News Copilot-Training: GitHub nimmt sich Daten der Nutzer per Opt-out

chillipepper schrieb:
Was bin ich bitteschön für KI-Training zuständig?
Ich möchte überhaupt keinen AI/KI-Scheiß auf meinem System aktiv haben.
🤦🏻‍♂️

Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden?

Betroffen sind alle Benutzer von Copilot Free, Pro und Pro+.
Wenn Du allergisch auf KI reagierst und diese nicht nutzt, bist Du auch nicht betroffen. 🤷🏻‍♂️
 
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M@tze schrieb:
Wenn Du allergisch auf KI reagierst und diese nicht nutzt, bist Du auch nicht betroffen. 🤷🏻‍♂️
Du kannst doch hier nicht anfangen logisch zu argumentieren. Wo kämen wir denn da hin? 🙃
 
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Will Microslop damit etwa das Vibe-Coden für Win11 verbessern? 🤣
 
Tsu schrieb:
macht Juniors den Arbeitsmarkt kaputt;
Künstlich Jobs am Leben halten hat noch nie und wird nie funktionieren.

Oder zahlst Du zum Beispiel Geld für Übersetzungen? Warum sind dir die Junior-Übersetzer egal?
 
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Relak schrieb:
Will Microslop damit etwa das Vibe-Coden für Win11 verbessern?
Haben wohl gemerkt, dass die KI, die Microslop zum Vibe-Coding von Windows nutzt, zu beschissen ist, daher braucht die KI etwas Training, damit sich letztendlich User weniger beschweren.
/s
 
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R4Z3R schrieb:
Oder zahlst Du zum Beispiel Geld für Übersetzungen?

Wenn man etwas will, dass über dem Niveau eines Fünftklässlers übersetzt ist, ja.
 
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@MaverickM
Na ist doch schön, kannst du ja gerne weiterhin spenden.
Aber Achtung, dass dir das Finanzamt nicht Liebhaberei unterstellt.
 
MaverickM schrieb:
Wenn man etwas will, dass über dem Niveau eines Fünftklässlers übersetzt ist, ja.
Ach was, Bücher oder wissenschaftliche Arbeiten einfach in die KI hauen. Was soll schon schief gehen, außer das nur Murks rauskommt.
 
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Tornhoof schrieb:
Ist deine Organisation Github Business oder Enterprise?
Dafür gilt das opt-out nicht, Copilot Business und Enterprise Daten werden nie für das Training genommen.
Ich habe nur ein GitHub Team Abo für 4,00 € im Monat. Dort finde ich keine Einstellung unter Copilot damit ich das deaktivieren kann. Ich kann aber Copilot komplett aktivieren. Ich gehe davon erst einmal aus, dass die Organization das nicht nutzt!?
 

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kurgon181 schrieb:
@12nebur27 was musst du dich denn kümmern, hast du was auf github zu verstecken?
Warum brauchst du ein Arztgeheimnis, hast du was zu verstecken?
Wozu brauchst du ein Anwaltsgeheimnis, bist du kriminell?
Warum hast du ein Passwort für dein Smartphone, hast du was zu verbergen?
Wozu brauchst du Datenschutzgestze, planst du was Illegales?
;)

@T
Seit der Übernahme ist Github für mich zumindest Privat tot.
 
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R4Z3R schrieb:
Na ist doch schön, kannst du ja gerne weiterhin spenden.

Du kannst ja gerne irgendwelchen KI-Übersetzten Mist lesen. Ich verzichte darauf, Danke. Schon schlimm genug, dass es von so manchem Meisterwerk schlechte neue menschliche Übersetzungen gibt, da muss ich keine durch KI verunglimpfte Fassung lesen.
 
immer wieder schade, was Großkonzerne aus den Schöpfungen machen. Anstelle diese Menschen einzustellen und deren Weiterentwicklung zu fördern, wird dasmit ne KI gefüttert um diesen Mitarbeiter einzusparen.
 
Ähhhh moment...
Also so wie ich das verstehe werden nur das Nutzerverhalten von Copilot Nutzern analysiert?
Ist ja nicht so wie wenn das bei ChatGPT nicht schon längst der Fall wäre. Die geben auch Nutzer an die Behörden weiter die zu oft nach "wie lasse ich eine Leiche verschwinden" gefragt haben.

