Das ludolfssche Phänomen! 4 Brüder gegen die moderne Gesellschaft!

McDuc

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Wer kennt sie nicht, die 4 "Assi"brüder aus Dernbach im Westerwald?! Ungepflegt, "einfach gestrickt", immer zu allen nett und freundlich und der deutschen Sprache grammatikalisch nicht ganz mächtig. 4 Brüder, die einfach nur ihr Leben leben, und trotzdem schauen zigtausend Leute den Brüdern dabei zu.

Warum?

Ich persönlich finde es faszinierend, dass uns tagtäglich die Medien, das Umfeld und die moderne Gesellschaft ansich, weiszumachen versucht, man bräuchte eine gute Bildung, ein dickes Bankkonto, den perfekten Körper und Job und noch zigtausen andere/unentbehrbare Dinge, um glücklich zu sein.
Gott sei Dank beweisen uns diese 4, Folge für Folge, dass es auch ganz anders geht! (versteht mich nicht falsch, ich habe auch Abitur, eine abgeschlossene Ausbildung und studiere aktuell) Dennoch finde ich die Tatsache beruhigend, dass Glück nicht aus Büchern, auf dem Kontoauszug oder im Büro zu finden ist (zumindest nicht für alle ^^).

Alleine im Film der Brüder verstecken sich offensichtliche Dinge wie "Behandle alle Lebewesen mit Resekt", "Liebe deinen Nächsten", "Lerne Bescheidenheit", "Finde in allem und jedem etwas Positives" etc. in einer derart einfachen und offenen Weise, dass es schon fast den hohen Intellekt narrt. Wieso ganze Bücher mit Gesetzen, Regeln und Vorschlägen für ein besseres Leben füllen, wenn es offensichtlich auch ganz einfach geht?!

Die 4 sind bestimmt nicht jedermanns Sache, dennoch finde ich, sollte man sich mal Gedanken darüber machen, ob uns das, worauf wir aktuell fokusiert sind, wirklich so wichtig ist?! Die Ludolfs sind immer gut drauf, arbeiten um zu leben und nicht umgekehrt, lieben und respektieren sich und haben einfach Spaß am Leben (und haben es tatsächlich geschafft, wie man so schön sagt ^^). Selbst ein Dosengulasch ist "phantastisch" und "Romatik pur" - ich wünschte, ich könnte mich auch so leicht für Kleinigkeiten begeistern!!!

Wobei die Frage lauten muss: sind das Kleinigkeiten, über die sich die 4 Brüder freuen, oder haben alle anderen einfach, durch zuviel Wissensdurst, Medienmanipulation und Gesellschaftsdruck, einfach das Wesentliche aus den Augen verlohren?!

In gewisser Weise sind die 4 wie der moderne Don Quichote, und halten der modernen Geselschaft den Spiegel vor´s Gesicht - wie lächerlich doch manche Bestreben sind, und wie sinnvoll ein repektvolles und bescheidenes Leben sein kann. Der Purismus dieser Lebensweise überzeugt!

In diesem Sinne wünsche ich mir noch viele Folgen der 4 Brüder, und dass man sich die Folgen vielleicht einfach mal aus einer phylosophischen Sichtweise betrachtet: was will ich vom Leben, was fordert es dafür und ist es das wert?!

(PS: dieser Thread ist mein phylosophischer Beitrag zu diesem Forum :))
 
Zuletzt bearbeitet:
sind das Kleinigkeiten, über die sich die 4 Brüder freuen, oder haben alle anderen einfach, durch zuviel Wissensdurst, Medienmanipulation und Gesellschaftsdruck, einfach das Wesentliche aus den Augen verlohren?!
Ich halte die Darstellung von den Vieren für gezielte Medienmanipulation. Glaubst du wirklich, die sind immer und überall happy, niemals krank oder besorgt oder genervt von der Steuererklärung usw.? Bild und Schnitt vermitteln dir das, aber faktisch sieht das wohl anders aus, sonst wären das keine Menschen.
 
Der einfache Bauer ärgert sich übers Wetter.

