Cubase 10 PC für max 700€

hlpunkrock

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1. Was ist der Verwendungszweck?
Musikproduktion

1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität? Wie viele FPS?
keine Spiele

1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Qubase 10

1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, …)?
nein

1.4 Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt?
Einen Monitor 1920x1080

2. Ist noch ein alter PC vorhanden?
  • nichts vorhanden

3. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
700€

4. In wie vielen Jahren möchtest du das System frühestens upgraden oder ersetzen müssen?
3-5 Jahre

5. Wann soll gekauft werden?
Vor Weihnachten

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?
selbst zusammenbauen


Folgende Komponenten sind in der engeren Auswahl:

CPU: Intel i7 8700
RAM: G.Skill Aegis DIMM Kit 16GB, DDR4-3000
SSD: Samsung 970 500 GB
Netzteil: be quiet Pure Power 11 400W A

Bei Mainboard und Gehäusegröße bin ich mir noch nicht sicher. Toll wäre ein µATX Gehäuse.
Beim Mainboard soll man ja bei der Musikproduktion auf Latenz achten? Leider habe ich hier keine Erfahrung.
Gibt es bessere Alternativen als die SSD ich gewählt habe?

Danke!
Norb
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Interface: Steinberg UR-RT2
 
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benneq

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Das Mainboard ist vollkommen egal. Zumindest ist mir aus den letzten 5 Jahren nichts bekannt, wo sich jemand über irgendwelche Latenzen beschwert hätte.

Eine M.2 SSD muss es auch nicht unbedingt sein, außer du hast viele Gigabyte große Sample Bibliotheken. Ansonsten tut's auch eine normale SATA SSD. Z.B. Crucial MX500 oder Samsung 860 EVO. Hauptsache du hast genügend Speicherplatz für deine Software, Bibliotheken und Projekte.

Und je nach Plugins drauf achten, dass du genügend RAM hast. 16GB sind auf jeden Fall ein guter Anfang. Am besten mal in die Empfehlungen deiner Tools schauen.

Und wenn eh keine Grafikkarte dazu soll, tut's auch ein 300W Netzteil. Spart noch mal 10€.

Wichtiger wäre ein CPU Kühler. Der Standard Intel Kühler ist ein Schreihals, wenn die CPU belastet wird.

Als Gehäuse kann ich dir das hier empfehlen: https://geizhals.de/fractal-design-define-mini-c-fd-ca-def-mini-c-bk-a1530279.html
 
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hlpunkrock

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Habe jetzt eine neue Konfiguration zusammengestellt:
Zusammenstellung
Gehäuse
Habe auch noch eine alte Fesplatte gefunden: Samsung 840 Evo 250 GB

Einen i7 schaffe ich leider um 700 Euro nicht. AMD CPU's wären interessant, leider bräuchte ich dann eine Grafikkarte die wieder extra kosten würde.

Was sagt ihr dazu?
 

druckluft

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Bei der CPU würde ich den 9600K nehmen, der taktet höher und kostet in etwa das gleiche. Grundsätzlich zur CPU Wahl bei einer DAW, habe ich mich schon öfters ausgelassen. Ich gebe dir recht, wg der Grafikkarte bietet sich mit einem Ryzen kein Einsparpotenzial.

Beim Board würde ich mich an den Systemen von professionellen DAW Buildern orientieren, um DPC Latenzprobleme auszuschliessen. Ich kann dir diesbezüglich leider keine Infos zum Asrock im WK geben, da müsstest du selber schauen ob du was findest oder ggf auf gut Glück kaufen. Ich bin da definitv anderer Meinung als @benneque. Es mag vielleicht nicht häufig vorkommen, aber wenn es passiert ist es ein Showstopper. Und Threads wo die Leute Probleme mit den DPCs haben gibt es zuhauf. Jedenfalls würde ich das sofort nach dem ersten Hochfahren mit dem Latency Monitor überprüfen und das Board ggf tauschen.

RAM: Wenn bei deinen Projekten 16GB ausreichen passt das so, kann man auch jederzeit nachrüsten.

Als Kühler würde ich mindestens einen Thermalright Macho oder Scythe Mugen 5 sehen wollen. Ein Musikproduktionsrechner sollte so leise wie möglich sein. Die 20€ würde ich definitv drauf legen. In das Case passt der Macho aber vermutlich nicht rein, persönlich würde ich da etwas wählen was ein bischen größere Kühler zulässt.

Beim WLAN Adapter musst du schauen, ob der bzgl DPCs Probleme macht. WLAN ist für schlechte DPC Werte die Fehlerquelle #1. Auch sofort nachtesten ob sich nach Installation und bei Verwendung Probleme ergeben. Notfalls musst du das WLAN während dem Produzieren deaktivieren, dann sollte es laufen.
 

benneq

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Eigentlich sollte er trotzdem zum 8700 greifen. Oder halt direkt auf den 8400 runter. Bei gleicher Kühlung läuft der auch nicht großartig langsamer als ein 8600 / 9600.

Andererseits kostet ein AMD 2600+Grafikkarte auch keinen Cent mehr als die Intel Lösung. Ist aber natürlich ein wenig schwächer, solang man nicht selbst Hand beim Takt anlegt.

Ich frage mich warum die „zweite Zusammenstellung“ nun so ein Downgrade in alle Richtungen ist?

