Datensync- und Sicherungslösung, die x-te

Die "richtige" Sicherung soll ja auf bereits vorhanden externe 2,5 Zoll Platten. Monatlich im Wechsel, eine davon ausgelagert. Habe halt nur vier 1 TB, muss ich halt jeweils aufteilen.
Die eigentlich als intern gedachte wäre dazu da, inkrementelle Backups entweder stündlich oder lieber per "Knopfdruck" (ich entscheid selbst, wenn ich was relevantes neues gemacht habe, dass es nun gebackupped werden soll). Das, um schnell versehentliche Änderungen etc. zurückspielen zu können, und gleichzeitig traue ich einer HDD etwas mehr als der SSD.
 
ch0815 schrieb:
wenn ich was relevantes neues gemacht habe, dass es nun gebackupped werden soll). Das, um schnell versehentliche Änderungen etc. zurückspielen zu können
Dafür würde ich Schattenkopien nutzen, das geht dann ganz automatisch.
 
das ist mir irgendwie zu proprietär. am liebsten hätte ich es dass man auch ohne tool oder windows noch auf die files dann zugreifen kann.
 
@ch0815 Nimm doch restic. Das ist Open Source, verschlüsselt, dedupliziert, netzwerkfähig und inkrementell... alles automatisch. Man kann es sogar "mounten" und die restic binary mit aufs backup laufwerk packen. Dann kann man es portabel laden.

Ich persönlich bevorzuge ZFS, aber mit restic ist man schon recht gut aufgestellt, solange man weniger als 5TB sichern möchte. Je nach Laufwerk wird der Restore bei mehr als 5TB in einem Repository etwas langsam.
 
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@sandreas Restic ist klasse wenn man einen S3 Server wie minIO oder RustFS hat. Ansonst eine externe Platte mit ZFS (OpenZFS für Windows ist schon wirklich brauchbar). ZFS ist zudem OS unabhängig. Eine derartige Platte kann man in Free-BSD, Illumos, Linux, OSX und Windows importieren.
 
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+1 für Restic, wenn man die CLI nicht scheut. Hat mich noch nie im Stich gelassen.

RClone werfe ich dann auch noch gerne in den Raum. Das ist auch sehr zuverlässig.
 
ch0815 schrieb:
das ist mir irgendwie zu proprietär. am liebsten hätte ich es dass man auch ohne tool oder windows noch auf die files dann zugreifen kann.
Also möchtest Du dann nur eine reine Datensicherung machen? Was machst Du, wenn Dein OS hops geht? Du kannst doch auch mehrstufig sichern, einmal OS mit entsprechendem Programm als Image, und dann eine reine Dateisicherung per FreeFileSync, Personal Backup, rsync, Restic, und was es so gibt.
 
Ja genau das habe ich auch vor. Ich dachte ich hätte es im ersten Beitrag geschrieben.
Ich möchte
1. eine Möglichkeit a la time machine Dinge zurückzunehmen, also inkrementelle "Sicherung", aber das idealerweise pur aufs filesystem, so dass es auch ohne tools lesbar ist.
2. Monatliche Sicherung auf externe Platten. Da ich halt derzeit 1 TB Platten habe muss es auf je 2 Platten verteilt werden. Einen Satz Platten lagere ich dann aus. D.h. ich sichere auf Satz A, bringen den dann außer Haus, und hole dort den anderen Satz B ins Haus. Und das dann im Wechsel. Da das ohne Aufblähen des Platzes nur per Synchro geht, sollten die Daten auf Konsistenz geprüft werden. Auch die schon geschriebenen nicht geänderten.
3. Wenn OS hops geht, war ich eigentlich immer auf dem Gedanken, dann installiere ich halt clean alles neu. Da ich aber noch ne 500 GB Platte dann übrig hätte, könnte ich da ein Image drauf machen, wie bereits geschrieben mit ct WIMage denke ich. Dachte halt dass clean install besser ist um auch gewisse Altlasten los zu werden. Einige Leute machen das glaube ich sowieso regelmäßig.

Dazu käme noch der Laptop wo Linux draufkommt. Dessen Daten (und die vom Handy) sollen aber per syncthing auf den Desktop synchronisiert werden, und von da dann mitgesichert.