Der Intellektuelle ärgert sich darüber das in China schon wieder ein Freidenker verhaftet wurde.

Dem Rockstar juckt das alles nicht weil der grad ne Depression bekommt weil keiner mehr seine Platten kauft.
 
bitfunker schrieb:
Ich halte die Darstellung von den Vieren für gezielte Medienmanipulation. Glaubst du wirklich, die sind immer und überall happy, niemals krank oder besorgt oder genervt von der Steuererklärung usw.?

Zumindest der, der seit seinem Schicksalsschlag nur noch schweigend in der Küche sitzt, kommt mir nicht so glücklich vor ...

Dagegen der, der immer mit seinem nigelnagelneuen A6 durch die Gegend brettert ...
 
Ich wohne ja praktisch daneben, ( also erreichbar^^) wir haben da auch schon ersatzteile geholt vor ewigkeiten , und mein vater wurde weil er denen ein paar zahnbürsten geschenkt hat (zahnbürstenfabrik) direkt zu kaffee und kuchen eingeladen.
die haben geld wie heu und heben n icht ab, haben einen heidenspaß und sind mit ihrem leben glaube ich zumindestens vollauf zufrieden.
allein was die für ein spaß mit der sendung haben weil die da allen blödsinn machen können ist schon beeindruckend.
ich finde mehr menschen dieser art würden unserer egoistischen erfolgsorientierten gesellschaft guttun.
 
wiesel201 schrieb:
Quasi ein richtiges Vorbild für die Gesellschaft...:freak:

Wieso nicht ?

Finde ich auch besser als durchgestylte Karrieretypen die nur mit Ellebogeneinsatz weiter kommen.

In unserer verkommenen Gesellschaft kommt man in der Regel nur ganz nach oben wenn man keine Skrupel hat.
 
Ich stimme bitfunker zu. Wenn man beim fernsehen nicht aufmerksam genug ist, merkt man nicht, was herausgeschnitten wird und was nicht (z.B. sagen 3 von 7 Befragten in einer Fussgängerzone, dass sie die NPD toll finden, aber das Kamerateam musste insgesamt über 40 Leute dazu anquatschen).

Ich wäre nicht so naiv bei den Brüdern. Nur mal ein Beispiel, was Zufriedenheit ausmacht:
In einer Studie wurde mal gefragt, wieviel Einkommen man gerne hätte. Entweder 60.000€ verdienen wenn das Durchschnittseinkommen bei 30.000€ liegt oder 600.000€ haben, wenn der Durchschnitt bei 1.000.000€ liegt. Die meisten haben sich für die erste Variante entschieden, obwohl man sich damit viel weniger leisten kann.

Offensichtlich geht es gar nicht darum, wie viel oder wie wenig jemand besitzt, sondern nur darum, ob man mehr oder weniger hat als der Nachbar. Ich denke, es ist unmöglich sich aus diesem Umfeld auszuklinken und höchste Glücksgefühle dadurch zu entwickeln, dass man eine Woche lang freiwillig auf Fleisch verzichtet und Sonntags dann das fette Schnitzel mampft. Das erklärt auch, warum es in jedem Land Zufriedene oder Unzufriedene Menschen gibt, obwohl ein armer Mensch aus Simbabwe sicher der Meinung wäre, wir würden in Deutschland alle mit breiten Grinsen durch die Gegend stiefeln.
 
Dabei muss ich immer an die Taoistischen Mönche auf einem der heiligen Berge Chinas in der nähe der Stadt Datong denken:
Die leben dort oben in einer abgeschiedenen Tempelanlage, bekommen nur einen einfachen Eintopf zu Mittag,
der in einem Topf aus alten Autoreifen zubereitet wurde

und trotzdem
sind sie freundlich,
gehen täglich vergnügt ihrer Arbeit nach und empfangen alle Gäste so herzlich wie sie können.

So sind die Ludolf's wahrscheinlich auch, nur auf eine andere Weise.
 
Ich finde es schön, dass sich doch ein paar Menschen an diesem Thread beteiligen, und sich Gedanken machen - vielen Dank dafür!!!