Board inkl. WLAN: 90-110€ (Macht jetzt auch keinen großen Unterschied zu 80€ Board + USB Wifi)
8700: 350€
16GB RAM: 110€
Netzteil: 50€
Gehäuse: 40-60€
Kühler: 40€
Tastatur/Maus: 30€
DVD RW: 10€
---
650€

Oder was passt da nicht in "unter 700€"? Selbst 500GB SSD könnte man da noch reinquetschen :D
 
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druckluft

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Klar beim i7 gehe ich durchaus mit. Wichtig ist aber in vielen Fällen ebei einer DAW eine hohe Singlethreadleistung. Vor allem wenn man eh schon eine CPU mit 6 echten Kernen verbaut. Der 8400 wäre da schon ein ordentliches Downgrade. Ebenso in vielen Fällen der Ryzen, der nur bei breiten Projekten mit sehr vielen parallelen Spuren und nicht so langkettigem Signalflow Sinn macht.
Um beurteilen zu können was benötigt wird, habe ich ja entsprechend verlinkt.
 

benneq

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Man kann das auch andersherum aufziehen: Selbst mein 4770K (ohne OC) schafft problemlos einen riesigen Haufen paralleler Spuren und Plugins. Und jede Coffee Lake CPU ist mindestens ein wenig schneller.
Die Leistung pro Thread reicht also schon seit vielen Jahren - für mich - aus (wenn man damals "High-End" gekauft hat).

Wir wissen ja überhaupt nicht, was genau er damit vorhat. Am Ende würde wahrscheinlich sogar ein i3 8100 vollkommen ausreichen. Soll heißen: Mit einem 8600 / 9600 könnten man auch mal eben 150€ unnötig verpulvern. Aber es könnte auch genau so gut sein, dass selbst ein 9900K für seine Aufgaben nicht ausreicht. Wer weiß das schon.

Ich habe auf jeden Fall über die Jahre gelernt: Bei Audio Produktion werden die Anforderungen gerne überschätzt. Und gerade bei DAWs lässt sich allein durch den Workflow die benötigte Leistung extrem senken. Dadurch konnte ich schon zu Core2Duo Zeiten ziemlich geschmeidig arbeiten. Dann macht man zwischendurch einen Bounce von den fertigen Spuren anstatt sie jedes mal live berechnen zu lassen, oder stellt für das Live Recording die Qualität der Wiedergabe etwas runter, und erst für's Mastering wieder hoch.

Und speziell bei DAWs kann man gut und gerne auch 10 Jahre in die Zukunft planen - zumindest wenn man sich an den letzten 10 Jahren orientiert. Da hat sich nicht viel getan. Wenn man sein System heute mit den gewünschten Plugins an's Laufen bekommt, dann läuft das auch in 10 Jahren noch genau so gut.
 
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druckluft

Captain
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Die Anforderungen sind eben bei jedem total unterschiedlich. Bei vielen meiner Projekte liegt der Sweetspot auch eher bei 4 schnellen Kernen + HT. Auf meinem 7700K mit 5GHz laufen die allermeisten Sachen smoother als auf dem 4930K, obwohl der immer noch die höhere Multithreading-Rohleistung hat.
Es hängt eben davon ab, ob man lange Signalketten baut, viel mit Sidechain-Verknüpfungen arbeitet, langkettige FX Busse anlegt und eine aufwendige Masteringchain benutzt. All das geht zu lasten der Singlethreadperformance. Ich habe festgestellt dass ich da sehr oft ins Limit laufe und das einzige was hilft ist mit höherem ASIO Buffer zu arbeiten (blöd weil dann die Automation unpräzise wird) und/oder Sachen zu Rendern. Letzteres wird aber vom Workflow echt übel, wenns über Einzelspuren rausgeht und man anfangen muss Busse zu bouncen.
Im Vergleich zu früher muss man auch sehen, dass die Anforderungen der meisten VSTs damals deutlich geringer waren. Die Möglichkeiten die da sind werden irgendwann auch genutzt.

Grundsätzlich kann man bei ner DAW nicht genug Power haben, sowohl Single als auch Multi. Die Frage ist nur wieviel man ausgeben will. Und wenn man budgetlimitiert ist, muss man anhand seiner Projekte schauen was die für Anforderungen haben. Das schriebe ich unter so ziemlich jeden DAW Thread drunter.
Wissen kann das immer nur der einzelne User.
 

benneq

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Naja, Auswahl hat er nun genug. Ob es am Ende ausreicht, zu wenig ist oder extrem overpowered können wir wohl eh nicht erörtern.
 

hlpunkrock

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Danke für eure Antworten.

Warum dieses Downgrade. Ich schaffe es leider nicht unter 700 Euro mit der i7 CPU. Weil nicht verfügbar oder teurer als 350€.
Ich bestelle aus Österreich, daher muss ich noch 30 Euro Versand bei Mindfactory einrechnen, also nicht so einfach :)

Das System wird für Demoaufnahmen verwendet. Die Spuren kommen Teils vom Studio und teils werden diese selbst aufgenommen. Es handelt sich um eine Metal Band.

Das System ist für einen Kumpel.
Ergänzung ()

Zusammenstellung 2

Habe jetzt nochmal optimiert. Ich habe noch ein altes Gehäusse gefunden und DVD Laufwerk. Damit sollte ich es jetzt schaffen.
 
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druckluft

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Der Link funktioniert leider nicht.
 

benneq

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Du hast also fertige Spuren? Oder musst du auch noch die 5 Effekte pro Spur berechnen lassen?
Aber selbst wenn... Amplitube auf 4 Spuren, + Superior Drummer, + ein paar Synths schafft jede billige QuadCore CPU.

Da geht’s ja pro Track um max. 30-40 Spuren. Und bei einer echten Band sogar ganz ohne aufwändige Plugins. Sondern im Normalfall nur EQ, Compressor, Gate.
 

hlpunkrock

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