CPU dermaßen entscheidend?

Bei höherauflösuing war es SPielbar? Wie soll der CPU da entlastet werden, er muss genausoviel berechnen wie zuvor.??
 
@lMelvinl

Ich kann eben nur mutmaßen, so wie wir alle. Aber wenn ich bei Assassins Creed eine durchschnittliche Auslastung von 40-60% pro Kern habe und ich davon ausgehe, dass die Multicore Unterstützung zunimmt, dann stimmt mich das zuversichtlich.
Vielleicht ist´s auch nur mein Wunschdenken um die 202€ zu rechtfertigen, wer weiß...

Wir sprechen uns in 2 Jahren nochmal ;-)


EDIT: Ähm, schau mal hier:

http://www.pcgameshardware.de/aid,6...rk-Test-mit-13-CPUs/Action-Spiel/Test/?page=2

E8500@4,0 GHz langsamer als ein QX6850@3GHz, der zufällig genau meinem übertakteten Q6600 entspricht. Was sagst du nun?!
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich dazu sage? Dass GTA 4 auch auf dem E8500@4GHz noch vernünftig läuft. Und wenn man bedenkt, dass GTA 4 bisher die mit Abstand beste Quadcoreunterstützung hat stimmt mich das zuversichtlich. Ich glaube nicht, dass es mal ein Spiel geben wird, welches auf einem Q6600@3GHz flüssig läuft und auf einem E8500@4GHz unspielbar ist, dazu sind die Leistungsunterschiede zwischen den beiden CPUs selbst in Paradebeispielen wie GTA 4 zu gering.
 
Gut das es GTA 4 auch für die X-Box 360 gibt, immo viel Geld gespart für neue Komponenten ;) Das beste aber es kommt ein ADD ON nur für die 360.

Ich persönlich warte gerne ab bis mal wieder schlechte Zeiten kommen in denen man billig Hardware kaufen kann. Bis das aber alles Pflicht ist, hat MS und Sony eine Konsole am Markt die ebenfalls vermutlich über allerneueste Technik und Multi-Core gibts ja schon, verfügen wird. Das beste an den Konsolen ist aber das die Spiele laufen und man nicht immer wieder in neue Hardware investieren muß. (X-Box 360 hat 3 Kerne mit 3,2Ghz und 512mb Ati Chip) für 170 Euro ca. Ein vergleichbarer PC, naja ist teuer.

@Threadersteller

Ansonsten trifft das zu was du schon erwähnt hast, jeder so wie er es braucht, nur einige User brauchen warscheinlich weniger als sie haben ;) Interessant wäre eine Statistik aller Rechner die es auf der Welt gibt und dann ein Querschnitt mit verbauten Prozessorgenerationen, das noch einmal unterteilt auf die Kontinente :lol:
 
30% mehr in den min. Frames ist meiner Meinung nach kein geringer Abstand.

Aber du hast Recht, unspielbar ist es trotzdem nicht.

Ich hab mit meinem Quad jedenfalls ein gutes Gefühl, zumal es damals keine 45nm Dualcores gab, die sich bis 4GHz hätten takten lassen.

MfG
 
Keineahnung1234 schrieb:
auf niedriger auflösung, hat es geruckelt, aber auf Höherauflösung war es auf einmal flüssig Spielbar, weil die CPU entlastet wurde, die CPU war ein alter AMD64 3200+ und die Grafikkarte eine X1950XT
Das ist so nicht richtig. Die CPU wird kein Stück entlastet wenn man die Grafikkarte mehr belastet, sie muss immer noch das gleiche berechnen.
Man spricht von einer CPU-Limitierung wenn die CPU das schwächste Glied ist. Man kann dann meinetwegen die Auflösung höher stellen, da ja eh die CPU ausbremst. Irgendwann ist dann die GPU so stark belastet das eben die GPU limitiert und nicht mehr die CPU.

