Das Fahrrad - eine vielseitige Alternative?

Beim Radfahren muss man schwitzen. Insbesondere im Sommer (aber durch dicke Kleidung ebenso im Winter). Kann mir vorstellen das es ziemlich unbequem ist ständig mit verschwitzten Klamotten zum “Arbeitsort” zu gelangen. Auch find´s ziemlich unbequem mit gesättigtem Magen zu radeln :rolleyes:
 
auf jeden fall gehört an jedes fahrrad eine klingel.
 
schon oft passiert, das sich leute bedankt haben fürs klingeln, kein witz.
nervt ja auch, wenn man so spaziern geht und plötzlich zischt son irrer vorbei, muss nich sein ;)
 
LOSTBOYS schrieb:
Beim Radfahren muss man schwitzen. Insbesondere im Sommer (aber durch dicke Kleidung ebenso im Winter). Kann mir vorstellen das es ziemlich unbequem ist ständig mit verschwitzten Klamotten zum “Arbeitsort” zu gelangen. Auch find´s ziemlich unbequem mit gesättigtem Magen zu radeln :rolleyes:

Man kann das teilweise etwas kompensieren in dem man sich luftiger anzieht, ich halte Kurzärmlich bis 14°C aus.
Dann habe ich verschiedene Pullovertypen (jedoch gehört dazu kein richtiger Winterpulli), so kann ich mit Pullover zwischen 14 bis 0°C Lufttemperatur abdecken. Die dickere Jacke kommt erst unter 0 zum Einsatz (wie man sich denken kann, eher selten).
Bei angenehmeren/frischeren Temperaturen hält sich das Schwitzen in Grenzen, macht sich kaum bemerkbar.
Im Sommer siehts anders aus, bei schwüler Luft reichen schon 20°C um es etwas unangenehmer wirken zu lassen. Bei trockener warmer Luft wird es ab 25°C unangenehmer, ab 30°C kann es Wetter noch so fantastisch sein, ist für mich als Radfahrer ein No-Go! Glücklicherweise sind hier 30° die Ausnahme.
Kurze Distanzen gehen auch im Sommer (trifft für den Weg zu meinem Studiumplatz ja zu) aber für längere Strecken bräuchte ich definitiv Wechselklamotten.
 
tjo walter, das Problem ist nur, dass der Schall die Fussgänger nicht rechtzeitig erreicht, wenn man zügig unterwegs ist...
 
Jetzt wird es wirklich absurd.
Sehr unwahrscheinlich, dass du schneller bist als der Schall.
 
Osmodium schrieb:
Jetzt wird es wirklich absurd.
Sehr unwahrscheinlich, dass du schneller bist als der Schall.

Lol, das meinte er sicherlich nicht so explizit, wie er es schrieb. Die Leute, besonders ältere, haben einfach eine gewisse Reaktionszeit und gehen dann auch nicht direkt zur Seite, wie sie es sollten, sondern gucken erstmal nach hinten oder zur Seite. Wenn an schneller fährt,dann sind die Leute echt zu langsam. Man muss bremsen und das nervt.
Ich weiche deshalb grundsätzlich immer auf die Straße aus, weil ich genau weiß, dass die Leute zu "doof" sind, um zügig aus dem Weg zu gehen und sich lieber erstmal umgucken...

Auch ganz schön dreißt: Gestern erst fuhr mir eine Familie, auf Fahrrädern und mit zwei Kindern entgegen. Fuhren natürlich alle nebeneinander, soweit es ging. Jedenfalls wars ein großer unkoordinierter Haufen, der mir entgegen kam ^^ Ich fahr mir 25 in ihre Richtung, die starren mich alle an und fahren weiter. Wie wärs mit in einer Linie fahren, damit ich vorbeikomm? Neee, lieber weiterstarren und nebeneinander fahren! Oh man, musste ich wirklich anhalten, wegen diesen Idioten... Das Anbrüllen habe ich in diesem Fall jedoch unterlassen und den zumindest böse zurück-angestarrt ;)
Oh man, SOWAS regt echt auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also früher bin ich auch mit dem Fahrrad öfters zur Schule gefahren. Das hab ich dann aber irgendwann in der 10. oder so eingestellt, nachdem mir irgendein Witzbold die Bremsdrähte ausgehebelt hat. (Die Schule ist auf einem großen Hang). Naja hatte Glück dass ich nicht schon auf dem Weg bergab war, sonst wäre das noch böse geendet ...

