Sammelthread Der Heimwerker-/Handwerker-Sammelthread

Das sind doch die falschen Dosen, die für eine Trockenbauwand haben einen Rand ausenrum, damit sie nicht rein fallen
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Warum schraubst du die Einsätze nicht in den Dosen fest? Dafür wären die zwei Schrauben da. Oder passt der Lochabstand auch nicht?
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bisy schrieb:
Sieht mir eher nach Fliese aus.
 
lowrider20 schrieb:
Sieht mir eher nach Fliese aus.
Stimmt, aber die Leerdose muss ja irgendwie fest gemacht werden.
Also entweder mit Gips oder sowas ins Mauerwerk einsetzten oder bei ner Trockenbauwand mit solchen Haken (wie in meinem Bild zu sehen) an der Leerdose fixieren
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Ich seh auch nicht, ob das jetzt ne einfache oder ne doppelte Dose ist. Wenn es ne einfache ist, könnte man auch eine doppelte probieren, ob die passt.
 
bisy schrieb:
Ist ja eh drin. Man kann aber den Einsatz aber auch an den zwei Schrauben befestigen. Dafür haben die Einsätze die Schlitze rundum. Die Klemmbratzen hab ich z.B. nur zum Ausrichten benutzt. Wichtig ist nur, daß der Metallkragen halbwegs satt an der Wand anliegen kann. Da hat sich von den Durchmessern eigentlich nichts geändert die letzten Jahrzehnte. Nur etwas "kreativer" war man.

bisy schrieb:
Ich seh auch nicht, ob das jetzt ne einfache oder ne doppelte Dose ist.
Bitte was? Das ist eine einfache.

@Peleke
Was ist denn das für ein Hersteller bei dem Steckdoseneinsatz? Die Schutzkontakte sehen interessant aus.
 
Peleke schrieb:
Allerdings ist der Durchmesser viel breiter als heutzutage und die neue Steckdose findet keinen Halt an den Seiten.
Gibt es dafür Adapterringe?
Wie wäre es denn wenn du mal nachmisst, ich behaupte an dem Durchmesser hat sich seit mehr als 50 Jahren nichts verändert. Dafür sieht mir die Befestigungsart bei Gira ziemlich billig ausgeführt, von der Verarbeitung und Ausführung kein Vergleich zu Merten.

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Peleke schrieb:
Der Innendurchmesser war damals wohl 70mm, während er heute 60mm beträgt. Somit halten die Schlitze an den Seiten nirgendwo fest.
Nein! Der Innendurchmesser von Hohlwanddosen ist damals wie heute 68mm, die Unterputzdosen sind hingegen schmaler mit 60mm. Somit müssen praktisch alle halbwegs guten Einsätze mit beiden Durchmessern zurechtkommen, gängig sind beide Formate.
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Kassenwart schrieb:
Mal mit Verlängerungskrallen versucht ? Die hab ich bei meiner Gira Dose auch verwendet.
https://katalog.gira.de/de-DE/datenblatt/399100
Unbedingt machen! 👍
xexex schrieb:
Nein! Der Innendurchmesser von Hohlwanddosen ist damals wie heute 68mm, die Unterputzdosen sind hingegen schmaler mit 60mm. Somit müssen praktisch alle halbwegs guten Einsätze mit beiden Durchmessern zurechtkommen, gängig sind beide Formate.
Die Maße der beiden Dosen sind in etwa gleich. Die Lochabstände der Befestigunslöcher sind genormt. Außerdem das Rahmenaußenmaß mit 72mm.
 
Moin, wär ich hier mit einer Frage zum Warmwasserkreislauf nach Einbau einer neuen Gasheizung richtig? Ich will nichts selber machen, bin mir aber unsicher, ob der Installateur irgendwie... nun ja.. ein Mischventil oder sowas vergessen hat und bräuchte mal eine Meinung die nicht KI ist, ob das so gehört, bevor ich jetzt hier irgendwelche Schritte einleite.
Im Grunde ist die Thematik relativ einfach: Gastherme heizt das Wasser im Warmwasserspeicher auf 55 °C, Warmwasser kommt am Wasserhahn in Küche, Dusche und Badezimmer quasi Full Speed mit 54 °C aus dem Hahn. Effektiv kann ich die komplette "linke Seite" des Wasserhahns nicht nutzen, weil Wasser viel zu heiß, selbst mit angenehm warmen Wasser in der Dusche (Wasserhahn steht auf der Mitte) muss ich aufpassen, nicht an die warme Seite der Mischbatterie zu kommen um mich nicht zu verbrühen.
ChatGPT meint, das soll so nicht, da fehlt ein Mischventil oder ein Verbrühschutz, selber hat mein Laienauge im Heizungskeller nix erspäht, was so aussieht. Vorher mit der Ölheizung war das nicht so.
Hat jemand von euch eine Meinung dazu?
 