Zu 1. hatte ich z.b. folgendes gefunden: https://www.lupinho.net/hardlinkbackup/
Ich bin mit Links unter Windows noch gar nicht so vertraut, symlinks brauchen da tlw Adminrechte aber hard link hab ich grad getestet, geht. nur aufm gleichen LW zwar, aber wäre ja dann alles auf einem entweder internen oder externen 2. LW.
Wir hatten so ne Versionierung mit symlinks in meinem früheren Projekt im job schon in Linux so gelöst, fände das auf den ersten Blick zumindest am elegantesten.
Ich will idealerweise nicht unbedingt mit Zeitplan arbeiten sondern das neue Inkrement manuell auslösen, immer dann wenn ich was relevantes gemacht habe.
Und automatisches Löschen der ältesten Inkremente, wenn eine gewisse disk quota erreicht ist.

Zu 2. auch das soll nicht proprietär sondern direkt aufs filesystem gehen. Ich hab das so halt bisher mit Total Commander gemacht, Verzeichnisse vergleichen und synchronisieren. Ohne Prüfung halt leider. Und es dauert ewig, gerade bei Fotos mit vielen kleinen zusätzlichen sidecar files.
Da bräuchte ich was was vielleicht etwas schneller wäre, aber auch die Integrität prüft. Wie schon geschrieben müsste meinem Verständnis nach beim ersten Schreiben jeder Datei auf das Sicherungsmedium ein hash/Prüfsumme gebildet werden, abgespeichert, und dann beim erneuten synchronisieren auch jede bereits auf dem Sicherungsmedium vorhandene Datei per hash/Prüfsumme gegen die hinterlegten hashes/Prüfsummen verglichen werden, um zumindest sowas wie disc rot erkennen zu können.

Gegen sowas wie Verschlüsselungstrojaner bin ich dann halt auch nur bedingt gefeit, nur frage ich mich wie hoch das Risiko ist, wenn man kurz nachdenkt bevor man was tut. Ansonsten hab ich nur Windows Defender laufen, die Meinung hier war überwiegend, dass das reicht.
 
Das bereits von mir erwähnte Bvckup 2 kann das. Es prüft auch auf Konsistenz.
Weitere Alternativen wäre dann noch Syncovery und SyncBack (Free, SE oder PRO).
Alle drei Tools speichern Daten direkt, ohne proprietäres Dateiformat.

Wenn du auf eine Cloud speichern willst, würde ich Syncovery und SyncBack wählen. Hier kannst deine Daten in ein verschlüsseltes .zip in die Cloud speichern. Die Daten bekommst du dann ohne Weiteres wieder auf.
 
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ch0815 schrieb:
Ja genau das habe ich auch vor. Ich dachte ich hätte es im ersten Beitrag geschrieben.
Gegen Verschlüsselungstrojaner bist du NUR mit Pull-Backups oder Update-Only Servern sicher, also Backups, die du von einem anderen Server aus ziehst und nicht von deinem Rechner auf einen Server oder eine Platte kopierst.

Wenn du deine Backup-Platte anschließt, verschlüsselt der Trojaner das Backup-Laufwerk einfach mit und all deine Snapshots / Inkrements sind weg.


  1. Pull-Backup: Du richtest einen Server im Netzwerk so ein, dass er Zugriff auf dein System hat, was gesichert werden soll und lässt ihn die Backups z.B. via SSH ziehen. Aber du darfst deinem Rechner keinen Zugriff auf den Pull-Server geben. So kann der Trojaner im Falle eines Falles nicht auf den Server zugreifen, um deine Backups zu löschen oder zu verschlüsseln. Eine sehr schöne Lösung dafür ist zsync oder zrepl mit ZFS, aber das ist für Windows Systeme schwierig.
  2. Update-Only Server: Du richtest einen Server so ein, dass er nur neue Dateien hochladen oder inkrements hinzufügen darf, aber nichts löschen
ZFS ist nix für Anfänger, daher die Empfehlung für Restic. Ne GUI gibts dafür auch

restic kann inkrements wie Time-Machine zurück nehmen. Du kannst in einem gemounteten restic repository sogar nach Datum alle bis dahin gesicherten Dateien sehen und wieder rauskopieren oder einen Snapshot komplett wieder herstellen. Es kann auch in die Cloud sichern (ich nutze z.B. einen kostenlosen 20GB pcloud account um meine wichtigsten Dokumente noch mal extra zu sichern.

