Dateitransfer via Ethernet (Laptop/PC)

D

_DPX_

Gast
Hallo!

Vorab möchte ich betonen, dass ich weiß, dass meine Problemstellung in Anbetracht der Nutzung von Linux ziemlich lächerlich wirkt... ...I hope trhe :freak: come out at night... :evillol:

Mein Problem: Ich will via Direktverbindung ein Verzeichnis mit ca. 6,5 Gb von meinem Laptop zum PC übertragen... ...und habe aufgrund der bist Dato nicht vorhandenen Anforderung Nüsse Ahnung von Netzwerktechnik...

Betriebssystem auf beiden Rechnern: Fedora 16 - Gnome 3.xx, Verbindung zwischen den Rechnern ist aufgebaut. Mein PC dient auch als Proxy für den Laptop, um eine Verbindung mit den Internet herzustellen.
Das funkioniert alles soweit.

MEINE FRAGE: Wie schaffe ich es, die Verzeichnisstruktur meines Laptops auf dem PC darzustellen? (Um dann die gewünschten Daten per Drag & Drop zu kopieren... Bzw: Nach meiner Recherche gibt es dutzende Möglichkeiten....

Best Practice?

Danke im Voraus... :-)
 
Es gibt prinzipiell 3 praktikable Möglichkeiten:

1. Auf dem Notebook nfs-kernel-server installieren und das fragliche Verzeichnis mittels /etc/exports im Netzwerk freigeben, dann auf dem PC das Verzeichnis einfach mounten

2. Auf dem NB ssh-server installieren und vom PC aus mittels Nautilus (Orte/Verbindung zu Server...) auf das entsprechende Verzeichnis zugreifen

3. Als Notlösung geht das natürlich auch mit dem Samba-server, würde ich aber, sofern sonst kein Windoof im Spiel ist, nicht machen.

Es gibt auch noch andere Möglichkeiten (für Geeks): netcat (weils Spaß macht, ist aber nicht sehr benutzerfreundlich ;) )
 
Danke vorab für deine Hilfestellung.

SAMBA kommt natürlich nicht in Frage... ;-) ...denn Windows ist ja auch der eigentliche Grund für den Aufwand (Ich möchte das "Users" Verzeichnis der alten Windows-Installation auf meinen "Server" sichern...

LG
 
Grundsätzlich würde ich eher davon absehen Fileserver-Dienste auf dem Notebook zu installieren.
O.g. Dienste würde ich eher auf dem PC installieren und dann die Daten vom NB aus dahin schieben. Aber Du wolltest ja die "Verzeichnisstruktur auf dem PC darstellen".
 
Marv82 schrieb:
2. Auf dem NB ssh-server installieren und vom PC aus mittels Nautilus (Orte/Verbindung zu Server...) auf das entsprechende Verzeichnis zugreifen

Definitiv die eleganteste Lösung. Man muss nix groß installieren (außer halt den sshd) und die Bedienung ist im Endeffekt narrensicher:
Im Nautilus: Datei -> mit Server verbinden -> SSH wählen, IP angeben, Username+PW vom Zielrechner angeben -> fertig. Schon ist das fremde Dateisystem so eingebunden, als wäre es lokal.
 
So sieht das per SSH und Nautilus aus. Ist hier ein Android Tablet das ich mir so auf meinen Rechner hole. Geht natürlich mit jedem anderem Linux ebenfalls:
 

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Und SSH hat natürlich auch den Vorteil der Sicherheit, das könntest du auch ohne große Bedenken über's Internet laufen lassen (dann allerdings besser mit Public-Key-Authentication).

Wenn's nur darum geht was zu kopieren und du evtl. das Terminal verwenden willst: scp
 
SSH ist definitiv die bequemste Möglichkeit. Einfach den SSH-Server starten (sollte bei Fedora automatisch geliefert werden), dann kannst vom anderen Rechner aus drauf zugreifen.

Die Daten kannst du dann entweder per "SFTP" übertragen oder auch per rsync. rsync ist denk ich besser als per sftp, da rsync mit großen Datenmengen besser zurechtkommt. Außerdem kümmert sich rsync darum, dass User/Gruppenrechte richtig gesetzt sind etc.
 
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