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News Digitales Sofa: Junge Spieler treffen sich nach Begegnungen oft auch offline

Ich nutze auch Games zur Kontaktpflege, das war schon anfang 2000er so.

Freunde/Familie die weit, weit weg wohnen ist das die einzige möglichkeit so gewesen.

Nen Zockerkumpel vor 10Jahren kennengelernt der ist mehr Kumpel als manch einer ausm RL.

Damals auch WoW Gildentreffen u.s.w.

Man hat echt viele Chaoten kennen gelernt.

JohnMadMaverick schrieb:
Früher hatten wir massenhaft LAN Partys. Da wurden Rechner und Monitore hin und her geschleppt,
Jo und danach musste man immer sein PC neu machen weil alle mögliche Viren eingefangen^^
 
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Früher wirklich viele Bekannte durch das spielen gehabt! Aber auch lan Partys, Gildentreffen waren angesagt! Aber heute Spiele ich lieber offline/Singleplayer um abzuschalten und die Ruhe zu genießen! Soziale Kontakte hab ich genug durch den Fußball Verein (Trainer) und im Modellflugverein!
Und am Dorf ist immer ein Fest und falls keins ist gibst es eine Party! 😅
 
Ich veranstalte immer noch LAN-Partys für meinen Freundeskreis.
  • 2 x im Jahr mit ca. 6 bis 12 Personen in meinem Haus (bunte Mischung aus Games)
  • mind. 1 x im Jahr mit @Arne und 1-2 weiteren Freunden entweder bei ihm oder in Berlin (viel CS, letztes Mal auch viel Anno 117).
Bei meinen Home-LANs hier in Mittelhessen sind alle möglichen Leute dabei, alte Schulfreunde, Studienfreunde, nette Kollegen, und jeweils deren Freunde, die auch meistens schnell meine werden. Aus dem CB-IRC-Channel waren u.a. schon zwei dabei. Ich hab auch schon Mitfahrer von Blablacar oder Kleinanzeigen-Geschäftspartner zu LAN-Partys eingeladen und daraus sind Freundschaften entstanden.

Klar, Vollzeitjob und Familie sind ne Herausforderung und da bleibt dann weniger Zeit für die tägliche/wöchentliche Kontaktpflege, das muss ich schon sagen. Aber die zirka halbjährlichen LAN-Partys machen da schon viel wieder wett. Wir ziehen das dann i.d.R. auch gleich für 3-4 Nächte durch von Do. bis So., um unsere schwindende Ausdauer auszugleichen (Nächte durchzocken ist halt nicht mehr so drin, meistens ist gegen 3 oder 4 Uhr nachts Schluss).

Mal sehen, wie lange ich noch genug Gäste für die LANs finde, das ist nicht immer leicht, aber mindestens 6-7 waren es bisher immer. Hab gerade wieder in neue Tische investiert! :-D

Ich hab auch immer 2-3 Plätze Luft nach oben, also wer Bock hat, nicht auf meiner Ignore-Liste ist und ungefähr mit dem folgenden Spiele-Geschmack leben kann (Aufzeichnung von der letzten Party), schreibt mir gerne ne PN. (Location: Nähe Frankfurt a.M., Termin Anfang Dez.)
  • Counter-Strike 2
  • Alien Swarm: Reactive Drop
  • PUBG: Battlegrounds
  • Blur
  • Hell Let Loose
  • Company of Heroes: Definitive Edition
  • Battlefield 6
 
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Fliz schrieb:
Heutzutage ist die Realität da draußen viel gefährlicher geworden, da bleibt man dann lieber im sicheren zu Hause und zockt.
Nicht nur das, die Menschheit ist auch egoistischer geworden seit Corona.

Online hat man halt auch eine viel größere Reichweite, da ist immer doch noch einer dabei der nicht "gestört" ist.
 
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Hab meine Frau beim zocken getroffen, Starlancer damals. Das ist über 25 Jahre her. ;-)

Zock immer noch gelegentlich mit den Jungs und Mädels von damals. Warten alle auf Star Citizen, da warten wir wahrscheinlich von der Rente bis zum Sarg. Aber hey, gelegentlich spielen wir das auch noch zusammen, wenn der Patch gerade gut ist. ;-)
Ergänzung ()

Z-Diode schrieb:
Was soll ich sagen das hat sich komplett gewandelt über Jahrzehnte:
Stadium 1: Mit "Reallife" Freunde zusammen zocken
Stadium 2: Bekanntschaften knüpfen und dann im "Reallife" treffen
Stadium 3: Versuchen die "Verbindung" aufrechtzuhalten
Stadium 4: Einzelzocken - x Gründe könnte man einsetzten aber wer weiß woran es wirklich liegt.
Modernes Matchmaking ist eine Erfindung aus der Hölle.
Ergänzung ()

