Defragmentierung funktioniert nicht / Werte eingefroren?

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TheDaywalker

Gast
Hallo,


nachdem ich einige Artikel las, entschied ich mich meinen PC erstmals zu defragmentieren.
Ob er es selbst davor gemacht hat, ist mir nicht bekannt.
Die Geplante startet glaub ich nie, zumindest habe ich nie was davon gesehen z.B Meldung etc.


Ich habe es gestern um 14 Uhr gestartet, und bis jetzt hat sich noch nichts an der Anzeige geändert.

Die Werte erschienen nach einigen Minuten, und haben sich seit gestern nicht geändert.
(Der Ruhestand wurde natürlich deaktiviert, nur der Monitor war ausgeschalten)

Kennt sich jemand damit aus, und gibt es vielleicht ein besseres seperates Programm.
Diese Funktion wirkt nicht sehr fortgeschritten, aber weil sie doch in einigen Berichten positiv bewertet wurde, habe ich den PC jetzt die ganze Nacht durchlaufen lassen.


Und die Werte ändern sich nicht.

Analisieren funktioniert meist, da bewegen sich die Werte, danach geht es automatisch zu defragmentieren über, dort werden fixe Werte angelegt, die sich nicht steigern.


Kann mir hier jemand helfen?


defragcgs64.jpg


PS: Habe das Konto auch auf Administrator umgestellt, bevor ich anfing.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also auf dem Screenshot ist keine Defragmentierung am Laufen, von daher könntest du lange warten, dass da was passiert. Nach der Analyse startet die Defragmentierung auch NICHT automatisch, diese musst du selbst starten. Und ein automatischer Zeitplan ist ebenfalls aktiv.

Die Werte sollen sich auch nicht steiger. Fragmentierung ist schlecht. 0% ist daher supi, 1 % egal, 14 % so lala und 24% schon wirklich übel, aber außer auf der Systempartition benötigt man eigentlich keinen niedrigen Fragmentierungslevel.

Was "Besseres" als den seit Windows 7 integrierten Defragmentierer gibt es imho auch nicht. Zu XP-Zeiten war O&O Defrag mal empfehlenswert. Das gibt es auch jetzt noch, auch für Windows 7/8/8.1, aber ich persönlich finde es nicht lohnenswert.
 
Die Windows eigene ist vollkommen ausreichend! Nur bitte nicht auf einer SSD ausführen! Und wie Manneken schon festgestellt hat, das kannste noch 2 Wochen beobachten, da passiert nix. Du hast nicht auf defragmentieren geklickt. Aber ansonsten sollte man davon jetzt nicht den wahnsinn Geschwindigkeits-Kick erwarten das war vor vlt 10 Jahren ein Mittel, da die Festplatten da wirklich am Limit waren wenn es total defragmentiet war, das ist heute aber eher kein Problem mehr.
 
TheManneken schrieb:
Was "Besseres" als den seit Windows 7 integrierten Defragmentierer gibt es imho auch nicht. Zu XP-Zeiten war O&O Defrag mal empfehlenswert...

dertod1969 schrieb:

:D
Und wieder scheiden sich die Geister.

Ich denke auch, dass die Windows eigene Defragmentierung vollkommen ausreichend ist. Wie "TheManneken" bereits erwähnt hat:
Bislang ist nur die Analyse durchgelaufen. Du musst MANUELL "Datenträger defragmetieren" anklicken.

Außerdem (aber ebenfalls schon erwähnt): Solltest du eine SSD dein eigen nennen -> NICHT defragmentieren
 
Also ist das auf den Screenshot nicht der Fortschritt sondern nur ein Ergebniss, was besagt, dass das System scheinbar doch automatisch im Hintergrund defragmentiert hat.


Nur weil ich nichts davon sah, dachte ich, dass mein System durch eine DFG schneller werden könnte.

PS: Daten können dadurch aber hoffentlich nicht verloren gehen?

Edit: Also eine SSD darf nicht DFG werden, aber es theoretisch möglich, Windows unterbindet eine DFG nicht bei einer SSD.

Also ist hier nicht ausgereift genug, da Win7 vor der Erscheinung erschien.
Und da der Support eingestellt wurde, wird es sich wohl erst bei Win10 ändern.
 
