News CPU/Chipsatz-Gerüchte: Intel Z690 in Q4/2021, AMD-Sockel AM5 bereits Q2/2022

DFFVB schrieb:
Wie soll das klappen? Ich meine Rocket Lake ist ja schon Fiasko aller ( 😅 ) erster Güte.

Inwiefern Fiasko? Laut CB Test ist z. B. der 11400F gegenüber meinem 3600 ca. 15 % langsamer in Anwendungen, 14 % schneller im Singlecore und 12 % schneller in Games. Und dabei verbraucht er im Schnitt 65W (Prime95). Beim 3600 sind es 90W bzw. +34 %. Wenn man nicht wüsste, welche CPU drin steckt, sind diese ziemlich gleichwertig - trotz der uralten 14nm.

Softwareseitig hat es Windows bei Lakefield (1+4 Design) letztes Jahr schon hinbekommen, den Anwendungen die richtigen Kerne zu zuweisen: Golem
Mit dem aktuellen Windows oder dem künftigen Windows 11 kann ja nur besser werden.
 
Shoryuken94 schrieb:
AMD hat da ja auch keine Eile. Man ist gut aufgestellt und hat ein Refresh gegen Ende des Jahres im Köcher. Sie werden kein Refresh Ende 2021 bringen und dann kurz später eine neue Generation. Durch die aktuelle Situation ist eine längere zeit zwischen den Generationen nichts wirklich verwunderliches.

Die Mittelklasse kann AMD jederzeit easy bedienen. Wenn Sie den Cache Refresh bringen, kann man auch die bestehenden CPUs neu einordnen. Der 5800x wird dann einfach zum 6700, den 5600x senkt man bisschen im Preis und bringt ihn als 6600x etc. Für die Mittelklasse braucht AMD keine neue Produkte um bis Q3-Q4 2022 zu kommen.

Macht Intel doch fast ständig. Kurz vor einer neuen Gen noch einen Refresh etc.
Und dass es keine 6xxx werden ist beinah sicher? Bei der Präsi zu den Refreshs mit mehr Cache war doch die Rede vom 5900X etc. Und nicht von 6900X.

Abwarten ;)!
Zudem kann ja auch jmd mit einem < 5900X zu einem 5900/5950X+ExtraCache greifen, als letztes großes Update für seine AM4 Plattform! Ohne direkt alles (Ram, Mobo etc) upgraden zu wollen!
Ich sehe da zwei völlig unterschiedliche Käuferschaften!
Ergänzung ()

Kloin schrieb:
Die vier Vorgängergenerationen haben gegenteiliges gezeigt und auch wie schnell die Module anfangs im Vergleich zur jeweils letzten Gen sind. ;)
Man gibt aber aktuell viel mehr Gas im Hardware Segment! (gefühlt)
Alles wächst, alles muss schneller und besser werden (Rechenzentren, Supercomputer etc).
Der Consumer Markt will wahrscheinlich auch wieder schneller abgegrast werden mit der brandheißen Neuerung namens DDR5^^?!
Im Prinzip machen Firmen nur schnell wieder große Umsätze, wenn sie regelmäßig was wirklich gutes und neues präsentieren. Dabei ist es ja vielen Usern egal, ob sie das wirklich brauchen, das Marketing erledigt schon den Rest, dass es zu einem Kaufanreiz kommt - ist doch überall so.
 
bei Intel warte ich nur noch auf "Sandy bridge 2" ...
hab schon aus Mitleid nen Tiger Lake gekauft ...
Intel komm mal aus dem Quark
 
@NguyenV3 Okay, sehen die Kollegen von PCWELT bisschen anders aber ja der i5 - X400 ist ja traditonell ganz gut aufgestellt. Am eigenen Anspruch gemessen ist das nichts bei Intel und mam muss sich fragen, was sie dann im nächsten Schritt wollen
 
fox40phil schrieb:
Macht Intel doch fast ständig. Kurz vor einer neuen Gen noch einen Refresh etc.

