ChatGPT Plus - Langfristiges Projekt, bei dem sich ChatGPT alles merkt?

Ich mache recht viel mit ChatGPT Plus muss ich sagen. Bei meiner Weiterbildung u.a. für meine Bastelprojekte (Elektronik bastel ich gerne, ich hasse aber zu Programmieren ist aber ab einem gewissen Level essentiell -> dabei ist es die perfekte Stütze um mit Code zu liefern oder Fehler zu finden) aber ich nutze es auch für Journaling (Ernährung) für Skripte die ich ab und zu brauche.
Also Sparringspartner bringt es mich ab und zu auf Ideen, auf die ich alleine nie gekommen wäre. Ich verifiziere es immer was ChatGPT mir erzählt und ich komme gut damit klar.
Für mich ist das einfach ein Tool dass inzwischen echt brauchbar ist.
Als ich ChatGPT 2022 kennen gelernt habe konnte ich noch kein Nutzen ziehen. Aber jetzt vor allem für meinen Beruf gewissermaßen ein Gamechanger.
Und ja ich gehöre mit meinen 45J auch schon zu der älteren Generation.
 
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tidus1979 schrieb:
behaupten von sich selbst, sie gehören einer gemeinnützige Stiftung, sind aber laut Impressum eine GmbH.
Man muss halt an der richtigen Stelle schauen: https://www.finanztip-stiftung.de/impressum/
Die 2020 errichtete Finanztip Stiftung ist der alleinige Gesellschafter der Finanztip Verbraucherinformation GmbH.

tidus1979 schrieb:
Und arbeiten mit Affiliate Links. Da kann eigentlich nicht viel unabhängige Beratung bei rum kommen.
Irgendwie muss ja Geld reinkommen. Deine Sorgen sind unbegründet. Finanztip ist sehr empfehlenswert.
https://www.finanztip.de/ueber-uns-wie-wir-uns-finanzieren/

Stagefire85 schrieb:
Ich habe verschiedene Verträge für die Altersvorsorge.

Ich möchte damit eine langfristige Planung machen.
Klingt erstmal danach als hättest du zu viele Verträge und müsstest eher mal aufräumen.
Binde dich nicht an irgendein KI-Tool. Das ist in dem Fall zu unzuverlässig und vermutlich auch nicht langfristig beständig.

Was spricht gegen ein einfaches Excel-Sheet? Das ganze ist doch im Kern nur simple Mathematik; da brauchts keine KI (du kannst natürlich KI verwenden um das Excel Sheet zu generieren!).
 
Wo bin ich hier schrieb:
Man muss halt an der richtigen Stelle schauen: https://www.finanztip-stiftung.de/

Habe ich auch gefunden. Aber die Website wird halt betrieben von einer GmbH, auch wenn sie einer Stiftung gehört. Was das bedeutet? Ich bin mir nicht sicher. Klingt als dürfe die Website Gewinnabsichten haben, so lange diese Gewinne direkt in die Stiftung fließen. Die Provision der Verkäufer von Finanztip.de finanziert also öffentliche Projekte der Stiftung. Mein Geld für eine gute Sache: Aber ich weiß es nicht. Weißt du es? Und so lange ich es nicht weiß, schenke ich dem kein Vertrauen. Insbesondere wenn Affiliates mit dabei sind.
 
SilenceIsGolden schrieb:
Geh auf Finanztip.de bezüglich deiner Altersvorsorge. Die haben auch einen Youtube-Kanal und einen Podcast "Geld ganz einfach" gibts auch.
Du brauchst keine "Berater" und erst recht keine "KI" dafür.
Stagefire85 schrieb:
Das Fachpersonal bin ich zum Glück selber 😉
Bin seit 28 Jahren in der Finanzbranche tätig
@SilenceIsGolden

ganz großes Kino! Klar war ein kleiner Fehler weil nicht alles gelesen?!

Hoffentlich hat der TE die "Eigenverträge für Mitarbeiter" geschlossen, bei denen nicht Unsummen an Provision an den Vermittler "in dem Fall dann an sich selbst?" und teure "versteckte" Kosten bei der Versicherung selbst verbleiben!

Allein das eine "Fachperson" mit 28 Jahren Erfahrung" für eine Vertragsverwaltung eine KI nutzen möchte!
 
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Mimir schrieb:
Nein, mit Lokaler KI hast du noch mehr Probleme mit der Kontextlänge. Selbst 16 GB VRAM sind so wenig, dass dadurch lokale Chatbots selbst für einfache Aufgaben schon ziemlich unbrauchbar sind.
Man muss ja kein VRAM verwenden. Außerdem ist davon auszugehen, das Hardware langfristig künftig billiger/leistungsfähiger wird.

