Dos emulator mit VGA Unterstützung und Drucker umleitung?

bluedxca93

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Hi, ich habe noch Dokumente die mit PCL4/6? aus dos gedruckt und bearbeitet werden.

Das mittlerweile auch schon uralte dosemu (ohne 2) kriegt die einwandfrei gedruckt unter linux. Gibt es einen Emulator der VGA-/EGA unterstützt und den Drucker weiterleiten kann? Nur zur Info, win98?x kann ens out of the box auch nicht.

Mein kyocera drucker kann pcl Emulation b.t.w.
 
Kann man die Dateien nicht mit Ghostscript konvertieren (nach PDF o.ä.)? Wäre das eine Lösung?
 
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In welchem Format liegen denn die original Dokumente überhaupt vor? PCL4/6 betrifft doch dann nur den Drucker bzw. Treiber selbst, und hat erst mal nichts mit dem Dokument zu tun. Dokument wird an den Drucker per Treiber geschickt, der dann daraus für den Drucker verständliches PCL4 generiert.

So seltsam wie die Frage formuliert ist, ist es vermutlich wieder mal ein YX-Problem. Du mußt mal genauer und mit viel mehr Infos darstellen, was Du eigentlich willst, mit einem konkreten Beispiel.
Ergänzung ()

Uridium schrieb:
Kann man die Dateien nicht mit Ghostscript konvertieren (nach PDF o.ä.)? Wäre das eine Lösung?
Dazu müßte er mal genauer beschreiben, was das für Dokumente sind.
 
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Also das Dokument wird an den LPR Port weitergeleitet. Dosbox-x müsste ich mal testen, ob da die Emulation funktioniert.

Falls es eine Software gibt die den Port abfängt gibt es ghostpdl. Dosemu leitet den Port weiter an meinen USB Drucker der intern pcl Emulation hat. Bei druckern ohne diese Emulation geht es da auch nicht.
 
bluedxca93 schrieb:
ich habe noch Dokumente
Also geht es hier primär um Datenrettung/Konvertierung?
Welche Endung? Mit welchem Programm werden die geöffnet? Hast Du die mal "als Text" geöffnet oder mit einem Hexeditor? In der Regel kann man die leicht identifizieren. Kannst Du eine Beispieldatei hochladen?

Oder willst Du ein Retrosystem mit Druckfunktion aufbauen, bzw. suchst etwas besseres als das, was Du jetzt hast?
 
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DOSEMU
bluedxca93 schrieb:
Also das Dokument wird an den LPR Port weitergeleitet. Dosbox-x müsste ich mal testen, ob da die Emulation funktioniert
DOSBox ist vorallem für das Spielen von DOS-Spielen vorgesehen, hier mal ein Zitat aus Wikipedia dazu:

Parallele Schnittstelle

In der offiziellen Version von DOSBox fehlt eine Unterstützung der parallelen Schnittstelle, die von den meisten älteren Druckern und auch manchen Steuergeräten in der produzierenden Industrie verwendet wird. Mittlerweile existiert eine inoffizielle DOSBox-Version, die die Unterstützung der parallelen Schnittstelle beinhaltet.

https://de.wikipedia.org/wiki/DOSBox
 
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bluedxca93 schrieb:
Also das Dokument wird an den LPR Port weitergeleitet.
Du hast leider unsere Fragen noch nicht beantwortet. Was für ein Dokument ist das genau, und warum mußt Du das über Deine Emulation drucken?
 
Ezeyer schrieb:
DOSBox ist vorallem für das Spielen von DOS-Spielen vorgesehen, hier mal ein Zitat aus Wikipedia dazu:
DOSBox-X ist nicht DOSBox. Das ist explizit für die Ausführung von DOS-Software angepasst worden und bietet fürs Drucken diverse Optionen. Ich hab mit DOSBox-X vor Ewigkeiten eine DOS-Tankstellensoftware von der altersschwachen Hardware in eine DOSBox-X-VM umgezogen. Inklusive seriellen und parallelen Schnittstellen.
 
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Darum geht es doch nicht. Wer oder wie oder was oder warum speichert Dokumente ausschließlich in einem proprietären Druckerformat ab? Das macht doch keiner meines Wissens nach so, weil man so ein Format weder bearbeiten noch wieder in ein bearbeitbares Format herstellen kann.

Das letzte Mal mußte ich das in den 80ern mal machen, um an der Uni direkt einem Laserdrucker per Postscript ansprechen zu können, um meine per Amiga per DTP erstelle Arbeit auszudrucken. Trotzdem lag die Arbeit in dem Dateiformat des Programms vor, die PS-Datei war nur ein Export davon.
 
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Also wenn ich in dosbox-x
parallel1 = file eingebe kommt ein prt Formagt raus, das eine Vorstufe von pcl ist. Ich lade morgen mal ghostpdl herunter, bei größeren Testdateien kann es im internet mit pcl to pdf konvertiert werden.
 
bluedxca93 schrieb:
Also wenn ich in dosbox-x
parallel1 = file eingebe kommt ein prt Formagt raus, das eine Vorstufe von pcl ist.
Warum beantwortest Du die einfache Frage nicht, was ist das Ursprungsformat?
 
Programm, Dateiformat oder Daten irgendwie unter Firmengeheimnis? Die Informationen sind spärlich.

Willst du 30 Jahre alte Daten ausdrucken und dann wieder einscannen? Mir scheint eine Konvertierung da sinnvoller. Ein PCL-Stream sollte sich problemlos konvertieren lassen.

