News Chuwi CoreBook X/Plus: Skandal um falsche Notebook-CPUs weitet sich aus

Jan

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Der chinesische Mini-PC- und Notebook-Hersteller Chuwi kommt in Erklärungsnot: Nachdem Notebookcheck vor einer Woche nachweisen konnte, dass in einem Notebook des Herstellers nicht die versprochene CPU, sondern eine schwächere sitzt, gibt es nun einen zweiten bestätigten Fall – in einer anderen Serie von Chuwi.

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Chuwis Credo: Fake it till you make it! :D
 
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Da muss man ja von Vorsatz ausgehen, wenn die Cpu selbst im Bios falsch angezeigt wird. In meinen Augen ist das vorsätzlicher Betrug. Hoffentlich gibt es entsprechende Konsequenzen für den Hersteller.
 
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Da hat der billige China-Hersteller so ganz aus Versehen seine Kunden betrogen. Kann ja mal passieren. 😆
 
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Und dann noch drohen wollen. Das sollten schön alle Techseiten an die große Glocke hängen, gerne auch außerhalb Deutschlands.
 
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Warum weisen Tools wie CPU-Z etc. eigentlich nicht darauf hin, dass der Produktname nicht mit den technischen Eigenschaften laut Datenbank übereinstimmt?

Ansonsten naja haben die Chinesen ein China-BIOS aufgespielt um die falsche CPU gut zu verstecken oder wurden einfach selber vom Zulieferer betrogen :D

Ansonsten ließt es sich so, als wenn der "Skandal" aus bisher zwei Geräten besteht. Wenn da ein System dahinter steckt, sollte es ja deutlich mehr Fälle geben...Edit...ok, siehe Reddit.
 
Bin gespannt was da noch raus kommt.
Kann mir vorstellen, dass da auch Behörden tätig werden.
 
Was zahlen OEMs eigentlich für die einzelnen Prozessoren? Also was ist zumindest grob die Marge, die sich hier erschummelt wurde?
 
Jan schrieb:
Betrug gibt es übrigens auch in anderen Ländern, auch in Deutschland. Also lasst uns das nicht auf die "klar, China"-Schiene abdriften.
Welche Fälle gab es bei Hardware sonst noch außer Ninkear (China)?
 
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Jan schrieb:
Betrug gibt es übrigens auch in anderen Ländern, auch hier. Also lasst uns das nicht auf die "klar, China"-Schiene abdriften.

Das ist richtig, nur bei China butzen erwartet man das eigentlich irgendwie, daher wenig ueberraschend.
Hier eilt wohl der ruf von temu und wish vorraus.
 
@Derduke Chuwi ist halt ein No-Name-Hersteller der über globale Online-Kanäle verkauft, da ist das Betrugsrisiko strukturell höher als bei etablierten Marken, unabhängig vom Herkunftsland. Das eigentlich Erschreckende ist, dass falsch bestückte CPUs offenbar so lange unbemerkt blieben, was Fragen zur Qualitätskontrolle beim Hersteller und beim Handel aufwirft.
 
Das ist bei meinem Mini PC auch passiert.
Beworben mit Ryzen 3200u, so wird es auch im BIOS und per CPU-X ausgelesen, in Wirklichkeit ist es aber nur ein Athlon 300u
Zumindest selbe CPU Generation und nur 100 MHz Takt Unterschied, trotzdem Betrug.
Meine dementsprechende Rezession würde von Amazon aber gelöscht...
 
Ich dachte dass CPU-Z oder HWInfo die Informationen direkt aus den CPU-Registern auslesen. Woher sollte ich jetzt wissen, ob ich die richtige CPU drin hab? Gibt es keine Tools die das zuverlässig in Erfahrung bringen, was für eine CPU im System ist?
 
Wenn wenigstens der L3 Cache identisch wäre, würde es wahrscheinlich niemanden bei einem Budget Laptop interessieren.
 
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Enigma schrieb:
Woher sollte ich jetzt wissen, ob ich die richtige CPU drin hab? Gibt es keine Tools die das zuverlässig in Erfahrung bringen, was für eine CPU im System ist?
Man sieht doch, dass der Cpu String im bzw. vom Bios manipuliert sein muss. Sonst würde das nicht falsch angezeigt werden. Der Rest wurde von CPU-Z korrekt ermittelt, der "7430u" wird als Lucienne angegeben obwohl es ein Barcelo-R ist. Der L3 Cache ist auch korrekt mit 8mb ausgelesen.

Davon ab kannst du immer selbst Benchmarks fahren und die Leistung gegen Referenzen prüfen. Passt das, ist alles gut.
 
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Das mit der alten Charge wäre ja nur ein Argument wenn es das Gerät auch mit der anderen CPU gegeben hätte, hat es aber nicht und widerspricht auch der Tatsache das sich die CPU als eine andere ausgibt.

Aber gut, meine Meinung von dieser Bude nur bestätigt.
 
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