Diplom-Pädagoge überprüfbar wo?

H

Hellbend

Gast
Ich hoffe ich bin mit meiner Frage hier richtig?
Ansonsten verzeihe man mir und schiebe die Thread ins passende Unterforum :)

Zur Frage

In unserem Mietshaus (16 Mietparteien) ist eine Familie (2 Mietparteien) die seit Monaten Probleme bereiten.
Die Genossenschaft ist informiert, reagiert aber mehr als schleppend und unwillig, scheinbar nicht zuletzt, weil eine Person, der Probleme bereitenden Mietparteien, auf einer Website als Betriebsrat und Diplom-Pädagoge betitelt wird.
Gemessen am Auftreten und der deutschen Sprache wird dies zum Teil angezweifelt.

Wo kann ich als normaler Bürger 100% in Erfahrung bringen, ob die Bezeichnung Diplom-Pädagoge (Dipl. Pädagoge) zu Recht anerkannt und geführt werden darf?

Hat da von Euch schonmal jemand Erfahrung mit gemacht, weil er sich fragte, ob der Lehrer seiner Kinder wirklich Lehrer ist etc. oder weiß Rat für Lösungsansätze?

Vielen Dank im voraus
 
Meiner Meinung nach musst du den Aussteller des Diploms ausfindig machen. Ansonsten glaube ich nicht, dass es eine Sammelinformationsstelle für akademische Auszeichnungen gibt.
 
Seit wann hat ein akademischer Abschluß etwas mit Auftreten oder Sprach- und Artikulationsvermögen zu tun? Bedenke dies einmal bei deinem persönlichen Feldzug.
 
Feuerferkel schrieb:
Seit wann hat ein akademischer Abschluß etwas mit Auftreten oder Sprach- und Artikulationsvermögen zu tun? Bedenke dies einmal bei deinem persönlichen Feldzug.
Akademischer Abschluß?!
Die Bezeichnung Pädagoge ist nicht geschützt, desweiteren stellt sich die Frage - wenn Diplom-Pädagoge, dann in welcher Richtung.
In Deutschland stehen für diese Bezeichnung Studiengänge, teils an Universitäten mit Bachelor und Masterstudiengängen an etc..
Auch Östereich setzt hier bestimmte Maßstäbe voraus.

Nein ich fahre hier keine Schublade aber der Mann ist Kosovo-Albaner und zeigt in seinem ganzen Verhalten, angefangen vom Gängeln der Frauen in der Familie bis hin zum Auftreten alles, was man einen Diplom-Pädagogen niemals nahelegen würde.

Mir einen persönlichen Feldzug zu unterstellen, einen geführten Titel zu hinterfragen, für den deutsche Lehrer und Pädagogen hart arbeiten müssen um ihn zu bekommen, ist etwas dreist und beantwortet meine Frage in keinster Weise.

Das hier so gut wie keine Antworten kommen, zeigt eigentlich nur, inwieweit viele bei dieser Frage auf dem Schlauch stehen, obwohl sie, sofern sie Kinder haben, diese ja täglich zur Schule schicken.
Auch ein Anruf bei einigen Schulen, brachte bislang keine genauen Antworten und ich wurde gebeten morgen nochmals telefonisch vorzusprechen, wenn Antworten von den unterrichtenden Pädagogen selbst gesammelt wurden.

Bevor du mir wieder solch Verhalten, wie einen persönlichen Feldzug unterstellen möchtest, schau doch vorab, ob du andere Beschäftigungen hast.

Ich würde mich immernoch über konstruktive Hinweise zur Frage freuen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch Leute aus dem Kosovo dürfen hier durchaus studieren und einen akademischen Abschluss erringen. Dazu gehört(e) auch das Diplom. Und Diplom-Pädagoge war durchaus ein möglicher Abschluss an einer Hochschule. Seit Ende der 90er ist das Diplom allmählich durch Master und Bachelorabschlüsse "ersetzt" worden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass ein ausländischer Hochschulabschluss hier in Deutschland anerkannt wird. Wenn dir es nicht passt das ein Kosovo-Albaner einen akademischen Titel trägt (anscheinend dürfen den ja nur hart arbeitende Deutsche haben)
Hellbend schrieb:
für den deutsche Lehrer und Pädagogen hart arbeiten müssen um ihn zu bekommen
dann ist das erst mal dein Problem. Von einem Titel auf ein persönliches Verhalten zu schließen ist ein absoluter Trugschluss. Wenn er zu Hause die Axt im Walde oder auch das fromme Lämmchen spielt, ist das in erster Linie seine Privatsache und keine „Diplomsache“. Wie müsste sich denn deiner Meinung nach dann ein Metzger oder Schlachter aufführen?
Natürlich führst du hier einen Feldzug, anders kann man das nicht nennen noch beschönigen. Enttarne deinen vermeintlichen Titel-Betrüger gefälligst selbst.

