Im ex UM Gebiet und Berlin hat man von riesigen Segmenten gehört (1000+ Geräte) die so groß waren das man Sie im Upload mehrmals aufteilen musste weil ein CMTS ansonsten nicht gereicht hätte.
Ich war einst in so einem Segment, mit 1170 Kunden, davon ~700 im gleichen Upstream-Segment wie ich. Dann verschwanden plötzlich die Kunden aus dem anderen Upstream-Segment. Einige Zeit später wurde mein Segment erst auf ~350 Kunden und dann noch mal auf ~130 Kunden verkleinert.

Aktuell sind hier noch 124 andere Kunden im Segment, im Upstream gar nur noch 27.

Doch nun hat OXG hier den Ausbau angekündigt. Es würde ja total Sinn machen, dafür nur noch die letzten Meter vom Fibernode zu verglasfasern, aber ich befürchte, dass OXG komplett neu baut, was die Sinnhaftigkeit des Fiber Deep Ausbaus schon wieder in Frage stellen würde...
 
robert_s schrieb:
Ich war einst in so einem Segment, mit 1170 Kunden, davon ~700 im gleichen Upstream-Segment wie ich. Dann verschwanden plötzlich die Kunden aus dem anderen Upstream-Segment. Einige Zeit später wurde mein Segment erst auf ~350 Kunden und dann noch mal auf ~130 Kunden verkleinert.

Aktuell sind hier noch 124 andere Kunden im Segment, im Upstream gar nur noch 27.
Genau so hat es Vodafone fast in der ganzen Republik gemacht, 27 Kunden im selben Upstream Segment ist halt sehr entspannt und gibt in der Regel gar keine Probleme.
robert_s schrieb:
Doch nun hat OXG hier den Ausbau angekündigt. Es würde ja total Sinn machen, dafür nur noch die letzten Meter vom Fibernode zu verglasfasern,
Genau so wird es auch gemacht.
Man nutzt jetzt nicht direkt die Remote PHY Node des Kabel Netztes, aber es wird die selbe Anbindung genutzt. Genau aus dem Grund hat Vodafone damals so viel Geld in die Hand genommen um die Glasfaser bis ins Wohngebiet zu bringen. Jetzt rechnet sich das und man nutzt für für die Anbindung der GPON PoP die selbe Ethernet Anbindung wie für das Virtuelle CMTS oder die 5G Station um die Ecke.
 
Dr. Chaos schrieb:
Man nutzt jetzt nicht direkt die Remote PHY Node des Kabel Netztes, aber es wird die selbe Anbindung genutzt. Genau aus dem Grund hat Vodafone damals so viel Geld in die Hand genommen um die Glasfaser bis ins Wohngebiet zu bringen. Jetzt rechnet sich das und man nutzt für für die Anbindung der GPON PoP die selbe Ethernet Anbindung wie für das Virtuelle CMTS oder die 5G Station um die Ecke.
In meinem Fall ist es allerdings noch ein "echtes" CMTS mit analogem Fibernode. Aber vielleicht hat man ja mehr Fasern bis zum KVz gelegt?

Auf jeden Fall wurde der KVz schon vor einiger Zeit (aber nach(!) dem Ausbau zum Fibernode) von einem "Eintürer" zu einem "Dreitürer" ausgebaut, also dem Sockel ein drei mal so breites Gehäuse übergestülpt. Vielleicht um Platz zu schaffen für passive optische Koppler...?
 
robert_s schrieb:
In meinem Fall ist es allerdings noch ein "echtes" CMTS mit analogem Fibernode. Aber vielleicht hat man ja mehr Fasern bis zum KVz gelegt?
Man hat dein Segment segmentiert ohne auf vCMTS umzustellen?
Fasern hat man so oder so bis in das KVZ gelegt, früher lag 1 Koaxialkabel von der Kopfstation bis zum Verstärker und wurde dort aufgeteilt zu den Kunden = Megasegment

Bei der Segmentierung hat man aus einem Segment 10-20 kleine Segmente gemacht, aber man legt ja jetzt nicht 10-20 Koaxialkabel dort hin. Sondern man legt die Daten für alle diese Segmente digital zusammen und schickt diese über Glasfaser zur PHY Node und dort werden die Daten getrennt je nach Segment, aufbereitet und auf Kupfer übertragen. Das CMTS (CCAP Core) steht nicht mehr in der Kopfstation sondern, die kompletten Steuerung und Datenverarbeitungsfunktionen (DOCSIS) laufen als virtuelle Maschinen oder Container auf Standard Servern.
Die eigentlichen Hochfrequenzsignale werden erst im KVz (Remote-PHY-Nodes) erzeugt und an die Koaxialkabel übergeben.

Sollte man bei dir zwar segmentiert aber das alte CMTS erhalten haben, läuft nicht eine Glasfaser ins KVz mit allen Daten die dann erst dort getrennt werden, sondern das CMTS in der Kopfstation errechnet und erstellt für jedes Segment die Daten, welche schon ab dort in getrennten Fasern bis zum KVz laufen und dort nur noch von Licht auf Strom gewandelt werden.

