Der Hauptgrund: Der 1&1 Start-Code
Ein CWMP-Account (TR-069-Protokoll) wird von vielen Providern genutzt, um einen Router allein anhand seiner Hardware-Kennung (z.B. der MAC-Adresse) beim ersten Anstecken komplett automatisch aus der Ferne zu konfigurieren.
1&1 geht hier einen anderen Weg:
- Authentifizierung per Start-Code: 1&1 nutzt ein eigenes System zur Ersteinrichtung. Kunden erhalten einen 12-stelligen 1&1 Start-Code.
- Manuelle Autorisierung: Durch die Eingabe dieses Start-Codes in der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche legitimiert sich das Gerät gegenüber den Servern von 1&1. Erst dadurch werden die eigentlichen Internet- und Telefoniedaten geladen.
- Keine feste Hardware-Bindung ab Werk: Da die Zuordnung über den Start-Code geschieht, muss die Box nicht ab Werk mit einem festen, individuellen CWMP-Account auf dem Gehäuse verknüpft sein. Das Feld auf dem Typenschild bleibt daher meist leer.
Welche Nachteile hat das?
Für die Nutzung bei 1&1 hat dies keinerlei Nachteile. Probleme kann es jedoch geben, wenn Sie die Box
bei einem anderen Provider nutzen möchten:
- Keine automatische Einrichtung bei Fremdanbietern: Einige kleinere Glasfaser- oder DSL-Anbieter verlangen zwingend den CWMP-Account vom Typenschild, um den Router in ihrem Netz automatisch freizuschalten.
- Manuelle Einrichtung nötig: Bei solchen Providern (oder auch der Telekom) funktioniert das automatische Einrichten nach dem Anstöpseln oft nicht. Sie müssen dort die Internet- und VoIP-Telefoniedaten vollständig manuell im Menü der FRITZ!Box eintragen.