Eigentlich machen Sie es nie, es sei denn, sie verkaufen mal wieder ein Refresh als neue Generation, wie bis Comet Lake die letzten Jahre.

fox40phil schrieb:
Und dass es keine 6xxx werden ist beinah sicher? Bei der Präsi zu den Refreshs mit mehr Cache war doch die Rede vom 5900X etc. Und nicht von 6900X.

Wie die teile im Markt heißen werden nicht bekannt. Sie haben ein Engineering Sample auf Basis des 5900x gezeigt. Das man die neuen Modelle nicht unter gleichem Namen verkauft dürfte klar sein. Ob man die nin 6900X nennt oder wie letzte Generation 5900Xt wird sich dann zeigen. Ist aber auch egal. man kann das restliche Lineup trotzdem jeder zeit anpassen.

fox40phil schrieb:
Zudem kann ja auch jmd mit einem < 5900X zu einem 5900/5950X+ExtraCache greifen, als letztes großes Update für seine AM4 Plattform! Ohne direkt alles (Ram, Mobo etc) upgraden zu wollen!

Wer vor einem Jahr ~500+ Euro für eine CPU ausgegeben hat und nun auf eine wahrscheinlich noch mal deutlich teurere CPU wechselt für ~15% Mehrleistung, der ist in aller Regel kein Pfennigfuchser und ist eher bereit dann auch ein paar Euro für ein komplettes Upgrade auszugeben.

Zumal man sich eher fragen sollte, warum sollte AMD das wollen? Die Modelle mit mehr Cache sind kein einfacher Refresh mit ein paar mhz mehr Takt, sondern recht aufwändig.

Und was noch hinzukommt, die Leak Küche ist ziemlich ruhig. Würde AM5 und Zen 4 z.B. Anfang des Jahres kommen, dann gäbe es langsam erste Infos aus den einschlägigen Kreisen. Es müssten langsam Engineering Samples in Umlauf kommen. Aber man hört dazu nichts. Im Gegenteil die meisten bekannten Quellen sagen ca. Q3 2022.

Und hinzu kommen andere Faktoren. Aktuell kann AMD nicht viele 5nm Kapazitäten bei TSMC bekommen. AMD hat Zen 4 aber in 5nm bestätigt. Erst im laufe des Jahres 2022 wird Apple viele 5nm Kapazitäten freimachen. Und auch da passt Ende 2022 für Zen 4 ganz gut. Im Frühjahr 2022 wird Apple in die Vorproduktion mit den 3nm Chips gehen, ab da ist dann auch deutlich mehr Kapazität für andere Kunden. Apple startet die Produktion der neuen Chips immer ca. ab Mai. Wenn Apple also ab dem Zeitpunkt von 5nm auf 3nm wechselt, sind die Kapazitäten für AMD frei. Wenn AMD ab ca. Mai / Juni die Produktion übernehmen kann, sprechen für ab ca. September eher Oktober für einen realistischen Produktstart in der Größe der Zen CPUs. Zumal im ähnlichen Zeitraum ja auch wieder die neuen Grafikkarten rauskommen sollen.

Aber wir werden sehen. Realistisch spricht aber nichts für einen Start von Zen 4 vor dem Q3 in 2022, es sei denn AMD möchte einen echten Paperlaunch hinlegen.
 
NguyenV3 schrieb:
Inwiefern Fiasko? Laut CB Test ist z. B. der 11400F gegenüber meinem 3600 ca. 15 % langsamer in Anwendungen, 14 % schneller im Singlecore und 12 % schneller in Games. Und dabei verbraucht er im Schnitt 65W (Prime95). Beim 3600 sind es 90W bzw. +34 %. Wenn man nicht wüsste, welche CPU drin steckt, sind diese ziemlich gleichwertig - trotz der uralten 14nm.

Du vergleichst Hardware von 2019 mit welcher von 2021. Ja, sowas würde ich als Fiasko für Intel bezeichnen.
 
