DHL fahrer nimmt 200 € zuviel

Lassen wir doch einfach mal den Threat ersteller wieder zu Wort kommen.

was nun überhaupt auf der Quitung drauf steht.
 
Gar nichts, weil es ohne besondere Kundenbitte keine Geldquittung gibt.

-->"Nach der nutzungs- und haftungsrechtlichen Ausgestaltung des
Nachnahmedienstes im Inland kann kein Empfänger einer solchen Sendung in
Beweisschwierigkeiten geraten. Die Auslieferung der Sendung belegt, dass der
Nachnahmebetrag bezahlt wurde."

Der Kunde (Empfänger) muss den Boten um eine gesonderte Quittung bitten. Hätte der TE eine solche erhalten, so wüssten wir bestimmt schon vom Quittierten. Ansonsten bleibt nur der Rechnungsbeleg, auf welchem die Bezahlung per Nachnahme regelmäßig bereits quittiert ist.

Dumm gelaufen für den TE. Lehre daraus ziehen und nächstes Mal beim Geld besser aufpassen!
 
Gar nichts, weil es ohne besondere Kundenbitte keine Geldquittung gibt.
Hm gibts denn tatsächlich Quittungen? Hatte mal was teureres per NN bestellt und der Fahrer hat mir versichert dass es garkeine Quittungen gibt, wäre ja mit dem elektronischen Gerät da alles erledigt...

Aber kommt mir auch irgendwie etwas seltsam vor, normalerweise zählen die das Geld immer sofort vor deinen Augen, müsste doch eigentlich direkt jemandem aufgefallen sein.
 
Ja, der Fahrer ist verpflichtet, Dir auf Anforderung eine Quittung über den gesamten Geldbetrag auszustellen, nicht nur über die 2 Euro Geldeinzugsgebühr. Das lässt sich u.a.aus einem BGH Urteil zum Sachverhalt ableiten und aus den üblichen gesetzlichen Regelungen.

Streit vor Gerichten gab es in den letzten Jahren öfters in Fällen, wo auf dem elektronischen Tablet nicht Nachnahme sondern unwissentlich nur der Empfang von einfachen Pakten bestätigt wurde, obwohl man Geld an den DHL-Boten gezahlt hatte. Das Geld war dann verschwunden und der Zusteller behauptete, Keines erhalten zu haben. Da kamen noch nach Monaten Nachforderungen von DHL an den Kunden und die haben auch Gerichte zur Verurteilung des Kunden bemüht, obowhl sie selber gegen ihre eigenen AGB/Geschäftsgrundsätze verstoßen hatten (nur Ware gegen Geld, siehe mein Text weiter oben)!
Das ist ein ganz fieses Geschäftsgebahren von DHL/Post & Co.

Als Kunde also immer genau bei Unterschriftsleistung darauf achten, dass im elektronischen Tablet Nachnahme und der Betrag vermerkt ist!
 
Also jetzt den Schluss daraus ziehen zu wollen, dass das Unternehmen DHL gerne mal die Kunden übers Ohr haut, halte ich für weit dahergeholt.

Fakt ist, dass der Empfänger bei einer solch hohen Summe eine Quittung verlangen sollte und Reklamationen bezüglich des Wechselgeldes sofort zu erfolgen haben. Passiert beides nicht, hat man halt Pech gehabt, so hart das auch klingt. Der Paketbote hätte dem Empfänger bei Übergabe sagen müssen, was er insgesamt zu zahlen hat und hätte das Geld im Beisein des Kunden nachzählen müssen, 2 Nachnahmepakete werden sich ja wohl vom Boten zusammenrechnen lassen. Das ist Fakt, daran gibt es auch nichts mehr zu rütteln.

Ich habe bisher nur einmal eine höhere Summe per Nachnahme zahlen müssen, da wurde aber von einem anderen Paketdienstleister (GLS) geliefert. Er hatte eine ausgestellte Quittung mit der Summe, dem Namen des Fahrers usw dabei und er zählte auch im meinem Beisein das Geld nach, bevor ich auf dem Datenerfassungsgerät und der Quittung unterschrieb. Auf der Quituung unterschrieb er auch, nachdem alles seine Ordnung hatte. Ich finde, dass sowas (gerade bei solch hohen Summen) immer erfolgen müsste, auch per DHL. Dass es leider nicht so ist, sieht man ja mal wieder. Kundenfreundliche Dienstleistung sieht wirklich anders aus.
 
