Das DSL-Signal wird möglicherweise durch Powerline gestört

dermatu schrieb:
Die Stromleitung sollte mit der Telefonleitung eigentlich nix zu tun haben. Die Techniken greifen doch auf völlig unterschiedliche Leitungen zu.

Schon mal etwas von Elektromagnetismus gehört?
 
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congstar schrieb:
ich müsste versuchen einen Kabel vom Wohnzimmer in obere Etage zu verlegen

Wenn du Kabel verlegst, dann mach einmal richtig Dreck und verleg es richtig, dann hast du bis ans Lebensende Ruhe und mußt dich nicht alle zwei Jahre mit der neuen Generaration einer Behelfstechnk wie Repeatern oder Powerline ärgern. Noch besser als fix verlegte Kabel sind Leerrohre, in die du die Kabel einziehen kannst, die gerade dem aktuellen Standard entsprechen. Die kann man dann alle zehn Jahre oder so austauschen. Selbst wenn sich LWL mal in Privathaushalten duchsetzen sollte, bist du dann darauf vorbereitet.

Jedes Zimmer sollte dabei mindestens so viele Netzwerkdosen erhalten wie Geräte mit Netzwerkanschluß im Raum vorhanden sind bzw. absehbar ist, daß sie angeschafft und dort stehen werden plus zwei Dosen Reserve für die nicht absehbare Zukunft. Außerdem ein Access-Point für jede Etage oder (Luxus) für jedes Zimmer.

Dein zukünftiges Ich aus dem Jahr 2050 wird es dir danken.
 
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Niko-P schrieb:
Du könntest auch schauen wie das Telefon-Kabel im Haus verlegt ist und ob du dies evtl. durch ein geschirmtes Kabel ersetzen kannst.


Brauchst du denn perspektivisch überall Sat-Empfang? :)
Evtl. kannst du ja ein Kabel rausziehen und an diesem gleich ein LAN-Kabel rein.

Nein
wir brauchen mittlerweile kein Sat mehr
Nur im Wohnzimmer schaue ich Sat, um Deutsche und Italienische Sender zu empfangen, in den Schlafzimmer, haben wir die Sky Q App, Zattoo Ultimate, Netflix, Prime und Dazn
 
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Hi,

na bitte: dann die SAT Kabel aus den entsprechenden Zimmern raus und dafür LAN Kabel rein. Geht in einem Rutsch. Und dann habt ihr Ruhe!

VG,
Mad
 
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Am besten wäre natürlich per Kabel einen weiteren Accesspoint in die obere Etage zu installieren. Bei einer Fritzbox als Router bietet sich kabelgebundenes Mesh an. Dabei ist es egal, ob man einen weiteren Router oder einen "Repeater" als Mesh-Client/AP benutzt. Das müssten auch die 1750e oder 3000 können.

Ich würde allerdings erstmal Powerline abbauen und mit den Repeater probieren. Du hast zwei 1750E und einen 3000? Postitioniere einen Repeater im OG am besten senkrecht über dem Hauptrouter und nicht irgendwie um die Ecke und Treppenhaus.

Edit: Oder LAN-Kabel+Satkabel gleichzeitig neu einziehen, während man das alte herauszieht. Zwei Kabel gleichzeitig einzuziehen ist einfacher, als nacheinander.
 
congstar schrieb:
Leider nicht, habe schon Versucht, ich habe damals alle Röhre mit den Satkabeln belegt
Jetzt habe ich fast überall Sat Empfang aber kein Netz :grr:, 2003 waren andere Zeiten, da gab es auch noch kein Wifi
Ich musste dann, eventuell von draußen den Kabel legen
Aber, dies hat ja alles einwandfrei ab Mai 2018 funktioniert, es war bis Juni alles wunderbar
Wir konnten Problemlos auf 4 Geräten UHD Inhalte schauen

Vielleicht hilft dir so etwas weiter.

https://www.amazon.de/comtrend-gca-...M90VJ8VMHHN&psc=1&refRID=6KMBCBQSDM90VJ8VMHHN
 
Hier wird ja erwähnt, dass Powerline Vectoring stört.
Kannst du genau danach bei Netcologne fragen? Vielleicht haben die im Juni deine Anbindung geändert und du deshalb die Probleme?

Könnte ein Softwareupdate der Beteiligten Geräte auch für die Fehler in Betracht kommen?
 
TheTrapper schrieb:
Schon mal etwas von Elektromagnetismus gehört?
Klar, nur konnte ich nicht ahnen, dass er die Kabel so dicht beieinander liegen. Aber schon gut.
 
hallo

bei mir läuft eine Fritzbox 7390 mit Powerlink TL-PA7010PKIT tadellos
bolli2
 
@Bolli2 das ist schön, aber wurscht. Jeder hat schließlich andere örtliche Gegebenheiten und Geräte, was besonders Powerlan und WLAN beeinflusst.
 
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Madman1209 schrieb:
Hi,

na bitte: dann die SAT Kabel aus den entsprechenden Zimmern raus und dafür LAN Kabel rein. Geht in einem Rutsch. Und dann habt ihr Ruhe!