Volker schrieb:
Jopp, im Sommer 2016 kam AM4 ja schon raus, im März 2017 erst Zen: https://www.computerbase.de/2016-09/amd-promontory-am4-zen-bristol-ridge/
Matthias B. V. schrieb:
Denke nicht dass es Zen4 sein wird sondern evtl. Rembrandt als APU mit Zen3+ und DDR5. War damals bei AM4 und Bristol Ridge ähnlich.

Aber 2016 war DDR4-SDRAM schon etabliert und schon billiger als DDR3-SDRAM.

Aktuell ist noch kein DDR5-SDRAM im Preisvergleich.
Wenn DDR5-SDRAM noch teuer ist, wird es eine APU schwer haben.
Aber vielleicht überrascht die Grafikperformance.
Volker schrieb:
Mal sehen ob sie es genauso spielen, wobei APUs halt bei AMD im Desktop echt nur noch die dritte Geige spielen ..
Aber das hat vor allem mit den verfügbaren Kapazitäten zu tun. Es ist für AMD essentiell den Marktanteil im Notebookmarkt auszubauen. Und die Desktop-APUs brauchen sie in erster Linie für die Systembuilder, weil auch hier AMD den Marktanteil steigern muss. Und somit spielt (leider) der DIY-Desktop nur die 3. Geige.

Aber ob die kostensensitiven Systembilder im Einstiegssegment DDR5-SDRAM verwenden, wenn er noch teurer als DDR4-SDRAM ist?

Shoryuken94 schrieb:
Würde mich nicht wundern, wenn AMD den neuen Sockel wieder mit einer kleinen APU Serie startet und die großen CPUs nachziehen. War bei AM4 ja auch so.
Ja, es hätte den Reiz die Boards reifen zu lassen und bei Zen 4 mit ausgereiften AM5-Boards zu starten. Aber bei Zen hat es auch nicht wirklich geklappt. Würde es dieses Mal wirklich besser laufen?

Matthias B. V. schrieb:
Interessant wird dann auch sein wie AMD in dem Fall mit der Namensgebung verfährt:

  • Zen4 = 7000er Series
  • Zen3+ Rembrandt = 6000er Series
  • Zen 3D/3+ Desktop = ??? 6000 / 5000XT ???
Wenn er nur extra Cache bekommt wäre 6000 bisschen irreführend.
So wie es AMD ankündigt könnte es durchaus die 6000 werden.
Mit den Nummern haben sie keinen Spielraum und für "bis zu 25 % mehr Performance" ist ein "XT" eher wenig. -- Auch wenn natürlich die Performance im Schnitt deutlich weniger zulegen wird.

Matthias B. V. schrieb:
Auch spannend ob AMD PCIe 4.0 für GPU / SSD über den I/O Die anbietet oder bis ZEN5 wartet.
Bei den CPUs bietet es AMD schon.
Bei den APUs ist es eine Frage von Kosten und Stromverbrauch.
Matthias B. V. schrieb:
Hätte fast vermutet der X670 kann nur PCIe 4.0 aber Zen4 kann PCIe 5.0 wenn er erst Q4/2022 kommt. X770 und Zen5 dann komplette Unterstützung.
PCIe 5.0 wird teuer als PCIe 4.0.
Die schnellsten SSDs nähern sich erst jetzt der Grenze von PCIe 4.0. Und man benötigt schon die passenden Anwendungen, um aus dem Plus an Übertragungsrate von PCIe-4- gegenüber PCIe-3-SSDs einen signifikanten Leistungszuwachs zu ziehen.

So wie ich es sehe wird es noch eine Weile brauchen bis PCIe 5.0 für den Desktop signifikant wird.
Aus den Informationen zu Alderlake schließe ich, dass PCIe 5.0 nur für den Steckplatz zur Verfügung steht.
Und da Grafikkarten selbst von PCIe 4.0 nicht profitieren, bringt PCIe 5.0 im Steckplatz für die meisten Anwender keinen Vorteil. Außer PCIe 5.0 in die Spec schreiben zu können.

Auf dem Server sieht das natürlich anders aus, ...

