News Bundesnetzagentur: Wann DSL-Anschlüsse zugunsten von Glasfaser abgeschaltet werden

Andy

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Niemand wird mein DSL Anschluss wegnehmen :)
 
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Jetzt muss nur noch mein Vermieter mitspielen und einen Glasfaseranschluss legen lassen, aber er hat zu sehr Angst um seine Bausubstanz, "weil die ja so große Löcher in den Keller bohren".
 
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Genau, redet mal von der DSL Abschaltung, wenn es Teile der Berliner Innenstadt gibt, wo Glasfaser im einstelligen Bereich liegt.
 
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@Myki dort ist der Leidensdruck noch zu gering
Gibt ja auch TV-Kabel über das 1 Gbit/s möglich ist
 
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Die neue Infrastruktur müsse nahezu flächendeckend verfügbar
Ich glaube, die Politik versteht nicht, dass "nahezu flächendeckend" einfach nicht genug ist.

Es kann einfach nicht sein, dass eine Straßenseite mit GF versorgt wird, und die Andere nicht!

Empfehle wärmstens den Clip hier, damit ihr versteht was ich meine. ;)
 
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sarge05 schrieb:
Niemand wird mein DSL Anschluss wegnehmen :)
Der Moment an dem mir irgendjemand Glasfaser legen kann, ist der Moment in dem die das alte Kupferkabel gerne rausrupfen können. Ich will endlich ins 21. Jahrhundert.
 
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Warum auch ein funktionierendes Backup in der Hinterhand halten? Machen wir ja sonst auch nicht. Also abschalten und nicht weiter drueber nachdenken.
 
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Bis Glas bei uns im Dorf liegt, müssen erstmal die Internet Rentner überzeugt werden, damit hier überhaupt ausgebaut wird. Bisher haben sich 70% unserer Einwohner gegen einen Ausbau verwehrt, da man ja alles habe was man braucht. Da ist es auch ziemlich hinderlich wenn jeder hier seinen Anteil dazu beitragen muss, um den Ausbau überhaupt erst zu ermöglichen.

Naja, wir sind am Ende wohl immer noch eines der dunklen Flecke auf der Karte … zumindest noch auf die nächsten 15 Jahre :(
 
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Irgendwie verstehe ich das noch nicht ganz. Hier geht es anscheinend immer nur darum, wie viele Glasfaseranschlüsse gebucht wurden, aber nicht darum ob sie für alle verfügbar sind. Wenn 80% der Anschlüsse in einem Bereich Glasfaser sind, weil die anderen 20% nur DSL kriegen können, dann nimmt man denen ihren Anschluss komplett weg oder wie?

Die einzig relevante Maßgabe kann nur die 100%ige Verfügbarkeit von Glasfaser sein. Vorher kann Kupfer nicht abgeschaltet werden.
 
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chithanh schrieb:
Gibt ja auch TV-Kabel über das 1 Gbit/s möglich ist
Mehrmals probiert, in meiner Gegend war es der Horror, dann lieber VDSL.

Ich könnte auch schon längst auf Glasfaser upgraden, aber die Preise hier sind mehr als Frech, also bleib ich bei der 100er VDSL Leitung. Ich hab Zeit und mal sehen wie die Preise sich so entwickeln.
 
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Fluppi schrieb:
Jetzt muss nur noch mein Vermieter mitspielen und einen Glasfaseranschluss legen lassen, aber er hat zu sehr Angst um seine Bausubstanz, "weil die ja so große Löcher in den Keller bohren".
Vermieter, die sich gegen Glasfaser stellen, sind mir ein Mysterium. Billiger kriegt man doch keine Wertsteigerung für seine Bude. In 10 Jahren wir das Ding ohne Glasfaser keiner mehr haben wollen. Unser Vermieter hat gleich noch Geld für nen Router draufgelegt, damit wir den Vertrag abschließen.