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also windows 7 unterbindet eine defragmentierung bei einer SSd schon. anstelle einer defragmentierung wird windows sie nur "otimieren", also den TRIM-Befehl manuell auslösen..
 
PS: Daten können dadurch aber hoffentlich nicht verloren gehen?

doch, wenn der Rechner zwischendrinn abstürzt kann das Dateifragment was gerade verlagert wird, verloren gehen

Nur weil ich nichts davon sah, dachte ich, dass mein System durch eine DFG schneller werden könnte.

nur wenn die Partition mit den Betriebsystem oder von Programmen fragmentiert ist. Ansonsten merkst du eine Fragmentierung gar nicht mehr bis zu 75 % Fragmentierung.

Früher als die Platten lang langsam in den Zugriffszeiten waren, da hat man das schon gemerkt, aber heute nicht mehr.

Vorallem bei SSDs ist das ja komplett egal, da kann selbst eine 100 % Fragmentierung da sein, an der Geschwindigkeit ändert das nix

Edit: Also eine SSD darf nicht DFG werden, aber es theoretisch möglich, Windows unterbindet eine DFG nicht bei einer SSD.

nein, damit schädigst du die SSD ... es ist "möglich" mit einen Externen Programm die zu defragmentieren, was SSD nicht kennt. Mit dem Windowsprogramm allerdings ist es nicht möglich, denn Windows unterbindet das.

Also ist hier nicht ausgereift genug, da Win7 vor der Erscheinung erschien.
Und da der Support eingestellt wurde, wird es sich wohl erst bei Win10 ändern.

doch, spätestens mit SP1 ist die volle SSD Unterstützung eingeflossen.
 
Zuletzt bearbeitet:
inge70 schrieb:
also windows 7 unterbindet eine defragmentierung bei einer SSd schon. anstelle einer defragmentierung wird windows sie nur "otimieren", also den TRIM-Befehl manuell auslösen..
Das ist so falsch: Unter Windows 7 kann man eine SSD nicht in den Zeitplaner zur defragmentierung einfügen. Manuelles Defragmentieren geht weiterhin.
Erst ab Windows 8 wird über den Zeitplaner per TRIM-Befehl optimiert, defragmentieren ist aber afaik auch noch manuell möglich.

Sebbi schrieb:
nein, damit schädigst du die SSD
HDDs kann man damit auch beschädigen. Nur würden sich dann die Defragmentierer nicht mehr so gut verkaufen.
 
HDDs kann man damit auch beschädigen. Nur würden sich dann die Defragmentierer nicht mehr so gut verkaufen.

das dauert aber, denn die Arme, die die S/L Köpfe halten und bewegen sind heutzutage mechanikfrei, sprich werden induktiv bewegt. Früher konnte man damit die Mechanik gut kaputt machen.

Auch das Schreiben auf immer wieder einen Sektor stellt heute ein geringeres Problem dar.

ich muss ehrlich sagen, seit XP habe ich meine Festplatten nicht mehr defragmentiert und auch die Planungen dazu ausgeschalten.
 
Sebbi schrieb:
Früher konnte man damit die Mechanik gut kaputt machen.
"Früher" ist das Stichwort. Früher hat man bei SSDs gepredigt, bloß nichts darauf zu schreiben. Auch die Auslagerungsdatei sollte auf die langsame HDD um die SSD zu schonen.
Eine moderne SSD hält zwar immer noch nicht so viele Schreibzyklen aus wie eine HDD, bis du die aber kaputt defragmentierst hast dauert das schon ein paar Jahre.
 
Reicht es, wenn steht, die geplante Defragmentierung wurde deaktiviert, oder defragmentiert der Computer trotzdem?
 
wie gesagt, wenn die geplante das macht, sendet die nur den TRIM Befehl.

Wenn du die Deaktivierst ist auch gut
 
Sebbi schrieb:
wie gesagt, wenn die geplante das macht, sendet die nur den TRIM Befehl.
Wie gesagt, da es sich hier um Windows 7 handelt, wird nichts getrimmt. Getrimmt wird bei Windows 7 nur, wenn eine Datei gelöscht wird.
Wenn da "Deaktiviert" steht, wird auch nicht (automatisch) defragmentiert.
 
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