VG,
Mad

Ja, so werde ich es am Wochenende machen, italienisches TV, schaut sowieso keiner, ab und zu ich im Wohnzimmer, aber meine Kinder haben absolut keine Interesse und Frau ebenso
deswegen, werde ich aus den Speicher die Satkabel raus nehmen und dann LAN, musste dann nur einen Kabel von Wohnzimmer nach draußen um den dann in der Fritzbox anschließen und im Speicher dann so ein Switcher

Bolli2 schrieb:
hallo

bei mir läuft eine Fritzbox 7390 mit Powerlink TL-PA7010PKIT tadellos
bolli2

Bei mir auch früher, mit der 7170 und auch mit der 7320
Und jetzt 2 Jahre ruhe gehabt
 
snakesh1t schrieb:
Stört das PowerLAN denn dann das komplette Stromnetz bzw. die Leitungen, die zusammen an einer Sicherung hängen oder nur ein Umfeld?
dLAN sind Hochfrequenzsignale, im Bereich bis ca. 70MHz.

Die Signale von Super Vectoring (35b) liegen bei ca. 35MHz.
Normales Vectoring (17a) liegt bei ca. 17MHz.

Je ähnlicher beide Frequenzen sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer gegenseitigen Beeinflussung.
Dank ungeschirmter Kabel kann es zu einer induktiven Einkoppelung des jeweils anderen Signals kommen.

Dann hat die Fehlerkorrektur mächtig was zu tun, die Datenrate geht in den Keller oder die Verbindung bricht ganz ab.
Das hat nichts mit Sicherungen zu tun, es geht dabei um Stromkabel, die in der Nähe der Telefonleitung verlaufen.

dLAN kann man sich in seiner Funktionsweise wie ein Modem vorstellen. Das Nutzsignal wird dem Strom "aufmoduliert".

Eine weitere Möglichkeit wäre es dLAN-Adapter die G.hn unterstützen zu testen, da diese u.U. auf einer höheren Frequenz laufen, bis ca. 100MHz.
Damit kann man den Frequenzunterschied evtl. vergrößern und damit evtl. die Störeinflüsse minimieren.

Wenn hier aber ehemalige Sat/Coax Kabel "einfach" durch Ethernetkabel ersetzt werden könnten, ist das sicher die beste aller denkbaren Varianten.
Es geht nichts über Kabel.
 
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mein TV läuft auch mitunter gleichzeitig Wlan (mediathek )
auch keine Störung
durch strahlen auf das Antennenkabels von der Satanlage
 
Anderes Beispiel:
Früher war es manchmal so das analoge Festnetz-Funktelefone bestimmte Sat-Frequenzen gestört haben, und zwar im Kabel vom LNB zum Fernseher.
Je nach dem wo Telefon und Basisstation standen, konnte man z.B. kein Sat.1 empfangen.
 
KnolleJupp schrieb:
Anderes Beispiel:
Früher war es manchmal so das analoge Festnetz-Funktelefone bestimmte Sat-Frequenzen gestört haben, und zwar im Kabel vom LNB zum Fernseher.
Je nach dem wo Telefon und Basisstation standen, konnte man z.B. kein Sat.1 empfangen.

Ja, die Siemens Gigaset und die DBOX, war Katastrophe
 
Vindoriel schrieb:
Kurz gesagt:
DLAN (Powerline) moduliert Hochfrequenz auf die Stromleitung zur Datenübertragung und da die Stromleitungen ungeschirmt sind, werden diese zu einer Sendeantenne. Alles, was auf den Frequenzen vom DLAN läuft, wird massiv gestört, darunter fallen insbesonders DSL

Bei mir im Familienkreis gibts zwei solcher Installationen. Beide male steht die Fritzbox in Spuckweite zum APL im Keller, was vermutlich ein guter Aspekt einer störungsfreien Kombination ist. Das PWL-Signal klettert vermutlich nicht in der Art eines Ethan Hand die Dachrinne hoch, schwingt sich durchs offenstehende Fenster um dann nach einer eleganten Hechtrolle in der Steckdose zu verschwinden. Es wird vermutlich dort von der Stromleitung in die DSL-Leitung eingekoppelt wo die beiden eine gewisse Strecke parallel und in kurzem Abstand liegen.
PS: Unabhängig davon ist das nach 17 Jahren die Gelegenheit mal die Art der Installation zu überdenken.

tl;dr: DSL und Powerline sind vermutlich zigtausendfach nebeneinander im Einsatz ohne sich zu stören, was Dein Horrorszenario zu einer Möglichkeit unter vielen degradiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liegt die Telefonverkabelung im Leerrohr. Die braucht man doch auch nicht mehr und kann auch als Weg für die Netzwerkkabel dienen.
 
Einer meiner Söhne, sagte mir, wir sollten mal die NETGEAR Orbi Pro ausprobieren
ist halt so eine Art Mesh
Kennt es jemand?
kann den jemand weiter empfehlen?
 
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