Das ist doch nur eine stinknormale Datenerfassung zur aktuellen Nutzung zur Verbesserung der Services.
Betrifft in dem falle sogar nur die Copilot Nutzer die damit auf Github rumcoden.

Jetzt ist es nur halt öffentlich dokumentiert.
 
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War doch zu erwarten, sehe das Langfristig für alle Microslop Produkte kommen, incl, Office 365, OneDrive und Windows.
 
Das Setting gabs schon ewig und war deshalb bei mir auch schon aus - tun musste ich gar nichts. Also im Prinzip "nett", dass sie jetzt nochmal Bescheid sagen, ab nun das auch nutzen zu wollen?
Wer geht denn bitte nicht alle Settings durch bei einem Tool, das auf dem privaten Code fuhrwerkt?
 
"nett" ... ? wtf
 
Tornhoof schrieb:
Dafür gilt das opt-out nicht, Copilot Business und Enterprise Daten werden nie für das Training genommen.
metoer schrieb:
Mit Datenschutz oder Urheberrecht nehmen es die KI-Buden ja nicht so genau.
@metoer ChatGPT hostet keinen Code...wenn das Hauptgeschäftsmodell Code/Issues/...-Plattform zu sein wie bei GitHub, kann ich mir kaum vorstellen, dass man das riskiert nur um für den Bruchteil der zahlenden CoPilot-Kunden den Dienst zu verbessern.

Aber selbst wenn GitHub da für Copilot spioniert, ist das für Unternehmen vollkommen egal: Industriespionage gibt es immer. Was zählt, ist nicht ob Copilot in deine Daten guckt, sondern ob du einen Vertrag hast, der dir das Schwarz auf Weiß garantiert und Urheberrecht - im besten Fall noch Patente - noch dazu. Nur dann bist du frei raus und wirklich geschützt.

Ist doch beim Deployment von Code auch nicht anders. Kein Server 100% sicher, dekompilieren kann man ebenfalls usw. Das Einzige was im professionellen Umfeld zählt ist der rechtliche Schutz: keine Haftung selbst an der Backe haben und Verklagen können und rechtlich verbieten können, wenn Dritte die eigenen Werke unlizenziert nutzen.


Tsu schrieb:
Will man weiter der Öffentlichkeit was gutes tun, dann ist GitHub mittlerweile der falsche Code-Hoster.
Das ist doch absoluter Quark. OpenSource und Sonstiges, was öffentlich zur Verfügung steht, ist doch immer quelloffen - das ist doch gerade die Definition davon. Glaubst du tatsächlich, wenn du jetzt der Öffentlichkeit deinen Code auf deinem eigenen Forgejo bereitstellst, dass das dann nicht für LLM Training genutzt wird?

Mal abgesehen davon, dass das ja nicht nur die bösen Unternehmen benutzen, sondern auch OpenSource LLMs und die ganze Foschungslandschaft.

chillipepper schrieb:
Ich möchte überhaupt keinen AI/KI-Scheiß auf meinem System aktiv haben.
Hast du doch auch nicht...auf deinem System lokal läuft Copilot sowieso nicht und es ist auch nicht automatisch aktiv, du musst es schon konkret in deiner IDE aktivieren und nutzen. Und nur dann werden deine Daten ohne OptOut genutzt.

MaverickM schrieb:
Wenn man etwas will, dass über dem Niveau eines Fünftklässlers übersetzt ist, ja.
Das ist doch ebenfalls Quark. Gerade bei Übersetzungen sind LLMs extrem gut. Gibt ja auch genügend Benchmarks dafür. Außer vielleicht sehr spezifischer, lokaler Redewendungen, seltener Dialekte, historischer Texte o.Ä. liefern LLMs bei Übersetzungen eine bessere Arbeit, als der 0815-Übersetzer.

Benj schrieb:
Ich würde gerne auswerten, wie du deine Banking-App benutzt. Guckst du da oft am Tag rein? Dann könnte ich daraus vielleicht ableiten, dass du dringend auf Kohle wartest, was darauf schließen lässt, dass du knapp bei Kasse bist. Aber du hast doch da nichts zu verstecken, oder?
Finanz- oder medizinische Daten genießen aber durchaus besonderen Schutz. Das ist ein weit hergeholter Vergleich. Was ist denn an privatem oder insbesondere öffentlichem Code groß schützenwert und geheim? Passwörter oder sonstiges sensibles Zeug solltest du sowieso niemals in Repos haben und private Hobbyprojekte sind wohl kaum besonders schützenswert. Und wenn man ein Businessmodell aus irgendwas machen möchte, dann würdest du (1) ja ohnehin auf Enterprise umstellen und (2) rechtlichen Schutz organisieren, der ohnehin im Business-Umfeld viel viel wichtiger ist, als technisch abgesichert zu sein.

