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Das ist bei 55°C aber nicht so. Da ist gerade mal der Warmwasserbereich warm, aber Richtung Mitte, zum Schlauchanschluß wirds kühler, da bereits gemischt. Da hats was anderes.
Niedriger als 55 °C will ich auch gar nicht gehen (obwohl die Heizung eine Einstellung hat um in regelmäßigen Abständen mal auf 70 °C hoch zu gehen, eben wegen Legionellen).
Heizung und Wasser sind zwei unterschiedliche Wasserkreise und Regelungen, das eine ist nie direkt mit dem anderen gekoppelt. Du kannst durchaus die Heizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen betreiben, da sind mögliche Bakterien eh völlig egal und man kann Zusatzmittel hinzufügen, beim Warmwasser ist es halt was anderes.
rallyco schrieb:
Die Armaturen kann ich nicht selber tauschen, weil ich in dem Haus zur Miete wohne.
Eine Armatur zu tauschen ist kein Eingriff in die Bausubstanz. Wenn du dir da wirklich darüber Sorgen machst, wirf die alten Armaturen irgendwo in den Keller. Ich wohne seit vielen Jahren zur Miete und hab hier mittlerweile die zweite Armatur montiert, weil die erste die ich gekauft habe schon durch war.
Natürlich kannst du aber auch mit dem Vermieter reden ob er sie tauschen könnte oder sich an den Kosten beteiligt. Der springende Punkt an der Geschichte ist, die Wassertemperatur muss mindestens 45°C betragen, sonst wäre es ein Mietmängel und darf bis zur 65°C an der Zapfstelle haben. Wenn du da besondere Wünsche hast, darfst du sie durchaus selbst erfüllen, der Vermieter wird dir da vermutlich nicht jeden Sonderwunsch erfüllen.
Ich will da aber auch gar nicht weiter vorgreifen, deine Frage war ob da irgendwelche Regelungen zwischen gebaut werden und die kann ich mit einem klaren nein beantworten. Dafür gibt es den Regler an der Heizung und die Armaturen selbst. Wie und ob du das mit dem Vermieter klärst bleibt dir überlassen, ich würde an deiner Stelle aber vielleicht erst einmal nachmessen, bevor du mit Vermutungen und "gefühlten" Empfindungen dran gehst.
Such mal nach Bettverbinder/Stockschraube
Ich fürchte, bei den unzähligen Herstellern und Beschlagprogrammen wird das die Nadel, im Heuhaufen.
Der Häfele war früher schon dicker als die Bibel. Dann gibt's ja noch Blum, Roto, Hettich, G/U. Selbst Würth hat ja ein Programm.
Beste Chance Hersteller (vom Bett) fragen. Oder wenigstens Möbelhaus/Versand
Danke für die vielen Antworten. Gemini hatte mir Verbindungsbolzen als Begriff genannt, anscheinend gibt es viele Bezeichnungen dafür. Allerdings genau das passende Modell zu finden wird wohl trotzdem schwierig.
Zwecks besser Auffindbarkeit und Kennzeichnung haben wir den Thementitel von "Handwerker - Forum" umbekannt in "Der Heimwerker-/Handwerker-Sammelthread"
Hey,
ich habe Zuhause eine Gasheizung von Wolf CGS-2 (ca. 15 Jahre alt) und diese ist letztens undicht beim Speicher.
Aktuell plane ich mir eine neue Gasheizung, weil eine Wärmepumpe in der Anschaffung + Umbau noch zu teuer ist. (Habe noch kein Angebot, aber laut KI beginnen die mit 15.000€ - 40.000€)
Jetzt bin ich auf die Brauchwasserwärmepumpe gekommen und frage mich, ob es Sinn macht, neben der Gasheizung eine Brauchwasserwärmepumpe zu installieren. Falls es überhaupt möglich ist, 2 Systeme zu betreiben.
