Bericht Copyright-Klagen: Wie AI-Firmen das Internet „klauen“ und womöglich damit durchkommen

Andy

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Man hätte KI gar nicht einführen dürfen, denn jetzt haben diese KI Dienste haufenweise Copyright Klagen am Hals und das, meiner Meinung nach, auch zurecht.
 
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Wie geht CB eigentlich damit um, gibt es Mechanismen die das Anzapfen und Absaugen unserer aller Beiträge in Massen verhindern?

@Andy
 
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Finde ich albern. Freizugängliche Informationen um Kontext zu generieren, werden durch bestimmte Abfragen auch 1:1 wiedergegeben. So what.

KI ist das technologisch Beste was uns in den letzten Jahren passiert ist, aber klar, ein paar ewig gestrige werden auch hier wieder das Haar in der Suppe finden. Da sind wir vor allem wir D ja Profis drin...

Wobei die EU ja auch fleißig mitmacht.
Während sich andere die Hände reiben über die neuen Anwendungsmöglichkeiten, ökonomischen Nutzen etc. wird hier erstmal wieder geprüft wie man regulieren kann.
 
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Sehr interessanter Artikel. Von mir aus können sie die Hälfte der ganzen KI wieder abschaffen.
 
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Das KI Thema gehört nur in abgeschotteten Bereichen eingesetzt, in welchem der Bereich die eigenen Server Instanzen stellen müsste. Damit würden aber die großen KI Firmen nicht das große Geld machen können und ein schneller zentraler Update- und Review Prozess wäre damit nicht möglich.

Ein Fluch und Segen für alle zur gleichen Zeit.
Die Politik sollte ähnlich den Social Media Themen eine Reglementierung nicht erneut verschlafen.

Hier könnte man auch schnell ausloten wie die Firmen oder ein Land generell tickt bzw. welche Stärken oder gar Schwächen ein System hat. KI bringt in der Forschung Nutzen, gesellschaftlich bleibt es aber mit dem Abbau von Arbeitsplätzen, im militärischen Bereich und der Funktion als Datenkrake fragwürdig.

Ich kann auf der Arbeit das Thema KI auch nicht mehr hören.
Viele im modernen Management denken an Skynet und an Kosteneinsparungen, aber letztendlich bleibt alles bislang aber nur ein schneller Scanner und Präsentator, welches aber auch schon genügend Fragen aufwerfen und Schaden anrichten kann.
 
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Ich sehe die kreative Gesellschaft (egal ob privat oder Großunternehmen) hier an einer Weggablung stehen, welche maßgebend dafür ist, wie es weitergeht.
Denn eines ist klar, die Technologie ist nun vorhanden, sie wird vorhanden bleiben und maximal durch irgendwas anderes irgendwann ersetzt

  • entweder jegliches kommerzielles Sprachmodell ist ab sofort illegal und die dahinter stehende Firma muss für den entstandenen Schaden aufkommen. Das gilt sowohl für solchen bei Verlagen und Studios, aber auch bei privaten, welche ihre Werke einfach mit der Welt teilen wollen
  • oder das Urheberrecht wird grundlegend neu gedacht, womöglich sogar abgeschafft und alle Werke stehen künftig für jeden frei nutzbar zur Verfügung.
Meine persönlich bevorzugte Lösung wäre, dass die kommerziellen Sprachmodelle grundlegend durch ethisch korrekte Modelle ersetzt würden, wo jeder zu beitragen kann, doch wenn mich die Erfahrung mit der Linux und FOSS-Community eines gelehrt haben, dann dass so etwas nur schwer tragbar ist, solang man keine entsprechende Masse für das Konzept hinter sich bündeln kann.

Viel gravierender finde ich tatsächlich, dass sich durch die Klagen zeigt, dass sich Disney, Zeitungs- und Buchverlage die Klagen gegen OpenA.I. und andere leisten können, Menschen, welche einfach nur Bilder zeichnen und online mit anderen teilen wollen, oder solche, die ihre Musik kostenlos zur Verfügung stellen, einfach unter die Räder kommen und deren Werke den Sprachmodellen zum Fraß vorgeworfen wird.

Persönlich habe ich auch nichts gegen die Technologiebündlung unter dem Marketingnamen A.I. an sich, dass man damit viel Mist anstellen kann, ist mir aber natürlich auch bekannt.
 
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@Andy
Generell stellt das KI-Training mit geschützten Werken einen Verstoß gegen das Urheberrecht dar, weil in dem Prozess eine digitale Kopie des Werks verwendet wird.
Die Bücher-Suchmaschine bietet eine Übersicht zahlloses Bücher. Beim Design war Google jedoch vorsichtig.