Shoryuken94 schrieb:
Ich mach es vom Preis und der Leistung abhängig, ob ich vielleicht umsteige oder nicht. Die CPU Leistung reicht mir zwar mehr als dicke aus, aber irgendwie ist gerade auch die Bastellaune wieder so groß wie nie :D Warten wir mal ab was da kommt. Und wie gut es dann abschneidet.
Ich gehe davon aus dass wir mit Zen 4 noch einige Überrachungen bekommen werden.

Aber der Bastelfaktor, ... der lässt die Neuerscheinungen immer noch toller wirken :D
estros schrieb:
Mich reizt die neue Intel Plattform erstmal nur, wenn der neue ATX Standard eingeführt wird. Denn wenn man schon MB, CPU, RAM upgraden muss, kann das Netzteil direkt mit und damit fast der gesamte PC.
Es kommt darauf an wie hoch der Anteil der DDR5-Systeme bei Alderlake sein wird.

Bei Systemen mit DDR5-SDRAM kann die 12-V-Leistung, die der 24-poligen ATX-Stecker übertragen kann, schon eng werden. Aber es müssen auch die Netzteilanbieter mitspielen und ATX12VO auch für den DIY-Markt anbieten.

Bei den DDR4-Boards ändert sich ja nicht viel, da bin ich mir nicht sicher, ob auch hier ATX12VO um sich greift.

fox40phil schrieb:
Ich glaube fest daran, dass wir AM5 deutlich VOR Q4 22 sehen werden! Gerne mit Zen 4!
Da ist sonst zu eine lange Lücke zwischen Zen3 & 4!
Das habe ich bis zum Anfang Juni auch angenommen.

Aber dann hat AMD den 3D-V-Cache vorgestellt. Wenn die im Q1 2022 rauskommen, wird AMD den Zen 4 nicht im Q2 2022 rausbringen.

fox40phil schrieb:
Dieser Refresh mit mehr Cache ist ja auch nur was fürs Highend Segment!
Das kommt ganz darauf an was es wirklich kostet. Den Ryzen 5 5600 mit 96 MByte L3-Cache fänden einige toll. Wenn der Preis stimmt.

fox40phil schrieb:
Ich glaube auch, dass wir dieses Mal deutlich schneller DDR5 im Markt haben, da Intel und AMD zeitnah Plattformen anbieten. Zum Start von DDR4 wurde es ja auch erst nur von Intels HEDT unterstützt.
Das wäre die Voraussetzung, dass ein Zen-4-Launch auch wirklich funktioniert. Auf dem Server wird sich die Mehrleistung rechnen. Auf dem Desktop ebenfalls? Und die Preise von DDR5-SDRAM sinken erst dann, wenn das Volumen steigt.

Shoryuken94 schrieb:
Denke ich auch. Macht für AMD ja auch jede Menge Ärger. Alleine das komplett neue Package seit zen 2 war mit dem bestehenden Sockel schon eine riesen Herausforderung. Ohne solche versprechen sind sie flexibler und Neuerungen sind einfacher einzuführen, wenn man nicht immer am alten Sockel hängt.
Alles hat zwei Seiten. Sicher die Mainboardhersteller verkaufen mehr Boards, wenn jeder Upgrade ein neues Mainboard braucht. Viele DIY-Enthusiasten hält dies nicht ab. Aber sehr viele verzichten auf ein Update weil es zu teuer ist.

AMD profitiert momentan gewaltig davon dass sie ihre Sockel beibehalten haben. Viele DIY-Enthusiasten tauschen ihre CPUs aus. Die Systemanbieter stecken einen Ryzen 5000 anstatt eines Ryzen 3000 ins Mainboard und haben ein neues System im Angebot, mit minimalen Entwicklungskosten.
Das gilt bei Zen 2 und Zen 3 auch für die Notebooks. Die Systemanbieter können einen Ryzen 5000U aufs Mainboard packen und haben ein neues Notebook im Angebot.
Bei den Servern mit Zen 2 und Zen 3 kann man ebenso vorgehen, deshalb sind die Milan-System sehr schnell auf den Markt gekommen.

