News Datenanalyse-Anbieter: KI-Konkurrenz gibt Domo den Rest

PhiE

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Domo steht offenbar vor einer ungewissen Zukunft. Der Anbieter für Datenanalyse-Software, der einst mit 2,8 Milliarden US-Dollar bewertet wurde, kämpft laut einem Bericht von Business Insider mit Schulden, Führungsproblemen und einem Markt, der sich durch generative KI rasant verändert.

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Kenne das Unternehmen nicht, aber hört sich so an, als wäre die Firma früher oder später so der so gegen den Briefkasten äähh die Wand gefahren. KI hin oder her ...
 
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Ich habe keine ahnung, ob AI jetzt die Welt revolutionieren wird, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es die SaaS Apokalypse bis zum Ende des Jahrzehnts herbeiführen wird.
 
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Nie was von gehört. Es wird auch die ganzen Consulting-Firmen treffen, die Millionen für banale Analysen bekommen. KI kann da viel Steuergeld sparen.
Unsere Prozesse wurden nach Aufrufzahlen nach Relevanz bewertet. Als ich den Bericht gelesen habe, dachte ich an einen Aprilscherz.
 
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matmartin schrieb:
Das, was an "KI" gerade in die Firmen geschaufelt wird, ist die pure Essenz von SaaS

Jadedrache schrieb:
KI kann da viel Steuergeld sparen.
Nö, das Steuergeld geht dann an die KI-Firmen, die dir in Zukunft stattdessen die Aprilscherze verkaufen
 
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Unternehmen erwarten zunehmend nicht mehr nur hübsch aufbereitete Kennzahlen, sondern Antworten auf konkrete Fragen: Warum sinkt der Umsatz in Region A? Welche Kunden drohen abzuspringen? Welche Maßnahme sollte als Nächstes folgen? An dieser Stelle treten die bekannten KI-Assistenten, -Agenten und Co. der etablierter Anbieter auf den Plan.

Tja, KI wird schon richtig liegen, wenn sie die Antworten auf solche Fragen halluziniert. Warum auch Experten dafür bezahlen, die mit realen Datensätzen diese Fragen kompetent beantworten können, wenn man auch diese Fragen für den Gegenwert von ein paar Token von der KI erhalten kann? :rolleyes:
 
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Wer sich den Markt und sein Unternehmen von einer KI erklären lässt, sollte keine Firma leiten dürfen.
 
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Nicht jeder kann mit Erfolg und Geld umgehen. Der CEO schafft es auch, ohne AI die Firma platt zu machen. AI macht es nur schneller.
 
Tevur schrieb:
Nö, das Steuergeld geht dann an die KI-Firmen, die dir in Zukunft stattdessen die Aprilscherze verkaufen
Oh doch. Die KI wird integriert. Da ist nicht mehr für jeden Einzelfall ein Dienstleistungsvertrag mit einem Berater notwendig.
 
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MaverickM schrieb:
Tja, KI wird schon richtig liegen, wenn sie die Antworten auf solche Fragen halluziniert. Warum auch Experten dafür bezahlen, die mit realen Datensätzen diese Fragen kompetent beantworten können, wenn man auch diese Fragen für den Gegenwert von ein paar Token von der KI erhalten kann? :rolleyes:
Aus Erfahrung sage ich Dir, dass das den großen "Verhandlern" bei uns sowieso egal ist.
Beide Seiten werfen nur noch mit Phrasen und selbst schön gerechneten Werten rum, da will man gar keine Fachexpertise, die einem das kaputt macht.
Da passt KI halt perfekt rein, beide Seiten machen Pippi Langstrumpf und am Ende landet man vor irgendwelchen Schiedsstellen, die selbst vom Fach keine Ahnung haben und total überlastet sind.
Am Ende nehmen die dann einen Wert mit dem beide Seiten gut dastehen und Ende.
KI passt da wirklich wie Arsch auf Eimer dazu.
 