@lowrider20 erstmal danke, ich hab mal nach Bildern von einem Brauchwassermischer gesucht und sowas haben wir definitv nirgends verbaut.
Persönlich muss ich sagen, dass mir 55 °C aus dem Hahn gefährlich heiß sind, ich hab mir da schon mehrmals fast die Finger verbrannt, weil mal kurz das Heißwasser aufgedreht wurde um was auszuspülen, aber nicht schnell genug wieder kalt wurde, wenn man mal die Finger kurz abspülen will. Von der brüllend heißen Mischbatterie in der Dusche an die man besser nicht kommt will ich nicht anfangen.
Das Handbuch des Warmwasserspeichers geht auch von einer Temperatur von 45 °C am Hahn aus, was relevant ist oder auch nicht. Persönlich find ich die Installation in dem Zustand momentan etwas heikel.
 
rallyco schrieb:
Persönlich find ich die Installation in dem Zustand momentan etwas heikel.
Gewohnheit. Hatte wie gesagt, bis zum Einbau/Umbau vor ca. 10 Jahren im Sommer locker 70°C drauf. Ich verlasse mich da heute auch nicht drauf, obwohl das Mischerventil angeblich sperrt, sollte kein Kaltwasser anliegen. Lieber zu Beginn etwas kühler an der Batterie mischen. Wäre sonst eine horizontale Lernkurve.;)
Diesen habe ich damals besorgt: https://www.pumpendiscounter.de/ReigaGbR_p2195h497s508-ESBE-Mischautomat-Br.html
 
Das mag ja alles sein und ist ja auch völlig in Ordnung, aber wenn ich einen Großteil des Wasserhahns in einer Dusche nicht anfassen kann, weil zu heiß, bin ich schon froh, dass wir keine Kinder haben.
Im Grunde frag ich auch um Meinungen, ob ich das ganze mal beim Vermieter anmerken kann, dass der da nochmal nachhakt oder ob so ein Mischventil eigentlich eher nicht die Norm ist.
Ich bin zwar nur Mieter, aber wir wohnen 90% des Jahres allein hier im Haus und die neue Heizanlage ist nichtmal eingestellt worden, weil der Heizungsbauer keine Ahnung hat wie das Ding funktioniert (er hat uns aber freundlicherweise das Handbuch gegeben, damit wir uns da auf eigene Verantwortung mit befassen können), von daher ist mein Vertrauen da etwas angekratzt.
In dem Fall denke ich aber trotzdem mal, ich werd's das nächste Mal beim Vermieter ansprechen, da kann er ja immer noch entscheiden.
 
rallyco schrieb:
Von der brüllend heißen Mischbatterie in der Dusche an die man besser nicht kommt will ich nicht anfangen.
Nicht falsch verstehen, aber es gibt nicht ohne Grund Mischbatterien die gar nicht warm werden. Natürlich kannst du grundsätzlich die Auslauftemperatur niedriger stellen, dann hast du halt nirgendwo "richtig" warmes Wasser mehr. Das ist übrigens kein Hexenwerk, sowas kann man für jeden Laien sichtbar normalerweise an der Therme einstellen.
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rallyco schrieb:
ob so ein Mischventil eigentlich eher nicht die Norm ist.
Nein, ist er nicht, weil wie bereits gesagt, das ist ein frei einstellbarer persönlicher Wert und wenn man Kinder hat oder empfindlich ist, kauft eine Armatur mit Verbrühungsschutz und/oder Voreinstellung.
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Bei "besseren" Armaturen ist die Wasserführung so ausgelegt, dass die Armatur sich außen gar nicht aufheizt. Hat den schönen Nebeneffekt, es verdunstet weniger Wasser drauf und man muss weniger putzen.
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Abschließend möchte ich noch hinzufügen, 55° werden benötigt wenn beim Wasser Legionellengefahr besteht. Das ist dann abhängig vom Wasserversorger und der Installation und sollte nicht selbsttätig reduziert werden.
Beim Warmwasser braucht es bestimmte Temperaturen, um die eigene Gesundheit zu schützen. Im erwärmten Trinkwasser (Warmwasser) können sich Krankheitserreger vermehren, unter anderem die sogenannten Legionellen. Die Bedingungen dafür sind bei Temperaturen zwischen 25 °C bis 45 °C sehr gut. Bei Temperaturen über 55 °C vermehren sich die Bakterien nicht mehr.
https://www.freyung-grafenau.de/ver...-warmwasserleitung-koennen-gefaehrlich-werden

Also lieber "kochend" heißes Wasser aus der Therme zapfen und es an den Armaturen runtermischen, als die Anlage mit lauwarmen Wasser betreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
@xexex erstmal danke für deine Ausführungen.
Niedriger als 55 °C will ich auch gar nicht gehen (obwohl die Heizung eine Einstellung hat um in regelmäßigen Abständen mal auf 70 °C hoch zu gehen, eben wegen Legionellen). Die Armaturen kann ich nicht selber tauschen, weil ich in dem Haus zur Miete wohne.
Das Ding ist halt einfach, mit der alten Heizung war das nicht, mit der neuen Heizung schon, ich würd das gern mit der Vermietern besprechen was sie darüber denkt und wollte einfach mal im Vorfeld ein oder zwei Meinungen (die ich dank euch ja jetzt habe) einholen, was Mischventile angeht. Drauf gekommen bin ich im Übrigen, weil die Tochter der Vermieterin am Wochenende da war, das super heiße Wasser kommentiert hat und sich gewundert hat, dass es so heiß ist, da bei ihnen der Warmwasserspeicher auf 60 °C steht, aber das Wasser bei weitem nicht so heiß aus der Leitung kommt.
 

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