Derzeitige Marktsituation für Informatiker?

Wie auch immer du auf die Idee kommst Java wäre eine tote Sprache..
Tod im Sinne, dass es zuviel Konkurenz aus Billiglohn Ländern gibt. ( Indien, China, Nearshoringländer ( Ungarn, Slowakai, etc. ))
Thema Green Card Quelle Das hat mich damals voll getroffen.

Alles was dein Post beinhaltet ist ein "Ich bin so toll, seht mich an"
Merk schon, dass du meine Aussagen nur zur Hälfte liest. So wie Dein Verweis auf Heise. Ist ja schön, dass Java auf Platz 1, bringt dem TE aber herzlich wenig, wenn die Konkurenz so hoch ist. Wichtiger wäre doch ein Blick dafür zu haben wo ich hin will und wie da eventuell die Konkurenz aussieht. Bringt einem auch nicht viel der 100.000 Websitehoster zu werden ohne eine super Idee. Oder eben der 15.000.000 Java Entwickler.

Was du da oben aufzählst ist irgendwie niedlich. Du hast 3 Jahre studiert und meinst du kannst all die Dinge, die du da aufzählst.
Wie man nach dem ersten Job nach dem Studium nur nach Geld schauen kann - unbegreiflich.
Achja: aus welcher Region kommst du?

Geht das an mich? oder meinst du den TE? Um mal die Ursprungsfrage zu beantworten:
wie ihr die derzeitige Marktsituation für Informatiker einschätzt

Bereich SAP ist es ein Traum. Im Bereich der Webentwicklung vermutlich ein Desaster.
Hängt also ganz davon ab.
 
haunt schrieb:
Geht das an mich? oder meinst du den TE?

Oh, hier habe ich wohl falsch gelesen. Ich dachte der TE hätte das geschrieben. Spielt aber auch keine Rolle, die Grundaussage ist die gleiche. Auf ein Studium sollte man sich nichts einbilden. Es kann bei der Jobsuche helfen, den Einstieg erleichtern. Aber um so länger es her ist, desto unwichtiger wird es.

Ich trete übrigens als .NET Entwickler am Montag an eine neue Stelle an. Meine Fachinformatikerausbildung beendete ich im Februar 2013. Ist zwar in der Schweiz, aber Angebot/Nachfrage ist sehr ähnlich zu Deutschland. Ich will den Verdienst jetzt nicht vergleichen - CH ist halt doch noch mal was anderes. Aber am Hungertuch muss man als ordentlicher Entwickler heutzutage weiß gott auch nicht nagen.
 
Spielt aber auch keine Rolle, die Grundaussage ist die gleiche. Auf ein Studium sollte man sich nichts einbilden. Es kann bei der Jobsuche helfen, den Einstieg erleichtern. Aber um so länger es her ist, desto unwichtiger wird es.

Jein. Es gibt Firmen, die bemessen das Einsteigsgehalt ( egal welche Position ) am Ausbildungsgrad. Eventuell sogar das weiterkommen, da will ich jetzt aber nicht meine Hand für ins Feuer legen.
Genrell bezog sich meine Aufzählung eher auf die Aussage: "Was ein Informatiker kann" - was kann er denn? Die IT , Informatik ist doch wie jeder andere Beruf, da gibt es so viele Facetten. Ein guter Chriug ist nicht zwangsläufig auch gleich ein guter Allgemeinmediziner. Oder kann jeder Heizungsmonteur, gleich jede Gasbrenntherme, Erdwärme, Luftwärme Pumpe oder weiß der Geier kennen?
Was ich sagen will ist, dass der Mensch in der heutigen Gesellschaft auch nur eine Ressource ist, wird diese nicht benötigt. Wird sie auch nicht gekauft. Im Gegensatz zu einer toten Materie kann man sich aber selbst wertvoll machen ;)

Fachinformatikerausbildung
Eh und du weißt also was im Studium gemacht wird? Will das jetzt nicht gutreden - das Studium - aber das ist doch was anderes als eine Ausbildung. Zumal ich schon Azubis betreuut habe und weiß was die so machen.

Wenn du nun aber sagst, dass es auch im Entwicklerbereich ( min .NET ) gar nicht mal so schlecht aussieht. Dann scheint doch der gesamt Tenor eher gut zu sein.

Vielleicht hängt das Gehalt auch eher von der Firma ab. Viele haben momentan zu kämpfen und ich weiß von mindestens einer die eine Fluktuation in Kauf nimmt um das Gehalt niedrig zu halten. Da gesagt wird, dass alle 3 Jahre ein Neuling günstiger ist als dauerhaft ein Profi.
 
