Notiz CrystalDiskInfo 8.12.6: Neue Version des Tools mit Optimierungen für SSDs

Hatsune_Miku schrieb:
Ist immer das erste was ich mache wenn ich neue datenträger auspacke, erstmal in CDI schauen und danach einfach mal komplett formatieren(zumindest bei HDDs) und dann nochmal schauen ob sich grob was geändert hat.

Seit meinem ersten eigenen NAS auf FreeNAS/TrueNAS darf zumindest jede neue Festplatte erst einmal durch den Burn-In:

https://www.truenas.com/community/resources/hard-drive-burn-in-testing.92/

Also sämtliche SMART-Tests, dann mit badblocks alles kreuz und quer vollschreiben und dann nochmal SMART.

Muss aber auch erwähnen, dass ich in Desktops keine HDDs mehr hab. Bezweifle irgendwie, dass ich mir das Prozedere bei einer Desktop HDD antun würde...
 
@TrueAzrael
Ich mach es ähnlich nur das ich dafür h2testw nehme:
https://www.heise.de/download/product/h2testw-50539

Formatieren und SMART Werte anschauen.
Dann 3 bis 5 Verzeichnisse auf der HDD erstellen. (je nach dem wie viel Zeit man investieren will, umso mehr verzeichnisse umso länger dauert das ganze)
4 bis 5 h2testw Instanzen starten und die erstellten Verzeichnisse als Ziel festlegen.
Danach starte ich das erste h2testw. Die anderen werden dann im abstand von 3 bis 10 Minuten gestartet.
jetzt lass ich das ganze einmal vollschreiben und dann einmal komplett lesen.
Danach wird die Platte stromlos gemacht und ich lass sie ein paar Stunden abkühlen.
Danach starte ich wieder die gleich Anzahl h2testw und lass alles nochmal lesen.
SMART kontrollieren.
Das ganze kann je nach Festplattengröße schon mal ein paar Tage dauern.

Alle Platten die das Prozedere in den ersten Tagen überleben, überleben dann meist die nächsten 5 Jahre Problemlos. ;):D
Seitdem ich diesen "Burn-in" bei meinen Festplatten mache hab ich bei keiner meiner Festplatte mehr einen Ausfall innerhalb der ersten 3 Jahre gehabt.
 
@tackleberry für die prüfung von neuware nehme ich meist aus solchen gründen mehrere smart tools. gsmartcontrol kann z.b. mehr als CrystalDiskInfo.
Alternativ gibts eventuell herstellertools wie die SeaChest sammlung von seagate.
Denn entweder sea gate oder sea gate nicht :D
 
Klasse, zeigt mir keine SATA Platten mehr an, da die im AMD-Raid hängen.
 
tackleberry schrieb:
Ich mag die Software nicht mehr :skull_alt:
Dann guck mal, was HWinfo64 beim Smart anzeigt. Bei einem defekten Sektor, der durch einen Reservesektor ersetzt wurde, findet es eine Festplatte o.k.
Da bleiben ja noch einige Reservesektoren übrig.
 
@deo
naja bei einer neuen platte hätte ich auch meine sorgen wenn die schon so ausgeliefert wird.
@TrueAzrael
Naja im Nas habe ich 1x OS-SSD und 8xHDD, zumal das nas im Nebezimmer steht, so das ich das so gut wie nie höre.
Mein Spielerechner hat 4xsata SSD und 2xNVME SSD.
 
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Danke für die Info! Tatsächlich zeigt mir die aktuelle Version von bei meinem Privatrechner jetzt endlich den richtigen Wert der Betriebsstunden an, also 16000 Stunden bei meiner WDC WDS512G1X0C-00ENX0 512,1 GB NVMe M.2 und einen Gesamtzustand von "Gut: 88 %".

Bei meinem Lenovonotebook allerdings seit jeher immer falsch, das müssten weit über 43000 Betriebsstunden sein, weil der seit fast sechs Jahren immer immer an ist und nie in irgendeinen Standby oder Ruhezustand oder was auch immer geht. Leider aber zeigt mit CrystalDiskInfo 8.12.6 hier für die LITEON CV1-8B512 512,1 GB NVMe M.2 nur 5600 Betriebsstunden und bei Gesamtzustand "Unbekannt". Hm. Backups sind gemacht, falls was passieren sollte, aber was denn so schwer daran sein soll, einen Wert auszulesen, erschließt sich mir nicht.

Auch beim superschnellen SanDisk Extreme PRO USB 3.2 Solid State Flash-Laufwerk 128 GB zeigt mir CrystalDiskInfo schon immer seit 2019 und auch die aktuelle Version schwere Fehler bei "Verbleibende Lebensdauer" (ID E8) an und 100 % Schlecht! Aber ich habe den Stick zweimal und immer wenn es schneller als normal gehen soll, dann nehme ich einen der beiden Sticks her und schiebe große Datenmengen schnell darauf oder schiebe sie schnell auf entsprechende Datenträger. 350 MB pro Sekunde schreiben und 400 MB pro Sekunde lesen sind die Spitzenwerte, die der Stick tatsächlich erreicht bei großen Dateien.

Das müssten die CrystalDiskInfo-Programmierer noch korrigieren, wenn möglich.
 
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Neue Version des Tools mit Optimierungen für SSDs​

da fragt man sich nur, was mit dem Tool optimiert werden kann?!
Gefunden habe ich jedenfalls noch nichts.
Analysieren ist nicht gleich Optimieren. Oder?
 
Das machen sie laufend. Intenso und Kingston SSDs werden mittlerweile gut unterstützt. Vor Jahren waren sie noch Fremdkörper für CDI. :rolleyes:
 
Inzersdorfer schrieb:
Die Kompatibilität zu einigen SSDs wurde optimiert.
Ahh. OK. Danke für die Info. Titel ist etwas missverständlich.
Es klang, als könnten jetzt SSD´s optimiert werden ...

Viele Grüße
 
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