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News Digitales Sofa: Junge Spieler treffen sich nach Begegnungen oft auch offline

Meinen mittlerweile ältesten und im Grunde für viele viele Jahre besten Freund habe ich vor bald 20 Jahren (wo ist nur die Zeit hin?!) in einem Browsergame (für den unwahrscheinlichen Fall dass es irgendwer kennt - Omega Day) kennengelernt. Später war er auch mein Trauzeuge.
 
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Ich bezweifle stark, dass es überhaupt 20 Mio Spieler in Deutschland gibt.
Also jeder 4. in .de zockt und die haben 100% Kommunikation über Games?
Also seriöse Statistik ist was anderes.
 
Erstmal ist Einsamkeit ein riesiges Problem, was von vielen unterschätzt wird. Es gibt Länder mit Einsamkeitsministern / Beauftragten. Auf der anderen Seite ist aber nicht jeder Mensch, der Allein lebt, automatisch einsam.

Ich zocke auch lieber für mich, in WoW oder FF14 gibt es Gelegenheitszusammenkünfte für Mobs, das reicht mir schon. In Overwatch sind alle Chats aus - das beugt der Toxität vor. ;-)

Die „Studie“ hier ist aber Müll, dass haben genug Kommentatoren gezeigt.
 
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homer0815 schrieb:
Ich bezweifle stark, dass es überhaupt 20 Mio Spieler in Deutschland gibt.
Also jeder 4. in .de zockt und die haben 100% Kommunikation über Games?
Also seriöse Statistik ist was anderes.
Die Umfrage würde ich als seriös einschätzen, wenn man sie denn einsehen könnte. Die Schlussfolgerung halte ich für extrem unseriös.
Minthera schrieb:
Erstmal ist Einsamkeit ein riesiges Problem, was von vielen unterschätzt wird. Es gibt Länder mit Einsamkeitsministern / Beauftragten. Auf der anderen Seite ist aber nicht jeder Mensch, der Allein lebt, automatisch einsam.
Hier könnte man unterstellen, dass sich das soziale Leben im letzten Jahrzehnt durchaus verschoben hat: Onlinekommunikation ist einfacher geworden und durch das Smartphone immer und überall verfügbar. Corona wird seinen Teil dazu beigetragen haben, das in der Gesellschaft zu verfestigen. Clubs und Kneipen sterben weg, die Leute haben sich vor die Rechner zurückgezogen. Jetzt merkt man halt, dass zu sozialer Interaktion mehr gehört, als nur gemeinsam im Discord abzuhängen (vereinfacht gesprochen). Ich glaube aber, dass das grad wieder kippen könnte, da die Menschen zunehmend vom Internet im Allgemeinen und Social Media im Speziellen genervt sind (so mein Eindruck = anekdotische Evidenz). Mit dem Schlusssatz hast du freilich recht: man sollte deswegen auch nicht gleich alle über einen Kamm scheren.
 
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"eigentlich" 2x im Jahr auf LAN.

Diesmal nicht. Bissi Luft draußen.
Irgendwie bekommen wir keine "togetherness" hin.

Vielleicht fahr ich mal vorbei. Mehr aber nicht.

Mach dann lieber ne kleine LAN daheim.

Könnte auch großen Bruder fragen, ob er Lust. Gästebett könnte ich eins aufstellen. 😎
 
Über Gamingbekanntschaften bin ich sogar in meinen aktuellen Job im Audio technischen Bereich gelandet und mittlerweile auf dem ganzen Globus unterwegs.
Das viele Englisch sprechen damals zu Counter-Strike Zeiten hilft mir auch heute noch.
Mit Vielen halte ich auch immernoch Kontakt aber nur wenige kennen ich auch im RL. Aber gezockt wird heute immernoch ab und zu zusammen im Discord.
 
Ich habe früher auch hauptsächlich online gespielt (Flyff, falls das überhaupt wer kennt), das OG MW2, Black Ops, dann irgendwann League of Legends und vor allem Diablo 3). Hach - kurz die Nostalgie genießen, man was war das eine schöne Zeit.