Pauschalaussagen kann man keine machen. In der richtigen Region hat man als Informatiker ein schönes Leben. Bin nach dem Studium nach München und habe mit knapp 50k angefangen. Zwischenzeitlich habe ich den Job zweimal gewechselt und verdiene deutlich mehr.
Beim Jobwechsel habe ich nichtmal aktiv suchen müssen, sondern habe mir ein paar interessante Stellen aus den unzähligen Angeboten, die einem ständig zugesandt werden, rausgepickt.
 
sorry hab den thread nur überflogen, ist aber wahrscheinlich eh nur ziemlich viel geheule über zu niedrige/zu hohe gehälter und der übliche kram mit bachelor vs master

die wahrheit ist: im süden deutschlands könnte die situation nicht besser sein. hab selbst erst dieses jahr das fh bachelor studium abgeschlossen und hatte quasi zu jederzeit das gefühl, mir den arbeitgeber frei aussuchen zu können (überall wo ich eine bewerbung hin geschickt hab, habe ich eine einladung zum gespräch bekommen und nach jedem gespräch ein angebot)

genieß die fetten jahre
 
haunt schrieb:
Eh und du weißt also was im Studium gemacht wird? Will das jetzt nicht gutreden - das Studium - aber das ist doch was anderes als eine Ausbildung. Zumal ich schon Azubis betreuut habe und weiß was die so machen.

Ja das weiß ich. Ich sage es ganz offen: Die Ausbildung war fürn Arsch. Die hat mir null komma null weiter geholfen. Ich war aber in einem Unternehmen mit 15 Azubis in meinem Jahrgang, davon 13 Studienabbrecher. Die haben alle nicht das Studium abgebrochen weil sie zu dumm dafür waren, sondern weil ihnen diese Art der Ausbildung nicht liegt. Das Niveau war ziemlich hoch. Und dann hast du halt in einem professionellen Unternehmen mit schon viel Vorwissen (ich programmierte schon hobbymäßig mehrere Jahre) gelernt und zusätzlich Kollegen gehabt, wo in jedem Bereich mindestens einer war, der sich ziemlich gut auskannte. Und die wichtigste Komponente ist meiner Meinung nach Selbststudium. Und das ist eben die Crux an einem Informatikstudium - das Wissen ist frei verfügbar. In hunderten Quellen im Internet - man muss nur interessiert daran sein.

Na klar - mathematisch befinde ich mich nicht auf einem Niveau mit einem Bachelor. Ich habe aber auch schon mal 4 Semester Diplom Maschinenbau studiert. Zwar nicht fertig, aber das angeeignete Wissen verfliegt nicht. Letztendlich braucht man das aber sowieso nicht so oft.

Was ich sagen wollte: Informatik bzw. Programmierung besteht für mich aus 2 elementaren Dingen: Talent und Passion. Ein Studium ersetzt nicht mal annähernd eines der beiden Dinge. Es kann nur helfen. Ist beides in ausreichendem Maße vorhanden, dann braucht man sich beruflich wenige Gedanken machen. Egal was der Wisch des Abschlusses suggerieren will.
 
trialgod schrieb:
Was ich sagen wollte: Informatik bzw. Programmierung besteht für mich aus 2 elementaren Dingen: Talent und Passion

Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen.
Ich hatte und habe so viel Passion, dass ich inzwischen aus den Einnahmen meiner YouTube Videos und Internetportalen leben könnte. Mache ich aber nicht. In der IT lernt man jeden Tag dazu - und das ist Gold wert :)

mfg,
Max
 
sayhi schrieb:
sorry hab den thread nur überflogen, ist aber wahrscheinlich eh nur ziemlich viel geheule über zu niedrige/zu hohe gehälter und der übliche kram mit bachelor vs master

die wahrheit ist: im süden deutschlands könnte die situation nicht besser sein. hab selbst erst dieses jahr das fh bachelor studium abgeschlossen und hatte quasi zu jederzeit das gefühl, mir den arbeitgeber frei aussuchen zu können (überall wo ich eine bewerbung hin geschickt hab, habe ich eine einladung zum gespräch bekommen und nach jedem gespräch ein angebot)

genieß die fetten jahre

Schon klar ;) Wahrscheinlich ist es der Bachelor, der dich von der breiten Masse so abgesetzt hat! Ist ja heutzutage schon was besonderes.
Hast dich denn auch schon mal bei BMW, Allianz, MunichRE (also den Top Arbeitgebern) beworben? Da hättest sicherlich nicht mehr ganz so viele Angebote bekommen....
 
X_Clamp schrieb:
Hast dich denn auch schon mal bei BMW, Allianz, MunichRE (also den Top Arbeitgebern) beworben? Da hättest sicherlich nicht mehr ganz so viele Angebote bekommen....

willkommen im süden :)
grad in BW und BY geht richtig die post ab was gehalt angeht
 
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