Heretic Novalis
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nö, bei mir (bzw. uns) ists genau andersrumNoxiel schrieb:Vielleicht liegt es daran, dass ich verheiratet bin und wir zusammen die Wohnung einrichten
solange man sichs leisten kann spricht ja auch nichts dagegen.
wofr geht man denn sonst arbeiten, wenn nicht um sich was zu leisten?
sicherlich wird auch ein teil des erarbeiteten geldes gespart (es kommt immer mal was auf einen zu, gerade als hauseigentümer
ps: 1600€ für nen esstisch? freu dich, wenn eure kinder mal dran rumspielen... oder die katze/der hund. dann hat sich was mit ewigkeit. wir haben uns für günstige (nicht billige, aber auch keine überteuerten) möbel entschieden. und um beim beispiel esstisch zu bleiben: wenn der 10 jahre hält, können wir uns für 1600€ über einen zeitraum von 50 jahren mit esstischen eindecken und haben noch was übrig
25000€ für einen neuwagen, den man 10 jahre fährt und wofür man am ende noch 5000€ bekommt (wenn man glück hat). macht ohne laufende kosten und reparaturen 2000€ im jahr. kauf ich mir einen gebrauchten für 5000€, fahre den nur 4 jahre und verkauf den dann für 1000€, hab ich die hälfte gespart
das aber nur am rande.
@te
du bist sicherlich nicht alleine mit dem "phänomen". das hat aber weder was mit dem finanziellen background in der kindheit/jugend zu tun, noch damit, ob man sichs "leisten" kann oder nicht. es ist ne einstellungssache und somit teil des (gegebenen und geformten) charakters bzw. der persönlichkeit.
ich für meinen teil hab gerne dinge, die ich anfassen kann, dinge, die mir gehören. dinge, die ich auch weiterhin besitze, auch wenn man mal arbeitslos wird oder umziehen muss. es gibt mir auch ein stück sicherheit, je nach gekauftem gegenstand. frei nach dem motto: was mir ist, ist mir - komme was wolle.
gerade in der heutigen zeit, wo man eben nicht mehr sicher sein kann, dass man in 10 jahren noch im selben unternehmen tätig ist und sein auskommen hat, ist das nachvollziehbar - auch im hinblick auf die ganzen währungsprobleme. unterm strich dürfte der hauptgrund aber sein: man sucht nach einem gefühl der zufriedenheit, welches man kurzzeitig durch konsum (egal ob kleinkram oder tische für zigtausende euro