Büro Etagen mit Acces Points befeuern. Aber welcher?

chr1zZo

Commodore
Registriert
Feb. 2009
Beiträge
4.433
Hallo in ein Internes LAN sollen mehrere Acces Points 3 Büro Etagen befeuern.

Welche Geräte Lohnen sich. Ist es möglich mit einem Gerät eine ganze Etage mit WLAN zu befeuern? Sagen wir von Anfang bis Ende einer Etage rund 20-30m.

Was ist besser? Normal Tisch Geräte oder mehr so Wandmontage? LAN Anschlüsse befinden sich immer direkt in den Büros und nicht im Gang.
 
Also die Fritzbox läßt sich gut mit denn hauseigenen Repeatern erweitern. Ich habe bei einem Kollegen im 3-Familien Haus über mehrere Etagen mit einer Fritzbox 7490 und den 450E Repeatern sehr gute Erfahrungen gemacht.

Avm Fritz WLAN Repeater 450E

 
Ein Repeater halbiert die Geschwindikeit jedesmal ;)

AccesPoint ist die bessere Wahl.

Würde den AP oben an die Wand machen, nirgends auf nem Tisch oder so. Zudem irgendwo zentral und nicht am Ende des Ganges/der Büros.

Budget für einen AccesPoint? Sonst Kriterien?

Vllt. https://geizhals.de/tp-link-tl-wa901nd-a489778.html ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Repeater ist immer nur eine Notlösung.
Wenn schon weit verteilt LAN Ports vorhanden sind, dann nimmt man Access Points.
 
Die Frage ist wie viele Geräte dran hängen. Wenn es nur 1-2 Wifi Clients sind reicht wahrscheinlich auch ein Repeater. Ansonsten natürlich eine andere Liga...
 
Also Repeater kommen hier nicht in Frage. Grundgerät ist zwar eine Fritzbox, aber das ganze wird ja dann durch einen 48er Switch verteilt. Das Budget pro AP liegt bei max 80€.

Es sind rund 10 Smartphones und 6 Tablets im Normalfall. Durchaus noch der ein oder andere Drucker.

An Seminartagen haben wir natürlich bis zu 50 Smartphones, Notebooks und Tablets im Hause :)
 
Nun der 450E kann in zwei Modi betrieben werden. Als rein kabelloser Repeater im einer Steckdose gesteckt, und ja dann ist es nicht so eine tolle Lösung. Aber er verfügt auch über einen LAN-Anschluss. Verbindet man ihn mit einem Kabel über Gig-LAN mit einem Router, bevorzugt den 4790, dann dient er auch als Access Point und das im ac-Modus, was ihn zu einer besseren Wahl macht als den TP-Link der nur N kann.

Letztendlich kommt es aber auf die Routerbandbreite an. Bei einer normaler DSL-Verbindung und 50 Teilnehmer wäre das zu wenig, selbst wenn alle Geräte verkabelt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von Steckdosen-APs rate ich einfach mal ab. Nicht weil sie nicht funktionieren würden, sondern weil sie schlicht und ergreifend schlecht zu positionieren sind. Für den besten Empfang bzw. möglichst große Reichweite/Datenrate empfiehlt es sich, die Geräte möglich zentral und relativ weit oben an der Wand anzubringen. Der Vorteil ist, dass das Signal nicht durch jedes einzelne Stuhlbein, Kabelnest, etc durch muss, sondern weitestgehend nur Luft und Wände "im Weg" sind. Darüber hinaus hat ein guter AP auch ordentliche Antennen im Gegensatz zu eingebauten Mini-Antennen.

Im privaten Bereich mag das alles nicht so wild sein, aber dein Szenario ("50 Smartphone/Laptops") ist nicht ganz ohne und da sollte man möglichst jedes bischen Signal und Datenrate rausquetschen. Welchen AP man da nimmt, ist recht einfach: Jeder WLAN-Router lässt sich prinzipiell auch als Access Point konfigurieren. Je nach Ausstattung (zB WLAN-ac) ist die Preisspanne relativ groß. Mit 80€ pro AP hast du aber ein gutes Budget.
 
Raijin schrieb:
Von Steckdosen-APs rate ich einfach mal ab. Nicht weil sie nicht funktionieren würden, sondern weil sie schlicht und ergreifend schlecht zu positionieren sind.