Aber vielleicht teilst du uns mit was für einen genauen Abschluss du hast? Laut deinem Aufführen hier und deinen Aussagen… gar keinen?
 
Ich ignoriere einfach mal dich und deine Fremdenfeindlichkeit unterstellenden Kommentare die weiterhin keine Lösung zum Thema bringen.
Auch das Wiedergeben von Wikipedia ist nicht hilfreich.
Halte dich doch bitte aus diesem Thread heraus.

Über aufschlußgebende Kommentare, hinsichtlich meiner Frage, vorab den Erläuterungen der Schulen, die ich gefragt habe, würde ich mich weiterhin sehr freuen.
 
Äh, Diplom Pädagoge ist ein anerkannter Studienabschluss gewesen. Sofern du Pädagogik studiert hast, konntest du dieses je nach Universität mit einem Magister oder Diplom abschließen.

Die Bezeichnung "Diplom ..." allgemein darf man nur verwenden, wenn man ein entsprechenden Abschluss vorzuweisen hat. Zuverlässigste Quelle in dem Fall ist aber nur die Universität, an dem er den Abschluss gemacht hat. Dazu musst du wissen wo er studiert hat und kannst entsprechend dort Anfragen, wenn du deinen Verdacht ordentlich begründen kannst, ob er diesen Abschluss wirklich erlangt hat.

Ich muss aber Feuerferkel zustimmen, sowohl der akademische Grad noch sein Abschluss muss etwas über seine Person aussagen. Ich kenne genug Pädagogen und Lehrer, die in ihrem Beruf absolut falsch sind, da sie mit Kindern oder problematischeren Menschen nicht umgehen können. Du unterliegst hier dem Trugschluss, dass du denkst, er müsse sich anders verhalten als Pädagoge, weil es nicht in dein Weltbild passt. Tellerrand und so.
 
Ich finde die mitschwingenden Unterstellungen hier von allein Seiten problematisch. Ich lasse das mal weiter laufen und behalte es im Auge; auf das noch etwas Zielführendes bei heraus kommt.

Wie man der Handhabung von Problemen durch Identifizierung des formalen Bildungsstatus Herr werden wollen würde, erschließt sich mir dann um ehrlich zu sein ebenfalls nicht.
 
Teralios schrieb:
Ich kenne genug Pädagogen und Lehrer, die in ihrem Beruf absolut falsch sind, da sie mit Kindern oder problematischeren Menschen nicht umgehen können. Du unterliegst hier dem Trugschluss, dass du denkst, er müsse sich anders verhalten als Pädagoge, weil es nicht in dein Weltbild passt. Tellerrand und so.
Ob und wie er jetzt in mein Weltbild passt, sei mal dahingestellt, auch wenn bereits mehrere Personen hellhörig um diese Person geworden sind.

Das Problem ist halt, das man als Pädagoge, der sein Studium nicht in Deutschland oder Östereich absolviert hat, scheinbar ein Diplom aus völlig dubiosen Quellen besorgen kann, um sich diese Bezeichnung eigen zu machen.
Man bedenke, das diese Menschen mitunter Beamtet werden können oder Bezüge geltend gemacht werden können. dafür das sie sich eine Legitimation, in einer Wald- und Wiesen-Uni gekauft haben!
Vom angeblichen pädagogischen Handanlegen will ich lieber mal garnicht reden.

Daher meine ganz klare Frage...

...wenn ein sogenannter Dipl.Pädagoge, aus einem anderen Land der Welt bei uns ausfschlägt, wo wird dann seine Bezeichnung und sein Diplom vor unseren Ansprüchen legitimiert?
Sind das jeweils Einzel-Entscheidungen des jeweiligen zukünftigen Arbeitgebers oder gibt es eine zentrale Stelle, die dies genau überprüft und damit den Weg in diese Tätigkeit legitimiert.


