Caedus
Lieutenant
- Registriert
- März 2012
- Beiträge
- 533
Bei der Sicherheit nehmen sich so ziemlich alle Distros grundsätzlich nicht viel. Die arbeiten alle mit der gleichen Codebasis. Ausnahmen bilden da Mint und anscheinend auch Manjaro, die Sicherheitsupdates, bzw. Updates an sich, gerne mal verzögern, um für ach so viel mehr Stabilität zu sorgen.
Was die ältere Software bei Debian angeht: Wenn in Version 2.3.4 von Programm XY eine Lücke gefunden wird, dann wird man bei Debian selbstverständlich prüfen, ob die dort eingesetzte 2.2.2 das Problem auch hat.
So viel zu der Sicherheit eines Linux generell.
Was zusätzliche Sicherheitsfeatures angeht: Ubuntu setzt inzwischen auf die Integration von AppArmor und bietet mit UFW ein etwas angenehmer zu konfigurierendes Frontend für IPTables.
Mit Debian ist das sicher auch kein Problem, aber es dürfte bei der Umsetzung mehr Arbeit machen.
Noch etwas zu NSA, GCHQ, Bundestrojanern und bösen Geheimdiensten im Allgemeinen:
OpenSource-Code wird von vielen Augen überall auf der Welt gelesen. Wenn dort absichtliche Lücken in sicherheitskritischen Funktionen versteckt sind, dann werden die gefunden.
Nur jetzt mal als Gedankenexperiment:
Die NSA hat SELinux entwickelt und es wird weltweit mit eingesetzt. Jetzt könnte man natürlich vermuten, dass dort vielleicht Hintertüren, also absichtlich platzierte Sicherheitslücken vorhanden sind.
Es wäre allerdings vollkommen unsinnig, welche einzubauen, denn wenn diese Lücken von den falschen Leuten gefunden und ausgenutzt werden würden, wäre das schlimmer, als wenn die falschen Leute ein sicheres System haben und nicht mehr so leicht ausspioniert werden können.
Spionieren kann man immer, aber dem "Feind" eine Waffe geben, damit man selbst eine hat, ist einfach Unsinn.
Was die ältere Software bei Debian angeht: Wenn in Version 2.3.4 von Programm XY eine Lücke gefunden wird, dann wird man bei Debian selbstverständlich prüfen, ob die dort eingesetzte 2.2.2 das Problem auch hat.
So viel zu der Sicherheit eines Linux generell.
Was zusätzliche Sicherheitsfeatures angeht: Ubuntu setzt inzwischen auf die Integration von AppArmor und bietet mit UFW ein etwas angenehmer zu konfigurierendes Frontend für IPTables.
Mit Debian ist das sicher auch kein Problem, aber es dürfte bei der Umsetzung mehr Arbeit machen.
Noch etwas zu NSA, GCHQ, Bundestrojanern und bösen Geheimdiensten im Allgemeinen:
OpenSource-Code wird von vielen Augen überall auf der Welt gelesen. Wenn dort absichtliche Lücken in sicherheitskritischen Funktionen versteckt sind, dann werden die gefunden.
Nur jetzt mal als Gedankenexperiment:
Die NSA hat SELinux entwickelt und es wird weltweit mit eingesetzt. Jetzt könnte man natürlich vermuten, dass dort vielleicht Hintertüren, also absichtlich platzierte Sicherheitslücken vorhanden sind.
Es wäre allerdings vollkommen unsinnig, welche einzubauen, denn wenn diese Lücken von den falschen Leuten gefunden und ausgenutzt werden würden, wäre das schlimmer, als wenn die falschen Leute ein sicheres System haben und nicht mehr so leicht ausspioniert werden können.
Spionieren kann man immer, aber dem "Feind" eine Waffe geben, damit man selbst eine hat, ist einfach Unsinn.