Was ich für Fotos als zusätzliches Medium auch empfehlen kann, sind Blurays. da gehen ca 20GB drauf und man kann diese hervorragend bei den Eltern oder im Bankschließfach lagern, falls mal alle Stricke reißen und die Bude abfackelt. Die sind dann auch Trojanersicher, weil es Readonly Medien sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bvckup2 und syncback hatte ich neben vielen anderen auch schon genannt bekommen bzw. gefunden. Hab nur nicht die Zeit und Lust alle zu testen, daher sind solche Infos sehr nützlich.

Kennt jemand das verlinkte hardlinkbackup ?

sandreas schrieb:
  1. Pull-Backup: Du richtest einen Server im Netzwerk so ein, dass er Zugriff auf dein System hat, was gesichert werden soll und lässt ihn die Backups z.B. via SSH ziehen. Aber du darfst deinem Rechner keinen Zugriff auf den Pull-Server geben. So kann der Trojaner im Falle eines Falles nicht auf den Server zugreifen, um deine Backups zu löschen oder zu verschlüsseln. Eine sehr schöne Lösung dafür ist zsync oder zrepl mit ZFS, aber das ist für Windows Systeme schwierig.
  2. Update-Only Server: Du richtest einen Server so ein, dass er nur neue Dateien hochladen oder inkrements hinzufügen darf, aber nichts löschen
Danke für die Infos. Ich hab mich damit noch nie auseinandergesetzt, die Frage ist halt wie realistisch ist die Gefahr?
Und blöde Frage: Sind dann nicht die einzelnen Dateien verschlüsselt? Wenn sich der Pull-Server die also zieht, wären die trotzdem verschlüsselt? Wie gesagt, hab mich damit noch nie befasst.

sandreas schrieb:
Was ich für Fotos als zusätzliches Medium auch empfehlen kann, sind Blurays.
Optische Medien degradieren aber auch mit der Zeit. Ich hab mehrere Kauf-DVDs und BDs, die nicht mehr lesbar sind.
Ich habe noch Sicherungen auf DVD, aber später auch alles auf Festplatten, so dass die DVDs nicht nötig waren.
Müsste ich mal durchtesten, vermute dass da auch schon einige nicht mehr lesbar sind.

Und dann ist das natürlich nur noch für unveränderliche Daten, und 20 GB (müsstens eigentlich 25 sein? und double layer 50?) sind jetzt auch nicht soo viel. Und dann müsst ich noch nen Brenner anschaffen
 
ch0815 schrieb:
Kennt jemand das verlinkte hardlinkbackup ?
Nein, aber das Prinzip ist einfach. Die Backups werden statt einer Dateikopie mit einem so genannten Hardlink verwiesen. So belegen doppelte Dateien nur einmalig Speicherplatz. Das klingt grundsätzlich erstmal nicht schlecht und ermöglicht auch "inkrementelle" backups, aber unter Windows wird das viel Schwieriger umzusetzen. Ich halte nichts von solchen Lösungen.

ch0815 schrieb:
Danke für die Infos. Ich hab mich damit noch nie auseinandergesetzt, die Frage ist halt wie realistisch ist die Gefahr?
Nee... das ist nicht die Frage. Die Frage ist, ob du die Nerven und die Zeit investieren möchtest, dich dagegen zu schützen. Backup braucht man im besten Fall niemals. Ein gutes Backup ist für mich aber ein Backup, was man im Testfall schon mal wiederhergestellt hat. Beim Backup kommt es ja nicht nur auf die Vollständigkeit an, sondern auch auf die Zeit, die es zum Wiederherstellen braucht (neben anderen Dingen).
ch0815 schrieb:
Und blöde Frage: Sind dann nicht die einzelnen Dateien verschlüsselt? Wenn sich der Pull-Server die also zieht, wären die trotzdem verschlüsselt? Wie gesagt, hab mich damit noch nie befasst.
Nein. ZFS funktioniert auf Dateisystemebene. Du kannst also das ganze Dateisystem (egal ob verschlüsselt oder nicht) oder einzelne Snapshots davon "roh" übertragen (--raw). Dadurch fragt er beim Backup nicht nach der Passphrase, aber sowohl Quelle als auch Backup sind verschlüsselt. Sehr nützliches feature.