Stanzlinger schrieb:
Ich finde, was ein Mensch lesen und sich merken könnte, darf auch eine KI.
sicher. aber auch als mensch darfst du dieses wissen nicht immer kommerziell verwerten.
 
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@0x8100 Ich finde, ich bezahle bei einer KI die Technik, die das suchen für mich übernimmt. Könnte ja auch selber die KI Quelle lesen. Sonst müßte Google ja auch zahlen, weil es mir einen Link anzeigt, den ich dann lese
 
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Postman schrieb:
(...) KI bringt in der Forschung Nutzen, gesellschaftlich bleibt es aber mit dem Abbau von Arbeitsplätzen, im militärischen Bereich und der Funktion als Datenkrake fragwürdig.
Erst einmal sorgt es potentiell für den Abbau von Arbeit. Wenn daraus auch ein Abbau an Arbeitsplätzen oder gar Wohlstand folgt, dann ist das in erster Linie verhauene (Firmen-)Politik.
Das so etwas verhauen wird, passiert nicht zum ersten Mal. Siehe deinen eigenen...
Postman schrieb:
Ein Fluch und Segen für alle zur gleichen Zeit.
Die Politik sollte ähnlich den Social Media Themen eine Reglementierung nicht erneut verschlafen.
...Abschnitt!

Rein technologisch bräuchte es übrigens mal ein Anti-Schwurbel-LLM, das AGB aufräumt.
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Rein technologisch bräuchte es übrigens mal ein Anti-Schwurbel-LLM, das AGB aufräumt.
Schlag das doch mal dem Postillon vor :)
 
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Den Artikel kann man auf den letzten Absatz beschränken:

Politischer Lobbyismus als Ausweg für Tech-Konzerne​

Neben den Gerichtsverfahren gibt es für die KI-Firmen aber noch einen Plan B: die Politik. OpenAI bringt sich bereits in Stellung. In einem Dokument für den AI Action Plan, den die Trump-Administration diesen Sommer noch beschließen will, argumentiert der Konzern für eine „Freiheit zum Lernen“. Das Training mit Copyright-Inhalten müsse legal bleiben, um Amerikas Vormachtstellung im KI-Sektor beizubehalten. Es gehe um Geopolitik, den Konflikt mit China und die nationale Sicherheit.

Dass die Copyright-Klagen scheitern, ist demnach also im nationalen Interesse der USA. Man sorgt für eine enorme Fallhöhe bei den Verfahren. Die eigentliche Kernbotschaft des Dokuments ist aber: Wenn man vor Gericht scheitert, soll Trump den Status Quo retten."

Wenn die USA die Nr.1 bleiben will, dann führt kein Weg an KI vorbei und wenn man mit Lizenzgebühren kommt und die KI-Unternehmen zerschlägt, dann verlagert sich der ganze Bereich auf China und andere Länder und die USA ist in 10 Jahren NICHT mehr die Nummer 1.

Und genau deswegen ist der Text davor im Grunde auch alles nur theoretischer Natur. Abgesehen davon, brauchen wir in einer alternden Gesellschaft KI in Verbindung mit Robotik, wenn unser Wohlstand nicht massiv schrumpfen soll.

q.e.d.
 
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KI ist die Reaktion auf den Clickbait Journalismus und die systematische zerstörung der Suche durch "Optimierung". Am Ende bleibt die gleiche Diskussionen wie um die robot.txt vor ein paar Jahren.
Eine Zusammenfassung frei zugänglichen Materials ist kein raub. Gewinner sind erst mal die Nutzer mit vernünftigen Antworten und Ergebnissen.
 
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Diese Urheberrechtsklagen sind doch im Gewinn mit eingerechnet. Das Problem ist eher die laschen Strafen und die mangelnden Folgen.
 
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Sehe das die ganze Sache auch sehr kritisch. Die KI macht nichts anderes als das wiederzugeben was sie durch ihre Daten gelernt hat. Da ist nichts Neues dabei. Dadurch bekommen wir irgendwann das Problem der Stagnation. Denn warum noch kreativ sein wenn es sich nicht mehr auszahlt und eh geklaut wird.

Andererseits: Wenn die Klage Erfolg hat wird das die KI in den USA massiv ausbremsen, China wird uneinholbar. Daher wird die Klage wohl abgeschmettert.
 
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Kann mir bitte kurz jemand erklären, was die Studie genau untersucht hat?
Mit welcher Wahrscheinlichkeit das LLM Teile einer Seite (50 Token, wie viel ist das?) korrekt wiedergeben konnte?


So stand das irgendwo weiter unten im Text mit 42% von Harry Potter konnte wiedergegeben werden und ich hatte das erst anders verstanden..
 
Entweder KI das erlauben, oder KI wird nur in Ländern angeboten, die auf das Urheberrecht pfeifen. Diese Länder haben dann einen gewaltigen Vorteil
 
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