Bund - Verweigerung (endlich mal wieder)

TwentyEight28

Lt. Junior Grade
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Hallöchen an alle. Folgende Situation:
Ich wurde schon T2 gemustert beim Bund trotz das ich ein Scheuermann an meinem Rücken an zwei Stellen habe. Die Sache ist die das sich das ganze nicht wirklich gegeben hat. Schmerzen beim liegen auf dem Bett etc.

Jetzt hab ich meine Bescheid bekommen das ich am 01.07 eingezogen werden soll. Gibts jetzt noch ne Möglichkeit denen irgendwie klar zu machen das das mit dem Rücken nicht wirklich was bringt ? Was muss ich da tun ? habe morgen erst mal vor zum Arzt zu gehen und mir eine Bescheinigung geben zu lassen das sich die Zustände nicht gebessert (sondern eher verschlechtert haben) . Wie wäre der weitere Weg ? Ein Antrag auf nachträgliche Musterung oder wie läuft das dann ?

Bin allen dankbar die mir helfen können.

lg
 
Man kann zu jeder zeit Verweigern. Einen Antrag auf nachmusterung kannst du stellen. Obs was bringt ist die andere sache.
 
denke mal das da eine erneute musterung zu beantragen ist

die andere möglichkeit ist Zivi ^^


Gott sei Dank bin ich ausgemustert...
T5 durch Heuschnupfen xD
 
Ein Attest deines Hausarztes hilft nicht viel. Wenn du beschwerden hast, schicken sie dich zum Amtsarzt. Nur das zählt.

PS. Drückeberger
 
Danke euch... Nix Drückeberger. Wegen mir Amtsarzt, aber ich lass mich nich durch die Gegend scheuchen. Einmal Rollstuhl reicht mir danke... Außerdem hab ich besseres vor als noch en Jahr zu vergeuden. Ich bi n 19 und will irgendwann auch mal zu potte kommen.

danke euch

Edit: Was heist nicht als ausreichend eingestuft. Der hatte den Beleg vom Krankenhaus da liegen weil ich mich ne Woche nich bewegen konnte. (ne Art Lähmung) entweder konnte er kein Deutsch oder er fands als minder schwer was ziemlich unwahrscheinlich is weil wenn man nichmal gerade schlafen kann ohne das man falsch Luft zieht.. ich weis ja nich..

Grüße
 
Was zählt ist der aktuelle gesundheitszustand. Und im übrigen war ich auch zivi. Ich hatte das glück das meine stelle nur 200m von zu hause weg war:D
 
WickedWeazel schrieb:
Gott sei Dank bin ich ausgemustert...
T5 durch Heuschnupfen xD

Bitte was?

Bei meiner Musterung war ein Kerl, der einen Herzfehler hatte und als T2 eingestuft wurde. Und Du wirst wegen Heuschnupfen als T5 gemustert? Da stimmt doch was nicht. oO

Verkehrte Welt sag ich da...

Trotzallem bin auch ich T5, "dank" zweier Zysten im Kopf und zu hohem Blutdruck. Nach 5 Minuten durfte ich gehen, obwohl ich 4 Stunden warten musste.

@ Topic:

Warum hast Du nicht schon bei der Musterung einen Antrag auf Verweigerung gestellt? Ich hatte da damals die Möglichkeit zu und hab es auch getan. Als ich nach der Musterung dann zum Abschlussgespräch gebeten wurde, konnte ich den Antrag wieder zurückziehen. Logisch, den brauchte ich ja jetzt nicht mehr...

Gruß,
addicT*
 
muahahahaha

T5 wegen nem Heuschnupfen, alter was geht denn bei denen ab.
 
Auf jeden Fall nochmal zum Arzt beim KWEA hin. Mit scheuerstellen auf dem Rücken, welche das tragen eines Rucksacks bzw. Koppeltragegestell nicht zulassen, bist du ein klarer fall für T5.
Das solltest du zuerst versuchen, wenn das dann immer noch nicht durchgeht, wirste wohl nen KDV Antrag stellen müssen.

Ich hab auch Heuschnupfen, hat die aber nicht interessiert- T2 und rein ins Gras ^^
 
T5 wegen Heuschnupfen woher will er das wissen kann auch sein das er im Theoretischen teil versagt hatt da bekommt mann ja kein ergebniss.


@Thred, normalerweiße wenn du eingezogen wirst, und du da nicht liegen kannst wegen deiner Krankheit bisste ein paar Tage da gehste zum BW Arzt der sieht sich das an entweder erstmal KZH oder gleich ausgemustert.
 
Ich weiß ja nicht, warum manche hier bei Ausmusterungsgrund Heuschnupfen lachen.
Ich hatte das früher richtig schlimm, manchmal war es echt so, dass ich aus dem Haus bin und sofort niesen musste, stellenweise dann auch mal paar Minuten durchgehend am Stück, die Nase lief, nicht selten zwei Packungen Taschentücher am Tag verbraucht. Am nervigsten war noch das Augentränen, viel sehen konnte ich zur Pollenzeit nicht draußen.
Wenn man es so hat ist man beim Bund zu der Zeit einfach nicht voll einsetzbar, irgendwas draußen machen geht halt nur eingeschränkt, Kampfeinsatz wäre unmöglich. Wieso sollte sich der Bund mit Leuten belasten, die sowas haben, wenn auf der anderen Seite genug Leute mit T2 nicht gezogen werden?