Ich wollte damit auch gar nicht ausdrücken, dass es der richtige Weg für jeden von uns ist! Es geht mir vielmehr darum, dass es wenige, fundamentale Dinge gibt, die ein Zusammenleben lebenswert machen (ob in der Familie oder generell) und dass es diese "einfachen" Menschen offensichtlich gefunden haben. Ich glaube nicht, dass Manni (der mit dem A6) davor unglücklicher war - er kann sich das Auto jetzt leisten und gut is (in einer Folge war mal die Rede davon, dass er knapp ein paar hundert Kilometer drauf hat - und dass er in 10 Jahren dann wenige Tausend, wenn überhaupt - soviel zu dauernd rumfahren ^^).

Um das Ganze vom theoligischen Standpunkt zu betrachten: jede der großen Weltreligionen hat diese WENIGEN Regeln, die ein Zusammenleben mit Respekt, Liebe und Herzlichkeit ermöglichen sollten.

Die Frage ist doch vielmehr: wonach suche ich in meinem Leben?! Und wenn jemand sagt:" Nach Reichtum", dann verbindet er damit doch auch nur, dass er sich damit Träume erfüllen kann, um glücklich zu sein! Im streben nach Glück sind alle Menschen gleich (o.Ton: Dalai Lama) Und das scheinen die 4, jeder auf seine Art und Weise, durchaus zu sein.

Und schließlich und endlich ist es auch egal, ob das Ganze gespielt (ohne den Ludolfs zu nahe treten zu wollen, aber ich spreche denen nicht den nötigen Intellekt zu, das so überzeugend zu spielen :)) ist, oder nicht - wichtig ist doch, dass die zumindest bei mir und evtl. bei anderen!) etwas angestossen haben, worüber ich/wir nachdenken können.
 
Die Brüder habe ich nie gesehen, aber generell kann ich deine Aussage unterstützen.

Dass Besitz nur für kurze Zeit glücklich macht, können vor allem die unter uns sagen, die fast alles Besitzen - oder sehr viel. Weiterhin wird "Glücklich sein" als Standard definiert, alle müssen glücklich sein und alle müssen es sehen. Dazu nehmen wir die Maßstäbe von Glücklichkeit, die uns unsere Kultur vorschreibt und leben danach (Haus, Auto, teurer Fernseher, beruflicher Mega-Erfolg, ...). Ziemlich unpersönlich, wie ich finde ... und langweilig. Die meisten tun so, als ob sie immer glücklich wären und lassen so gut wie nichts an die Öffentlichkeit, was negativ sein könnte - es könnte ja der Nachbar mitbekommen! oO
Einfach alles akzeptieren was ist: Glück, Unglück, Trauer, Freude, neutrale Tage, Pech, Erfolg ... das macht es schon einfacher.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass man nur wirklich glücklich wird, wenn man sein Leben nicht an Besitzlosigkeit oder Besitz oder fernen Zielen misst. Und am allerwenigesten an der Gesellschaft, die einen umgibt, losgelöst von dem Land, in dem man lebt.

Es gibt Grundlagen die überall gelten, z.B. dass ich anderen Helfe und versuche, mich von Vorurteilen zu befreien, so weit wie es nur geht. Allein schon an diesen zwei Dingen hat man ein Leben lang zu tun, wozu muss ich dann mit meinem tollen Leben, meinem geilen Auto und meinen erfolgreichen Kindern hausieren gehen? Man kann natürlich alles davon "besitzen", nur habe ich das Gefühl, dass viele daraus den einzigen Maßstab machen, was ich auch verstehen kann: Man kann es sehen. Und auf Papier drucken. Es ist handfest, und danach suchen die Meisten. Die Meisten möchten irgendwie an die Spitze der Nahrungskette oder so weit wie es nur geht hochkommen. Was dann dazu führt, dass man über die oben genannten Brüder lacht - egal wie die Medien sie darstellen.

