News Bundesregierung: Cyber-Attacken nehmen zu

der wirksamste schutz für mich ist immernoch: sensible daten nicht auf rechnern/datenträgern, die am internet hängen, lagern.

am besten ein internes netzwerk, das komplett von rechnern mit inet getrennt ist.

aber vlt sperrt man auch eifnach chinesische seiten mit dem neuen zensurgesetzt. wenn ich chinesische server nicht sehe, gibt es sie nicht und die attacken auch nicht :D lol
 
Haben die Behörden schon einmal darüber nachgedacht Linux zu benutzen?

Afaik nutzt das Kanzleramt sogar Linux.

Das Interessante ist ja auch, dass sich die chinesische Regierungsriege, kulturell bedingt, überhaupt keiner Schuld bewusst ist was Aktionen die nicht direkt öffentlich von ihnen ausgehend erkennbar sind angeht.

Irgendwie ist das meiner Meinung nach einfach nicht zweckmäßig für die moderne Politik: wenn ich von den Vertretern anderer Staaten auf Menschrechte und co angesprochen werde und dann einfach um den heißen Brei herumrede um nur nicht kritisierend zu erscheinen, aber dann über andere Wege sabotiere - wo soll das hinführen?
 
Aus dem Artikel geht doch hervor, dass nur vermutet wird, dass die Angriffe von chinesischen Servern stammen. Man weiß es also gar nicht.
 
Man kann ziemlich sicher sagen, dass viele Angriffe von Chinesen stammen, aber deswegen zu sagen, der chinesische Staat hätte irgendwas damit zu tun, ist der alteingesessene Schwachsinn von Leuten, die sich nicht vorstellen können, dass Terroristen mitunter auch ohne einen großen Parteichef/Führer/Kaiser oder was auch immer handeln. Leute, die zu blöde sind in der Realität aufzuwachen und zu erkennen, dass der Cyberkrieg seit jeher vor allem durch politisches Privatengagement und nicht durch Soldaten, Beamte oder Söldner getrieben wird.

Das Problem ist, unsere Pseudohumanistische Gesellschaft würde ja erkennen müssen, dass es in China nicht nur Unterdrückte gibt, dass jene Gesellschaft deshalb ihre Führung nicht gewaltsam stürzt, weil eine, egal wie kleine, Mehrheit hinter ihr steht. Das ist unbequem, Politiker werden mit dieser Erkenntnis schließlich deutlich weniger mächtig und wir können unseren Humanismus nicht mehr durch Konfrontation verbreiten.

P.S.
Wie logisch das Motiv für unaufgefordertes, rein selbstgetriebenes Privatengagement in einem solchen Krieg ist, kann man sich doch leicht vor Augen führen. Warum wollen viele Menschen Demokratie? Weil sie politisch mitbestimmen wollen. Aber wenn ich die Fähgikeit habe eine solche Schlacht vom Zaun zu brechen, bestimme ich mitunter viel effektiver mit, als durch den Wahlzettel. "Real-Life-Attentäter" brauchen noch einen Apparat, der sie deckt, der ihnen ihre Flucht sichert. Das brauchen Cyberkriminelle sehr viel weniger. ;)
 
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Ich würde den größten Honeypot aller Zeiten aufstellen und solange alles dokumentieren bis man die Verursacher 100%ig an den Eiern packen kann.
 
Neben China ist auch u.a. Russland (gerade bei Wehrtechnik) sehr an unseren Daten interessiert. Man klaut halt bei den Besten.

Ein eher alter Hut; aber man hat auch schon lange die Amerikaner unter Verdacht, in Deutschland sehr viel Betriebsspionage zu betreiben.
 
Diese Zahlen sind doch komplett uninteressant.
Es ist doch egal ob täglich 100 oder 2000 Viren abgefangen werden. Interessant wäre eher wieviele Viren durchkommen.
Auch ist es uninteressant, wieviele ungefährliche Viren von China kommen.

Am besten für die Betrachtung eignen sich wohl mit der Zeit erkannte Viren, die es also schon ins System geschafft haben und dann irgendwann entdeckt wurden.
 
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