Leute, natürlich kann ich eure Bedenken hinsichtlich der möglichen Gefahren beim Öffnen von Netzteilen durchaus verstehen, aber allzu sehr sollte man es nicht mit irgendwelchen mysteriösen Geschichten verteufeln.
Fakt ist, dass einem nichts geschieht, wenn man tunlichst seine Finger von jeglichen Komponenten im Netzteil lässt (mit Ausnahme des Lüfters natürlich). Wenn die Kondensatoren vorher gut entladen worden sind, ist die ganze Umbaumaßnahme
relativ ungefährlich.
In den meisten Netzteilen ist der Lüfter über einen kleinen zweipoligen Anschluss mit der Platine verbunden; nur bei einigen Exoten (oder ganz alten Netzteilen) findet man fest verlötete Lüfterkabel vor.
Die Sache mit den Netzteil-Lüftersteuerungen ist ja so eine Sache ... Kaum ist der neue Lüfter eingebaut, merkt man entweder, dass dieser nicht vernünftig startet oder sich so langsam dreht, dass das Netzteil die Temperaturen einer Herdplatte erreicht

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Daher mein Tipp: Vergiss die Lüftersteuerung im Netzteil, führe das Kabel des neuen Lüfters einfach aus dem Netzteil heraus und schließe ihn an eine Lüftersteuerung oder an einen regelbaren Mainboard-Lüfteranschluss an. So kannst du last- und temperaturabhängig dein Netzteil "optimal" kühlen, ohne Schiss zu haben, dass diese Aufgabe vom Netzteil selbst nicht erledigt wird

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Zur Lüfterauswahl: Die "Kama Flex" sind aufgrund ihres Flüssigkeitslagers schon einmal höherwertiger als der Originallüfter, der ein einfaches Gleitlager hat (das eigentlich nicht für heiße Umgebungen in horizontaler Betriebslage geeignet ist ...

--> eine typische Sollbruchstelle von Netzteilen)