Der A64 ein Verkaufsflop? A64-Verkäufe immer noch massiv zu niedrig bei AMD?

perfekt!57

Commodore
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Das steht wenigstens hier:

http://www.overclockers.com/articles1107/

Dort wird u.a. ausgeführt:

- für jeden Northwood verkauft Intel inzwischen mindestens auch eine Prescott, oder sogar fast zwei, während
- AMD geschätzt immer noch pro zehn Athlon XP nur einen A64 absetzt, was heißt
- das AMD von der A64-Prozessor-Familie ingesamt bis heute nur eine Verkaufsrate von 10% von den Stückzahlen erreicht hat, die man der Welt und den Analysten vor einem Jahr prognostizierte, und es
- schon gar nicht zu erwarten ist/wäre, das AMD die fehlenden 1 Million verkaufter Prozessoren binnen der nächsten 3 Monate mit Sockel 939-CPU's einfahren könnte. Von daher
- behauptet man (leicht indirekt), dass schon sehr bald die Preise für A64-CPU's (besonders für den Sockel 754) höchstwahrscheinlich ähnlich unter Druck geraten werden können, damit AMD die Umsatzziele erreicht, wie ehedem die Athlon XP-Modelle.


Was meint Ihr dazu?
 
Wär zu wünschen! Bei niedrigen Preisen nimmt man gerne auch Dinge in Kauf, die man sonst nicht haben wollte. Das war ja immer AMD's Erfolgsrezept. Intel nachmachen, aber billiger (K6 und früher). Aber hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. A64 ist eine Prozessorgeneration weiter. Niemand würde einen 486'er mit einem Pentium vergleichen.
 
Andere Perspektive1:

Vielleicht liegt es ja auch daran, dass Intel bereits einen 2,26 GHZ Prescott eingeführt hat
(China) und daher die Umsätze generiert.

Andere Perspektive2:

Normale AMD Prozessoren (Duron, Sempron, Athlon XP) reichen zum Arbeiten vollkommen aus (Office, Internet), selbt ein 1 GHZ Proz wäre für meine Eltern überdimensioniert.

Nur die Gamer (max 5 % aller Computerkäufer) wollen die schnellsten Prozessoren und geben dafür auch mehr als 80 € aus (nur für den Proz) aus.

Dem Rest (95 %) reicht auch alles andere.

cu! sloven
 
naja, ich find ned das der A64 mehr floppt als der Prescott. ;)

Wieviele XP's noch verkauft werden weiß ich nicht, aber die werden doch bald eh durch die neuen Sempron (richtig geschrieben ?) Core's ersetzt.

Ich kenne außerdem viele, die sich kein S754 System kaufen wollten, da des sofort wieder durch den S939 abgelöst wird.

Und da ja jetzt billigere S939 Modelle rauskommen werden sich bestimmt viele einen kaufen.


naja, abwarten und Tee rauchen..
 
Das Denke ich auch wenn es erstmal Günstigere Sockel 939 CPUs gibt die auch Lieferbar sind wird der Rennen wie was weiß ich was in den Verkäufen!
 
ich warte auch auf s939 und den neuen NV chipsatz.

754 lohnt nicht finde ich zu kaufen da er abgelöst wird. Ausserdem kann man kaum mehr aufrüsten... .


Mir fehlen noch die mainboards für den s939 die ich gerne hätte deswegen habe ich noch nicht aufgerüstet....
 
perfekt!57 schrieb:
- für jeden Northwood verkauft Intel inzwischen mindestens auch eine Prescott, oder sogar fast zwei, während
- AMD geschätzt immer noch pro zehn Athlon XP nur einen A64 absetzt, was heißt
Das liegt wohl daran, dass der Athlon XP ein extremer Verkaufsschlager nicht zuletzt durch seinen günstigen Preis ist, der sich nur schwer toppen lässt. Der Athlon 64 kostet genausoviel wie ein vergleichbarer Pentium 4, daher ist es klar dass sich das Teil nur schleppend verkauft weil in dieser Preisklasse wohl auch einige Kunden das Ufer zu wechseln in Erwägung ziehen. Vergleich mal die Anzahl der verkauften Northwoods mit den Athlon XPs, dann wissen wir mehr ;)

AMD hat sich halt als Billighersteller einen Namen gemacht und da zieht ein teurer Prozessor im Sortiment nicht gerade so...
 
Darf ich hier mal was einwerfen: Wer von euch kann ehrlich von sich sagen dass er aus dem Sockel A nicht wenigstens 3 mal das Mb gewechselt hat. Ich sag nur Barton-KT333.

Ich glaube kaum das das auf dem Sockel 939 so viel anders werden wird. Wenn man Dual Core haben will wird man warsch. n neues MB brauchen. Die wären dumm wenn die neuesten prozis noch auf 1 1/2 jahren alten MBs funzen würden(aus absatztechnischer sicht). Ihr glaubt doch nicht das AMD nur an die einigen Verkaufszahlen denkt. Die werden doch wohl auch verträge mit ihren Herstellern haben.