Ziel: Da ich eine kleine PV Anlage habe, möchte ich den PV Überschuss von Frühling-Herbst nutzen, das Warmwasser aufzuheizen.Aber da ist halt auch wieder die Frage, ob sich diese Investition rentiert und man irgendwann das Geld wieder reinholt. PV Heizstab sollte ja ineffizient sein da 1:1 bei der Leistung und da brauch ich sowieso einen Pufferspeicher, weil in die Gasheizung kann ich kein Heizstab einbauen.
Aktuell habe ich einen 9,6 kWh Akkuspeicher, den ich locker vollbekomme im Sommer. Somit bleibt noch genügend Strom bzw. bei Bedarf würde ich in den nächsten Jahren mein Dach mit PV Module vollmachen, aber aktuell lohnt es sich nicht, da ich nicht so viel verbrauch habe.
ODER ist Brauchwasserwärmepumpe kompletter Blödsinn
Grundsätzlich kann man sagen, Boiler sind hervorragende Wärme und Energiespeicher, zumindest wenn man diese Energie abruft. Deinen tatsächlichen Warmwasserbedarf kennst aber nur du und er hängt auch von Geräten in deinem Haus ab. Nutzt deine Waschmachine und Spülmaschine bereits den Warmwasseranschluss? Wie groß ist der Warmwasserverbrauch im Haus überhaupt? Das wird dir hier niemand beantworten können.
Zu dem Thema kann ich dir aber zwei hervorragende Videos empfehlen, auch wenn dort noch die Unzulänglichkeiten des US Stromnetzes hinzukommen. Grundsätzliches zum Warmwasserspeicher:
YouTube
An dieser Stelle steht ein externer Inhalt von YouTube, der den Forumbeitrag ergänzt. Er kann mit einem Klick geladen und auch wieder ausgeblendet werden.
Folgebeitrag speziell auf Wärmepumpenspeicher bezogen:
YouTube
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Mein Geschirspüler und Waschmaschine hängen an einem Mischer(glaube so heißt der), da kann ich wählen zwischen Kalt- oder Warmwasser.
Wenn zB PV Überschuss da ist, dann wasche ich mit kaltem Wasser und der Geschirspüler erhitzt das Wasser.
Da heizt der Geschirspüler mit rund 2300W und kann es gegen Mittag decken.
Nur wenn kein PV Überschuss da ist, wird heißes Wasser genutzt.
Finde die Anschaffungskosten zumindest überschauberer und vielleicht lohnt es sich ja und das teil amortisiert sich und spare in einigen Jahren.
Aber denke der Warmwasserverbrauch hält sich in Grenzen. 3 Erwachsene und neben Geschirspüler und Waschmaschine nutzen wir kaum Warmwasser.
Wenn zB PV Überschuss da ist, dann wasche ich mit kaltem Wasser und der Geschirspüler erhitzt das Wasser.
Da heizt der Geschirspüler mit rund 2300W und kann es gegen Mittag decken.
Mit so einem entsprechend dimensionierten Boiler hättest du dann halt rund um die Uhr warmes Wasser zur Verfügung, aber ob der Geschirrspüler jetzt der riesige Stromfresser ist und wann sich das amortisiert? Dann müsstest du schon selbst nachrechnen.
Drei Erwachsene und Gerätschaften, die warmes Wasser "kostenlos" von der PV nutzen können, ist schon mal eine Zahl. So ein Boiler ist ein hervorragender und vergleichsweise günstiger Energiespeicher mit großer Kapazität, Wasser aufwärmen kostet halt viel Energie. Dementsprechend sollte er natürlich gut isoliert sein, aber ich vermute mal, dass sind sie heutzutage (fast) alle.
Der Rest ist halt Mathematik, wie viel Warmwasser verbrauche ich, wie viele Stunden Stromüberschuss am Tag habe ich, wie viel Wasser kann ich in dieser Zeit aufwärmen. Daraus hast du dann einen Richtwert für die Kapazität. Berücksichtige zudem die Informationen aus dem zweiten Video, ein Wärmepumpenboiler entzieht der umgebenden Luft Wärme und Feuchtigkeit.