Aber dadurch kann man kein bisschen Performance gewinnen, da ja die CPU nicht entlastet wird. Man verschiebt einfach nur den limitierenden Faktor.
 
Mit der CPU ist es eher so: Man merkt es, wenn die CPU zu langsam ist, am ehesten. Hier kann man auch nicht viel gegen machen (z.B. bei Spielen). Grade heute ist die Frage schwer zu beantworten, welche die besten Durchschnitts-CPU ist, weil es so viele verschiedene Anspruchsprofile der Programme gibt. Es gibt Programme, die erzeugen viel Rechenlast, profitieren aber nicht von MT oder von maximal 2 Kernen (oft weil Software evolutionär ist und weil der Entwickler nichts an seiner Programmierung ändern möchte), dann gibt es das andere Extrem, das ein Programm zu anspruchsvoll für einen Kern ist und möglichst viele Kerne braucht. Wenn man den Markt so betrachtet, geht die Tendez ganz stark in Richtung zweites Extrem (Bei Spielen wird das noch schlimmer als GTA4, weil Spiele oft von Konsolen stammen z.Z. und Konsolen nunmal beschränkt sind, der Hersteller also alles aus der KonsolenCPU rausholen muss und die hat nunnmal 6 Threads), allerdings gibt es auch immernoch neue Programme, die mehr von Takt und dadurch von weniger Kernen profitieren. Man braucht also möglichst viel Takt mit möglichst vielen Kernen für möglichst wenig Geld.
Als den perfekten Kompromiss für dieses Anwendungsprofil würde ich z.Z. den PII 710/720 sehen, da er vergleichsweise günstig ist, viel Takt bietet und mit Problemprogrammen wie GTA4 hervorragend klar kommt, also genug Reserven für die Zukunft bietet.


Die CPU ist sehr entscheidend, es ist die entscheidende Komponente im PC, denn dort läuft alles zusammen. Auf der CPU läuft die Software (OS, Anwendungen, Treiber...), alles andere ist im Prinzip nur Beiwerk. Die CPU ist der PC (kann natürlich ohne entsprechende Infrastuktur nicht funktionieren).
 
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Ich kan Melvin ehrlich gesagt nur zustimmen, wenn er sagt, das in 2 jahren auf einem guten Dual Core noch alle Spiele flüßig laufen sollten. Allerdings finde ich nicht, das GTA 4 sonderlöich gutr Quad optimiert ist. Das GTA 4 von einem Quad profitiert liegt wohl eher an der schlechten Emulation der PS3 Version. Da in einer PS3 ja bekanntlich eine Vielkerne CPU ist, kann man sich ja denken wer da Vorteile hat. hätte man das Spiel auch nur ansatzweise gut für den PC programmiert, würde eine 45 NM CPU, also E8xxx, mit einem Q6xxx mithalten. ich glaube der unterschied würde dann vllt 10% betragebn, die die 4 kerne CPU vorne ist, aber das auch nur, weil das Spiel vllt auf 4 Kerne optimiert ist. Also Werte, wo man nicht von riesigen Vorteilemn reden kann, besonders wenn man sich die Hirtzeentwickluung und den verbrauch ansieht, wo ein Q6xxx deutlich vor einem E8xxx bei gleichem takt lieggen würde.

Zurüclk zu der Diskussion. Für mich ist die Wahl der richtigen CPU sehr wichtig. Auch wenn es in vielen Spielen keinen großen Vorteil bringt, ob ich einen E5200 einen E8200 oder einen Q9xxx drin hab, ist es doch wichtig eine passenden CPU zu eienr passenden grafikkarte zu haben. Ein bisschen Zukunftsdenken sollte schon mit im Spiel sein, ansonsten müsste ich mir für jedes Spiel eine neue CPU kaufen.

