Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
NewsBundesnetzagentur: Wann DSL-Anschlüsse zugunsten von Glasfaser abgeschaltet werden
Kostet 250/250 via Glas bei euch echt das doppelte?
br3adwhale schrieb:
Früher™ mit den analogen Leitungen, kam die Energieversorgung für das Telefon von der Vermittlungsstelle, durch das Kupferkabel und über die TAE-Dose zum Telefon.
Kritisch bewertet sieht der Verband hingegen die FTTH-Quote von 80 Prozent, das könne nach Ansicht des Breko die Kupfer-Abschaltung deutlich verzögern. „Eine realistischere Schwelle wären 85 Prozent Homes Passed“, so Albers. Bei Homes Passed ist das Haus nicht direkt angebunden, das Glasfaserkabel liegt aber in der unmittelbaren Nähe. Den Anschluss final zu schalten, sollte dann binnen kurzer Zeit möglich sein.
Dieses Homes Passed können die sich echt dorthin schieben wo es nie Internet geben wird. Und dann auch noch die Aussage "Den Anschluss zu cshalten, sollte binnen kurzer Zeit möglich sein". Dann schaltet den Anschluss doch auch gleich, wenn das alles kein Problem ist. Nur weil in der Straße vor dem Haus Glasfaser liegt, kann der Haushalt noch lange nicht davon profitieren. Aber ist ja egal, weil die Breitbandförderung genau diesen Homes Passed Zeugs fördert und man dadurch als Provider toll Fördergelder abgreifen kann.
Was bin ich froh schon Glasfaser zu haben. Was aber auch nur aufgrund massiven Eigeninitiativen aus der Dorfgemeinschaft was geworden ist und durch noch wahnwitzigere Initiativen bleibt das Glasfasernetz auch beschaltet.
Wird mit Sicherheit noch viele Jahre dauern bis da groß was abgeschaltet wird.
Auch gibt es nicht immer großes Interesse am Ausbau von Glasfaser, sowohl bei Städten und Gemeinden, aber auch bei den Nutzern, da die Vorteile bei Glasfaser nicht immer vorhanden sind (die wenigstens brauchen jetzt deutlich höherer Bandbreiten als DSL und Kabel ist ja auch sehr schnell)
Wie du selbst sagst ist das Telefonkabel seit der Umstellung auf IP-Telefonie sowieso kein Backup für solche Fälle mehr und zurück zu analoger Telefonie wird es garantiert nicht gehen.
Bei uns im MFH gibt's keinen Kabelverstärker und die Eigentümergemeinschaft ist gerade im Begriff, nach dem Anschluss der UGG auch den Anschluss ans Telekom-FTTH-Netz zu verweigern.
Insofern hoffe ich, dass uns das VDSL Supervectoring noch lange erhalten bleibt. Willkommen in Deutschland.
Früher™ mit den analogen Leitungen, kam die Energieversorgung für das Telefon von der Vermittlungsstelle, durch das Kupferkabel und über die TAE-Dose zum Telefon.
Ja, vielleicht noch für zwei, mit Glück vier Stunden, dann sind die Batterien in der Vermittlungsstelle auch tot.
Es muss jetzt da dran gegangen werden, dass Mobilfunknetze auch über längere Zeit einen Stromausfall überstehen können. Da muss der Gesetzgeber ran. Alles andere wird nicht helfen.
habe 100er vdsl und bin einfach zu faul zum wechseln. bei mir würde noch kabel mit bis zu 1000/50 funktionieren.
das vdsl nervt nicht und deshalb keine ambitionen. es läuft über das jahr weg stabil und die geschwindigkeit reicht mir auch dicke aus.
mir reicht das wissen, dass es im falle des falles eine alternative gibt und gut ist.
Danke, dann scheiden wir auch aus. Wir haben Kabel TV. Der Internet Zugang bei uns über Vectoring der Telekom. Den Internetzugang übers Koaxnetz habe ich irgendwann entnervt gekündigt weil ständig Ausfälle waren und wenn es funktionierte wurde ich Abends ausgebremst. Bin damals zur TK zurück....
Wofür braucht man heute überhaupt noch Kupferkabel als Backup?
Bei großflächigen Internetausfällen – etwa im Katastrophenfall – müsste man theoretisch ein Kupfernetz reaktivieren. In solchen Szenarien haben wir jedoch vermutlich ganz andere Probleme (z. B. Krieg). Außerdem ist nur die letzte Meile getrennte Infrastruktur; bei übergeordneten Ausfällen sind Kupfer und Glasfaser gleichermaßen betroffen.
Dazu kommt, dass man ein dauerhaft ungenutztes, „totes“ Netz parallel betreiben müsste. Die Versorgung mit Neu- und Ersatzteilen wird dabei immer schwieriger (aka teurer), da wir zu den letzten Ländern gehören, die überhaupt noch schnelle DSL-Tarife ausgebaut haben. Viele andere Länder sind früher auf Glasfaser umgestiegen und haben G-Vectoring übersprungen.
DSL verursacht höhere laufende Betriebskosten, Glasfaser höhere Investitionskosten. Ein paralleler Betrieb von DSL und Glasfaser ist daher volkswirtschaftlich schlicht unsinnig.