Also: Eigentlich spricht kein grund gegen den 754er. Wenn dann neue prozis kommen wird man warscheinlich auch auf dem Sockel939 neue Mbs brauchen. Dual Channel bringt auch nciht so viel das es als Argument dienen könnte die p-ratings werden ja auch ncoh dementsprechend angepasst.
 
Das verwundert mich nicht. Ich habe in den letzten 2 Jahren 4 Athlon-xp CPUs gekauft. Und das hatte mehrere Gründe:

- der Athlon-xp war sehr günstig ca. 100€
- alle meine 4 Athlon-xp`s haben auf ein und das selbe Board gepasst
- und nun der wichtigste Grund, alle waren sehr gut übertaktbar!

Ich muss sagen, wenn die genannten Gründe beim A64 auch gegeben wären, dann hätte ich mir Anfang März kein INTEL-System gekauft sondern den A64.

Allerdings muss man sagen das dem A64 halt HT fehlt und das ist mir persönlich viel wert. ;)

Wenn man die oben genannten Gründe zusammen nimmt, dann kann ich mir gut vorstellen das einige am Anfang des Jahres zu INTEL gewechselt sind, oder auf den Sockel 939 warten.
 
Warum sollte denn der Athlon64 billiger werden als ein P4? Er ist das wesentlich inovativere Pendant zum problematischen Hitze-P4 und orientiert sich daher auch grob an diesem Preis. Der Vergleich zielt auf den P4 und den direkten Nachfolgerkern ab.
Der Athlon64 ist jedoch nicht der reine Nachfolger des AthlonXP, der Athlon64 bildet ein eigenes höheres Preissegment. Wer nur 80€ für eine CPU ausgeben will, der bekommt halt ganz einfach keinen A64. Der AthlonXP wird eher von den Semprons abgelöst.
Es wird auch keine niedrigeren Athlon64 als 2800+ geben, die einzelnen Modelle werden mit der Zeit schneller, aber das Preisgefüge wird in etwa gleich bleiben, soweit es nicht zu einem Preiskampf kommt. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass Intel an einer außerplanmäßigen Senkungsrunde Interesse hat, da die Intel Marge eh schon den Bach runtergeht. Der Athlon64 ist für AMD ein Erfolg egal ob marketingtechnisch, perfomancetechnisch oder finanziell, die Gewinnmarge für AMD ist bei einem Athlon64 wesentlich höher als bei einem AthlonXP. Was den Erfolg angeht, schau dich einfach mal hier im Forum um und du wirst feststellen wieviele User einen Athlon64 ihr Eigen nennen, oder zu Weihnachten z.B. ein NF4 Sockel 939 System haben wollen. Da sind die 1 Millionen Athlon64 für das Weihnachtsquartal nicht unrealistisch. Das ist mal meine Meinung als AMD Aktionär^^

Gruß
zEra
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, wer will denn schon einen Sockel, er keine zukunft hat? :freak:

Hätte AMD gleich den 939er eingeführt, hätten sie jetzt sicher keine Probleme mit dem Verkauf der CPUs... :rolleyes:

Tja, selber Schuld, AMD...

Ich lege mir eine 939er CPU zu, die soll ja jetzt zukunftssicher bleiben.
 
Trotzdem habe ich mir jetzt eine Sockel 754 System gekauft. Ich sehe das so: In 1-2 Jahren kann ich mindestens einen A64 3700+ nachrüsten und moderne AGP-Grafikkarten wird es auch noch eine Zeit lang geben. Ein Sockel 939 ist mir viel zu teuer, dass kann auch so bleiben: Dann wird der 7er Sockel länger bleiben.

Der Sockel ist jetzt günstig und relativ neu, so schnell kann der garnicht wieder in der Versinkung verschwinden, zumindestens hoffe ich das jetzt.
 
Dazu kommt noch, dass die Preise für die Sockel 939 Modelle mehr als gesalzen sind.
Der Athlon 3500+ geht gerade noch so mit 350 Euro, aber der 3800+ ist mit 625 Euro für die boxed Version meines Erachtens etwas überteuert. Vom FX-53 brauchen wir garnicht reden, der macht preislich schließlich dem P4EE Konkurrenz.

Zum Preis von einem 3800+ mit Board bekomme ich sogar ein Dual-Xeon System:
A64 3800+ + Asus A8V ~ 740 Euro
2x Intel Xeon Nocona (mit EMT64) 2,8 GHz + Asus NCCH-DL Board ~ 710 Euro
(ECC umbuffered RAM ist etwa 10 Euro pro Riegel teuerer als Non-ECC RAM, das zählt nicht als Gegenargument)

Für Zocker ist das Athlon System sicherlich interessanter. Wer mehr Multimedia macht, kommt mit einem Intel momentan nicht nur schneller, sondern sogar günstiger weg.