Wenn es stimmt, dass AM5 in Q2 2022 auf den Markt kommt, ist zu diesem Zeitpunkt AM4 schon beinahe 6 Jahre auf dem Markt. Ich bin mir auch sicher, dass AMD AM5 schneller als nach 6 Jahre ablösen wird. Aber das bedeutet nicht dass AMD mit jeder Generation einen neuen Sockel bringen wird.

Natürlich war der Sockel AM4 bei Zen 2 mit PCIe 4.0 eine Herausvorderung. Die erste APU mit Sockel AM4 kam im Sommer 2016 auf den Markt. Die finale Spezifikation von PCI 4.0 kam erst im Juli 2017 heraus. Wenn tatsächlich in Q2 2022 APUs mit AM5 erscheinen, ist wahrscheinlich schon die Spezifikation von PCIe 6.0 fertig. AMD kann heute schon den Sockel AM5 mit PCI 5.0 simulieren. D. h. es wird weniger Überraschungen geben, falls AMD PCIe 5.0 einführt.

Shoryuken94 schrieb:
AMD hat da ja auch keine Eile. Man ist gut aufgestellt und hat ein Refresh gegen Ende des Jahres im Köcher. Sie werden kein Refresh Ende 2021 bringen und dann kurz später eine neue Generation. Durch die aktuelle Situation ist eine längere zeit zwischen den Generationen nichts wirklich verwunderliches.
Ich denke Du hast Recht, aber die Intention Deiner Argumentation passt nicht.
AMD bringt das Refresh Anfang 2022, weil AMD die Zeit bis Zen 4 überbrücken muss.

Der 3D-V-Cache für den Ryzen hat noch einen Zweck. Ich halte ich es für einen Testlauf für TSMC-SoIC mit einem erprobten Produkt.

Für Zen 4 müssen nicht nur die Zen-4-Masken fertig und der 5-nm-Prozess reif (Ausbeute + Waferkosten) sein, sondern es müssen auch die verwendeten Packaging-Techniken produktionsreif sein.

Shoryuken94 schrieb:
Die Mittelklasse kann AMD jederzeit easy bedienen. Wenn Sie den Cache Refresh bringen, kann man auch die bestehenden CPUs neu einordnen. Der 5800x wird dann einfach zum 6700, den 5600x senkt man bisschen im Preis und bringt ihn als 6600x etc. Für die Mittelklasse braucht AMD keine neue Produkte um bis Q3-Q4 2022 zu kommen.
Ich hoffe das macht AMD nicht. Dies ist Unfug und bleibt auch Unfug auch wenn es seit Jahren in Grafikkartenmarkt üblich ist.

Wenn man die Preise betrachtet, sind die Kosten alleine kein Grund, den 3D-V-Cache nur auf den 12- und den 16-Kerner zu beschränken. Es sind eher die verfügbaren Kapazitäten.

Mcr-King schrieb:
Weil die Mehrheit eine echte dGPU benutzt ...
Das deckt sich aber nicht mit:
https://www.computerbase.de/2021-03/gpu-marktanteile-q4-2020-intel-nvidia-amd/
 
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ETI1120 schrieb:
Aber 2016 war DDR4-SDRAM schon etabliert und schon billiger als DDR3-SDRAM.

Aktuell ist noch kein DDR5-SDRAM im Preisvergleich.
Wenn DDR5-SDRAM noch teuer ist, wird es eine APU schwer haben.
Aber vielleicht überrascht die Grafikperformance.

Aber das hat vor allem mit den verfügbaren Kapazitäten zu tun. Es ist für AMD essentiell den Marktanteil im Notebookmarkt auszubauen. Und die Desktop-APUs brauchen sie in erster Linie für die Systembuilder, weil auch hier AMD den Marktanteil steigern muss. Und somit spielt (leider) der DIY-Desktop nur die 3. Geige.

Aber ob die kostensensitiven Systembilder im Einstiegssegment DDR5-SDRAM verwenden, wenn er noch teurer als DDR4-SDRAM ist?