Kundenfreundliche Dienstleistung sieht wirklich anders aus.
öhm, der paketbote ist also dafür zuständig, die naivität und nachlässigkeit des empfängers auszugleichen? er muss ihn also über alles aufklären, was selbstverständlich ist? mach das mal in nem geschäft oder sonstwo, wo geld fließt.

der empfänger hat falsch gerechnet, falsch gezählt und sich auf die ehrlichkeit der menschheit verlassen. das mag ja lobenswert sein, aber es ist realitätsfremd und vor gericht zählt einzig die beweisbarkeit. es könnte ja hier auch so sein, dass er nur behauptet, 200€ zuviel gezahlt zu haben und sich auf kosten des paketboten bereichern will... und daher gilt immer noch: im zweifel für den angeklagten. wobei das hier uninteressant ist, da die nachnahme mit 805€ vom empfänger bestätigt wurde ;)
 
Wie viele hier schreiben ist das Pech! Fakt ist das ich das Geld ihm gegeben habe.

Hole das 3 Paket bei der Firma Heute ab.. und werde mit dem Chef reden.

Eine Frage habe ich noch.. wenn ich jetzt eine Anzeige bei der Polizei mache gegen diese Fahrer.. was wird das mich kosten ?
 
Anzeigen kostet nichts.

Aber was bitteschön willst du beweisen? Ganz im Gegenteil, der Fahrer hat sogar Beweise gegen dich.
Du hast nur deine Aussage. Der Fahrer hat deine Unterschrift, dass du nur 850€ gezahlt hast.

Da kann dich nicht mal mehr Matlock rausboxen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du ihm denn die Scheine in die Hand gedrückt und er hat sie ohne nachzuzählen weggesteckt?

Wäre ja auch sehr nachlässig vom Postboten, wa sich mir eigentlich kaum vorstellen kann. Andernfalls wäre es aber doch beim Nachzählen aufgefallen :confused_alt:
 
wie schon gesagt.. die ganze bestellung hat 1200 gekostet.

ich bin am nachzählen und als ich bei 1000 war .. sagt er dass nur 800 gezahlt werden müssen.

jetzt hab hab ich die grossen scheinne von den kleinen angefangen zu trennen und hab dabei nur 200 in meinen gelbeutel gesteckt und nicht 400 .. zuhause merke ich dass da 200 zuwenig sind. aber da war sein telefon schon aus.

hab jetzt noch mal das 3 paket abgeholt und mit dem chef gesprochen, der kann da nichts machen.. sagt er.

ich für meinen teil will dem fahrer das leben nur schwer machen und dass er nie mehr solche chance ausnutzt.. wenn das noch mal vorkommt dass da einer meldet dass er zuviel geld genommen hat wird das schon auffallen.
 
Wäre ja auch sehr nachlässig vom Postboten, wa sich mir eigentlich kaum vorstellen kann. Andernfalls wäre es aber doch beim Nachzählen aufgefallen

Vieleicht ist es dem Boten ja auch aufgefallen, nur eben nicht dem TE, das ist aber rein spekulativ, sind 200€ Trinkgeld für den Fahrer.

Eine Anzeige wird mangels Beweisen schnell abgeschmettert, ist vieleicht aber eine gute Sache wenn der Fahrer sich eventuell durch ähnliche Fälle schon einen Namen im Unternehmen gemacht hat, aber selbst dann wird dir sein Arbeitgeber die 200€ nicht zurückgeben.
 
Berni_1 schrieb:
...

ich bin am nachzählen und als ich bei 1000 war .. sagt er dass nur 800 gezahlt werden müssen.

jetzt hab hab ich die grossen scheinne von den kleinen angefangen zu trennen und hab dabei nur 200 in meinen gelbeutel gesteckt und nicht 400 .. zuhause merke ich dass da 200 zuwenig sind. aber da war sein telefon schon aus.
.....

entschuldige, aber du bist schon voll geschäftsfähig, oder?

Der Paketzusteller sagt dir es sind 805€ zu zahlen und du bist nicht in der Lage ein paar Geldscheine zu zählen? Bei selbst (im Vergleich zu anderen) so geringen Summen zählt man doppelt nach!

Wenn du schon beim Zählen bei 1000€ warst und er sagt es müssne nur 805€ gezahlt werden, dann musst du ihm ja einfach so das bisher gezählte Geld ihm hingegeben haben ohne nachzudenken, er gibt dir ne Quitung und du nimmst die Pakete.... :freak:
 
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