LG Stadtlohner
 
Da wird nix emuliert ;). Ein solches Spiel kann man i.Ü. nicht emulieren, die PS3 hat ebenfalls garnichts damit zu tun, eher die XBox360 ;). Der Code von GTA4 ist auf eine 3-Kern-CPU mit SMT ausgerichtet. XBox360 und PC-Titel kann man sozusagen parallel entwickeln, das SDK sieht beide Systeme vor. Da die XBox360 CPU nur in-Order arbeitet, ist der GTA4-Code sehr sehr sauber entwickelt worden, um so wenig Stalls wie möglich zu erzeugen. Das kommt natürlich auch den PC-Prozessoren zugute. GTA4 ist eher als Vorbote zu sehen und GTA4 ist ein absolutes Effizienzwunder, da ein so komplexes Spiel in so wenig Speicher passt (2GB Adressraumlimit). Da es immer mehr Titel gibt, die das XBox-SDK als Grundlage nutzen (AC, LP, GRID uvm.) wird sich an dieser Optimierung auch in Zukunft wenig ändern, eher im Gegenteil. Es ist ein Trend zu mehr Komplexität sichtbar, was automatisch mehr MT-Optimierung auf der Konsole bedeutet und zu Mehrkernunterstützung auf dem PC führt. Zudem wird der PC-Content (und Detailgrad) im Vergleich zur Konsole weiterhin aufgebläht, was zu grösserem Leistungshunger pro Kern führt. Es ist eindeutig, dass QuadCores und HexaCores die Spielezukunft sind, der DualCore wird dann ebensowenig reichen wie ein SingleCore jetzt. Es ist doch auch logisch, dass sich der Markt in diese Richtung entwickelt - die CPU-Hersteller geben die Richtung vor, die Software passt sich zwangsläufig an, stark beschleunigt wird das Ganze durch die XBox-Herkunft der meisten heutigen PC-Spiele. Das fördert wiederum den QuadCore Absatz und das wiederum die MT-Anpassung der restlichen nicht-Spiele-PC-Software.

Natürlich reicht ein 3GHz Core2 im Moment noch aus, GTA4 läuft ja auch mit ach und krach darauf noch. Aber das wird sich in Zukunft auf jeden Fall ändern. Davor die Augen zu schließen bringt dem Konsumenten nichts. Wer an die Zukunft mitdenkt, muss darauf achten, mehr als 2 Kerne zu haben.
 
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Das Problem der geringen Mehrleistung innerhalb der CPUs einer Generation rechtfertigt wirklich keinen Prozessorwechsel. Einen Intel Q6x00 da mit einem E84xx zu vergleichen ist wirklich nicht das Gelbe vom Ei, es sind beides Core2-Architekturen. Für Spiele wird es selten von Relevanz sein, welche CPU drinsteckt, sofern sie nicht maßlos unterdimensioniert für die Grafikkarte ist. Man entscheide sich für eine Grafikkarte und kaufe eine passende, aktuelle CPU für die Hälfte bis zwei Drittel des Grafikkartenpreises. Das sollte immer reichen und niemals zu Engpässen führen.

Zukunftssicherheit kann man sowieso dem Hasen geben...die ersten Boards für AM2 haben inzwischen mehrheitlich zu kleine BIOSe für den PhenomII, für Sockel775 benötigt man inzwischen immer den passenden Chipsatz.

Ich habe selbst einmal einen Athlon64 3200+ durch einen 3700+ auf dem gleichen Board und einen Opteron 170, der bis 2,6 Ghz ging durch einen Opteron180 bis 3 Ghz ersetzt. Die Mehrleistung war in beiden Fällen zwar da, aber eigentlich viel zu klein für den Aufpreis (Mehrpreis je 70 Euro), wobei letztere CPU auch sauteuren DDR500 anstelle DDR400 nutzen durfte. Aber ich habs in Kauf genommen!

Selbst GTA4 ist nicht wirklich CPU-Limitierend (mein PhenomQuad wird nicht ausgelastet bei 1680x1050). Die Mehrheit der hier surfenden Anwender wird wirklich keinen Videoschnitt betreiben oder ähnlich dauerhaft anspruchsvolle Anwendungen. Ich selbst neige dank eigener Stromrechnung eher dazu eine sparsame dennoch leistungsfähige Kombination zu erzielen. Und ich liebäugle immer noch damit einen PhenomI 9750 gegen einen PhenomII 940 zu tauschen. Warum? Im Zweifel deutlich mehr Leistung (mindestens 25%, das sollte man spüren) und deutlich geringerer Stromverbrauch <- da sollte der Trend dringend hingehen, auch wenn die Energiepreise gerade fallen.
 
Na ja, dass Windows kaum CPU-Last anzeigt heißt noch lange nicht, dass keine CPU-Last da ist. es geht hier um Last-Spitzen. Da kannst aus deinem Taskmanager nicht schließen, ob ein Quad jetzt überdimensioneiert ist oder nicht.
Natürlich lohnt sich der Umstieg innerhalb einer Generation nicht, darum geht es hier aber nicht. Es geht darum, was die optimale CPU für den Durchschnittsnutzer ist. Und ein Durchschnittsnutzer macht nunmal alles ein bisschen. Also braucht er auch den besten Kompromiss plus einen Schuss Zukunftstauglichkeit. Es geht hier nicht darum, ob man welche CPUs irgendwann mal noch auf sein Brett stecken kann, sondern darum, dass so eine CPU auch mal 2-3 Jahre halten soll. Das muss sie nämlich beim Durchschnittsnutzer.

Es ist übrigens alles aber auch wirklich alles CPU-Limitiert. Solange der Rest der Hardware nicht bremst, wird die Software durch die CPU schneller. Das heißt, die Infrastruktur des PCs ist im Wesentlichen dazu da, der CPU bestmöglich zu dienen. Man braucht also ausreichend RAM, ausreichend breite Busse und einen Grafikchip, der schnell genug ist. Die CPU selber gibt aber die Systemgeschwindigkeit vor, alle anderen Hardwarekomponenten sind von ihr abhängig. Wie gesagt, der PC ist der Prozessor.
Insbesondere bei Spielen ist das ein Trugschluss, dass ein Grafiklimit ein CPU-Limit überflüssig macht und zeigt, dass man nur eine kleine CPU braucht. Wenn du ein Grafiklimit hast, zeigt das nur und ausschließlich, dass die Grafik x FPS hat. Insbesondere bei Reviews kommen oft nur Timedemos zum Einsatz, was die eigentliche CPU-lastigkeit des Spieles in den Hintergrund drängt. Ein UT-Flyby zeigt nicht, was der Prozessor alles zu tun hat, als wenn man auf einer grossen Karte gegen 31Bots kämpft, oder im Falle von GTA, sich durch vielbefahrene Strassen mit viel Polizeiaction prügelt. Wie schnell das Spiel, die Engine und der Treiber wirklich läuft, hängt nicht von der Grafik ab, weil nicht die Grafik die Geschwindigkeit vorgibt, sondern die CPU. Wie schon vorher gesagt, ist die Grafik der Sklave der CPU, die nur Aufgaben errechnet, welche der Treiber, der auf der CPU läuft, dem Grafikchip zum Rechnen übergibt. Das ist vor allem bei neuen, sehr MT-lastigen Spielen so. Die Grafik limitiert nicht mehr zwangsläufig den Spielfluss und umgekehrt. Mit Windows7 bekommt das Ganze noch eine ganz neue Qualität, da Win7 den Spieleunterbau im OS auf MT erweitert, was bisher nicht der Fall war. Spätestens bei DX11-Titeln wird der DualCore gnadenlos versagen. Es ist also nicht ratsam, einen DualCore für einen Rechner zu empfehlen, auf dem gespielt werden soll und bei dem der Prozessor 2 Jahre halten soll.
 
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Okay, da nehm ich meinen post doch mal wiedr zurück. Aber bervor ich glaube, das GTA 4 eine Effizienswunder ist, hol ich mir das Spiel leiber mal, iwie will ich das nicht so ganz glauben. Wenn es Effizient wäre, würde es auch auf System laufen, die nur 400€ kosten, aber man braucht ja schon ein System was 1000€ oder mehr kostet um es gescheit spiele zu können und das ist für mich nicht effizient ;)

LG Stadtlohner
 
Klar, dann hol dir ne XBox360. Das ist das einzige System, auf dem GTA4 (allerdings ggü. dem PC mit verminderter Qualität und Auflösung) hervorragend läuft in dem Preisrahmen. Alle anderen 400€ PCs sind schlicht und ergreifend nicht so ausgerüstet, dass er ein so komplexes Monster wie GTA4 bedienen könnte. Du bekommst auch keine 20 Leute so effizent gestapelt, dass sie in einen Fiat Uno passen... man braucht für 20 Leute in einen Kleinbus, sodass jeder Platz besetzt ist.
 
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allerdings ggü. dem PC mit verminderter Qualität und Auflösung

Naja, das mit der auflösung stimmt, aber GTA4 sieht auf konsole auch mit den vermeintlich niedrigeren einstellungen definitiv besser aus als auf dem PC. "Organischer" irgendwie. Die stimmung kommt viel besser rüber.
Wenn es eine konsole mit "echter" tastatur und maus unterstützung gäbe, würde ich meinen jetztigen PC nie wieder einschalten :)
 
Du vergleichst Konsolenfeeling mit PC-Feeling, das hat damit nicht zu tun. GTA4 ist auf dem PC was anderes, technisch hat GTA4 eine höhere Sichtdistanz, mehr Detailgrad in Quantität und Qualität, das ist für das Spiel selber nur sekundär. Für einen PCler spielt das eine grössere Rolle als für jemanden, der Konsolen bevorzugt.
 
Naja, wegen einem Spiel eine Xbox 360? lohnt nicht wirklich, genausowenig wie nur für GTA 4 von einem Dual Core auf einen Quad, oder generel wegen einem Spiel einen ganz neuen PC, obwohl der alte für alle anderen Spiele dicke reicht.

Außerdem sollte mein PC das Spiel auch noch in guter Qualität schaffen ;)

LG Stadtlohner
 
HOT, du sagst also dass es eine richtige CPU (oder CPU-Typ, welche es dann in dem Pool ist ist dann wohl egal) für den normalanwender gibt? Doch der Fokus ist nicht auf Heute, sondern auf morgen?
Also sollte es sich lohnen für heutige "nichtgenutzte Leistung" mehr Geld auszugeben, um sich ein Upgrade morgen zu ersparen?
Ich glaube das ist ein wichtiger Faktor. Denn die Upgradegewohnheiten der User könnte hier wirklich einen Unterschied machen. Auch wenn es sowas wie Zukunftssicherheit nicht gibt, aber die Leistung die man hat, die hat man und profitiert noch nach 2 Jahren davon. Nur ich habe gemerkt, dass solang man noch in den Slot eine relativ aktuelle Graka stopfen kann, kann einem die CPU relativ gestohlen bleiben. Ja die Graka wird nicht ausgelastet, aber sie schafft es dennoch ein Spiel spielbar zu machen. Wenigstens wars früher so.

Doch wir befinden uns gerade in einer neuen Phase. Es gab früher nicht die Möglichkeit zwischen unterschiedlichen Mehrkernausführungen zu wählen. Und da kann ein Kern mehr einen unglaublichen Leistungsschub bedeuten.
Ist es dann wirklich in einem so zur Zeit wohl noch unsichererem Markt sinvoll in Leistung in der Zukunft zu investieren?