Ja, es hätte den Reiz die Boards reifen zu lassen und bei Zen 4 mit ausgereiften AM5-Boards zu starten. Aber bei Zen hat es auch nicht wirklich geklappt. Würde es dieses Mal wirklich besser laufen?


So wie es AMD ankündigt könnte es durchaus die 6000 werden.
Mit den Nummern haben sie keinen Spielraum und für "bis zu 25 % mehr Performance" ist ein "XT" eher wenig. -- Auch wenn natürlich die Performance im Schnitt deutlich weniger zulegen wird.


Bei den CPUs bietet es AMD schon.
Bei den APUs ist es eine Frage von Kosten und Stromverbrauch.

PCIe 5.0 wird teuer als PCIe 4.0.
Die schnellsten SSDs nähern sich erst jetzt der Grenze von PCIe 4.0. Und man benötigt schon die passenden Anwendungen, um aus dem Plus an Übertragungsrate von PCIe-4- gegenüber PCIe-3-SSDs einen signifikanten Leistungszuwachs zu ziehen.

So wie ich es sehe wird es noch eine Weile brauchen bis PCIe 5.0 für den Desktop signifikant wird.
Aus den Informationen zu Alderlake schließe ich, dass PCIe 5.0 nur für den Steckplatz zur Verfügung steht.
Und da Grafikkarten selbst von PCIe 4.0 nicht profitieren, bringt PCIe 5.0 im Steckplatz für die meisten Anwender keinen Vorteil. Außer PCIe 5.0 in die Spec schreiben zu können.

Auf dem Server sieht das natürlich anders aus, ...


Ich gehe davon aus dass wir mit Zen 4 noch einige Überrachungen bekommen werden.

Aber der Bastelfaktor, ... der lässt die Neuerscheinungen immer noch toller wirken :D

Es kommt darauf an wie hoch der Anteil der DDR5-Systeme bei Alderlake sein wird.

Bei Systemen mit DDR5-SDRAM kann die 12-V-Leistung, die der 24-poligen ATX-Stecker übertragen kann, schon eng werden. Aber es müssen auch die Netzteilanbieter mitspielen und ATX12VO auch für den DIY-Markt anbieten.

Bei den DDR4-Boards ändert sich ja nicht viel, da bin ich mir nicht sicher, ob auch hier ATX12VO um sich greift.


Das habe ich bis zum Anfang Juni auch angenommen.

Aber dann hat AMD den 3D-V-Cache vorgestellt. Wenn die im Q1 2022 rauskommen, wird AMD den Zen 4 nicht im Q2 2022 rausbringen.


Das kommt ganz darauf an was es wirklich kostet. Den Ryzen 5 5600 mit 96 MByte L3-Cache fänden einige toll. Wenn der Preis stimmt.


Das wäre die Voraussetzung, dass ein Zen-4-Launch auch wirklich funktioniert. Auf dem Server wird sich die Mehrleistung rechnen. Auf dem Desktop ebenfalls? Und die Preise von DDR5-SDRAM sinken erst dann, wenn das Volumen steigt.


Alles hat zwei Seiten. Sicher die Mainboardhersteller verkaufen mehr Boards, wenn jeder Upgrade ein neues Mainboard braucht. Viele DIY-Enthusiasten hält dies nicht ab. Aber sehr viele verzichten auf ein Update weil es zu teuer ist.

AMD profitiert momentan gewaltig davon dass sie ihre Sockel beibehalten haben. Viele DIY-Enthusiasten tauschen ihre CPUs aus. Die Systemanbieter stecken einen Ryzen 5000 anstatt eines Ryzen 3000 ins Mainboard und haben ein neues System im Angebot, mit minimalen Entwicklungskosten.
Das gilt bei Zen 2 und Zen 3 auch für die Notebooks. Die Systemanbieter können einen Ryzen 5000U aufs Mainboard packen und haben ein neues Notebook im Angebot.
Bei den Servern mit Zen 2 und Zen 3 kann man ebenso vorgehen, deshalb sind die Milan-System sehr schnell auf den Markt gekommen.