Da gibt es eine ganz tolle neue und innovative Erfindung, wie hieß die nochmal? Ach ja ich hab es:


Verlängerungskabel.:D
 
Schon, aber PowerLAN sollte nach Möglichkeit immer direkt in der Steckdose sitzen ohne weitere Komponenten dazwischen. Gerade Mehrfachsteckdosen sollte man tunlichst meiden. Ein reines Verlängerungskabel mag noch akzeptabel sein, aber wie ich bereits schrieb ist die optimale Position eines AP knapp unter der Decke. Das sähe reichlich blöd aus mit ner Schuko-Verlängerung ;)

Bei einer (semi)professionellen Lösung, die zT 50 Clients bedienen soll, würde ich daher keine Komprimisse machen. Für privat ist das sicher was anderes, aber mit einer halben Lösung ist am Ende niemand zufrieden.

Beispiel Hotel: Ich finde es echt klasse, dass man in den meisten Hotels heutzutage weitestgehend kostenloses Internet via WLAN hat. Aber: Wenn man am Ende mit 1 Balken Signal und mieser Geschwindigkeit nicht mal vernünftig surfen kann - wenn man denn überhaupt eine Verbindung zustande bringt - , hätte man sich das gleich sparen können. "Kostenlos" oder nicht, man bezahlt es immer, im Zweifelsfalle über den Zimmerpreis.....
 
Also ich kann bei bestem Willen deiner Argumentation nicht folgen. Wenn Du gesagt hättest, daß ein "normaler" AP wegen Antennen und so besser abstrahlt, das hätte ich eventuell nachvollziehen können. Aber Stromanschluss und Hässlichkeit ins Feld zu führen, nun das ist schlicht absurd, denn beides gilt gleichermaßen für einen "normalen" AP. So oder so, man braucht am am optimalen Ort, völlig egal wo der sich befindet, einen LAN- und einen Stromanschluss. Do wo sich der ideale Punkt befindet, der experimentell bestimmt werden muß, ist üblicherweise beides nicht vorhanden. Also müssen die entsprechende Anschlüsse zusätzlich gelegt werden. Wie man das bewerkstelligt, ist eine Abwägung zwischen Anspruch und Preis.

Was Hässlichkeit anbelangt, nun ein 450E sieht gegenüber irgendwelchen Kisten mit Antennen schon sehr dezent aus.

Letztendlich sehe ich beim 450E nur Vorteile, denn er ist 1.) mobiler und 2.) Es ist je nach Anwendungsfall möglich in im Brücken- oder AP-Modus zu betreiben. Sicherlich sinkt die Bandbreite im Brückenmodus, aber es steigt eben auch die Reichweite, bzw die Flexibilität.

Aber wie schon erwähnt, die AP(s) sind nicht das eigentliche Problem, sondern die Anzahl der Teilnehmer an einer einzelnen Fritzbox. Da kann der AP noch so perfekt sein, 50 Teilnehmer ist mehr als grenzwertig, selbst für ac-WLAN.

Ach ja, der AVM 450E ist kein Power-LAN, ganz andere Baustelle. Er ist ein WLAN-Repeater mit zwei Modi und integrierten Antennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
BlackWidowmaker schrieb:
Ach ja, der AVM 450E ist kein Power-LAN, ganz andere Baustelle. Er ist ein WLAN-Repeater mit zwei Modi und integrierten Antennen.
Mein Fehler, bin thematisch mit einem anderen Thread durcheinander gekommen was das PowerLAN angeht. ;)

Bei 50 Teilnehmern würde ich versuchen, möglichst das Optimum an Signalqualität herauszuholen = möglichst weit oben. Ob man das nu mit nem 450E von AVM per Verlängerung aufm Schrank macht oder im "best-case" mit einem AP unter der Decke inkl. PoE, sei mal dahingestellt. Beides, also 450E an der Wand, wäre aber .. .. interessant. Diese beiden doofen Pinökel da hinten dran, stören ein wenig. Abknipsen wäre ne Idee, hehe..


Den Brücken-Modus kannst du getrost außen vor lassen. AP, Repeater, Bridge und dergleichen sind keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal von AVM. Es gibt Hunderte von Geräten auf dem Markt, die das ebenfalls können. Einzig die Mobilität wäre ein Argument, weil "aus der Steckdose raus, in die Steckdose rein" handlicher zu bewerkstelligen ist als sich noch mit einem Netzteil rumschlagen zu müssen.

Preislich empfinde ich den 450E als .. .. durchwachsen. Für 50-55€ bekommt man zT schon WLAN-ac-Router (zB Archer C2). Allerdings muss ich gestehen, dass ich nicht weiß ob der auch den Repeater-Mode unterstützen würde - sofern Repeaterfunktion überhaupt notwendig wäre.


Naja, wie dem auch sei, ich denke der TE hat genug Input bekommen. Auch der AVM 450E ist eine Option, keine Frage. Das was/wie/wo muss der TE letztendlich selbst entscheiden, weil keiner von uns die Lokalität kennt :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben