CPU für Audio Rechner

Drummermatze

Commander
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Sep. 2014
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Moin,

ich würde gerne meinen Audio Rechner etwas modernisieren.

Was soll damit gemacht?
- Simple Aufnahmen mit Cubase 6.5. und ein paar Effekt Plug-Ins.
- 8 Spuren simultan aufnehmen (Aufnahmen mehrerer Takes, also "parken" der anderen Spuren während der Aufnahme (max. 32 Stück))
- Musikwiedergabe

Ich hatte mir damals ein AMD System zusammengestellt weil günstig.
Die Komponenten:
- AMD Phenom II X4 945
- Gigabyte GA 770TA UD3 Mainboard
- 2x4 GB DDR3 1333MHz Corsair XMS3
- Seagate Barracuda 500GB HDD
- Enermax Modu 82+ 625W Netzteil

Daran angeschlossen ist ein Mackie Onyx 1620i Firewire Mischpult, was als Audiointerface dient.
Mein jetziges Mainboard hat einen Firewire Anschluss.
Wenn ich jetzt aufrüste, brauche ich eine zusätzliche Firewire PCI Karte.
Welche da empfohlen wird, muss ich noch mit Mackie abklären. Sollte aber wahrscheinlich eine mit Texas Instruments oder VIA Chipsatz sein.

Nun hätte ich gerne wieder ein Intel System.
Ich dachte da einen einen Haswell i3. Der 4130 oder 4330.
Wäre das ein Sprung nach oben im Gegensatz zum Phenom?
Dazu irgendein günstiges Asus Mainboard. Womöglich auch mit H81 Chipsatz?
Der Phenom ist bei Aufnahmen mehrer Spuren und gleichzeitigem Directmonitoring schon recht ausgelastet und dazu noch warm und verbraucht recht viel.
RAM, HDD und NT würde ich gerne weiterbenutzen.

Zum Bearbeiten des ganzen Aufnahmematerial benutze ich den Rechner in meiner Signatur.
Der Audio Rechner soll also rein nur zum aufnehmen dienen.
 
Wenn das Programm wirklich Multicorefähig ist, dann ist es kein Sprung, dann ist es etwa gleich. Wenn aber nur ein Kern benutzt wird ist es ein deutlicher Sprung nach oben. Den 43xx würde ich nicht nehmen.
Und weil der H81 Chipsatz nur 2 RAM Bänke hat den auch nicht, sondern was mit B85. Asus ist nutzlos, ausser du weißt genau das dieses jenige Mainboard eine geringe DPC Latenz hat: nimm das Billigste.
 
Okay, also müsste man mindestens einen i5 nehmen um einen Leistungssprung zu bewirken?
Soweit ich weiß unterstützt Cubase mehrere Kerne.

Asus ist nutzlos, ausser du weißt genau das dieses jenige Mainboard eine geringe DPC Latenz hat: nimm das Billigste.

Welches Mainboard wäre denn empfehlenswert?
 
Cubase kann schon lange mit mehreren Kernen umgehen , vor allem mit Intel Prozessoren sehr gut.
Daher wäre min ein i5 mit 4 echten Kernen idealer, oder ein Xeon. Dazu viel Ram 16- oder 32 GB am besten und bei 8 Spuren natürlich idealerweise eine SSD, damit beim Lesen/Schreiben der Aufnahmen keine Stau's mit Aussetzern entstehen.
 
Du hast das Programm doch derzeit. Sieh doch einfach mal nach wieviele Kerne wie hoch ausgelastet sind während du aufnimmst.
 
Wenn's um Musik geht, sind es ca. 17MB pro Spur pro Minute (PCM, mono, 96khz, 24bit), also hochgerechnet 300kb/sec. Wenn man das jetzt für 32 Spuren macht, kommt man auf 9,6MB/sec oder eben 550MB/min. Das braucht's keine SSD, höchstens etwas RAM. Eine normale HDD kriegt das locker hin, schließlich wurden die letzten 20 Jahre auch schon mit HDDs Musik aufgenommen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, dann wäre die Frage nach ner SSD auch geklärt. :)
Dachte nämlich auch evtl daran.
Wie gesagt, es werden ja nicht 32 Spuren simultan aufgenommen, sondern nur 8.
Die werden dann geparkt. Beim 2. Take werden nochmal 8 Simultan aufgenommen usw. Mehrere Takes halt.
Aber dann reicht die HDD locker.
RAM reicht eigentlich locker aus.

16GB RAM brauch ich nur hier in meinem Hauptrechner (Unmengen VSTs, Effekt Plug Ins usw). Da werden schonmal 13GB recht schnell voll.

Ich hab die Kiste jetzt mal komplett neu aufgesetzt und teste mal den Phenom in der Maximalsituation erneut.
Vielleicht kann man ja noch etwas optimieren.
 
Also bei guter Multicorethread würde ich lieber gleich eher den Sockel 2011-3 empfehlen zum passenden CPU zB den 5820k oder falls du genug bzw. besonders viel Geld hast gleich den 5960k.
 
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