Odium schrieb:
Ich wäre nicht so naiv bei den Brüdern. Nur mal ein Beispiel, was Zufriedenheit ausmacht:
In einer Studie wurde mal gefragt, wieviel Einkommen man gerne hätte. Entweder 60.000€ verdienen wenn das Durchschnittseinkommen bei 30.000€ liegt oder 600.000€ haben, wenn der Durchschnitt bei 1.000.000€ liegt. Die meisten haben sich für die erste Variante entschieden, obwohl man sich damit viel weniger leisten kann.

Das fand ich anfangs auch gut, bis mir aufgefallen ist, dass diese Studie einen Macken hat: Menschen denken bevor sie sich entscheiden und rechnen Pro und Contra auf. In diesem Fall liege ich 20k über den Durchschnitt, an dem sich auch die Preise orientieren. Im 600.000€ Beispiel wäre das Geld realistisch weniger Wert. Also würde ich auch die 60.000 nehmen, dafür bekomme ich der 60.000 Welt mehr als mit den 600.000 in der 1.000.000 Welt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, es ging nicht um die Kaufkraft, sondern darum, wieviel Einkommen man in Relation zum Durchschnitt haben möchte. Die Welt wäre die gleiche geblieben. Das Ergebnis bietet auch eine Erklärung dafür, warum die Zufriedenheit von Lottomillionären nach dem Gewinn oft niedriger ist als vorher: Man misst sich dann nicht mehr mit den Nachbarn Hinz & Kunz, sondern mit neuen Nachbarn, die ähnlich viel Reichtum haben. Dann tritt der Gewöhnungseffekt ein und die Zufriedenheit ist wieder neutral. Natürlich kommt noch Überforderung und Neid/Missgunst anderer hinzu.

Ich denke, das ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Biologie: Niemals dauerhaft zufrieden sein! Wäre es anders, hätten wir Afrika wohl nie verlassen, geschweige davon irgendeinen Fortschritt erzielt.

Die Herren Ludolf sind daher Ausreißer, aber sie sollten keineswegs ein Vorbild sein. Einzelfälle, die sich aus unserer Leistungsgesellschaft verabschieden und mit Hartz4 + Freunde + "die kleinen Dinge im Leben" hochzufrieden sind, können wir noch tragen. Wäre es ein Massenphänomen, würde alles den Bach runtergehen bis wir uns vergnügt im Dreck wälzen und daran erfreuen, dass heute mal die Sonne scheint.
 
@ TE, danke für den Thread, ich bin ziemlich genau Deiner Meinung!

@ Odium
Einfach nur Blödsinn!
Sicher gibt es eine Menge Leute die sich ständig mit dem Nachbarn messen, aber ich kenne definitv mehr Leute die nie auf diese Idee kommen würden!

Außerdem gibt es sehr wohl Menschen die dauerhaft zufrieden sind - mal abgesehen von persönlichen Schicksalsschlägen (Tod, schwere Krankheiten), die wohl kaum ein Mensch einfach so weg steckt!

Und natürlich können die Herren Ludolf ein Vorbild sein! Ein Vorbild an Freundlichkeit, ein Vorbild für Ihr Engagement in Sachen Kfz sowie ein Vorbild alternativer Lagertechnik ohne Energieeinsatz, Computer oder sonstigem Schnickschnack.

Ich würde mich 10x wohler fühlen, wenn ich fast alles bei Leute wie den Ludolfs (mal Lebensmittel ausgenommen) kaufen könnte. Wenn ich in eine Bank / Post / Behörde / Versicherung etc. gehe, kotzen mich die gleichgültigen Anzugträger an, die immer erst dann freundlich werden, wenn sie sehen dass für sie etwas größeres herausspringt!

Und schlussendlich zu Deiner Bewertung, Dir ist schon bewußt, dass die Ludolfs einem Gewerbe erfolgreich nachgehen und Steuern bezahlen - oder!?! Also was soll daran gesellschaftlich schlecht sein??? Im Umkehrschluss würde das ja heissen, jeder der keine Steuern zahlt oder keinem Job nachgeht macht es richtig!

Tut mir leid, wenn ich hier etwas grob reagiere, aber wenn man solche Leute wie die Ludolfs angreift, verstehe ich die Welt nicht mehr? Was haben die euch getan? Sie arbeiten, zahlen ihre Rechnungen und verärgern keine anderen Menschen. Man muß ja nicht gleich bei Ihnen arbeiten, wenn man den Stil nicht mag.