DOSEMU kann VGA/VESA. Du brauchst nur den Parallel-Port-2-USB?
 
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Da der TE auf Fragen hier nicht wirklich antwortet, würde ICH das ganze hier als erledigt betrachten.
Soll er halt sehen wie er damit zurechtkommt.🤷‍♂️
 
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@MonteDrago

Für die Beschreibung des Problems ist es nahezu egal welche Software ich benutze. Da du es unbedingt wissen willst: Context Pro DMV Verlag...

Das Programm erzeugt beim Drucken PCL4/6 escape Sequenzen die am den Drucker über LPT1 geschickt werden. Ich kann diese Ausgabe als Dateien mit dosbox-x abfangen. Spätestens morgen versuche ich Beispieldateien als zip hochzuladen. Das Problem ist die Quelldateien von dem Programm sind zwar fast komplett nur Textdateien mit 850 er Codepage, sobald was fett geschrieben ist habe ich da nur komische Sonderzeichen vor dem Fettgedruckten.

Schätze es ist einfacher die PCL/PRT Ausgabe mit dosbox-x zu nehmen als die Sonderzeichen von dem Programm in ein rtf oder markdown zu konvertieren.

Alternative wäre in dem dos Programm einen Nadeldrucker zu simulieren der dann mittels dosbox-x in eine PNG Datei druckt...
Ergänzung ()

Aktuell nehme ich dosemu und gksu für diese Aufgabe, was aber nicht wirklich sicher ist, vor allem ist gksu mittlerweile uralt und pkexec funktioniert in dem speziellen Fall nicht.
 
bluedxca93 schrieb:
Für die Beschreibung des Problems ist es nahezu egal welche Software ich benutze.
Das ist so nicht richtig, weil man genau solche Details braucht, um das Gesamtbild zu erfassen.
bluedxca93 schrieb:
Da du es unbedingt wissen willst: Context Pro DMV Verlag...
Das Programm ist ja uralt aus 1988/89.

Für die anderen, das wurde vom TS schon mal früher in 2019 gepostet:
https://www.computerbase.de/forum/threads/dos-schreibprogramm-context.1885661/
bluedxca93 schrieb:
Das Programm erzeugt beim Drucken PCL4/6 escape Sequenzen die am den Drucker über LPT1 geschickt werden.
Und wie ist das Dateiformat der Texte? Üblicherweise konnte jedes Textverarbeitungsprogramm immer in einfaches ASCII bzw. TXT konvertieren und speichern.
bluedxca93 schrieb:
Ich kann diese Ausgabe als Dateien mit dosbox-x abfangen. Spätestens morgen versuche ich Beispieldateien als zip hochzuladen. Das Problem ist die Quelldateien von dem Programm sind zwar fast komplett nur Textdateien mit 850 er Codepage, sobald was fett geschrieben ist habe ich da nur komische Sonderzeichen vor dem Fettgedruckten.

Schätze es ist einfacher die PCL/PRT Ausgabe mit dosbox-x zu nehmen als die Sonderzeichen von dem Programm in ein rtf oder markdown zu konvertieren.
Also doch wie gedacht ein XY-Problem.

1. Um wie viele Dateien handelt es sich überhaupt?
2. Warum zum Heck so einen umständlichen Weg gehen? Wenn die Dateien nativ als ASCII und Textformat vorliegen, dann überführe sie in ein aktuelles Format und fertig. Oder speicherst mit dem Programm Context alle Dateien in TXT bzw. ASCII nochmal direkt.
Was kekst Du dann noch umständlich über PCL/PRT Ausgabe rum?
3. Analysiere doch erst mal genauer, um welche "komische Sonderzeichen" es sich genau handelt, und werf diese dann per sed oder tr und per sh, ksh, bash Batch alle Zeichen und fertig.
4. Ich wette, selbst wenn das mal 100 Texte sind, sind die per Hand an einem WE mal locker umformatiert. so daß Du die Texte so locker in ein aktuelles Format gut überführen kannst. Das geht allemal schneller, als wenn Du das ohne Programmierkenntnisse versucht per Konverter zu machen.
5. Wenn Du programmieren kannst, bau Dir doch einfach einen Konverter. Du müßtest Du mal genau das vorliegende Format analysieren und dann entsprechend Dir ein neues Format basteln, und dann machst Du das per Batch oder einer Programmiersprache per C, Perl, Java...
6. Oder frag einen Hobbyprogrammierer, KI, Studenten als Projekt oder engagiere Dir einen IT-ler, der das für Dich macht. Wenn das so wichtig für Dich ist, wirst Du doch bestimmt dafür den einen oder anderen Euro dafür investieren wollen.
bluedxca93 schrieb:
Alternative wäre in dem dos Programm einen Nadeldrucker zu simulieren der dann mittels dosbox-x in eine PNG Datei druckt...
Um genau was zu erreichen? Das ist ja noch umständlicher.
bluedxca93 schrieb:
Aktuell nehme ich dosemu und gksu für diese Aufgabe, was aber nicht wirklich sicher ist, vor allem ist gksu mittlerweile uralt und pkexec funktioniert in dem speziellen Fall nicht.
Gksu und pkexec sind doch wieder eine ganz andere Baustelle. Ich mache seit den 80ern Unix, hab sowas aber nirgends irgendwo mal gebraucht. Vor allen Dingen, wenn Du alleine an einem System arbeitest, sind die beiden Programme vollkommen überflüssig für Dich als Privatmann.
 
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