Ich selbst habe mir diese Frage erst mit diesem Mann gestellt. Scheinbar herrscht aber, beim Führen dieser Attribute hier Aufklärungsbedarf und das nicht nur bei mir.
Eigentlich war ich entsetzt, wie man mir in den Schulen vorab bescheinigte, das der Begriff Pädagoge nicht geschützt ist, obwohl man unweigerlich als erstes an Lehrer denkt, denen man seine Kinder anvertraut.
Man fühlt sich dabei so an den Film Catch me if you can erinnert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Hellbend

Wenn jemand z.B. an einer Schule arbeiten will, muss, zumindest im Falle von Rheinland-Pfalz, die ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) eingeschaltet werden. Dort muss ein Anwärter seine Zeugnisse vorlegen und revalidieren lassen, was wiederum heißt, dass die Authentizität der Zeugnisse ebenso geprüft wird wie der Kenntnisstand, den einer damit nachweisen kann.

Die Anforderungen dafür sind so niedrig nicht. Ohne diese Revalidierung kriegt man keine dauerhafte Anstellung, schon gar nicht an einer Schule. Bei Privatschulen könnte das anders aussehen, wenn die dringend genug einen suchen.

P.S.: Seit wann ist "Pädagoge" ein Begriff, der Lehrer umfasst? Viele meiner Kollegen verwahren sich ganz entschieden dagegen, mit diesem Begriff belegt zu werden. :D Ein Pädagoge ist primär jemand, der an einer Hochschule Pädagogik studiert hat. Mit einem Lehrer, sei es für Grund-, Haupt-, Realschule oder Gymnasium, hat das so viel nicht zu tun, denn das sind zwei getrennte Studiengänge.

Als Lehrer muss man natürlich pädagogische Seminare belegen (Scheine machen), es ist aber trotzdem was ganz anderes. Nur mit Pädagogik kann man nicht unterrichten.
 
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DDM_Reaper20 schrieb:
Wenn jemand z.B. an einer Schule arbeiten will, muss, zumindest im Falle von Rheinland-Pfalz, die ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) eingeschaltet werden.

P.S.: Seit wann ist "Pädagoge" ein Begriff, der Lehrer umfasst? Viele meiner Kollegen verwahren sich ganz entschieden dagegen, mit diesem Begriff belegt zu werden.
Wow, vielen Dank. Das ist mal eine Info mit der man umgehen kann.
Das werde ich gleich morgen mal weiter recherchieren.
DDM_Reaper20 schrieb:
Die Anforderungen dafür sind so niedrig nicht. Ohne diese Revalidierung kriegt man keine dauerhafte Anstellung, schon gar nicht an einer Schule. Bei Privatschulen könnte das anders aussehen, wenn die dringend genug einen suchen.
Wie sähe dies wohl bei einer gGmbH in der Soziallandschaft aus oder einem Sozialträger? Ich möchte jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen oder Namen nennen.

Dieses "verallgemeinern" - Pädagoge = Lehrer - ergibt sich eher aus Unwissenheit. Klar das es da eine Vielzahl feiner Nuancen gibt, dessen man sich überhaupt nicht bewußt ist, was mir die letzten Tage häufiger aufgefallen ist.
Jedenfalls erstmal vielen Dank für die Info :)
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Hellbend

Kein Thema. ;) Bei privaten Arbeitgebern sieht die Sache natürlich anders aus, denen steht es frei, ob sie eine Revalidierung verlangen. Nur beim Staatsdienst kommt man nicht drum herum.

Genau das ist übrigens der Knackpunkt: Jeder (lustiges Schimpfwort einsetzen) kann sich als "Pädagoge" bezeichnen, weil der Begriff nun mal nicht geschützt ist (wohlgemerkt: wenn man ein Diplom- oder sonst einen Abschluss davor bzw. dahinter pappt, sieht es anders aus, dann sollte auch drin sein, was drauf steht).