Ich persönlich bin T2 gemustert, nicht wegen Heuschnupfen, habe ich inzwischen auch nicht mehr (warum auch immer das weg gegangen ist), sondern weil ich nicht genug sehe.
Ein Kumpel hat T5 wegen einem eingewachsenem Zehennagel, ein anderer wegen zu schlechten Zähnen und einer wegen Untergewicht - ich denke wenn man wirklich ausgemustert werden will, dann findet man schon einen Weg. Muss man halt für sich selbst entscheiden, ob man das will.
Wobei ich denke, dass T5 im Fall des Threaderstellers die logische Konsequenz ist.
 
Athlonscout schrieb:
Ein Attest deines Hausarztes hilft nicht viel. Wenn du beschwerden hast, schicken sie dich zum Amtsarzt. Nur das zählt.

PS. Drückeberger

oiiii,

wenn ich damals gewusst hätte, was für ein Chaotenhaufen die Bundeswehr ist, dann hätte ich auch verweigert. Ohne Frage. Und definitiv was sinnvolles gemacht.

Das einzige was unser Trupp damals konnte war Saufen, saufen, saufen, saufen, und ich hab vergessen: Saufen.

War die schlimmste und und ich meine das so, schlimmste Zeit meines Lebens. 15 Monate musste ich da durch (1984).

Ich würde heute jedem raten zu verweigern.

Gruß *michi*
 
Erst mal danke an alle. Bin nich beleidigt keine Angst ;) . Naja das mit der vorhergehenden Verweigerung hatte ich schlicht und ergreifend verpennt. Naja dann rückte das Abi näher und der Gedanke an den Bund immer weiter weg.

Der Weg der Vorgeschlagen wurde bei akuten Problemen darauf hinzuweisen ist glaub ich der Beste. Den nehm ich ^^ . Im Grunde bin ich auch sehr zwiegespalten. An meiner Wunschuni nur noch dieses Jahr Diplom danach das Master Zeug und beim Bund sicheres Geld für 9 Monate und sicher ne Menge Spaß (zumal ich im Führungsunterstützungsbatallion bin) . Werd vor Ort schauen wie mein Rücken reagiert :) .

Danke an alle für die Hilfe. Erzählt mal noch bisschen wies bei euch beim Bund abgelaufen ist das interessiert mich jetzt :D
 
@ TE:

Einfachste Version - du rufst morgen mal beim zuständigen KWEA an und fragst nach wie das ist, die werden dir die Informationen geben die du brauchst ;)
 
Hi TE,

tja, ich habs ja schon angedeutet. Ich war bei der Nachschubkompanie 170 in Hamburg Jenfeld (heute aufgelöst, die Kaserne gibt es nicht mehr) Zuvor war ich bei der Ausbildungskompanie 7/6 in Boostedt (Schleswig-Holstein). War Kraftfahrer, Munitionsnachschub, - (Munbunker).

Nun, was wie war? 1. Gammel, 2. Gammel, 3. Gammel. Es war todlangweilig. Wirklich. Es kam maximal ein 10Tonner mit Munition pro Woche, wenn überhaupt, das war schnell wegsortiert. Noch dazu waren wir 5 Mann, die sich die wenige Arbeit teilen mussten. Wir haben ziemlich viel Blödsinn gemacht. Na ja, die ganze Kompanie. Auch als "Diszi-Kompanie" verschrien, Diszi = Disziplinarverfahren. In einem Jahr hat es die Kompanie auf über 600 davon gebracht. Heißt eigentlich hatte jeder von uns am Ende mindestens eines. :D

Das kam wohl von der zweiten Lieblingsbeschäftigung damals: Saufen (Sagte ich schon). Ich habe mein Leben nie wieder so viel flüssiges zu mir genommen wie damals. (Man passt sich halt an :D ).

Ich wollte zuerst verweigern, aber mein alter Herr, noch viel früher einer derjenigen die bei der Wiederbewaffnung 1954 dabei waren als freiwilliger. Zeitsoldat. Und er schwärmt heute noch davon. Nun, er hat sich damals durchgesetzt und ich bin zum Bund. Später hat er sich bei mir entschuldigt. (Wenn ich gewusst hätte wie die Zustände heute sind).

Nun, vielleicht hab ich einfach nur schlechte Erfahrungen gemacht. Vielleicht lag's auch daran das ich beim Heer war.

Mich hat man übrigens später von T2 auf T3 runtergestufft (Weil ich am Ende der Dienstzeit einen Unfall hatte), hat mich um die "Mob-Reserve" gebracht. Bin nie wieder hin, keine Reservistenübung nix. Worüber ich nicht wirklich traurig war.

Den Scheuermann hatte ich damals auch schon. Ich hab dann gewitzelt, das man wohl alles zieht, was einen Finger (den am Abzug) krumm machen kann. Kam bei den Musterungsärtzen nicht so gut an :)

Viel Spaß bei dem Haufen.

Gruß *michi*
 
Das ist aber lang nicht überall so. Bei uns war in der AGA die ersten 8 Wochen Alkoholverbot. Waren eigentlich nur 4, aber da sich manche gleich nach der Freigabe dermaßen daneben benommen haben und Ausbilder angepöbelt, wurden es halt 8. Danach gabs mal nen Feierabend-Bier oder etwas mehr auf nem Zugabend, aber viel Alk war da nicht im Spiel, dazu waren wir abends meist viel zu müde.

Was die Zeit nach der Grundausbildung angeht: Wenn du heute schon weißt, was du danach studieren willst, dann kannste die Freizeit gut für Vorbereitungen darauf nutzen. Ich wusste leider erst am Ende meine Bw Zeit, was ich studieren will, da war der Mathe-Schock zu Beginn recht groß ;)

Ich würde immer wieder zur Bw gehen, klar manche Momente waren einfach nur scheisse (Anstrengend), aber insgesamt würde ich es dem Zivi immer vorziehen.

Kein Zivi hat so einen ordentlichen Kleiderschrank wie ein Soldat in der AGA :D
 
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