Wenn es stimmt, dass AM5 in Q2 2022 auf den Markt kommt, ist zu diesem Zeitpunkt AM4 schon beinahe 6 Jahre auf dem Markt. Ich bin mir auch sicher, dass AMD AM5 schneller als nach 6 Jahre ablösen wird. Aber das bedeutet nicht dass AMD mit jeder Generation einen neuen Sockel bringen wird.

Natürlich war der Sockel AM4 bei Zen 2 mit PCIe 4.0 eine Herausvorderung. Die erste APU mit Sockel AM4 kam im Sommer 2016 auf den Markt. Die finale Spezifikation von PCI 4.0 kam erst im Juli 2017 heraus. Wenn tatsächlich in Q2 2022 APUs mit AM5 erscheinen, ist wahrscheinlich schon die Spezifikation von PCIe 6.0 fertig. AMD kann heute schon den Sockel AM5 mit PCI 5.0 simulieren. D. h. es wird weniger Überraschungen geben, falls AMD PCIe 5.0 einführt.


Ich denke Du hast Recht, aber die Intention Deiner Argumentation passt nicht.
AMD bringt das Refresh Anfang 2022, weil AMD die Zeit bis Zen 4 überbrücken muss.

Der 3D-V-Cache für den Ryzen hat noch einen Zweck. Ich halte ich es für einen Testlauf für TSMC-SoIC mit einem erprobten Produkt.

Für Zen 4 müssen nicht nur die Zen-4-Masken fertig und der 5-nm-Prozess reif (Ausbeute + Waferkosten) sein, sondern es müssen auch die verwendeten Packaging-Techniken produktionsreif sein.


Ich hoffe das macht AMD nicht. Dies ist Unfug und bleibt auch Unfug auch wenn es seit Jahren in Grafikkartenmarkt üblich ist.

Wenn man die Preise betrachtet, sind die Kosten alleine kein Grund, den 3D-V-Cache nur auf den 12- und den 16-Kerner zu beschränken. Es sind eher die verfügbaren Kapazitäten.


Das deckt sich aber nicht mit:
https://www.computerbase.de/2021-03/gpu-marktanteile-q4-2020-intel-nvidia-amd/

Naja im Notebook Segment sieht dass anders aus als im Desktop segment und da hat Intel noch die Nase weit vorne.
 
Dome87 schrieb:
Also ich habe das dumpfe Gefühl, dass Intel mit Alder Lake kein Land gegen Zen 3+(?) Und 4 sehen wird.

Ich freue mich als Intel-Fan auf die Cache-Monster von AMD :)

Die grosse Frage dürfte sein was Intel mit dem IMC veranstaltet, alles auf den jetzigen Plattformen ist extrem vom RAM gebremst, man sieht sehr schön die Skalierung auf einem 10900K zwischen 2933 und 4500 mit scharfen Subs. Bei Rocket Lake haben wir ja leider den Murks mit Gear 1/2 mit dem neuen IMC, sollte Intel bei Alder Lake die Leistung der Tiger Lake Kerne mit einem ordentlichen IMC bringen der uns wieder ordentliche Latezen ala 9900K/10900K bringt, dann wird das zum Zocken wirklich interessant.

Rocket Lake war ja durch den Rückschritt beim RAM eher enttäuschend, wenn jetzt die überarbeitete neue core Architektur kommt und der IMC stimmt, werden wir definitiv Spass dran haben.
 
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Ich freue mich ja immer wenn neue Produkte kommen, ich hoffe nur dass die dann besser verfügbar sind als es der Matkt seit 2 Jahren zeigt, sonst bringt es absolut nichts. Ich wollte schon 2020 upgraden, stolpere aber weiterhin mit meinem Xeon 1230v3 und einer 290x über die Nullen und Einsen.
Ich hoffe dann nächstes Jahr auf AM5/Zen3+DDR5/RTX40x0 upgraden zu können ohne eine Niere opfern zu müssen.
 
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