Cu
Lasyx
 
Es gibt eine Zukunftssicherheit, da es klar ist, wohin der Markt geht. Es ist korrekt, dass es im Bezug auf Hardware-Auf- und Abwärtskompatibilität keine Zukunftssicherheit gibt. Allerdings lässt sich die Richtung, in die die Reise softwaretechnisch geht, sehr gut an den CPU-Herstellern selber ableiten, da diese ziemlich in Richtung MT entwickeln. Intel ist starker Verfechter von SMT-Techniken und sieht schon für 2010 einen HexaCore vor (12 Threads), AMD sieht mit dem BD sogar evtl. CMT-Techniken vor (8-16 Threads in z.T. gespiegelten Kernen mit gemeinsamen Komponenten). PC-Software lässt sich bis 16 Threads effizient parallelisieren (abhängig von der Software), dieser Leistungspool wird sowohl von Hardware als auch von Softwareherstellern natürlich ausgeschöpft werden und das wird uns noch ca. 5 Jahre lang beschäftigen, also ist klar, dass man bald mit einem DualCore genausowenig reißen kann wie jetzt mit einem SingleCore. Auch der QuadCore wird in ca. 2-3 Jahren zum low-Cost-Sektor zählen. AMD wird mit Propus einen Triple/Quad bis runter zu 60€ anbieten, der geplante Regor taugt eigentlich nur zum 50-80€-Geschäft. Intel bringt mit Clarksdale ebenfalls 4 Threads bis zum Low-Cost markt heraus, die Softwarehersteller werden das mit ein wenig Verzögerung natürlich ausnutzen (müssen). Die Spielehersteller sind ein Sonderfall, da die Spielebranche zusammenwächst - PC-Hersteller orientieren sich Richtung Konsole (Vor allem XBox360) und ureigene Konsolenspielehersteller (z.B. Capcom) bringen zum ersten Mal PC-Varianten auf den Markt (Streetfighter4). Somit profitiert der PC automatisch von der gleichen Entwicklersoftware, die dank der in-Order 6-Threads XBox360-CPU sehr stark multithreaded ist. Windows7 löst zusätzlich noch die aktuelle MT-Handbremse, die Vista und XP noch in sich Tragen (WDDM1.1 und DX11). Es wird in 2009 konkret - 2009er und 2010er Software unterstützt den QuadCore wirklich.

Bei einem Durchschnittsnutzer muss ich davon ausgehen, dass er auch auf die blöde Idee kommen könnte, Spiele wie GRID oder GTA4 zu spielen, genauso wie er auf die Idee kommen könnte, mit Nero-Recode zu hantieren und es ist davon auszugehen, dass sich ein Durchschnittsnutzer maximal alle 2 Jahre einen neuen Rechner zulegt, also braucht ein solcher Rechner eine Durchschnitts-CPU, die auch zukünftige Anwendungsprofile effizient abarbeiten kann - im Jahre 2009 betrachtet muss der Rechner also noch was taugen, wenn ein GTA5 draußen ist in 2010. Da ist jetzt schon absehbar, dass dafür ein DualCore, vor allem, wenn er nicht übertaktet ist (was nicht mal 1% der Leute macht), einfach zu wenig sein wird. Der beste Kompromiss dafür ist also ein TripleCore wie der Heka, ein Quad ohne L3-Cache wie der Popus oder ein Core2 Quad Q8x00/9x00 oder später ein SMT-DualCore wie der Clarksdale (obwohl der eigentlich schon zu spät ist).
Für einen Bürorechner braucht man keinen QuadCore, das ist klar, dafür reicht aber auch der kleinste DualCore-Sempron/Celeron (und billige Onboardgrafik) für 40€ dicke aus. Dieser Rechner muss aber auch keinem Durchschnittsnutzer genügen. Nur 2GB RAM sollte er haben (DDR2 800 vorzugsweise) damit man Vista oder besser Win7 darauf betreiben kann (XP ist ein NT5 und hat dessen Netzwerk/USB-Nachteile, ist also nicht mehr zeitgemäss).
 
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