andy_m4
Admiral
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Naja. Weiß nicht. Also klar wird auch über Probleme und Gefahren gesprochen, aber trotzdem verwenden es letztlich dann doch sehr viele.sedot schrieb:Verschiedenste Themen sind seit Jahren medial omnipräsent, auch mit Bezug zu AI.
Positive Nachrichten zu verbreiten war auch noch nie eine Stärke der Medien. :-)sedot schrieb:Das mehr (kleinere) positive Entwicklungen mehr Menschen medial erreichen sollten, klar, hier liegt der Ball aus meiner Sicht bei Medienmacher:innen entsprechend zu berichten.
Ja eben. Genau das mein ich ja. Es gibt immer noch zu wenig spürbare Auswirkungen und alles geht so weiter wie bisher.sedot schrieb:Im Moment ist die Realität aber eher Doom Scrolling und weniger Solarpunk.
Ja. Ich denke auch, kleine Schritte wären erst mal gut. Aber selbst da bewegt sich ja gefühlt wenig.sedot schrieb:Weshalb auch aus meiner Sicht kleine Änderungen (Verhalten, Nutzung von Diensten, etc.) helfen, die jede:r selbst leicht(er) umsetzen kann. Und dann reicht es vielleicht „erstmal“ Big Tech etwas weniger zu nutzen oder eben auch nur Alternativen zu erkunden.
Auch wenns nur kleine Änderungen wären, müsste das sich ja langsam mal niederschlagen.
Ich denke auch, das eine Grundbereitschaft da ist aber aus Bequemlichkeit heraus bleibts dann halt doch beim wollen.
Ich will auch nicht sagen, das sich gar nichts bewegt. Aber es ist jetzt nicht so, das es ein signifikanten Strom zu Alternativen gibt.
Das denke ich auch. Solange negative Auswirkungen nicht wirklich spürbar sind, läuft alles weiter.sedot schrieb:Ich gehe davon aus, dass die Auswirkungen noch spürbarer werden müssen bevor ein gesellschaftliches Umdenken stattfindet und genug Druck auf verantwortliche politische Akteure da ist.
Ich sag mal so: Alles was so unter in die Gruppe "digital natives" passt die sind halt oft erstaunlich unkritisch gegenüber BigTech. Die haben halt alle ein Smartphone mit Google-Konto und Insta-App usw.sedot schrieb:Die Fragestellung kann ich dir nicht wirklich beantworten.
Das da mal jemand herumexperimentiert mit alternativen und freien Systemen (oder wenigstens mal das Google-Konto weglassen) ist die Ausnahme. Das findet man wenn, dann eher bei älteren Semestern.
Wobei ich U16 auch noch zugestehen würde, das die halt zu jung sind um Dinge zu überblicken und halt das nutzen was da ist. Aber ich sag mal die Altersgruppe 16 bis 26. Das war doch eigentlich immer die Generation, die mit dem gebrochen hat was da war und Dinge anders machen wollte. Wo das was den Mainstream repräsentiert hat eher uncool war.
Also wenn ich jung wäre und mir das anschauen würde, was so läuft. Nämlich das sich die Politik sich nicht für mich interessiert, außer es geht um Wehrdienst, der Gesellschaft meine Zukunft egal ist und ich für Tech-Konzerne nur Produkt bin, denen würde ich doch allen mal ganz gepflegt den Mittelfinger zeigen.