Das geht bei restic leider nicht so einfach. Dafür funktioniert restic auch hervorragend für Windows-Dateistrukturen. Ob man das ganze Betriebssystem sichern kann, weiß ich nicht - restic sichert nur Dateibasiert. Hier wird erst ein verschlüsseltes Repository erstellt, in das die Dateien "übertragen" werden müssen. Dafür musst du die passphrase immer angeben oder in einer Variable / Datei speichern, was den Zweck der Verschlüsselung an sich etwas unsinnig machen würde. Vollautomatische Backups mit restic sind also per se schwierig sicher umzusetzen, aber die Verschlüsselung ist nicht abschaltbar und immer noch sinnvoll, wenn du auf dem Quellsystem die passphrase im Klartext irgendwo speicherst, aber das Laufwerk, wo das Passwort liegt, mit Bitlocker verschlüsselt ist.


Kurzfassung:
  • ZFS ist für dich nix. Wenn man in einem Forum zahlreiche Fragen stellt und sagt, dass man sich mit was noch nie befasst hat, liegt die Vermutung nahe, dass du nicht an einer Lösung interessiert bist, die dich 14 Tage Recherchearbeit kosten würde.
  • restic kann man sehr einfach installieren (exe Datei downloaden) und sich mit ChatGPT wunderbar erklären lassen, wie man ein Backup auf eine externe Festplatte macht und wieder herstellen kann. Verschlüsselt wird das automatisch und auch doppelte Dateien werden automatisch nur einmal gespeichert (jedenfalls so gut es rolling hash algorithmus schafft). Außerdem kann man das Restic-Repository neben ein bestehendes Backup legen, ohne die Platte komplett zu löschen und nach erfolgreichem Backup die alten unverschlüsselten Datei-Backups nach und nach entfernen.
  • Lass die Finger von Lösungen, die nicht Quelloffen oder aus 2-Mann-Frickelprojekten hervorgehen. Bvckup2 kostet Geld. Das ist meiner Meinung nach schon mal Mist. Das Programm an sich muss nicht schlecht sein, aber restic ist kostenfrei, quelloffen und es wird von sehr vielen Leuten erfolgreich genutzt. Probier es doch mal, bevor du jetzt nach 100 weiteren Lösungen suchst. Wenn du mit ChatGPT und restic nicht klarkommst, kannste ja immer noch weiter suchen.
 
sandreas schrieb:
Nein, aber das Prinzip ist einfach. Die Backups werden statt einer Dateikopie mit einem so genannten Hardlink verwiesen. So belegen doppelte Dateien nur einmalig Speicherplatz. Das klingt grundsätzlich erstmal nicht schlecht und ermöglicht auch "inkrementelle" backups, aber unter Windows wird das viel Schwieriger umzusetzen. Ich halte nichts von solchen Lösungen.
Ja das Prinzip ist mir klar. Wie gesagt haben wir mit symlinks so ähnliches schon mal in der Firma unter Linux umgesetzt. Aber es war keine übermäßig komplexe Verzeichnisstruktur.

Das mit dem verschlüsselt war ein doppeltes Missverständnis. Ich meinte die durch den Trojaner verschlüsselten Dateien, aber logischerweise muss dann eben ein backup vor der Verschlüsselung existieren sonst hat man ja keine Chance.
Aber die Sicherung will ich selbst eigentlich gar nicht verschlüsseln.
@restic: "Please note that knowledge of your password is required to access the repository. Losing your password means that your data is irrecoverably lost."

genau das will ich nicht.

sandreas schrieb:
Die Frage ist, ob du die Nerven und die Zeit investieren möchtest, dich dagegen zu schützen.
Eigentlich nicht. Was aber dann doch die Frage stellt ist es den Aufwand wert?

ich wollte eben nur meine Sicherungen/Synchronisationen etwas sicherer machen durch Verifizierung der Daten, dabei sollte es aber auch nicht elend langsam sein, und durch abwechselndes auslagern außer Haus.
Zusätzlich eben die inkrementelle Sache da ich mal damit anfangen will nach und nach meine Fotos aufzuarbeiten und bearbeiten.