Hatte mir inzwischen sogar überlegt, ob ich das Fahrrad mit zur Uni nehme, aber das Diebstahlrisiko ist mir dann doch zu groß (und die öffentlichen Verkehrsunternehmen fahren gut), habe zwar ein ordentliches Schloss, aber einem Kommilitonen wurden trotzdem schon 2 Fahrräder geklaut(der hatte auch ein gutes Schloss), bzw letztens am Freibad einfach nur demoliert O.o.


Vorallem schwitze ich extrem stark, da hilft fast gar nix, bin ja meistens schon klatschnass, wenn ich einfach nur mit der Bahn fahre. Ich persönlich find des absolut unangenehm, und ich glaube das meine Kommilitonen das nicht gerade besser finden werden.

Also für mich persönlich ist das Fahrrad keine wirkliche Alternative mehr.
 
rager schrieb:
Auch ganz schön dreißt: Gestern erst fuhr mir eine Familie, auf Fahrrädern und mit zwei Kindern entgegen. Fuhren natürlich alle nebeneinander, soweit es ging. Jedenfalls wars ein großer unkoordinierter Haufen, der mir entgegen kam ^^ Ich fahr mir 25 in ihre Richtung, die starren mich alle an und fahren weiter. Wie wärs mit in einer Linie fahren, damit ich vorbeikomm? Neee, lieber weiterstarren und nebeneinander fahren! Oh man, musste ich wirklich anhalten, wegen diesen Idioten... Das Anbrüllen habe ich in diesem Fall jedoch unterlassen und den zumindest böse zurück-angestarrt ;)
Oh man, SOWAS regt echt auf.

Das erlebe ich quasi jeden Tag, mal andere Radfahrer (eher Sonntags - da nur hier die "Sonntagsradfahrer" unterwegs sind), Inlineskater die den ganzen breiten Weg einnehmen, Rentner, oder Walking-Gruppen.

@Geschwindigkeitsbegrenzung für Radfahrer
Ui da gehören ja dann bei mir jeden Tag Verstoße dazu.
Ein schneller Fahrradfahrer, der auf der Fahrbahn mit dem Verkehr mitfahren könnte, wird auf dem Radweg regelrecht ausgebremst.
Oh ja, ich bin ja auch ein schnellerer Fahrer, auf geraden Strecken 27 - 30 km/h, und man kennt es ja dann bei solchen Radwegen wenn man vor einem einen hat der mit 14 herumdümpelt.
Wenn ich die Sachlage ernst nehmen sollte bliebe aus Ausweichmöglichkeit nur die Straße, Viel Vergnügen Autofahrer. :evillol:
 
Ja Osmodium, genau so, wie rager es beschreibt, ist es. Die gemischten Wege, wo Fussgänger und Fahrradfahrer unterwegs sind, sind eher nicht das Problem, weil dort die Verkehrsdichte gering ist. Gerade bei längeren Strecken bremst man dann nicht so häufig ab, aber in der Stadt...
Obwohl es getrennte Rad- und Gehwege gibt, ist die Gefahr extrem. Da der Radweg und Gehweg für sich genommen zu schmal sind (etwa 1,6m), überholen sich Radfahrer gegenseitig über den Gehweg, der rechts liegt. Bei einer Gruppe Fussgänger, die einem den Rücken zuwendet, muss man immer davon ausgehen, dass einer plötzlich ausschert und auf den Radweg wechselt. Ein- oder aussteigende Busfahrgäste sind sowieso der Meinung, dass man während der Prozedur überall langlaufen kann, kein Grund Rücksicht zu nehmen.

All diese Sachen haben dazu geführt, dass man inzwischen kaum noch klingelt, sondern sich angewöhnt, die Bewegung des Fussgängers oder Radfahrers abzuschätzen und dann daran vorbeizieht. Hinterlässt sicher häufig einen Schrecken, aber wenn ich wegen so einer Sache jedesmal auf 15 km/h abbremsen müsste, bräuchte ich doppelt so lange.
 