Außerdem würde ich auch nicht alles im Kontextfenster speichern. Sowas wie vollstädnige Verträge kann man auch in einer Datenbank ablegen, die das LLM dann bei Bedarf hinzuziehen kann.
Auch vollständige Konversationen machen wenig Sinn aufzubewahren, weil da ja auch viele Füllworte drin sind. Und auch die ganzen falschen Abbiegungen die es ja regelmäßig gibt.
Wenn man all das im Kontext lässt, belastet man ja nicht nur das Kontextfenster, sondern auch die Qualität künftiger Ausgaben.

Insofern ist es sowieso nicht mit "KI anwerfen und stumpf alles reinkippen" nicht getan.
 
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Stagefire85 schrieb:
Ich möchte damit eine langfristige Planung machen.
ChatGPT soll also alles langfristig speichern, was ich mit ihm berede.
Das ist nur nötig, falls du einen neuen Chat aufmachen willst; du kannst dann in diesem Chat eine letzte Anweisung hinterlassen der Form: Bitte merke dir (dies und das usw.), ich möchte einen neue Chat aufmachen. Diese Chats gehen dir auch nicht verloren (die werden nur irgendwann extrem träge, je mehr Text vorhanden ist). Zur Sicherheit kannst du den gesamten Chatverlauf auch lokal sichern.
 
Wcfrisch schrieb:
Ich mache recht viel mit ChatGPT Plus muss ich sagen. Bei meiner Weiterbildung u.a. für meine Bastelprojekte (Elektronik bastel ich gerne, ich hasse aber zu Programmieren ist aber ab einem gewissen Level essentiell -> dabei ist es die perfekte Stütze um mit Code zu liefern oder Fehler zu finden) aber ich nutze es auch für Journaling (Ernährung) für Skripte die ich ab und zu brauche.
Also Sparringspartner bringt es mich ab und zu auf Ideen, auf die ich alleine nie gekommen wäre. Ich verifiziere es immer was ChatGPT mir erzählt und ich komme gut damit klar.
Für mich ist das einfach ein Tool dass inzwischen echt brauchbar ist.
Als ich ChatGPT 2022 kennen gelernt habe konnte ich noch kein Nutzen ziehen. Aber jetzt vor allem für meinen Beruf gewissermaßen ein Gamechanger.
Und ja ich gehöre mit meinen 45J auch schon zu der älteren Generation.
Das ist ja ganz nett (ich sehs sogar ähnlich) geht aber dann doch am Thema vorbei.
Der Thread heisst ja nun nicht: Teilt eure Erfahrungen mit ChatGPT.

Und für langfristiges speichern sensibler Daten deren Integrität sichergestellt sein soll ist ChatGPT einfach nichts. Nicht weil KI die Aufgabe grundsätzlich nicht bearbeiten könnte, sondern weil die technischen Limitationen selbst des teuersten Abos es nicht sinvoll zulassen.
 
@Stagefire85

Sowas möchtest du deine Altersvorsorge anvertrauen?
Solche Bolzen dreht chat gpt gefühlt ständig.

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@Azghul0815
Ziemlich schwache Ausrede für die allgemein schlechte Performance :d

Es ging in dem Verlauf vorher nicht explizit um Bf6 und schon ist die "ki" überfordert.

Übrigens da fällt mir ein, chat gpt hat schon des öfteren behauptet es würde kein bf6 geben. Als langfristige Information hat es nicht abgespeichert, dass es doch bf6 gibt.
Sollte den TE interessieren
 
Es geht darum, dass KI für spezielle Anwendungsfälle funktioniert und deine Post keinerlei Mehrwert schafft.
KI managed heutzutage schon Finanzen im Fintech und die Performance dee Trades ist eben nicht schlechter als bei menschlich gemanagten Fonds.

Ist ChatGPT das richtige Tools? Kommt drauf an für was. Um in Verträgen nach Infos zu suchen? Policies zu vergleichen, Vertragsinhalte zu Prüfen usw. Ja, durchaus kann einem das Arbeit abnehmen. Sollte man alles Blind glauben? Nein. Tu ich per se ja auch niemand auf der Bank.

Insofern, disqualifizierst du dich mit deinem Beispiel doch. Da steht weder für allg. Perfomance noch für den spezifischen Anwendungsfall.
 
Hier geht's nicht um eine spezielle ki für Finanzen sondern explizit um chat Gpt und diese ki leistet sich (stand heute) sehr viele grobe Schnitzer.
 
Ich muss ja ChatGPT nicht alle sensiblen Daten verraten.

Aber ich kann dem z.B. sagen:
Ich habe Nettopolice A. Dort habe ich bis jetzt selber 50.000 € einbezahlt.
Rechne mir aus, wieviel ich Stand heute entnehmen könnte, wenn ich 70 Jahre bin, der Vertrag sich mit 7% verzinst, so dass ich keine Steuer bezahlen muss.

Das ist jetzt eine leichte Aufgabe. Aber das selber zu berechnen dauert viel länger.
Wenn es dann mehrere Verträge mit unterschiedlichen Ständen bei der Besteuerung sind, dann wirds komplexer.
 