Gut das hardlinkbackup ist eine Ein-Mann Bude wie es aussieht. Aber solange alles nativ ins filesystem geschrieben wird und man eben zum lesen jeden beliebigen filebrowser nutzen kann, sehe ich da jetzt kein größere Risiko, als sich evtl. ein neues tool suchen zu müssen wenn der Entwickler vom Bus überfahren wird...

und bvackup2 scheint in Fotokreisen weiter verbreitet, das ist mir schon mehrach genannt worden, schaut mir jetzt nicht nach Bastelbude aus. Aber auch hier, wenn es einfach Dateien ins filesystem schreibt, und einen nicht in ein proprietäres Format einsperrt, sehe ich da auch keine Gefahr. Tut das tool nicht mehr kann ich immer noch auf die Dateien zugreifen, muss mir dann halt nur ein anderes tool suchen.
Etwas kosten darf es auch, die Entwickler sollen auch bezahlt werden, nur Abo solls nicht sein.
 
ch0815 schrieb:
genau das will ich nicht.
Dann nutze --insecure-no-password (siehe https://restic.readthedocs.io/en/la...ew_repo.html#repositories-with-empty-password)

ch0815 schrieb:
Eigentlich nicht. Was aber dann doch die Frage stellt ist es den Aufwand wert?
In deinem Fall würde ich sagen: Machen ist das neue planen / fragen. Teste die Tools, die du in Erwägung ziehst, meine Meinung kennst du.

ch0815 schrieb:
ich wollte eben nur meine Sicherungen/Synchronisationen etwas sicherer machen durch Verifizierung der Daten, dabei sollte es aber auch nicht elend langsam sein, und durch abwechselndes auslagern außer Haus.
Zusätzlich eben die inkrementelle Sache da ich mal damit anfangen will nach und nach meine Fotos aufzuarbeiten und bearbeiten.
Eine Datei / Sync basierte Lösung erscheint einem zunächst einfacher / klarer. Wenn man drüber nachdenkt, gibt es dabei aber mehrere Probleme. Was, wenn man im Backupverzeichnis versehentlich was verschiebt oder löscht? Was, wenn der Sync nicht richtig geklappt hat (Integrität)? Aus meiner Sicht muss das Ziel des Backups nur über eine definierte Schnittstelle zu aktualisieren sein - dabei der gesamte Vorgang entweder erfolgreich durchlaufen oder komplett zurückgerollt werden. Dateioperationen sind keine definierte Schnittstelle - teilkopien oder Beschädigungen sind möglich und nicht selten.

Aber eh ich mir hier den Mund fusselig rede: Meine Meinung habe ich jetzt ausreichend und umfangreich dargelegt. Wenn du n Bastellösungsbackup machen willst, halt ich dich nicht davon ab. Ich meine es nur gut. Probier restic mal aus - die Sync-Lösung kannste danach doch immer noch machen. Aber egal, ich halt mich jetzt mal zurück.
 
@sandreas

Du hast da schon recht. Bvckup 2 bietet eine Versionierung an, aber restic ist da besser. Allerdings möchte der TE direkt auf seine Daten unverändert zugreifen, das kann restic nicht. Daher meine Empfehlung. Ich gehe auch mit, dass ich ebenfalls für Open-Source bin und verwende restic selbst.

Allerdings finde ich es sehr schade, dass du sagst, dass Software, die Geld kostet, schon mal Mist ist (deine Worte). Du bist wahrscheinlich auch so jemand, der nicht mal für die Open-Source Projekte etwas spendet ... Entwicklung kostet Geld, aber das muss ich dir ja nicht sagen. Bei den Optionen, die ich genannt habe, gibt es einen professionellen Support mit dem Kauf dazu. Sowas kostet Geld und die Entwickler müssen von etwas leben ...

Ich habe Bvckup 2 selbst Jahre genutzt und es hatte nie Probleme mit der Datenintigrität bei mir geben. Ich bin auf restic umgestiegen, da ich auch in eine Cloud speichere und restic hier einfach die Bessere Wahl ist. Ich kann Bvckup 2 somit aus eigener Erfahrung empfehlen und der Support ist sehr gut.

Der TE hat bereits einige Empfehlungen bekommen. Lass ihn doch einfach probieren und poche nicht so sehr auf deine Empfehlung. Wir sind hier in einem öffentlichen Forum, wo verschiedene Meinungen zusammenfließen und wir verfolgen alle dasselbe Ziel -einander zu helfen.
 
