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cob schrieb:Ich habe es nicht gespielt, aber laut einigen Äußerungen muss man nach dem Tod bis zu einer halben(?) Stunde Dinge wiederholen, weil man irgendwo gestorben ist.
Da wäre mir meine Zeit zu schade, mit 15 ohne Job, kein Ding, aber so...
Spiele dadurch schwerer zu machen, dass man nicht richtig speichern kann, halte ich für witzlos, falls das stimmt, dass man den Tod so hart bestraft.
Das ist dann mehr Arbeit als Spaß, dafür bezahle ich kein Geld.
Lieber wirklichen Anspruch schaffen und keinen künstlichen.
Das Spiel sagt dem Spieler klipp und klar, dass er für sich selbst verantwortlich ist. Wer unvorsichtig ist und Mist baut muss mit den Folgen leben, wer aufpasst und geschickt vorgeht wird mit der Gewissheit belohnt, dass er WIRKLICH etwas geleistet hat. Einen höheren Anspruch kann ein Spiel IMHO nicht an einen Spieler stellen. Dark Souls ist hart und stellenweise gnadenlos, aber nie unfair. Wer aufpasst und nachdenkt kommt weiter.
Zu dieser ganzen casual/hardcore Debatte:
Darüber, ob Skyrim nun casual ist oder nicht lässt sich ewig streiten. Für die einen ist der begriff "casual" mit Browser-RPGs aus der RTL2 Werbung gleichzusetzen, bei anderen wird er auf alles ausgeweitet was mehr als drei Leute kennen oder nicht von einem one-man indie Developer programmiert wurde.
Ich würde aber behaupten das es zumindest "casual-freundlich" ist. Bevor jetzt wieder das Gemecker losgeht: das bedeutet nicht, dass das Spiel deswegen schlecht ist. Die Einstiegshürde ist (auch im Vergleich zu älteren Elder Scrolls Titeln) sehr niedrig angesetzt, das Spielsystem ist leicht zu verstehen und die Herausforderung hält sich doch arg in Grenzen. Und wenn doch mal etwas schief läuft, dann wird halt die Quickloadtaste gedrückt.
Wenn man nach 20 Stunden Spielzeit mühelos einen Gegner besiegt der einen zu Beginn noch auf die Nuss gegeben hat, dann ist das wohl eher auf bessere items/stats zurückzuführen als auf einen Skillzuwachs beim Spieler. Kurz gesagt: wer es von der Startsequenz bis ins erste Dorf geschafft hat, der wird auch mit dem Rest des Spiels vermutlich keine großen Probleme haben. Dazulernen ist einfach nicht nötig.
Dark Souls ist da anders. Stats und Equipment spielen zwar eine Rolle, trotzdem können einem aber noch die einfachsten Gegner zum Verhängnis werden, wenn man nicht aufpasst. Quickload gibt's nicht, der Tod bedeutet eine Reise zurück an das letzte Lagerfeuer, inklusive Respawn aller Gegner. Manche Leute überlegen dann wo der eigene Fehler lag - und es liegt wirklich fast immer an einem selbst, das Spiel ist (wie bereits gesagt) hart, aber nie unfair - machen es beim nächsten mal besser und freuen sich am umso schöneren Triumphgefühl wenn der Boss dann endlich liegt.
Andere reagieren frustriert, werden unvorsichtig, und fallen schließlich dem gefährlichsten Gegner im Spiel zum Opfer: der eigenen Ungeduld. Aus eigener Erfahrung weiss ich, das es dann meist nicht mehr lange dauert bis ich das geliehene Spiel wieder in den Händen halte, und die betroffene Person im PSN als "Playing Modern Warfare 3" gelistet ist
Dark Souls und Skyrim sind zwei verschiedene Spiele. Ich habe beide gekauft und finde auch beide gut, mir würden sich aber die Haare sträuben, wenn eines der beiden Spiele verändert würde, nur damit es Fans des anderen gefällt.