BTC und ETH Kurse im Fall - ab wann geben Miner auf?

SilentNewbie

Lieutenant
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Moin,

aktuell gehen die Kurse in den Keller. Gibt es irgendeine - auf fundierten Informationen beruhende - Einschätzung ab welchen Tiefpreisen die Miner aufgeben?

"Die Miner" gibt es natürlich nicht. Hobby-Miner in Europa mit hohen Strompreisen werden eher aufgeben als z.B. die Profis, welche u.a. mit billigem Strom aus Öl in der iranischen (?) Wüste ganze Mining-Container betreiben (wobei es auch dort während des sommers ein Verbot gab).
Die Profis in Ländern mit Billig-Strom sind für den Grafikkarten-Weltmarkt wohl relevanter. Es wäre mal interessant, wo da der break-even liegt, vermutlich erst wenn der erreicht wird, lassen die Preise nach.

P.S.: Und wann kommt endlich Proof of Stake für ETH?
 
Das wirst du wenn es soweit ist, dann in den Nachrichten hören oder sehen!
 
Hier ein Chart mit der aktuellen Hashrate des ETH-Netzwerks
https://www.coinwarz.com/mining/ethereum/hashrate-chart
Schau dir den Jahreschart an. Beim Crash Anfang 2018 hat es ca ein Jahr gedauert bis die Hashrate bedeutend gesunken ist. Macht ja auch Sinn, nur ein langfristiger Bärenmarkt wird die Miner vertreiben ,kurz- und mittelfristig werden das alle aussitzen und abwarten.
 
Das Problem ist, das solch ein „Ereignis“ eher noch dynamik rein bringt … also mehr gehandelt und nachfragen wieder angekurbelt wird … unabhängige Analysten sehen BTC mittelfristig bei 100.000 $ …
Nach jedem Regen gibt es Sonnenschein und so denken die miner auch eben. Und selbst wenn der Großteil der Grafikkarten die minen befinden sich nicht in Deutschland so dass was abfallen könnte :). Zumindest nicht nennenswert in absoluter Relation
 
Zuletzt bearbeitet:
Fallende Kurse hohlen nur noch mehr ins Boot, die dann wünschen, das Kurse wieder steigen.
 
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SilentNewbie schrieb:
ab welchen Tiefpreisen die Miner aufgeben?
Vermutlich geht es nicht um die Tiefe des Kurses, sondern um die Dauer. Je länger sich die Preise weit weg und damit unterhalb des bisherigen Allzeithochs bleibt, desto mehr werden aufgeben.
 
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SilentNewbie schrieb:
Moin,

aktuell gehen die Kurse in den Keller. Gibt es irgendeine - auf fundierten Informationen beruhende - Einschätzung ab welchen Tiefpreisen die Miner aufgeben?

ETH und BTC sind tot:


Hier kannst du für dich selber rechnen ab wann sich was lohnt:
https://minerstat.com/mining-roi-calculator
 
ich habe von einigen leuten gehört die 07/21 rum angefangen haben ihre rigs zu verkaufen, da der kurs dort eingebrochen war. aktuell ist es ja auf ähnlichem niveau
 
Fallende Kurse locken halt auch Investoren an, vor allem wenn es in der Vergangenheit da etwas zu holen gab. Dadurch wird halt viel Geld in den Markt gepumpt, womit das ganze wieder Stabilität bekommt und auch wahrscheinlich auf Dauer wieder anziehen wird.

Ein Abgesang auf die Kryptowährungen sehe ich genau deshalb einfach nicht. Miner wird es erst interessieren wenn der Kurs ins bodenlose abrauscht und da von ist man noch Meilenweit entfernt.
 
Beim Mining muss man schauen, wie spekulativ diese Art an Investition eigentlich ist. Wenn ich davon ausgehe, dass der Wachstum ähnlich wie die letzten 13 Jahre ist und die Rücksetzung halt immer mal wieder eintritt, dann ist Ethereum in 3 Jahren bei 20 000€ und es wird sich immer rechnen.
 
Chesterfield schrieb:
unabhängige Analysten sehen BTC mittelfristig bei 1000.000$ …
Die Zahl mit den drei Nullen hinter dem Komma lässt einen Tippfehler vermuten. Meinst du $1000?
 
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ist doch bedeutungslos ob ETH umgestellt wird. Ist nur ein coin von vielen die man per GPU minen kann.
Ob man 100€/Tag mit ETH macht oder 90€/Tag mit einem anderen Coin ändert an der Grafikkarten Situation rein gar nichts.
der Kurs könnte nochmal um 50% fallen und die Miner machen immer noch profit.
 
Was passiert denn mit den ganzen ERC-20 Coins wenn ETH 2.0 auf PoS umstellt? Bleibt der Rest dann bei PoW oder wird das automatisch geändert solange die auf dem selben Netz basieren?
Ergänzung ()

wern001 schrieb:
der Kurs könnte nochmal um 50% fallen und die Miner machen immer noch profit.
Das stimmt, aber der Profit wird halt deutlich kleiner. Da hängt es dann wirklich schwer von den Kosten ab. Man muss ja nicht nur Strom für die Grafikkarten berechnen, sondern auch noch Kühlung der Serverräume etc.
 
Letztes Jahr hab' ich das mal ausgerechnet.. da lag der Break Even Point bei knapp 800$. Mittlerweile müsste er (zumindest in Zentraleuropa mit unseren Energiepreisen und der gestiegenen mining difficulty) höher liegen, irgendwo bei 1.200$ - 1.500$ aber ich hab' mich auch nicht mehr wirklich damit beschäftigt..

Laut dem Chart auf der nachfolgenden Website müssten wir noch ca. 50 weitere Prozentpunkte verlieren damit wir auf 'Vorkriesenniveau' sind.

https://bitinfocharts.com/comparison/ethereum-mining_profitability.html#3y
 
Das wird noch ne Weile so weitergehen, nur weil es jetzt ein Tief gibt werden kaum Leute damit aufhören. Da muss es schon deutlich längere Zeit im Keller bleiben.
 
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SilentNewbie schrieb:
aktuell gehen die Kurse in den Keller. Gibt es irgendeine Einschätzung ab welchen Tiefpreisen die Miner aufgeben?
Wieso sollten die aufgeben?
Die Karten sind doch längst abbezahlt und reine Gelddruckmaschinen.
Der Weiterbetrieb kostet fast nichts und daher sind die Karten auch noch lange rentabel, sofern die Kurse nicht komplett einbrechen (nicht von den deutschen Strom-/ Miet- und Personalkosten ausgehen)
Und wenn genügend Miner in in anderen Ländern aufhören, dann gibts auch die Karten für die Miner wieder günstiger.
SilentNewbie schrieb:
P.S.: Und wann kommt endlich Proof of Stake für ETH?
Die wären schön blöd wenn sie POS wirklich bringen und nicht einfach immer wieder verschieben.
Aber letztendlich spielt es keine Rolle, da einfach auf den nächsten Coin gewechselt wird.

Damit sich die Situation wirklich ändert, brauchen wir möglichst lange einen möglichst niedrigen Kurs.
Und das kann diesmal mit der Zinspolitik und evtl. Einschränkungen/Verboten sogar etwas werden.
 
ghecko schrieb:
Ab wann geben religiöse Extremisten ihren Glauben auf?
Ein religiöser Glaube ist das nur, wenn man es schlecht angeht/durchrechnet.
Baut man sich das so auf, dass man am Ende wirklich ein Plus auf dem Konto hat, würde ich nicht von Glauben oder Religion sprechen. Ob die Sache gut oder schlecht ist, ist ne andere Frage...
 
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