Zuletzt bearbeitet:
(Gleicher Inhalt, nur noch mal besser formuliert.)
Wir haben in unserem Haus schon Glasfaser liegen - funktioniert gut und ist bei der Telekom zwar nicht günstig aber okay.
Meinen Eltern wurde jetzt Glasfaser von e.on angeboten - die Preise sind absoluter Wucher und stehen in keinem Bezug zur Leistung. e.on will jetzt auch bei unserem Ferienhaus ausbauen - genau das gleiche - die Verträge sind jenseits von gut und böse.
Bevor meine Eltern oder unser Häuschen den Anbieter wechselt bzw. auf Glasfaser, dürfen erstmal die Verträge in annehmbaren Bereichen ankommen. Was da aktuell aufgerufen wird ist einfach komplett bescheuert.
Wird dann diese Grundversorgung auch vergleichbar im Preis, oder der selbe Spaß wie mir neulich die Drückerkolonne der Telekom verkaufen wollte, wo selbst die kleinste 150er Leitung immer noch etwas teurer ist als meine aktuelle Kabel Gigabitleitung?
Von deren Gigabitvertrag, der rund 60% teurer ist, mal ganz zu schweigen. Aber wenigstens wollte man so nett sein und mir die 70€ Bereitstellung erlassen.
Solange das so ist winke ich dankend ab. Das mehr an Upload und 10ms weniger Ping wäre mir keinen Cent wert. Den Hausanschluss lässt der Vermieter ohnehin legen, nur in die Wohnung geht das Kabel dann halt nicht. Kann ich mit leben.
Aber das ist dann halt die Frage, die ich bei den Abschaltungen stelle - bekommen die Kunden dann ein preislich und leistungsmäßiges Angebot auf Glasfaser? Oder zwingt man dann weite Teile Deutschlands in drastische Preiserhöhungen per Gesetz?
Ich habe drei Monate rumgemacht mit den Arschgeigen von Vodafone, bis endlich mal ein kompetenter Techniker da war und alle Probleme gelöst hat. Ich bin voll und ganz auf deiner Seite.
SSD960 schrieb:
und wenn es funktionierte würde ich Abends ausgebremst.
Das liegt dann leider an der Überprovisionierung in deinem Segment. Meist wird das ausgebaut wenn sich genug Leute beschweren, aber viele merken es leider nicht mal. Ich hab damals als Kabel DE von Vodafon aufgekauft wurde, die VF-Vertreter fast die Treppen runtergeprügelt und ihnen gesagt, sie sollen sich ihre "Angebote" da hin stecken wo die Sonne nicht scheint. Die Jungs wussten aber auch nicht, dass das Netz zu der Zeit überprovisioniert war. Es hat fast ein Jahr gedauert bis sich die Situation änderte. Echt nervig.
Haben vor Jahren Glasfaser gratis ins Haus bekommen, aber sowohl der Örtliche der es verlegt hat als auch unser derzeitiger Anbieter Telekom wissen anscheinend nichts von dem Kabel...
Ja, und die restlichen 20% kappt man dann oder wie?
Du kannst ein Gebiet nur dann abschalten wenn 100% Glasfaser vorliegt und ein Wechsel möglich ist, so und nicht anders.
Um die genaue Definition diskutiert man scheinbar noch. Statt "ist ein aktiver Haus-Anschluss" ist ein Vorschlag "Gebiet ist 100% erschlossen, es fehlen aber noch x% Hausanschlüsse". Letzteres fände ich charmant: Am Anfang das Zuckerbrot "Hausanschluss-Kosten werden vom Anbieter übernommen" und danach dann Peitsche "Wenn es jetzt nicht passiert, dann gibts halt kein Internet per "Kabel" mehr.". Ist nicht schön, aber nötig für die ewig gestrigen.
leipziger1979 schrieb:
Was aber auch immer wieder ausgeblendet wird ist das den meisten die bis zu 250Mbit vollkommen ausreichen.
Aber nein, wir zwingen die Leute wieder zu etwas.
Sich dann aber bei den nächsten Wahlen wundern!
Glasfaser ist einfach insgesamt das modernere Medium. Für ein paar "gestrige" die gesamte DSL-Infrastruktur laufen zu lassen, ist halt wahnsinnig teuer. Wenn das so kommt, sollen sie auch alleine dafür zahlen, sprich: Die Verträge müssen entsprechend teurer werden dürfen.
Als wäre es so einfach, veraltete Technik ewig weiter laufen zu lassen... Die gesamte Welt dreht sich weiter, und wartet nicht auf 250.000 Deutsche Haushalte, die "nicht mehr brauchen": Router, Netztechnik, Expertise - all das wird es für DSL in 10 bis 20 Jahren kaum noch geben. Und dann?
Fairen Preisen? Wahl zwischen verschiedenen Anbietern? Also werden wir noch mindestens 10 Jahre DSL/Kabel haben - sehr geil!
Die Preise sind extrem "schlecht", die Wahl zwischen GF Anbietern nicht immer gegeben. Was IT angeht ist Deutschland nicht nur in Europa weit abgeschlagen - peinlich!
Danke für deinen Beitrag Klaus Müller, du darfst dich nun wieder setzen und weiter Candy Crush spielen.