Ob es denn nun 24/7 so bei den Ludolfs abgeht, da bin ich mir auch nicht sicher, denn schon allein die Hintergrund-Musik halte ich für Suizid gefährdent, aber wenn es sich bei der Sendung um ein solches Fake handelt, dass die Charaktere so anders sind wie es bitfunker vermutet, dann Hut ab, dann können die Macher der Sendung bei der CIA anheuern, die suchen immer Leute die einen etwas zu 100% verdrehtes verkaufen können!
 
Ich kenn das "ludolfssche Phänomen" sehr gut.

In meinem Heimatdorf gab es einen Zweiradmechaniker der wunderbar der vermisste 5. Bruder von den 4 Ludolfs sein könnte. Äußerlich und auch vom Charakter her.
Bei dem wurde man garantiert nicht beschissen, in seiner Werkstat sah es auch ähnlich wie bei dem Ludolfschen Schrottplatz aus, er war auch immer eine Frohnatur, hat auch immer schnell mal was einfach so repariert wenn er im vorbeigehen Mängel endeckt hat (kostenfrei), Neuware bestellen war immer der absolute letzte Ausweg, seine Werkstatt war auch unter den Bikern mehr sowas wie ein Treffpunkt zum Fachsimpeln, usw, usw....
Der war einfach eine Instutition für sich.


Ich glaube also weniger das bei den Sendungen zu den Ludolfs viel oder irgend etwas gefaked sein könnte.
Kann sicher dagegen halte ich alle anderen Sendungen die man so sieht für manipuliert oder sogar komplett nach Drehbuch.
 
"Phantastisch", würde Peter Ludolf jetzt sagen - der Stein rollt! ^^

Ich behaupte nicht, dass Neugier und Wissensdurst, im Sinne von Horizonterweiterung, schlecht ist - ganz im Gegenteil (@Odium - bzgl. heute noch in Afrika :)), aber ich wage an dieser Stelle zu behaupten, dass Wissensdurst, der nicht dem eigenen Interesse gilt, sondern nur der Weg zu mehr weltlichen Reichtümern ist, schlecht für einen selber ist (da man persönliche Ziele und Wünsche hinten anstellt) und auch der Gesellschaft nicht förderlich ist. Wenn jeder jeden besch***, und dem eigenen Vorteil bedacht ist, na dann gute Nacht!

Gandhi war ein sehr weiser Mann, ohne viele weltliche Güter. Der Buddhismus geht noch einen Schritt weiter, und behauptet, dass die Vollendung ein Leben ohne Anspruchsdenken ist, ohne das Bedürftnis auf Reichtunm! Versteht mich nicht falsch, ich bin kein Verfechter des Kommunismus und Arbeit und Fleiß wollen sehr wohl honoriert werden ... aber ich finde es toll, dass es noch Menschen gibt, die nur aufgrund ihres großen Herzens existieren - und wer weiß - vieleicht haben die ihr Nirvana ja schon gefunden?! ^^

Ganz abgesehen davon, dass es so nicht ewig weitergehen kann. Die Generation, die nach dem Krieg alles aufgebaut hat, vermacht das vorhandene, finanzielle Potential logischerweise an die Nachkommen, was zu einer massiven Umverteilung der Güter führt (Reich=noch reicher; Arm=noch ärmer). Dieses Modell entrpicht irgendwann der abgeschaften Monarchie, Diktatur etc. - was zwangsläufig zu einem Aufstand führt) in welcher Form auch immer, um eine Neuverteilung zu bewirken.

Und ganz ehrlich: mir sind 4 "Schmuddelbrüder" 1000x lieber, die ehrlich arbeiten, Spaß haben und freundlich sind - als der hochnäsige Akademiker, der viel. 10 Jahre studiert hat, und dann dem Staat und uns auf der Tasche liegt, weil er keinen Bock auf die Arbeit hat, wenn er in seinem Gebiet nix findet!!!
 
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