Heute hauptsächlich SP (jetzt erst Assassins Creed Black Flag Resynced durch),The Last Of Us, Days Gone, God Of War und so weiter, vielleicht mal ne Runde BF6.

Ich genieße das Entdecken und oder eine schöne Story mittlerweile mit Anfang 30 viel mehr als dieses verschwitzte "competitive". Da bin ich mittlerweile echt einfach raus.

Und wie der ein oder andere hier schon gesagt hat: draußen geht mittlerweile so viel Sch... ab, da bleib ich lieber zuhause, gerade in einer Großstadt. Aus dem Party Alter bin ich zumindest auch schon ein bisschen raus. Gaming war, ist und wird immer meine Leidenschaft sein. Mal mehr und mal weniger.
 
Früher hatte ich noch viel online gezockt.
Medal of Honor, BF Bad Company 2, C&C Generals, Starcraft 2 und Diablo 3.
Mitlerweile spiele ich lieber alleine. Aber ich habe Freunde und Bekannte z.B. in Battlenet und Steam.
Mit denen ich mich regelmäßig austausche.
 
Z-Diode schrieb:
Was soll ich sagen das hat sich komplett gewandelt über Jahrzehnte:
Stadium 1: Mit "Reallife" Freunde zusammen zocken
Stadium 2: Bekanntschaften knüpfen und dann im "Reallife" treffen
Stadium 3: Versuchen die "Verbindung" aufrechtzuhalten
Stadium 4: Einzelzocken - x Gründe könnte man einsetzten aber wer weiß woran es wirklich liegt.

Ähnlich bei uns.
Oh Mann, in alten Zeiten landete man beim CS-Clantreffen in einer Kifferhöhle und ein WoW-Treffen artete in einem Ritterdorf mit 40 Leuten in unserem (und nachbars; keine Zäune) Garten aus.
Man merkt, man ist ein alter Sack, wenn man von alten Zeiten erzählt... 🙃

Meine Frau ist um einiges jünger und sie ist noch bei Phase 2 und 3. 😉
 
Ist jetzt wenig neues für mich, schon Ende der 90er, Anfang der 2000ner, als es online ging, hab ich Online erste Freundschaften gemacht, welche teils sogar bis heute Bestand halten.
Und über den Zeitraum der Pandemie waren Videospiele ein hervorragendes Medium, um trotz aller Umstände, mit Leuten aus der Ferne etwas zu unternehmen.

Erstaunlich für ein Medium, welches bis vor vielleicht 10 Jahren noch von der Mehrheit der Bevölkerung verpönt wurde, wo noch ein paar Jahre weiter zurück auch gerade das ZDF gegen Killerspiele gehetzt hat.

Ich persönlich spiele gerade in VR so gern, weil man da auch mit Gestiken und dem quasi immer vorhandenem Mikrofon, noch näher an einer echten Konversation ist, als über einen normalen Voice Chat.

Aber klar,. auch offline und allein daddel ich noch immer gern.
Und Gesellschaftsspiele in gute Runde ebenfalls.
 
Ich spiele auch gern zeitweise allein, wenn ich meine Ruhe brauche. Es gibt aber (mehr oder weniger) regelmäßig Spiele, die ich mit Kumpels oder meiner Schwester spiele. Man sieht ja nicht jeden so oft im Alltag oder durch die Entfernung.
Ich kenne meine Coops aber in der Regel schon, online habe ich da keine ernsten Kontakte geknüpft durch Spiele... bin da nicht so 😅
 
Früher CCS, Fear und C&C mit Freunden gespielt. Seit zehn/fünfzehn Jahren oder länger nur als Einzelkämpfer in SP-Spielen unterwegs.
 
