Reaper75 schrieb:
heimlich und heimtückisch
Da die aktuellen KI Modelle nur einem "Verarbeitungsbaum" anhand des Trainings und der Optimierung wie Quantisierung folgen, kannst Du Dir solche Worte bei einem technischen Tool sparen bzw. sie sind hier nicht angebracht und falsch. Wenn Dein Auto nicht richtig anspringt, weil Du die Wartung vernachlässigst, ist das Auto nicht an Deinen eigenen Versäumnissen schuld. 😉🙃
Reaper75 schrieb:
Ich nutze aktuell Opus 4.7
Frei, gekauft, welches Abomodell genau?
Wenn Dein Modell nicht funktioniert, wechsle es.
Reaper75 schrieb:
Also was ich wissen möchte ist folgendes habt ihr dieses Problem auch dass es ständig Monolithen erstellt bzw. das die KI sich nicht an Regeln hält oder bin ich etwa der einzige?
Ich glaube, da fehlt es bei Dir an gewissem Grundverständnis.
- Es gibt unterschiedlich verschiedene KIs und LLMs, je nach Anwendungszweck. Wenn Du Code entwickelst, ist Claude Code die bessere Wahl https://claude.com/de/product/claude-code. Bei anderen Anbietern gibt es sogar optimierte Modelle für diverse Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen.
- Je nach Entwicklung mußt Du verschiedene Modelle nutzen. Beispielsweise ein Modell, um ein Projektplan zu erstellen, eines für die Modellierung, ein anderes für den Code, eines für Reasoning bzw. Prüfung usw.
- Promping muß man auch erst mal können und lernen. Es funktioniert am besten, wenn man mit kleinen Bereichen anfängt, und dann diese Verfeinert. Je besser und detaillierter die Struktur und der Verfeinerungsprozess ist, um so besser wird das Ergebnis. Nicht umsonst werden dafür heute viele Kurse und Co. dafür angeboten, und dann verwundert es auch nicht, daß es so einen neuen Beruf wie einen Prompt Engineer gibt.
- Je größer die Anforderung und das Projekt, umso mehr Tokens verbrauchst Du. Das heißt, mit einem Micky-Mouse-08-15 Modell kommst Du nicht weit, da wird dir aus Kostengründen schon immer ein "optimierteres Modell" versteckt von Dir angeboten, was schneller und eher hallizuniert und dor falsche Ergebnisse liefert.
Ich war erst auf einer Konferenz, wo uns von einem Anbieter (sorry, NDA, mehr darf ich nicht sagen) ein komplettes Entwicklungsmodell von Grund auf für die Entwicklung eines einfachen Browserspiels in einer Programmiersprache mit allem drum und dran vorgestellt, was innerhalb einer Stunde erstellt werden konnte. Jedoch war die Stunde etwas geschummelt, weil die gesamte Promptvorbereitung und Strukturierung usw. natürlich vorher viel mehr Zeit kostete (einige Wochen). Und die Kosten lagen bei ca. 400-500 €.
Ja, solange Du da nicht kräftig finanziell reinbutterst, wird das so nichts. Du braucht eine hochintegrierte Plattform, wo Du problemlos zwischen den Modellen wechseln kannst und ein zentraler Prompt von selbst in die spezialisierten Modelle wechseln kann. Das wird für Dich als Privatnutzer aber astronomisch teuer, und ist die Frage, ob Du da auch so einfach rankommst. Als Unternehmen kommst Du da eher ran, wenn eben finanziell auch entsprechend rangegangen wird.
Sonst bleibt Dir nur eines, selbst Dich in die Materie tiefer einarbeiten, so daß Du selbst verstehst, was Du da machst. Du mußt dazu programmieren können, ebenso solltest Du von Planung, Testen/QS usw. Ahnung haben. Dann kannst Du dediziert nur die Teilbereiche von der KI bearbeiten lassen, wo Du nicht weiterkommst oder Dir tiefes Wissen fehlt. Sprich, wenn Du ein gutes technisches IT-Fundament hast, kann Dir dann auch ein einfacheres Modell vieles erleichern und schneller ermöglichen. Aus meiner Sicht ist es immer sinnvoller, eine KI als Erweiterung seiner eigenen bereits guten Fähigkeiten zu nutzen.