JohnMadMaverick schrieb:
Früher hatten wir massenhaft LAN Partys. Da wurden Rechner und Monitore hin und her geschleppt, teilweise mit dem Fahrrad.
Wieso früher? Zum Jungesellenabschied von einem Freund haben wir die noch 1000km durch Europa geschafft, damit wir Stilecht nochmal ne LAN machen konnten mit Q3A und Starcraft und grillen ;-)
 
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Früher gern online gezockt, um alte offline-Kontakte zu pflegen. Aber mittlerweile bin ich mir nicht einmal mehr sicher, ob ich dieses Jahr schon eine Spielstunde auf Steam habe. Je voller das Leben wird, desto schwieriger wird es. Bzw desto mehr verschieben sich die Prioritäten. Dann eher zusammen Männerurlaub machen oder so.
 
Ich finde ja "ich spiele zumeist allein" ist kein Widerspruch zu den beiden "Ja" antworten. ;)

z.b. habe ich einen sehr guten Freund vor fünfzehn Jahren durch Online-gaming kennengelernt, und seit fast zehn Jahren treffen wir uns nun ein halbes dutzend mal im Jahr im "echten Leben".
Auch halte ich Kontakte zu 'alten RL Freunden' durch die (zumindest geplant) wöchentliche Gamingsession.
Und trotzdem spiele ich weiterhin "zumeist allein", bestimmt mindestens zehn mal mehr Zeit als Online ;)
 
Als ich angefangen habe, war es noch anders rum. Man hat die Freude im Reallife getroffen und dann hat man sich online Ingame getroffen. Es war eher unüblich, dass mal einer außerhalb vom Freundeskreis dabei gewesen war.
Damals war aber Gaming noch Niesche, entweder war man der asoziale Nerd ohne Freunde oder stand im Verdacht durch "Killerspiele" gewalttätig zu sein und einen Amoklauf zu planen...

Heute, mit Privat- und Berufsleben bleibt halt relativ wenig Zeit fürs Gaming übrig und es ist nor geworden auch mal mit fremden zu spielen, wenn man mal wieder Lust hat auf Multiplayer...
 
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"Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des game – Verband der deutschen Games-Branche in Zusammenarbeit mit YouGov hervor. Demnach geben 42 Prozent der Spielenden in Deutschland an, Computer- und Videospiele schon genutzt zu haben, um mit Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern in Kontakt zu bleiben." vs "nutzen"

Ich habe auch schon mal eine Zigarette geraucht, bin aber deshalb kein Raucher. Nur weil man etwas mal gemacht hat, heißt es nicht, dass es ein Dauerzustand ist.
 
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Damals haben wir noch zusammen am N64 Golden Eye gespielt und danach noch Mario Kart, das waren schöne Zeiten. Heute sitzt die Hälfte der Freunde im Gefängnis, paar sind drogensüchtig und andere wiederum wurden von Somalia Piraten entführt, das übliche eben.
 
Apocalypse schrieb:
damit wir Stilecht nochmal ne LAN machen konnten mit Q3A und Starcraft und grillen ;-)

"Welcome to Quake 3 Arena!" Diese sonore Stimme habe ich immer noch im Ohr... 🙂 Und meine Güte, war das ein wunderbar schnelles Spiel.😁👍

Wie gesagt, das war schon eine wirklich schöne Zeit. Aber aufgrund fortgeschrittenen Alters, Veränderungen bei den Interessen, Ehefrau und Familie etc. bin ich heutzutage jemand, der z. B. im Offline-Modus in RDR2 gedankenverloren durch die Prärie reitet. Immerhin mag meine Frau auch gute RPGs und so erfreuen wir uns beide an tollen Bildern und guten Stories.
 
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Also muss sagen: Journalisitisch ist der Artikel mal wieder ein Tiefpunkt. Die Pressemittelung unkritisch nochmal wiedergegeben. Bei mir bleiben mehr Fragen als Antworten.

Auch dass Antworten dort als faktisch dargestellt werden... 73% geben in ihrer Meinung an, dass Spiele helfen können, weniger einsam zu sein. Und das ist damit ein wissenschaftlicher Fakt?

Ich meine ich kann mir auch vorstellen, dass es so ist. Aber ich kann mir das über quasi jedes Hobby vorstellen. Und gleichzeitig weiß ich, dass nur weil ich es mir vorstellen kann es nicht heißt, dass es auch zwingend so ist.

Und es ist ein fundamentaler Unterschied ob ich etwas von mir aus denke, als meine Überzeugung, oder ob ich gefragt werde und dann eine Antwort geben "muss".

Edit:
Ich stimme sogar zu, dass Spielen gegen Einsamkeit helfen kann.
Gleichzeitig sage ich aber auch: Spielen kann z u Einsamkeit führen und zu sozialer Isolation.

