Clients über WS erstellen

selam9

Cadet 4th Year
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Hallo Leute,

ich bräuchte mal eure Hilfe.
Folgendes ->Mein Ziel ist es auf einem Rechner Accounts/Images zu erstellen die man dann über Thin Clients erreichen kann.
Also quasi eine Zentrale Steuerung für mehrere Rechner erstellen.
Ich habe bisher über Virtualbox Windows Server installiert, dabei erfolgreich eine Domäne/Domänencontroller/Active Directory "eingerichtet". Danach habe ich eine WIN 10 Workstation erstellt, diese konnte ich erfolgreich in die Domäne einbinden.
Wie geht es nun weiter ? Sry, falls ich irgendwas dummes schreibe, ich bin so ultra unerfahren in diesem Gebiet. Gibt es einfachere möglichkeiten über Windows Server Clients zu erstellen und diese zu Verwalten und sie schlussendlich über Thin Clients aufzurufen?
Oder ist das was ich bisher gemacht habe überhaupt sinnvoll ?
Ich bin über jede Hilfe dankbar.
Bitte Seid nicht zu hart mit mir, wie gesagt ich bin unerfahren und habe noch keinen Gesamtüberblick über das was ich eigentlich tue.

Mfg
 
Ja, halt über Hyper-V z.B. Maschinen erstellen, dann entweder per RDP auf vollwertigen Windows-Rechner aufschalten oder sowas als Client nutzen: http://www.axel.com/docs/ax3_range_en.pdf#page=3

Du musst sie nicht mal zwingenderweise in die gleiche Domäne stecken, du brauchst nur ein Programm, dass auf dem Client die Daten empfängt / sendet und ein anderes, das auf der virtuellen Maschine auf dem WIndows Server läuft.

Lg
 
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selam9 schrieb:
dabei erfolgreich eine Domäne/Domänencontroller/Active Directory "eingerichtet". Danach habe ich eine WIN 10 Workstation erstellt, diese konnte ich erfolgreich in die Domäne einbinden.
Wie geht es nun weiter ?

Du beschaeftigst Dich nun mit der Ausfallsicherheit der Domaene, Backup und den Gruppenrichtlinien.
Spaeter kommt das zentrale Speichern von Dateien, Ordnerumleitung und Einschraenken der Rechte fuer Domaenenbenutzer auf Domaenen-PC dazu. ;)

BFF
 
Zuletzt bearbeitet:
So wie ich dein Vorhaben verstehe könnte ein Terminalserver das richtige für dich sein. Der Domänencontroller verwaltet die Benutzer, der Terminalserver die Anwendungen. Dann schaut du dich per RDP auf den Terminalserver und kannst arbeiten.
Ob sich die Einrichtung rentiert hängt davon ab was so vor hast mit den Zug und wie viele sich aufschalten sollten. Wenn es nur um einen bis drei Thinclients geht reicht sicherlich jeweils ein virtueller Windows 10. Außerdem müssen alle Programme Terminalserver geeignet sein.
Virtuelle Windows Clients für sie zu benutzen ist lizenztechnisch schwierig.
Was soll auf den Kisten gemacht werden? Wie viele brauchst du, Anzahl Thinclients?

Die wichtige Frage wäre, warum das ganze? Ich mein wenn das ganze für eine Firma wäre und produktiv genutzt werden soll, dann kann ich nur empfehlen das an einen Dienstleister zu vergeben der weiß was er tut.
Wenn es dir um privates Interesse geht ist das natürlich was anderes.
 
Moin,
was du machen möchtest ist im Grunde die Funktion eines Windows Terminal Servers. Dort können sich Benutzer aus der zentralen Benutzerverwaltung (Active Directory) per Remote Desktop Protocoll (RDP) an einem Windows Server anmelden. Für Testzwecke kann man das Ganze mit einer Evaluation Lizenz probieren, ein produktiver Betrieb ist damit nicht möglich.
Die meisten Thinclient könen RDP nativ, ich habe das früher mit HP TC510/610 Thin Clients gemacht.

Wie @mineRaptor schon gesagt hat, solltest du aber noch ein wenig mehr Informationen darüber geben, was du eigentlich vor hast. Für daheim zum probieren sicherlich kein Thema, im betrieblichen Einsatz ist das zu komplex, wenn man sich noch nicht mit dem Thema befasst hat.

Grüße
 
Vielen vielen Dank erstmal an euch alle für eure Antworten.

Ich möchte eine Schulungsumgebung erstellen in der ich über eine virtuelle Desktop Infrastruktur ca. 10 Clients verwalten kann. Da ich das alles erstmal testweise Zuhause mache, reicht es mir wenn ich es schaffe einen (externen) Client mit dem Windows Server zu verbinden. Ich bin allerdings unsicher (weil auch unwissend) welche Methoden zur verfügung stehen bzw welche ich nehmen soll. Ich möchte also WIN 10 Clients erstellen, die ich je nach Bedarf mit Software ausstatten kann oder auch zurücksetzen kann etc.

Edit: Macht es Sinn über Hyper-V VMs zu erstellen diese nach belieben dann mit Software und Updates auszustatten. Diese VMs dann mehrfach (für die Anzahl der Clients) zu klonen ? Die Frage ist dann halt nur, wie schaffe ich es das die Clients auf diese VMs zugreifen? Also es muss nicht unbedingt ein Thin Client sein, dachte nur das wäre am sinnvollsten. Habt ihr andere Ideen / Vorschläge? Terminalserver klingt doch zB. nicht so gut wenn da nicht viele Anwedungen drauf laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du solltest Dir erstmal klar werden was Du wirklich machen willst und ob Du das lizenztechnisch wuppen kannst.

Was verstehst Du unter virtueller Desktopstruktur? Bist Du sicher, das Du das alleine packst?