Die Sockel 754 machen zusätzlich noch durch die Speicherkompatibilität manchmal Probleme.
Es fehlen tatsächlich günstige Sockel 939 Modelle, die AMD aber auch hätte deutlich früher einführen können. Da hat man ein wenig gepennt.

mfg Simon
 
1) Der Athlon64 3500+ liegt in der Mitte eines P4 3400 und eines P4 3600, also angemessen.
2) Der Athlon64 3800+ ist nur sehr wenig langsamer als der FX53, AMD kann wohl schlecht 400 € für den 3800+ verlangen und dann 850€ für den FX53.
3) Ich weiss nicht ob 150€ für euch von CB kein Geld ist, aber die Intel Expensive Edition kostet schlappe 150€ mehr als der FX53 und 330€ mehr als der Athlon64 3800+ und das bei vergleichbarer Leistung.
4) Zu dem Multimedia Märchen muss man nichts mehr sagen, es ist definitiv nicht so das Intel generell in Multimedia (was ist Multimedia? Spiele nicht?) vorne liegt.
5) Der Vergleich zu einem Dual Serversystem hinkt, für denselben Preis gibts auch billigere schnellere Dual-Opteron Systeme aber wen interessiert das?
6)Speicherprobleme beim Sockel 754 sind wirkllich eine alte Geschichte, das "Problem" wird locker durch Vorteile wie 64Bit, NX, Cool&Quiet wettgemacht.
7) Zu deiner Bemerkung von wegen früher billige Sockel 939 CPUs: das wäre einer Kannibalisierung des Sockels 754 gleichgekommen und das war natürlich keine Option für AMD.
Schließlich musste der Sockel 754 noch etwas halten.

Gruß
zEra
 
AMD hat zu früh den AMD 64 herausgebracht!Ich kenn keinen von meinen Bekannten und Kollgen die ein 64bit OS haben!Das was MS mit WinXP ist eine Testphase!Und wieso soll ich mir eine CPU kaufen wenn es noch nicht mal richtige Anwendungen gibt die die CPU ausreizen!Dafür ist mir das Money zu schade!Ein Derjetziger P4 mit 3.2Ghz reicht vollkommen aus für die Spiele sowie Arbeiten!
 
Stört ja keinen, dass es kein Win 64 Bit gibt. Der A64 ist ja nicht langsamer bei 32 Bit, und auch nicht unbedingt teurer als der Pentium.
 
tux73 schrieb:
....
Aber hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. A64 ist eine Prozessorgeneration weiter. Niemand würde einen 486'er mit einem Pentium vergleichen.

Hallo ich möchte mich nur kurz zu der Bemerkung von Tux73 äußern:

Als die ersten Pentium Modelle P60 und P66 herraus kammen, waren diese mit der Leistung
der CPU und dem damaligen Mainboards den 486er zum Teil unterlegen, hier hat sich nur die
schnellere FPU bezahlt gemacht, aber zu der Zeit könnte Intel mit dem 486DX4 oder AMD
mit den K5 und K6 Typen auf sehr schnellen und für damalige Verhältnisse technisch Über-
legen Mainboards die doch recht teuren Pentiums gut das Wasser reichen. Wenn man bedenkt,
das die ersten Mainboards für Pentium die Platobasis nicht gerade die Überflieger
in Sachen Speicher- und PCI-Performance waren. Erst mit den FX später dann mit den HX-
Chipsets hat sich dann etwas positiv geändert. Auch mußten die CPU´s dann mit 1,5x Takt
zum FSB (P90/P100) rauskommen um den Siegeszug für den Pentium-Chip vorzubereiten.

Ähnlich sieht es auch heute noch aus. Ein Athlon XP mit nForce2 Chipsatz ist günstig und recht
flott, erst wenn die 90nm Chip mit Dual-Core und nForece4 rauskommen, wird aller wahr-
scheinlichkeit der A64 seinen Siegeszug richtig antretten können.
Was ich natürlich sehr begrüßen würden ...
 
Ich sage einfach mal, es gibt schlichtweg zu wenig K8-CPUs. Die Produktion dümpelt bei maximal 1 Mio. Stück pro Quartal (wenn überhaupt), während der unschlagbar günstige K7 noch 2-3 Mio. mal jede 3 Monate daherkommt.

Die 130nm-K8 sind einfach zu dick, erst recht auf 200er Wafern in einer FAB, die auch noch anderes produzieren muß. Abhilfe wird 90nm schaffen: 68 Mio. Transistoren(512kB L2) auf 84mm² ist Thoroughbred-B-Region, von der DIE-Size ausgehend. Wenn dann noch etwas an der Taktschraube gedreht werden kann, sollte AMD die Bilanz merklich verbessern können. Nur müssen die mit dem K8 mal langsam aus die Pötte kommen...
 
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