Ohne Radweg fahre öfters auf dem Füßgeängerasphalt. Die Straße ist ne Zumutung mit all diesen ständig auf der 1 und 2 Reihe Parkern. Auch ist der Mindestabstand von 150cm so gut wie niemals in Berlin für ein Radler gewährt ! Ach ja und ne Klingel habe nie gebraucht. Schlechte Radfahrer sollten jedoch mindestens 1 immer bei sich tragen !
 
Langsam bekomme ich das Gefühl, dass hier auch einige von den Radfahrern vorhanden sind, die ich als Autofahrer am liebsten in den nächsten Graben befördern würde.
Oder aus Fußgängersicht am besten einmal auf die Fresse fliegen lassen würde.

:freak:


Kommt mal wieder runter. Im Straßenverkehr muss jeder auf jeden Rücksicht nehmen und der Radfahrer ist nicht immer das Unschuldslamm. Klar haben es Radfahrer oft besonders schwer, aber damit muss man halt leben.

Z.B. die Sache mit den Bussen:
http://www.n-tv.de/auto/Autofahrer-muss-haften-article195719.html
Ihr könnt euch sicher sein, dass auch ein Radfahrer ziemlich sicher haften muss wenn er mit 25km/h oder schneller da vorbeifährt.


Edit: Ich bin übrigens ein ganz besonders grausiger Radfahrer. Ich habe nicht nur immer eine Fahrradklingel dabei (was ja schon schlimm genug wäre), nein - sie ist auch immer am Fahrrad angebracht. Unglaublich oder? Mal sehen was die Polizei dazu sagt wenn sie das sieht. Es ist ja erwiesen, dass eine Fahrradklingel ein großes Sicherheitsrisiko darstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kein Grund für Sarkasmus. Es geht ja bloß darum, dass man als Fahrradfahrer fast überall beschränkt ist. Man stelle sich vor, die Hauptstraße in der Stadt wäre 2,0m breit, eine Spur und links und rechts marschierende Fußgänger/Radfahrer, die gerne einfach mal die Straße kreuzen. Stattdessen ist die Fahrbahn zweispurig, breit, frei und mit Ampeln versehen.
Natürlich muss man Rücksicht nehmen, aber weil man als Fahrradfahrer weitaus weniger Schaden anrichten kann als in einem 1200kg schweren Metallboliden mit 100 kw, kann man für sich selbst auch eher entscheiden, wie hoch das Risiko durch die eigene Fahrweise ist. Deshalb juckt es auch keinen Polizisten, wenn man auf der falschen Straßenseite fährt oder die StVO-Beleuchtung nicht korrekt ist.

Als Autofahrer hat man diese Freiheit nicht und darf sie auch nicht haben, weil man nicht abschätzen kann, wie hoch die Gefahr für die anderen ist. Am Steuer bin ich sehr defensiv und zurückhaltend, auf dem Rad nicht.
 
Odium schrieb:
Deshalb juckt es auch keinen Polizisten, wenn man auf der falschen Straßenseite fährt oder die StVO-Beleuchtung nicht korrekt ist.
Da kenne ich andere Fälle.

Odium schrieb:
Als Autofahrer hat man diese Freiheit nicht und darf sie auch nicht haben, weil man nicht abschätzen kann, wie hoch die Gefahr für die anderen ist.
Diese Einstellung finde ich ziemlich vermessen. Gerade wenn wie beschrieben von links und rechts Fußgänger kreuzen kann ich doch nicht behaupten in der Lage zu sein die Situation so gut abschätzen zu können, dass ich mich nicht an Verkehrsregeln halten brauch.

Natürlich verstehe ich deine Position voll und ganz, ist ja nicht so, dass ich mein Rad nur Sonntags raushohle - jedoch ist es doch nicht richtig mit so einer Grundeinstellung in den Straßenverkehr zu gehen. Wie sollen die anderen Verkehrsteilnehmer sich denn bitte auf dich als Radfahrer einstellen, wenn du dich nicht an die Regeln hälst? Man kann doch nicht erwarten, dass die Fußgänger beim ersten Klingel direkt wissen was los ist und in den nächsten Graben springen. Oder noch besser finde ich ja die Version gar nicht erst zu klingeln und sich dann über die Fußgänger zu amüsieren, die sich dann erschrecken.

