robert_s schrieb:
In meinem Fall ist es allerdings noch ein "echtes" CMTS mit analogem Fibernode. Aber vielleicht hat man ja mehr Fasern bis zum KVz gelegt?
Man hat dein Segment segmentiert ohne auf vCMTS umzustellen?
Fasern hat man so oder so bis in das KVZ gelegt, früher lag 1 Koaxialkabel von der Kopfstation bis zum Verstärker und wurde dort aufgeteilt zu den Kunden = Megasegment
Bei der Segmentierung hat man aus einem Segment 10-20 kleine Segmente gemacht, aber man legt ja jetzt nicht 10-20 Koaxialkabel dort hin. Sondern man legt die Daten für alle diese Segmente digital zusammen und schickt diese über Glasfaser zur PHY Node und dort werden die Daten getrennt je nach Segment, aufbereitet und auf Kupfer übertragen. Das CMTS (CCAP Core) steht nicht mehr in der Kopfstation sondern, die kompletten Steuerung und Datenverarbeitungsfunktionen (DOCSIS) laufen als virtuelle Maschinen oder Container auf Standard Servern.
Die eigentlichen Hochfrequenzsignale werden erst im KVz (Remote-PHY-Nodes) erzeugt und an die Koaxialkabel übergeben.
Sollte man bei dir zwar segmentiert aber das alte CMTS erhalten haben, läuft nicht eine Glasfaser ins KVz mit allen Daten die dann erst dort getrennt werden, sondern das CMTS in der Kopfstation errechnet und erstellt für jedes Segment die Daten, welche schon ab dort in getrennten Fasern bis zum KVz laufen und dort nur noch von Licht auf Strom gewandelt werden.
Es gibt auch noch die Virtual Segmentation, da werden keine Fasern vom CMTS zum KVz gelegt sondern das alte Koaxialkabel bleibt liegen, aber man sendet oberhalb des normalen Kabel Signals noch ein zusätzliches Signals welches eine 10Gbits Ethernet Verbindung ermöglicht.
So kann ein Segment über das normale Signal versorgt werden und es stehen zusätzliche 10Gbits für 2-3 Segmentierungen zur Verfügung.
Das ist normale der 1. Schritt den man geht da so eine V Segmentation kann man innerhalb weniger Wochen durchführen und bringt erste Entlastung. Im Hintergrund laufen dann aber schon die Planungen eine richtige Segmentierung per Glasfaser durchzuführen, da dies aber oft viel länger dauert, passiert dies dann erst einige Monate später.
Daher berichten viele Kunden das die Segmentierung bei Ihnen in mehreren Schritten erfolgt ist.
robert_s schrieb:
Auf jeden Fall wurde der KVz schon vor einiger Zeit (aber nach(!) dem Ausbau zum Fibernode) von einem "Eintürer" zu einem "Dreitürer" ausgebaut, also dem Sockel ein drei mal so breites Gehäuse übergestülpt. Vielleicht um Platz zu schaffen für passive optische Koppler...?
Genau da drin ist die Node, entweder eine Remote-PHY-Node oder eine einfache Glasfaser - Kupfer Node und irgendwo dort liegen auch schon unbenutzte Fasern für das OXG Segment.
Vielleicht baut OXG das PoP direkt neben den Vodafone KVz oder man nutzt einen anderen Ort aber die Faser liegt schon im Boden.