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MaverickM schrieb:
Tja, KI wird schon richtig liegen, wenn sie die Antworten auf solche Fragen halluziniert. Warum auch Experten dafür bezahlen, die mit realen Datensätzen diese Fragen kompetent beantworten können, wenn man auch diese Fragen für den Gegenwert von ein paar Token von der KI erhalten kann? :rolleyes:
Worst-Case Szenario mit Best Case-Szenario vergleichen.
Als wären Auswertungen von selbsternannten "Experten" nie falsch 🤡
 
Jadedrache schrieb:
Die KI wird integriert.
Jo, und das Rechenzentrum, um die Modelle mit immer neuen Daten zu trainieren steht im Kopierraum
 
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Vor allem eine Paradedisziplin von KI: "Erstelle ein Dashboard mit den Datenquellen und gibt mir X und Y aus". Dafür braucht man keine externe Firma mehr.

Selber Schuld, wenn die, aus welchen Gründen auch immer, es verpannt haben, KI-Funktionen besser zu integrieren.
 
Ich arbeite seit 20 Jahren in genau dem Geschäftsfeld und kenne viele Firmen, von Domo habe ich noch nie was gehört, muss also ein Wahnsinns Big Player sein.
 
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Jadedrache schrieb:
Es wird auch die ganzen Consulting-Firmen treffen, die Millionen für banale Analysen bekommen.

Tut es, ganz hart sogar. Die Consulting Branche konsolidiert wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Aber die großspurigen Schaumschläger sind irgendwie immer noch dabei und werden mit KI nur überdrehter

Jadedrache schrieb:
Oh doch. Die KI wird integriert. Da ist nicht mehr für jeden Einzelfall ein Dienstleistungsvertrag mit einem Berater notwendig.
Das sagte er doch, aber da die KI nicht für umsonst arbeitet, Roboter arbeiten nicht für Trinkgeld. Muss die KI Butze bezahlt werden.
 
Ich arbeite als Datenanalyst von Domo habe ich noch nie gehört.
Ich selbst arbeite mit Power BI, IBM Cognos und je nach Daten auch mal mit VBA oder Excel-Funktionen.
Ich persönlich merke nichts davon, dass KI in absehbarer Zeit meinen Job ersetzen wird.
Viel mehr als eine Hilfestellung für kompliziertere Excel Makros, die ich selten schreibe, ist es für mich beruflich nicht.
Bei den allermeisten Dingen bin ich schneller wenn ich sie selbst erstelle. BI-Softwares sind ja darauf ausgelegt, dass man so wenig wie möglich Code schreiben muss.
Grundsätzlichen Mehrwert sehe ich schon wenn man der KI „einfach“ sagen könnte was das Zielbild ist und der Rest (ETL; Joins; Berechnungen und ggf Visualisierung) wird automatisch erstellt.
Bis es wirklich so ist, dass dann das Ergebnis auch brauchbar ist vergehen aus meiner Sicht noch Jahre insbesondere bei geschlossenen Systemen mit sensiblen Daten und einem großen Datenmodell.
 
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Tevur schrieb:
Jo, und das Rechenzentrum, um die Modelle mit immer neuen Daten zu trainieren steht im Kopierraum..
Ich denke mal im gleichen Raum wie die Kaffeemaschine.

Die Server der SAP stehen da wo sie hingehören. Da gibt es genug Daten zum trainieren.
 
Jadedrache schrieb:
Die Server der SAP stehen da wo sie hingehören
Oh, SAP trainiert LLMs mit der Hardware von Daten-Servern... ein ungewöhnlicher Ansatz, aber wenn es so funktioniert...
 
FrAGgi schrieb:
selbsternannten "Experten"

Ich hab aber auch nicht von "selbsternannten 'Experten'" geredet, sondern schon echte Analytiker und Wirtschaftler gemeint.
 
Tevur schrieb:
Oh, SAP trainiert LLMs mit der Hardware von Daten-Servern... ein ungewöhnlicher Ansatz, aber wenn es so funktioniert...
Leider falsch verstanden. Es ist andersrum.
 
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