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Stagefire85 schrieb:
Das ist jetzt eine leichte Aufgabe. Aber das selber zu berechnen dauert viel länger.
genau darum gehts eben und trotzdem muss man die Ergebnisse eben nochmal auf Plausibilität prüfen.
testwurst200 schrieb:
chat Gpt und diese ki leistet sich (stand heute) sehr viele grobe Schnitzer.
und da ist eben die Frage, in welchem Bereich und bei welcher Fragestellung. AI ist nicht der Heilige Gral, bei weitem nicht, aber wenn ich schnell mal Daten im Projekt prüfen will, kurz Berechnungen zu Zins und Zinseszins durchführen, Texte und Policen vergleichen, kann mir das extrem viel Zeit sparen.
 
@Azghul0815 kann man den Berechnungen jedoch vertrauen?
Bei mir hat chat gpt auch schon falsche Spezifikationen angegeben als ich 2 Monitore miteinander verglichen habe.
"Oh tut mir leid, meistens ist das so also habe ich es dort auch so angenommen..."
 
Azghul0815 schrieb:
genau darum gehts eben und trotzdem muss man die Ergebnisse eben nochmal auf Plausibilität prüfen.

Absolut.
Man muss sich trotzdem noch selber auskennen.

Ich habe z.B. reklamiert, dass mit ChatGPT nur den Grundfreibetrag anrechnet bei der Auszahlung.
Aber nicht den Sparerfreibetrag.
Wollte mir dann erklären, dass eine Teilkapitalentnahme aus einer Rentenversicherung nicht unter Kapitaleinkünfte zählt.
Wenn man widerspricht, kommt dann: Ja, du hast recht...
Das ist echt noch ganz schön nervig.
 
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testwurst200 schrieb:
Oh tut mir leid, meistens ist das so also habe ich es dort auch so angenommen..."
Du vergelcihst ja wieder Äpfel mit Birnen.
Wo hat er die Spezifikationen den hergenommen? Sollte er die Specs "Recherchieren" oder wars nur ein "Vergleiche A mit B" dann nutz er u.U. veraltet Trainingsinfos und holt keine aktuellen Daten aus dem Internet.
Das mein ich mit "shit in, shit out". Das korrekte Prompt ist wichtig.
Und ein Vergeich zwischen 2 Geräten hat ja nichts mit einer mathematischen Berechnung zu tun. Das muss man auch differenzieren. Dann gehts in dem konkreten Beispiel ja darum, die Projektdaten, also in dem Fall die Police, die im Projekt hinterlegt sind, durchzusehen, dann mit den Zahlen eine mathematische Berechnung durchzuführen. Die Projektdaten werden bei der Anfrage neu eingelesen, dann wird der Kontext zur Frage, genau im Bezug auf diese Dateien die hochgeladen wurden, hergstellt und mathematisch gerechnet. Ist das immer korrekt? Nein. Aber in meinen Fällen passt es halt in 80 %+ und die gemachten Fehler waren bisher immer sehr deutlich zu sehen.

Ich habe Kostenberechnung für ein Ferienhaus machen lassen, 10 Erwachsene, 4 Kinder, eines unter 2 Jahre welches nix kostet, Kinder haben Faktor 0.5.
Da hat sich ChatGPT auch verrechnet weil es statt mit 11.5 mit 10,5 gerechnet hat. In Excel wäre es trotzdem nicht schneller gegangen. Der Fehler war aber nicht, dass ChatGPT nicht rechnen kann, sondern dass ich Namen der Teilnehmer aufgelistet habe. Als Hans und Steff und 1 Kind, etc.
Ergänzung ()

Stagefire85 schrieb:
Wenn man widerspricht, kommt dann: Ja, du hast recht...
Das ist echt noch ganz schön nervig.
Definitiv. Man darf halgt auch net vergessen, es ist keine FinanzAI, da hat @testwurst200 eben auch recht.
 
Stagefire85 schrieb:
Ich habe Nettopolice A. Dort habe ich bis jetzt selber 50.000 € einbezahlt.
Rechne mir aus, wieviel ich Stand heute entnehmen könnte, wenn ich 70 Jahre bin, der Vertrag sich mit 7% verzinst, so dass ich keine Steuer bezahlen muss.
Das sind ausgerechnet Dinge, für die ein LLM eher nicht gut geeignet ist. LLMs sind dafür da, um Sprache zu verarbeiten und nicht dafür gedacht, Dinge zu berechnen.
Nutz' dafür ein entsprechendes Tool und dann kannst Du auch davon ausgehen, das die Zahlen die da rauskommen stimmen.

Gerade bei solchen Dingen ist ja Korrektheit wichtig. Ich glaub nicht, das wenn das Finanzamt anklopft die sich mit der Ausrede abspeisen lassen, das Dein "Chatty" Dir das gesagt hat das wäre steuerfrei.
 
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