Ich sehe zwei Moeglichkeiten.

1. Terminalserver

Auf diesem sind alle noetigen Programme installiert. Die Benutzer melden sich an einer Sitzung an und haben alle Programme die sie brauchen fuer die Arbeit.

2. z.B. Hyper-V als Host, Windows 10 als Gast

Es rennen z.B. 10 virtuelle W10 Enterprise. In jedem einzelnen Windows sind alle Programme installiert die noetig sind. Die Nutzer melden sich an "ihrem" W10 an. Per Benutzer ist genau EIN W10 erlaubt.

Die Geraete von denen sich die Benutzer an 1. oder 2. anmelden koennen stupide Terminals mit einem RDP-Klient sein. Oder halt normale PC mit jedem beliebigen OS.

Nun Du.

BFF
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergaenzt)
selam9 schrieb:
Edit: Macht es Sinn über Hyper-V VMs zu erstellen diese nach belieben dann mit Software und Updates auszustatten. Diese VMs dann mehrfach (für die Anzahl der Clients) zu klonen ?
Das kann man schon machen, ist halt super aufwendig. Man müsste dann sicherlich alle Maschinen mit Sysprep vorbereiten. Auch hier lizenztechnisch eher schwierig alles, für solche Anwendungen, alias per RDP auf eine virtuelle Maschine aufschalten um darauf zu arbeiten, sind explizit Terminalserver gedacht! Ich glaub die Windows 10 müssten, wie @BFF schon angesprochen hat, Enterprise sein.

selam9 schrieb:
Die Frage ist dann halt nur, wie schaffe ich es das die Clients auf diese VMs zugreifen?
Das ist wirklich die einfachste Frage... RDP. Wie schon mehrfach von den anderen erwähnt, die meisten ThinClients sind genau darauf ausgelegt. Du gibts also den VMs eine feste IP, hinterlegst in den ThinClients jeweils eine der IPs und gut is.

selam9 schrieb:
Also es muss nicht unbedingt ein Thin Client sein, dachte nur das wäre am sinnvollsten. Habt ihr andere Ideen / Vorschläge?
ThinClient ist ja im Prinzip jeder PC der genutzt wird um sich nur auf einen anderen PC/Server aufzuschalten. In der Regel meint man in diesem Kontext PCs die nicht viel Leistung haben und oft eingeschränkte Funktionalität, weil spezielles Betriebssystem oder Rechte eingeschränkt. Die sind dann halt im Idealfall günstiger. Das macht natürlich Sinn in deinem Fall, weil du mit VMs arbeiten willst.

selam9 schrieb:
Terminalserver klingt doch zB. nicht so gut wenn da nicht viele Anwedungen drauf laufen.
Das kommt halt drauf an welche Programme du brauchst, das meiste läuft schon auf den Kisten. Oft werden Programme nicht extra freigegeben, weils keiner supporten will, wenn was nicht klappt. Laufen tun sie deswegen in vielen Fällen trotzdem. Es läuft aber halt nicht alles. Im Zweifelsfall: testen!
 
Es geht halt darum das ich einen Schulungsraum über eine Virtuelle Desktop Infrastruktur erstellen soll.
Dieser ist für ca. 10 Arbeitsplätze angedacht. Das alles ist theoretisch, wird also niemals in die Praxis umgesetzt werden, mir fehlt aber noch der durchblick dahinter. Die zweite Möglichkeit von BFF mit Hyper V als Host und WIN 10 als Gast fand ich interessant, aber wenn man lizenztechnisch (auch wenn das Projekt nicht praktisch umgesetzt wird) zu hohe kosten und allgemein WIN 10 Enterprise braucht, dann ist das sehr schwer zu Begründen warum man so hohe Kosten für 10 Plätze braucht. Wenn ich die Variante mit Terminalserver nehme, (und jetzt entschuldigt bitte meine SAU Dumme Frage) , gilt das dann noch als eine VDI Lösung?
 
Nabend,
ein Terminalserver ist keine VDI-Lösung.
Solange man das Ganze in einer abgeschotteten Testumgebung, ohne Zugriff auf produktive Dienste betreibt kann man bei Microsoftprodukten die Evaluation Lizenzen nutzen. Sobald man aber die Sachen produktiv nutzen möchte, muss man ordentlich Lizensieren.

Bevor du dich mit der Einrichtung des Schulungsraumes beschäftigst, empfehle ich dir, mehr wissen im Bereich Windows Netze aufzubauen. Recht gut Lektüre die so gut wie alles für dich interessante (und noch viel mehr behandelt) gibt es sogar kostenlos:
http://openbook.rheinwerk-verlag.de/windows_server_2012r2/

Grüße
 
Herzlichen Dank nochmal an alle.
Ich muss nach absprache die methode hyper v als host und win 10 als guest nehmen.
Vergisst mal die lizenzen bitte, das projekt ist ja hauptsächlich theoretisch. Ich möchte es einfach nur einmal erfolgreich praktisch gemacht haben, damit ich es dokumentieren kann.
Ich habe jetzt VirtualBox komplett weggelassen und WS2016 direkt auf den Rechner installiert.
NACH AD DS und DNS habe ich Hyper-V hinzugefügt und auch eine WIN10 VM erstellt und diese in die Domäne eingebunden. Wie schaffe ich es z.B mein ersatznotebook (als thin client ersatz) mit der VM zu verbinden? Also genauer gesagt sollte es über pxe boot gehen. Es sollte PXE sein da ich ja sonst ein OS auf den theoretischen Clients installieren muss um mit der VM eine Verbindung zu erstellen. Dies würde dann entweder zusätzliche kosten (fürs OS) oder zusätzlicher Aufwand (bezüglich updates) bedeuten.
 
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