Ergänzung ()
lowrider20 schrieb:
sollte dir jeder Installateur passend dimensionieren können.
Ein guter Installateur wird die gleichen Fragen stellen, er wird die Verbrauchswerte weder schätzen können, noch wissen was man zukünftig noch plant. Das war vielleicht vor 20 Jahren noch einfach, nur da gab es noch gar keine Wärmepumpenboiler.
Heute geht es nicht nur um den Wasserbedarf und den Energieverbrauch, heute geht es auch um Energiespeicherung und flexible Stromtarife. Ein Warmwasserspeicher kann locker 24h Energie speichern und kostet vergleichsweise einen Bruchteil eines Akkus mit der Kapazität. Allerdings bekommt man halt keinen Strom wieder heraus, sondern "nur" warmes Wasser.
Den Installateur braucht man hierzulande um die Anlage zu installieren, die Gedanken und Berechnungen dafür muss man schon selbst anstellen.
Sylar schrieb:
Aktuell plane ich mir eine neue Gasheizung, weil eine Wärmepumpe in der Anschaffung + Umbau noch zu teuer ist. (Habe noch kein Angebot, aber laut KI beginnen die mit 15.000€ - 40.000€)
Hierzu würde ich auch noch was anmerken. Wenn du eh Stromüberschuss hast, eine noch größere PV auf dem Dach planst und dein Warmwasser zukünftig aus dem Boiler kommt, wieso lässt du die bestehende Heizung nicht sterben und holst dir ein Angebot für eine Klimaanlage ein?
Ich kenne natürlich deine Gegebenheiten nicht, ob du ein Kamin und/oder eine Fußbodenheizung hast, aber du kannst ja zumindest überlegen, ob du damit nicht gleich mehrere Fliegen mit einer Klatsche schlagen könntest. Mit einer Wärmepumpe Wasser aufzuwärmen und die dann durchs ganze Haus zu pumpen um die Räume zu erwärmen, ist nur bedingt effizient. Wieso nicht gleich die Wärmepumpe dazu nutzen, die Luft in den Räumen direkt zu erwärmen.
Ist sicherlich mehr was für Häuser mit wenigen Räumen, aber spiele das mal im Kopf durch.
Kompletter Blödsinn. Denn erste Anlagen gab es mit R12 als Kältemittel, welches 1991 verboten wurde zur Inverkehrbringung.
Und egal, ob der Installateur die gleichen Fragen stellt, er dimensioniert dies auch noch. Und er kann sehr wohl Verbrauchswerte schätzen. Und zwar anhand jahrelanger Erfahrung und indem er sich mit seinem Handwerk beschäftigt. Ebenso gibt es technische Daten der Hersteller die auch nicht irgendwie gewürfelt wurden. Hier schwirren anonyme Personen rum, welche Erfahrung haben können, aber auch einfach nur hörensagen verbreiten bzw. KI-Suchen zitieren.
Wir sind hier nicht ohne Grund im Heimwerker Thread und ich könnte dir einige Geschichten über Installateure erzählen, aber belassen wir es dabei.
Für mich ist ein Installateur die letzte Instanz die ich zu so einem Thema befragen würde und wenn ich meine Hausaufgaben gemacht habe, lasse ich mir dann vor einem möglicherweise Berufsblinden, keinen Bären mehr aufbinden.
lowrider20 schrieb:
zwar anhand jahrelanger Erfahrung und indem er sich mit seinem Handwerk beschäftigt.
Hahahaha! Entschuldige das ich lache. Es liegt ein riesiger Unterschied zwischen "beschäftigt" und einfach nur was macht, was vielleicht vor 30 Jahren noch Stand der Dinge war, als er zum letzten Mal die Schulbank gedrückt hat oder ihm den größten Gewinn einbringt.