Für sensible private Daten habe ich z.B. auch eine eigene Nextcloud auf einem Homeserver...aber für Code?

dh9 schrieb:
Alternativen gibt es ja zum Glueck:

GitLab baut ebenfalls KI-Agenten direkt in die Plattform ein.

Und Codeberg ist ein NonProfit, da kannst du dir dreimal überlegen, wie stabil das funktionieren wird und vor allem wie viele Ressourcen man dort bekommt. Siehe z.B. aus dem Wiki:
Onboarding requires a few manual steps, as to prevent the abuse of Codeberg's limited resources. You will need to request access by filling out this form. After submitting, a Codeberg volunteer will review your request and grant you access if your use case is appropriate.
Oder halt Vereinsmitgliedschaft...dann hast du aber genau das gleiche Verhältnis wie bei GitHub: du gibst einer Organisation Geld für einen Service.

Damit will ich sicher nicht Vereine / NonProfit generell verunglimpfen, aber bei einer Codeplattform würde ich schon mal die Kirche im Dorf lassen.
 
MrNejo schrieb:
Ach was, Bücher oder wissenschaftliche Arbeiten einfach in die KI hauen. Was soll schon schief gehen, außer das nur Murks rauskommt.
Du bist 2005 stehengeblieben.

Sowas wird längst maschinell gemacht, gerade in Unternehmen, und es schaut nochmal jemand drüber.

Das Niveau maschineller, KI-trainierter Übersetzung ist für 95 % aller use cases längst bei weitem gut genug oder sogar hervorragend.

Im übrigen werden wissenschaftliche Arbeiten ja größtenteils sowieso in Englisch geschrieben und für den Konsum, d.h. das Lesen durch andere Wissenschafter, passt eine maschinelle Übersetzung in praktisch allen Fällen.

Niemand beschäftigt ein Lektorat für mehrere Tausend bis zehntausend Euro um irgendein Paper zu übersetzen, das ist Humbug.

Der Markt für manuelle Übersetzung ist praktisch tot, solange es nicht um wirkliche Nischen geht, oder z.B. Diplomatie.

Im übrigen sind für den allergrößten Teil an Anwendungen die Anforderungen viel geringer als Du dir das eventuell ausmalst: selbst bei Illustratoren und Grafikdesign, wo AI Slop viel besser erkennbar ist, ist es good enough sodass Entscheider sagen: ich zahle doch nicht 2000 € statt 15 € nur damit dass hier und da etwas hübscher ist.

Da überlegt der auch nicht und verhandelt nicht: da bist du raus, aber sowas von.
 
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ascer schrieb:
Das ist doch ebenfalls Quark.

Nein, ist es nicht. Eine KI hat kein Sprachgefühl. Woher auch, es denkt ja auch nicht. Du kriegst vielleicht eine formell korrekte Übersetzung, aber keine lebendige Übersetzung, die den Wortsinn, die Nuancen einer Situation oder Szene übersetzt. Das wird eine KI nie können. Oder sagen wir, nicht in den nächsten Jahrzehnten.
 
MaverickM schrieb:
Nein, ist es nicht. Eine KI hat kein Sprachgefühl.
Doch ist es. Deine Verallgemeinerung ist einfach falsch.
Für Sachtexte jeder Art, wissenschaftliche Artikel, Patente, Regelwerke, Gesetze, Verträge, Bedienungsanleitungen, etc ist die KI bestens geeignet und nicht nur 5 Jährigen sondern auch dem durchschnittlichen Erwachsenen deutlich überlegen.
Wo es durchaus noch hapern kann sind Romane und Drehbücher. Nur zum einen macht das wahrscheinlich nicht mal 1 % der weltweiten Übersetzungen aus und zweitens können da auch stinknormale Übersetzer ohne Zusatzqualifikation straucheln und 5 Jährige kriegen da auch rein gar nichts in ihrer Muttersprache gebacken.
 
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