Auch deswegen reagieren Lehrer da eher angefressen, weil deren Beruf nun mal ein wissenschaftliches Studium mit erstem und zweitem Staatsexamen (und dazwischen Referendariat) voraussetzt, und das ist definitiv nichts, was man mal so eben runterreisst.
 
puuuh, was für ein ein astrengender thread...
Ich bin Diplom-Sozialpädagoge und arbeite in der offenen Jugendarbeit, bzw. als Streetworker.
Viele meiner Kollegen haben Migrationshintergrund und haben im Ausland studiert. Der übliche Weg ist der, seine (ausländischen) Zeugnisse von einem staatlich geprüften Übersetzer übersetzen zu lassen und beglaubigen zu lassen.
Mir erschließt sich leider weder, was die Nationalität, noch der (eventuelle) Abschluss, genau so wenig wie seine Tätigkeit als Betriebsrat, mit dem Verhalten des Mieters zu tun haben sollen? Ich würde zu gere wissen, welche Verhaltensweisen denn deiner Meinung nach für einen Pädagogen gestattet sind und welche nicht? Ich trink gerne mal einen über den Durst, beschimpfe Fans der gegnerischen Mannschaft beim Heimspiel meines Vereins, und wenn ich einen besonders rebellischen Tag habe werfe ich meine Zigarettenkippe einfach so auf die Straße. Vielleicht sollte ich mein Diplom zurück geben, weil ich eventuell meinen Beruf verfehlt habe?

Versteh mich nicht falsch, lieber TE, aber mit welchem Recht würdest du denn gerne den Abschluss des besagten Mieters überprüfen? Uns was soll dir das bringen? Mit ein wenig googeln und dem nötigen Kleingeld kann sich JEDER einen Doktortitel h.c. bei diversen dubiosen Universitäten erkaufen. Ich verstehe nicht, egal ob der Titel/das Diplom zu Recht oder nicht erworben wurde, was das mit deinen zwischenmenschlichen Nachbarschaftsproblemen zu tun haben sollte? In dem Haus in dem ich wohne leben vom Sozialhilfeempfänger, der unglaublich sympathisch, hilfsbereit und eine Seele von Mensch ist, bis zum unsympathischen, kinderhassenden misanthropischen Dokor der Rechtswissenschaften alle Arten von Menschen. Ein Zusammenhang zwischen deren Schul- und Hochschulabschlüssen und ihrem Verhalten im täglichen Leben erschließt sich mir aber nicht...
 
Komisch in Österreich muss man aber nicht unbedingt auf einer Universität studiert haben um Dipl. Päd. tragen zu können, zumindest wäre es mir neu, dass meine Mutter vor 2-4 jahren studiert hatte!?
Was aber auch grad nicht ob das vl. im Zuge eine Fortbildung der Pädag war oder nur so ein Kurs / Seminar etc. (glaub aber eher letzteres)
definitiv keine Uni.
 
Es ist blöd das der TE seinen Thread so eingeleitet hat, sein Problem mit dem Nahbarn hat ja nichts mit der eigentlichen Frage nach der Überprüfbarkeit eines akademischen Titels zu tun.

Die Frage an sich ist IMO sehr interessant, sei es für Bewerber oder Firmen. Wenn sich jemand bewirbt, woher soll der Chef im Zweifel sehen, ob derjenige wirklich Diplom, Bachelor oder Master hat? Ein Zeugniss kann man fälschen und mit einem guten Drucker selber machen, aber so wie man über die Schufa die finanzielle Situtation eines Menschen einsehen kann, so wie man bei der Polizei ein Führungszeugnis anfordern kann so sollte es doch auch eine zentrale Stelle für staatlich anerkannte akademische Titel geben.
 
@ TalBar

Natürlich sieht die ADD nicht alles, aber wenn man von der angestellt werden will, muss man zwingend diese Revalidierung vorlegen. Da führt einfach kein Weg dran vorbei.

Wie ich ja schon sagte, im privaten Bereich sieht das Ganze anders aus.
 
Fu Manchu schrieb:
Die Frage an sich ist IMO sehr interessant, sei es für Bewerber oder Firmen. Wenn sich jemand bewirbt, woher soll der Chef im Zweifel sehen, ob derjenige wirklich Diplom, Bachelor oder Master hat? Ein Zeugniss kann man fälschen und mit einem guten Drucker selber machen, aber so wie man über die Schufa die finanzielle Situtation eines Menschen einsehen kann, so wie man bei der Polizei ein Führungszeugnis anfordern kann so sollte es doch auch eine zentrale Stelle für staatlich anerkannte akademische Titel geben.


Wenn man das Zeugnis in Händen hat, sollte es kein Problem sein, dessen Echtheit zu überprüfen.

Denn auf dem Zeugnis steht welche Institution es ausgestellt hat und da kann man problemlos nachfragen.
 
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