Da bin ich leider ein gebranntes Kind, es reicht mir schon wenn ich deine Behauptung auf KFZ Werkstätten übertrage. Lass mal heute eine von zehn gut sein, der Rest macht sich nicht einmal mehr die Mühe einen Fehler zu diagnostizieren.
Es tut mir leid für alle Handwerksbetriebe die sicherlich einen hervorragenden Job machen, es ist heutzutage aber leider immer schwieriger so einen zu finden. Wenn man es kann, informiert man sich selbst, stellt selbst die Berechnungen an und dann weiß man schnell woran man ist, die Zahlen braucht ein guter Installateur sowieso.
nicht alles was hinkt ist ein Vergleich und der KFZ Bereich hat sich wesentlicher mehr gewandelt in 30 Jahren als Gas/Wasser/Kacke.
Zum Rest: möglich, daß in DE das Berufsbild des Installateurs ein anderes ist. Klar gibt es hier in AT auch die Spezialisierung div. Betriebe auf Teilbereiche. Aber auf keinen Fall sind alle nur zum Rohre verlegen geeignet.
Fairerweise muss man aber auch sagen das genau das kaum einer bazahlen will. Eine ordentliche fehlersuche braucht Zeit und da hast du ganz schnell 200-300€+ auf dem zettel stehen nur damit ich dir sage was kaputt ist.
Ein Handwerker darf also kein Interesse an Computern haben? Muss ich jetzt zu Fußball Themen in ein Fußballforum, zu Autothemen in ein Autoforum und zu.... Es ist Forum, eines der wenigen gut besuchten.
lowrider20 schrieb:
nicht alles was hinkt ist ein Vergleich und der KFZ Bereich hat sich wesentlicher mehr gewandelt in 30 Jahren als Gas/Wasser/Kacke.
Wenn du Elektroautos aus der Rechnung rausnimmst, hat sich im KFZ Bereich in den letzten Jahren nichts geändert. Ein Elektriker muss noch immer die Elektrik prüfen und ein Mechaniker die Mechanik. Dass manche Betriebe hier nur noch ihren Rechner anschließen und ohne Fehlersuche wild Teile tauschen, ändert daran nicht viel, sie hätten es vermutlich auch vor 30 Jahren gemacht, nur halt ohne PC Diagnose.
Wo waren denn bei den Installateuren vor 30 Jahren die Klimaanlagen/Wärmepumpen, PV, Geothermie, Stromspeicher, Wärmedämmung oder Smart Home angesiedelt? Richtig! Die Themen existierten praktisch nicht. So gut wie nichts ist in den Betrieben heute wie vor 30 Jahren, selbst das gute Kupferrohr hat so gut wie ausgedient.
BOBderBAGGER schrieb:
Eine ordentliche fehlersuche braucht Zeit und da hast du ganz schnell 200-300€+ auf dem zettel stehen nur damit ich dir sage was kaputt ist.
Alle mal lieber als ein Steuergerät für 2000€ zu tauschen und feststellen das war es nicht. Sorry da überzeugst du mich nicht. Es ist schon lange her seit ich das letzte eigene Auto besaß, damals hat mich eine Reparaturorgie aber gut 1500€ gekostet, bis eine Werkstatt endlich das Messgerät in die Hand nahm und ein Relais für 15€ getauscht hatte.
Ich bezahle gerne 200€ für die Fehlersuche, denn fast alles im Auto kostet mittlerweile vierstellige Summen, Arbeitsleistung nicht mit eingerechnet. Ich behaupte hier einfach mal trocken, dafür würde jeder Kunde ebenfalls Verständnis aufbringen, das Problem ist hier nicht auf Kundenseite zu suchen.
Allerdings interessant wenn du mit hohen Kosten für Fehlersuche argumentierst, während über dir behauptet wird ein Installationsbetrieb wäre der richtige Ansprechpartner für Planung einer neuer Heizungsanlage. Eine korrekte Planung mit Analyse aller Gegebenheiten kostet nämlich auch viel Geld und das will ja laut deiner Aussage niemand bezahlen.