Myki schrieb:
wenn es Teile der Berliner Innenstadt gibt, wo Glasfaser im einstelligen Bereich liegt.
Genau deshalb gibt es ja Vorgaben zur Verfügbarkeit. Das ganze jetzt zu planen ist jedenfalls absolut sinnvoll.

dh9 schrieb:
Warum auch ein funktionierendes Backup in der Hinterhand halten? Machen wir ja sonst auch nicht. Also abschalten und nicht weiter drueber nachdenken.
Mit dem Kabel im Boden ists ja nicht getan. Du brauchst auch die Verteiler und das ganze Backend. Außerdem brauchen die Kunden dann Modems, die mit DSL überhaupt noch was anfangen können. Ziemlich teures Backup. Zumal der einzige nennenswerte Schadensfall das Durchtrennen der Glasfaser ist und die DSL-Kabel liegen oft genug direkt daneben und sind dann auch hin.
 
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müssen mindestens 80 Prozent der Haushalte und Unternehmen mit Glasfaser bis in die Wohnung versorgt sein

Ja, und die restlichen 20% kappt man dann oder wie?
Du kannst ein Gebiet nur dann abschalten wenn 100% Glasfaser vorliegt und ein Wechsel möglich ist, so und nicht anders.

Was aber auch immer wieder ausgeblendet wird ist das den meisten die bis zu 250Mbit vollkommen ausreichen.
Aber nein, wir zwingen die Leute wieder zu etwas.
Sich dann aber bei den nächsten Wahlen wundern!
 
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Zoba schrieb:
Der Moment an dem mir irgendjemand Glasfaser legen kann, ist der Moment in dem die das alte Kupferkabel gerne rausrupfen können. Ich will endlich ins 21. Jahrhundert.
bei uns gibt es seit 2025 beides. Ich bin mit meinem VDSL 250Mbit voll zufrieden und ist fällig ausreichend, für was ich tue. Wozu soll ich wechseln und doppelt bezahlen!
 
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Leider gibt's nur GPON, im besten Fall XGS-PON und damit die gleiche Scheiße wie Kabel-Internet, nur optisch. Das ist dann auch ein geteiltes Medium, Vorteil ist die passive Infrastruktur.
Leider kein AON und damit für mich später uninteressant
 
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leipziger1979 schrieb:
Ja, und die restlichen 20% kappt man dann oder wie?
Es geht darum ab wann die Abschaltung geplant wird. Bei der Bundesnetzagentur steht auch:
Zum Zeitpunkt der tatsächlichen Abschaltung sollte prinzipiell eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaser vorliegen.
100% wird man vermutlich nie erreichen, weil irgendwer sich quer stellt. Der hat dann halt Pech.
 
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Die Vorschläge der Bundesnetzagentur hören sich doch recht vernünftig an. Vor allem Open Access, das ist sehr wichtig um neue Monopole zu verhindern.

Im Grunde sollte alles getan werden, um den Stromfresser DSL endlich loszuwerden. Das Energie-Einsparpotential ist gigantisch. Bei uns vor Ort gibt es überhaupt keine Kupferleitungen mehr, nur Glasfaser. Was anderes wurde hier gar nicht mehr verlegt bei der Erschließung.
 
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Größtes Manko, dessen ich mir beim Berliner Stromausfall erst mal so recht bewusst geworden bin:

mit Glasfaser oder auch schon aktuell mit dieser IP-Umschaltung, die ja beide grundsätzlich erstmal extern zugeführten Strom brauchen, funktioniert halt bei einem Stromausfall das Telefon gar nicht mehr.

Früher™ mit den analogen Leitungen, kam die Energieversorgung für das Telefon von der Vermittlungsstelle, durch das Kupferkabel und über die TAE-Dose zum Telefon.

Notrufe? Nicht mehr möglich. Vielleicht hat das Handy noch Akku und der Funkmast Strom.

Zugegeben, wie so eine Vermittlungsstelle mit Strom versorgt wird - keine Ahnung, könnte vermutlich auch ausfallen. Aber pauschal quasi ein Backup abschalten? Hmm... ist dann wohl so.

Ist das ein zu dummes Gedankenexperiment oder ist an der Nummer was dran?
 
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