Eletron schrieb:
Allerdings möchte der TE direkt auf seine Daten unverändert zugreifen, das kann restic nicht.
Das stimmt so einfach nicht... mit restic mount kann man ein Repository als virtuelles Verzeichnis mounten, dass die Dateien, so wie sie gesichert wurden, in einem gemounteten Verzeichnis anzeigt - sogar Datumsbasiert. Das mag unter Windows nicht unterstützt sein - was ich als Argument durchaus gelten lasse, dennoch kann man hier Alternativen nutzen, bei denen man das Verzeichnis in einem Web-Interface wenigstens wie im Exporer durchsuchen und einzelne Dateien wieder herstellen kann.
Eletron schrieb:
Allerdings finde ich es sehr schade, dass du sagst, dass Software, die Geld kostet, schon mal Mist ist (deine Worte).
Vorsicht... mich falsch zu zitieren finde ich ziemlich unfair. Besonders, da dein einziges echtes Argument die vermeintlich höhere Komplexität von restic ist.

sandreas schrieb:
Bvckup2 kostet Geld. Das ist meiner Meinung nach schon mal Mist. Das Programm an sich muss nicht schlecht sein, aber restic ist kostenfrei, quelloffen und es wird von sehr vielen Leuten erfolgreich genutzt.
Ich sage, dass das Programm Geld kostet, ist meiner MEINUNG nach Mist und dass das Programm nicht schlecht sein muss - es allerdings kostenfreie Alternativen gibt. Ich habe NIE gesagt, dass dass Software, die Geld kostet, schon mal Mist ist.

Eletron schrieb:
Du bist wahrscheinlich auch so jemand, der nicht mal für die Open-Source Projekte etwas spendet ...
Eletron schrieb:
Der TE hat bereits einige Empfehlungen bekommen. Lass ihn doch einfach probieren

Mich persönlich anzugreifen und meine Aussagen zu "Jetzt geht's ans Probieren" danach gleichermaßen zu wiederholen, macht deine Argumentation nicht besser. Nicht, dass ich mich vor dir rechtfertien müsste, aber ich habe in den letzten Jahren Open Source Projekte mit über 2000 Github Stars selbst entwickelt und frei veröffentlicht, dazu über 1000 Euro an Open Source Projekte und wohltätige Zwecke gespendet, davon über 250 Euro selbst durch meine Open Source Projekte gesammelt. Siehe https://github.com/sandreas
Ich weiß ehrlich nicht, was du mit dem Post erreichen willst.
 
@sandreas

Ich habe dich nicht persönlich angegriffen. Ich habe geschrieben, wie deine Aussage rübergekommen ist. Das hast du jetzt richtiggestellt und ich finde es gut, dass du auch zu denen gehörst, die für Open-Source Projekte spenden. Das mache ich ebenfalls. Allerdings kaufe ich auch Programme, die meinem Zweck dienlich sind und kommerziell vertrieben werden.

sandreas schrieb:
Lass die Finger von Lösungen, die nicht Quelloffen oder aus 2-Mann-Frickelprojekten hervorgehen. Bvckup2 kostet Geld. Das ist meiner Meinung nach schon mal Mist. Das Programm an sich muss nicht schlecht sein, aber restic ist kostenfrei, quelloffen und es wird von sehr vielen Leuten erfolgreich genutzt.
Das kann eben bei dem ein oder anderen Lesenden hier auf verschiedene Art und Weise ankommen.

Auch habe ich dir zugestimmt, dass restic die bessere Lösung ist und habe nur darauf hingewiesen, dass der TE hier bereits einige Empfehlungen bekommen hat und diese doch erstmal alle selbst ausprobieren sollte, darunter fällt dann vielleicht auch restic. Die Entscheidung trägt aber der TE.
 
Danke für eure Beiträge. Das mit dem "kostet Geld, ist Mist" ist bei mir auch so etwas negativ angekommen muss ich sagen. Ich mein, es steht da ja auch so.

Die Testerei wollte ich eben durch fragen hier etwas eingrenzen, mir sind schon unzählige Tools genannt worden, von verschiedenen Leuten, die kann und will ich nicht alle testen.
Neben bvckup2 wurden noch genannt (kommerziell, von anderen Fotohobbyisten) u.a. veeam, syncbackpro, open source kopia, synkron.

Im Moment fehlt mir zum testen auch noch eine weitere HDD. Die 4 TB für die inkrementellen "Backups" fehlt noch, da weiss ich noch immer nicht ob ich ne interne oder externe nehmen soll.
Die fürs monatlich wechselnde backup sind derzeit qasi voll. Von da möchte ich in den nächsten Wochen meine Fotos erstmal zusammenfahren auf die interne SSD, vorher kann ich da nix vernünftig neu sichern.
 
Alternate 3
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