Der Konjunktiv ist der Freifahrtsschein. Aus dem Konjunktiv zu einer Meinung wird ein Fakt gemacht.
 
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bei mir läufts eher so alles per Steamchat und wenn wir ein Spiel Koop spielen wollen dann Discord treffen und eben spielen :-)
 
Apocalypse schrieb:
Hab meine Frau beim zocken getroffen, Starlancer damals. Das ist über 25 Jahre her. ;-)


Haha, ich auch, und wir haben uns gehasst online, aber beim Treffen hat es sofort gefunkt. Ist auch schon ewig her …
 
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tollertyp schrieb:
Ich habe auch schon mal eine Zigarette geraucht, bin aber deshalb kein Raucher. Nur weil man etwas mal gemacht hat, heißt es nicht, dass es ein Dauerzustand ist.

Mein "Outing": Ich habe damals bei LAN-Parties gerne mal einen dicken Joint geraucht, sozusagen zur Inspiration. Leider habe ich dadurch auch angefangen Zigaretten zu rauchen, was ich später nur verdammt schwer wieder losgeworden bin. Heute rauche ich überhaupt nicht mehr, also weder Joints noch Zigaretten und bin echt glücklich darüber.

Wenn etwas (negatives) zum Dauerzustand mutiert, kommen meist mehrere Dinge zusammen, gegen die man sich schlussendlich alleine nicht mehr erfolgreich wehren kann. Aber ich bin bei Weitem kein Psychologe sondern schreibe nur aus hoffentlich gesunden Menschenverstand.
 
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tollertyp schrieb:
Also muss sagen: Journalisitisch ist der Artikel mal wieder ein Tiefpunkt. Die Pressemittelung unkritisch nochmal wiedergegeben. Bei mir bleiben mehr Fragen als Antworten.
Ok, einen Tiefpunkt sehe ich auch, bei der Lesekompetenz.
Die Ergebnisse bedeuten allerdings nicht, dass die Umfrage eine tatsächliche Wirkung von Games gegen Einsamkeit nachweist. Erfasst wurde vielmehr die Einschätzung und Nutzung der Befragten. Bei dem Herausgeber handelt es sich zudem um den Interessenverband der deutschen Games-Branche.
 
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tollertyp schrieb:
Bei mir bleiben mehr Fragen als Antworten.

Hm und die Fragen wären jetzt welche?

Es ist ja durchaus ein Thema was Viele in der Gesellschaft betrifft.

tollertyp schrieb:
Und das ist damit ein wissenschaftlicher Fakt?

Was Wissenschaft macht, ist in erster Linie eben Wissen zu schaffen ^^

Eine Umfrage, fragt um ^^

Eine Umfrage ist und bleibt eben nur eine begrenzte Momentaufnahme. Und mehr muss und will sie hier glaube auch nicht sein.

tollertyp schrieb:
Journalisitisch ist der Artikel mal wieder ein Tiefpunkt

Ein bisschen arg dramatisch. Klar, es ist eine Weiterleitung ohne viel drumherum. Als "journalistisch" würde ich es erachten mit Leuten Hintergründe dafür herauszufinden, die sich mit diesen Themen professionell beschäftigen.

Hier steht es jetzt erst einmal im Raum zur Diskussion. Was ja durchaus auch nützlich sein kann.
 
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Wer gemeinsam spielt, bleibt in Verbindung: Mehr als 4 von 10 Spielenden in Deutschland (42 Prozent) nutzen Computer- und Videospiele, um Kontakt zu Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern zu halten. Das entspricht 20 Millionen Menschen.
Die Umfragedaten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.105 Personen zwischen dem 21. und 28. Juli 2026 teilnahmen.

Die erstgenannte Schlussfolgerung zu dieser Umfrage ist eine Frechheit. Statistische Fehler sowie Verfahrensfehler werden gar nicht berücksichtigt, es taucht nicht einmal das Wort "schätzungszweise" auf. Hier werden einfach 20 Mio als exakt gemessene Zahl verkauft, anstatt bei den Prozentwerten zu bleiben. Man kann nur vermuten, dass man sich hier mehr Bedeutung verschaffen will, indem man mit hohen Zahlenwerten trommelt.

Besonders bedauerlich ist die Tatsache, dass man die Umfrage nicht einsehen kann, um sich selbst ein Bild davon zu machen.
 
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Ich war lange keiner davon, habe aber nun angefangen, wieder Magic zu spielen, da es ein Format gibt, bei dem nur die alten Karten bis 2003 erlaubt sind (Nostalgie through the roof!). Spiele jetzt mit echten Karten über Webcam auf Discord und habe so schon viele Leute kennen gelernt.
 
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