rager schrieb:
Wenn man schneller fährt,dann sind die Leute echt zu langsam. Man muss bremsen und das nervt.
Das könnte ein Autofahrer so umformulieren:
Wenn man normal fährt, dann sind die Radfahrer echt zu langsam. Man muss bremsen und das nervt.
Ich glaube diesen Satz würde jeder quittieren mit "Ja dann muss er halt bremsen - Pech gehabt"

Ich finde, dass hier MANCHE schon TEILWEISE eine gewisse Doppelmoral an den Tag legen. Fußgänger und Autofahrer sind die unliebsamen Verkehrsteilnehmer über die man sich aufregen muss, Radfahrer (weil sie mit dem Rad fahren) brauchen sich aber nicht an Regeln zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich ist das eine Doppelmoral und sie ist ganz sicher auch nicht richtig, aber es werden auch verschiedene Maßstäbe an Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer gelegt. Erster braucht einen Führerschein, eine Versicherung für das Fahrzeug, eine regelmäßige Kontrolle durch den TÜV und eine Menge Platz, die anderen nicht.

Auch für Radfahrer gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Stadt und ich halte 30 km/h auf einem Radweg für angemessen, wenn die Situation es zulässt. Falls sich Pedelecs stärker verbreiten und wir in Zukunft Modelle sehen, die mit 35 km/h an Fussgängern vorbeipflügen, müsste man darüber nachdenken, die StVO anzupassen.

Ein Fahrradfahrer hat viel Freiheit bei seiner Fahrweise, zwar nicht gesetzlich, aber im praktischen Leben. Die hohen Unfallzahlen zwischen Auto/Rad deuten darauf hin, dass die Polizei hier verstärkt aktiv werden müsste, aber das ist nicht so leicht: Kein Nummernschild und wenn die Beamten denjenigen verfolgen müssten und mit dem Fahrzeug nicht folgen können, alles schon erlebt.

Ich würde sagen, die Gefahr durch aggressive Radfahrer wird in der Öffentlichkeit unterschätzt, vielleicht vergleichbar mit der Überschätzung von Flugzeugunfällen oder den Auswirkungen von Übergewicht auf das Herz-Kreislauf-System.
 
hornile schrieb:
a) Wetterschutz ist auf dem Fahrrad praktisch nicht vorhanden

Es gibt s.g. Velomobile, leider sind sie noch recht teuer.

hornile schrieb:
b) transportier mal Deinen Rechner zur LAN aufm Fahrrad
c) mehr als einer passt nicht aufs Fahrrad

Es gibt Anhänger fürs Fahrrad. Ansonsten haben auch die Velomobile größeren Stauraum als nur ein Fahrrad (ohne Anhänger).

hornile schrieb:
d) beim Unfall wesentlich gefährdeter

Bei Autobahnen kann ma scih darüber streiten, ansonsten stimmt das.
Aber hast du Angst auf's Fahrrad zu steigen, weil du glaubst, einen Unfall zu bauen?

MfG feuerfuchs
 
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im Hochsommer halte ich es nur auf dem Fahrrad aus.. bei 30-40km/h der Fahrtwind kühlt besser als jede Autoklimaanlage und man wird schön braun :D am besten fängt man früh damit an.. bevor es richtig drückt.. so gewöhnt sich der Stoffwechsel besser an die Umgebungstemperaturen und man ist fit in der Hitze. Wichtig ist viel zu Trinken mitnehmen, am besten eine 1,5l Volvic in den Flaschenhalter stopfen und gut!

ich sehe das Rad als Freizeitsportgerät, für den täglichen weg zur Arbeit wäre es mir zu gefährlich, ich wohne hier in Leipzig
dort sind Unmengen an ekelhaften Straßenbahnschienen mit denen ich auch schon Bekanntschaft gemacht habe und mir meinen linken Meniskus angeschrabbelt hab und mir einen Muskelfaserriss mit Einblutung in der linken Wade zugezogen hab :(

also wenn man damit auf Arbeit fährt.. schön chillig und vorsichtig, stvo beachten ;)
 
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autofahn macht mich echt n bissel aggressiv.
rote ampeln, drängler, gestank, lärm, kein parkplatz, noch mehr rote ampeln, boah!
 
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