Aufschrauben und sauber putzen ist das wichtigste - man braucht nicht unbedingt eine Druckluftpistole. Bei hochwertigen Laptops ist externe Kühlung unnötig, bei minderwertigen Laptops verlängern sie die Haltbarkeit, weil die Lötstellen langsamer "verschleißen" - klingt für Hobby-Elektroniker merkwürdig, dass die verschleißen, aber das tun sie. Irgendwann haben Lötstellen, insbesondere in Billiglaptops, einen Bruch und demzufolge einen Wackelkontakt, wodurch der Rechner unregelmäßig und unvorhersehbar mitten im Betrieb ausgeht. Lötstellenreparatur ist oft nicht möglich, weil man a) nicht weiß, welche der tausend auf der Platine vorhandenen lötstellen betroffen ist und b) ein "handelsüblicher" Mikrolötkolben für Platinen dieses Jahrtausends viel zu grob lötet. Habs mal probiert, der kleinste Löttropfen, den ich hinbekommen hab, war immernoch breiter als zwei benachbarte Lötstellen.
Das gemeine ist aber, dass diese externen Lüfter, wenn der Lötbruch erstmal da ist, auch nichts mehr bringen.
Also, sagt den Herstellern, dass ihr diese Schrott-Notebooks nicht mehr kauft und kauft auch nicht mehr bei Marken, bei denen euch ein Laptop schonmal so kaputt gegangen ist - ich glaube, wenn das alle tun würden, wären Acer und einige andere in wenigen Monaten pleite.
P.S.
Solche Lötstellenschwächen sind auch schon bei teureren Marken aufgetreten, bspw.. beim iBook G4 und beim 32b-Intel-Macbook Pro, aber die teuren Marken interessiert das anschließende Kundenecho wenigstens.