Cool and Quiet beschleunigt Speicherdurchsatz um 42% !?

x-polo

Lt. Commander
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Als Ich gestern den Speichertest von Eeverest startete konnt ichs kaum Glauben,
über 8300 M/s mit Single Core CPU und DDR400 Speicher.
Als ich die Ursache herausfand und Cool and Quiet im Bios deaktiviert habe waren es
normale ca. 5870 M/s.
Dachte Cool and Quiet regelt nur den Muliplikator und Spannung herunter.
Optimiert/Beschleunigt Cool and Quiet den Speichercontroller (sitzt auf CPU),
oder ist es ein Fehler von Everest.


System:


Athlon64 4000
2x MDT 512MB DDR400
Asrock 939Dual
Win 2000


Cool and Quiet 1.0.8.1
 

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Du hast nen Athlon 64 und 2,5-3-3-8 RAM.. ist das da nicht fast schon normal? selten so niedere Latenzen gesehn Oo

aber im 3D Mark schneidet er deshalb mit Cool und Quiet sicher nicht besser ab als ohne^^... aber keine Ahnung ob das was mit Cool&Quiet zu tun hat...
 
Für DDR 1 sind die Latenzen normal,aber ich würd sagen,dass muss nen Bug sein.
Cool and Quiet beschleunigt ja schließlich nicht deinen Ram,sondenr taktet nur den Prozessor runter
 
Kann jemand ähliche Leistungssprünge bei Everest und aktivierten Cool & Quiet
vermelden.
Timings des des Speichers laufen normal (AUTO),habs aber schon mit 2-2-2-5
laufen lassen.
 
Ich würde mal sagen, dass Everest zur Geschwindigkeitsmessung einen von der Taktfrequenz abhängigen Timer nutzt. Das kann man zwar besser programmieren, aber Benches fährt man sinnvollerweise ohnehin bei abgeschaltetem Cool'n'Quiet, weil sonst auch schon mal mittendrin die Taktfrequenz wechselt.
Wenn die "echte" Performance bei 1000Mhz interessiert, nagelt man den CPU-Multiplikator vor dem Benchen im BIOS-Setup auf 5 fest.
 
@Interlink: jo so wie du das erklärst, könnt ich mir das sogar so vorstellen... wär allerdins ein bisschen komische programmierung... schließlich misst man die zeit doch nicht am takt des prozessors.. wär ja total unsinnig ... also von da her ist das dann schon auch wieder ein bisschen unwahrscheinlich..
 
Hi!
Naja, aber irgendeinen Takt, der vom PC erzeugt wird, muss man ja als Basis nutzen für eine Zeitmessung. Wobei zugegebenermaßen der CPU-Takt schon eine sehr unglückliche Wahl wäre...:rolleyes:

Gruß, Andy
 
najo... es gibt ja einen takt der eigentlich von jedem Programm genommen werden kann... nämlich die vom Takt des BIOS... alle 55ms erfolgt ein Takt ... dieser wird vom Bios selbst genommen um die Uhrzeit zu berechnen... ansonsten wär die Uhrzeit bei jedem Windows start ja wieder zurückgesetzt... wüsste also nicht wieso man da den Takt der CPU nehmen sollte...
 
Der 55ms-Timer ist "PC-Steinzeit" und wird kaum noch genutzt. In "echten" Windows-Anwendungen hat er ausgedient. Ein aktuelles PC-System schleppt aus seiner Geschichte heraus zahlreiche Möglichkeiten zur Zeitmessung mit sich. Überblick (SDQ, Uni Karlsruhe)

Ob das merkwürdige (größere) Messergebnis Methode hat, kann doch ausgesprochen einfach festgestellt werden, wenn man den Multi auf 5 nagelt + noch mal misst ...
Wie schon gesagt: Es ist grober Unfug, Cool'n'Quiet während einer 0815-Benchmark-Suite laufen zu lassen. C'n'Q schaltet, wenn die Prozessorlast entsprechend hoch oder gering ist, den Takt fröhlich 'rauf und 'runter, wobei der Prozessor auch mal Millisekunden lang fast völlig im Nirvana entschwindet.
 
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