Ich bin so gar kein Multiplay Gamer. Ja, ein paar Runden in Causal Games wie World of Tanks und ähnliches, aber da will ich ja nicht mit den Leuten quatschen. Gaming Freunde hatte ich früher mal, ist aber uninteressant geworden.
Die Chats sind eh nur noch toxisch bis zum geht nicht mehr und ich habe auch keine Lust mir von irgendwem im Spiel die Ohren vollquatschen zu lassen. Freunde finde ich anderswo. Dazu gehe ich raus.
 
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September 2005 mit CS:S angefangen. Schnell auf Servern von nem Clan gespielt. Ende des Jahres dann schon mit Leuten vom Clan getroffen. Noch Heute in Kontakt und Befreundet mit 2,3 Leuten. Schön war die Zeit :D
 
Z-Diode schrieb:
Was soll ich sagen das hat sich komplett gewandelt über Jahrzehnte:
Stadium 1: Mit "Reallife" Freunde zusammen zocken
Stadium 2: Bekanntschaften knüpfen und dann im "Reallife" treffen
Stadium 3: Versuchen die "Verbindung" aufrechtzuhalten
Stadium 4: Einzelzocken - x Gründe könnte man einsetzten aber wer weiß woran es wirklich liegt.
Das fasst es perfekt zusammen...

Anfang der 2000er war mein Clan (CS) alles, das war sogar in erster Linie mein fester Freundeskreis - das zocken kam eigentlich nur an zweiter Stelle (auch wenn wir uns darüber alle kennen gelernt und verbunden hatten). Das hielt etwa 15 Jahre...

Heute lebe ich (selbstgewählt) recht isoliert und ziehe es auch vor entweder ganz alleine SP zu zocken, oder wenn, mit strangern ohne Voice(!) auf Abstand anonym (sowas wie BF6...).
Kein Bock auf ständiges Gesabbel im Hintergrund über "jo bro Humor" oder belanglose Banalitäten, wie Kinder, Job, Familienprobleme und Spritpreise nebenbei... wenn ich nicht zocke höre ich Musik!

Ich mach zwar immer sehr vieles "geichzeitig" - aber trotzdem nicht parrallel sondern immer seriell, ich springe immer zwischen den Tasks hin und her.
Ich kann ebensowenig meine Musik hören wenn Gesabbelt wird wie ich Videos gucken kann wenn ich zocke oder whatever mache... sprich, zocken und nebenbei sabbeln - selbst mit meiner Partnerin - geht nicht klar.
Entweder zocken - ODER Unterhalten!
 
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Mann, wer hätte das gedacht, dass sich die "Jugend von heute" genauso verhält, wie wir vor 20, 25 Jahren? 😁

Es hätte mich doch weitaus mehr erstaunt, wenn es heute anders laufen würde.
 
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Damals 2009-2012 viel mit Leuten aus Österreich im CoD4 Clan gezockt. Zu einem Treffen ist es leider nie gekommen, auch wenn man hin und wieder mal drüber gesprochen hat.

Ansonsten mit den sowieso bekannten Schulfreunden gezockt!

Heute gar nicht mehr, weil Familie, Job, ...
 
SuperHeinz schrieb:
Mann, wer hätte das gedacht, dass sich die "Jugend von heute" genauso verhält, wie wir vor 20, 25 Jahren? 😁

Es hätte mich doch weitaus mehr erstaunt, wenn es heute anders laufen würde.

Muss mal so sehen, die die sich damals über uns aufgeregt haben, sind wir heute :evillol:
 
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@Derduke
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Derduke schrieb:
Muss mal so sehen, die die sich damals über uns aufgeregt haben, sind wir heute
Kaum, wir waren damals bereits so 35 - 45 Jahre alt. 😁

Wir waren Kollegen, die zuerst alle in der gleichen Niederlassung und im gleichen Team arbeiteten, dann aber nach und nach über alle Länder Europas verstreut wurden und durch die gemeinsamen Spieleabende losen Kontakt hielten. Nur ab und zu trafen wir uns dann wieder, sei es dienstlich, sei es privat.
 
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