Es gibt auch noch die Virtual Segmentation, da werden keine Fasern vom CMTS zum KVz gelegt sondern das alte Koaxialkabel bleibt liegen, aber man sendet oberhalb des normalen Kabel Signals noch ein zusätzliches Signals welches eine 10Gbits Ethernet Verbindung ermöglicht.
So kann ein Segment über das normale Signal versorgt werden und es stehen zusätzliche 10Gbits für 2-3 Segmentierungen zur Verfügung.

Das ist normale der 1. Schritt den man geht da so eine V Segmentation kann man innerhalb weniger Wochen durchführen und bringt erste Entlastung. Im Hintergrund laufen dann aber schon die Planungen eine richtige Segmentierung per Glasfaser durchzuführen, da dies aber oft viel länger dauert, passiert dies dann erst einige Monate später.
Daher berichten viele Kunden das die Segmentierung bei Ihnen in mehreren Schritten erfolgt ist.

robert_s schrieb:
Auf jeden Fall wurde der KVz schon vor einiger Zeit (aber nach(!) dem Ausbau zum Fibernode) von einem "Eintürer" zu einem "Dreitürer" ausgebaut, also dem Sockel ein drei mal so breites Gehäuse übergestülpt. Vielleicht um Platz zu schaffen für passive optische Koppler...?
Genau da drin ist die Node, entweder eine Remote-PHY-Node oder eine einfache Glasfaser - Kupfer Node und irgendwo dort liegen auch schon unbenutzte Fasern für das OXG Segment.
Vielleicht baut OXG das PoP direkt neben den Vodafone KVz oder man nutzt einen anderen Ort aber die Faser liegt schon im Boden.
 
Dr. Chaos schrieb:
Man hat dein Segment segmentiert ohne auf vCMTS umzustellen?
Richtig.
Dr. Chaos schrieb:
Sollte man bei dir zwar segmentiert aber das alte CMTS erhalten haben, läuft nicht eine Glasfaser ins KVz mit allen Daten die dann erst dort getrennt werden, sondern das CMTS in der Kopfstation errechnet und erstellt für jedes Segment die Daten, welche schon ab dort in getrennten Fasern bis zum KVz laufen und dort nur noch von Licht auf Strom gewandelt werden.
Es war vorher ein Casa CMTS, und danach auch ein Casa CMTS, allerdings mit einer anderen MAC-Adresse.
Dr. Chaos schrieb:
Das ist normale der 1. Schritt den man geht da so eine V Segmentation kann man innerhalb weniger Wochen durchführen und bringt erste Entlastung. Im Hintergrund laufen dann aber schon die Planungen eine richtige Segmentierung per Glasfaser durchzuführen, da dies aber oft viel länger dauert, passiert dies dann erst einige Monate später.
Daher berichten viele Kunden das die Segmentierung bei Ihnen in mehreren Schritten erfolgt ist.
Virtuelle Segmentierung gab es hier nicht, nur "klassische".
Dr. Chaos schrieb:
Genau da drin ist die Node, entweder eine Remote-PHY-Node oder eine einfache Glasfaser - Kupfer Node und irgendwo dort liegen auch schon unbenutzte Fasern für das OXG Segment.
Vielleicht baut OXG das PoP direkt neben den Vodafone KVz oder man nutzt einen anderen Ort aber die Faser liegt schon im Boden.
Also OXG nutzt VF(KD) Infrastruktur und baut nicht komplett neu? Wie sieht es denn mit der Verwendung von (mutmaßlich noch von der Telekom gemieteten) Erdrohren aus? Durch die kommt das Koaxkabel nämlich vom Node bis in den Hauskeller (sic!), wo die Hauseinführung sogar noch freie Schläuche hätte. Das wäre natürlich optimal, wenn OXG da einfach nur noch die Fasern reinzieht, und gar nichts mehr buddeln oder durchbohren muss...
 
robert_s schrieb:
Also OXG nutzt VF(KD) Infrastruktur und baut nicht komplett neu?
Richtig. Ich bin hier grad in Nordbayern an einem OXG-Projekt dran und darf Fasern vom KDG-PoP durchs Bestandsnetz Richtung OXG-MFG spleißen.
robert_s schrieb:
Wie sieht es denn mit der Verwendung von (mutmaßlich noch von der Telekom gemieteten) Erdrohren aus?
Als Hausanschluss würd ich das, ohne Erfahrung mit OXG verneinen. Da wird man sicher sauber was eigenes haben wollen.
 
rezzler schrieb:
Richtig. Ich bin hier grad in Nordbayern an einem OXG-Projekt dran und darf Fasern vom KDG-PoP durchs Bestandsnetz Richtung OXG-MFG spleißen.
Ist zwar etwas OT würde mich aber interessieren.
Baut OXT bei euch ein Zentrales PoP mit großem OLT im Container so wie es Deutsche Glasfaser macht, oder Verteilt man das PoP in viele Dezentrales Schaltkasten im Wohngebiet?
rezzler schrieb:
Als Hausanschluss würd ich das, ohne Erfahrung mit OXG verneinen. Da wird man sicher sauber was eigenes haben wollen.
Gehört das Leerrohr dem Hausbesitzer nutzten es die Betreiber in der Regel, sind es Rohre anderer Betreiber werden in der Regel eigene gelegt.
 
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