Der Nachbar
Admiral
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- Aug. 2007
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Wenn klar vom Kunden die Aussage kommt, er benötigt die Leistung oder Artikel bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, ist es die Frist.Nehmen wir mal an, man war Freitag....
Begründet er noch diese Aussage mit der Angabe einer LAN als Termin, dann gewichtet er sein Vorhaben und Lieferungszeitpunkt seiner Bestellung.
Verkäufer hat die Aufgabe mitzudenken, statt stupide Rechnungen auszustellen.
Er hat mindestens 2.5 Jahre Verkauf gelernt und steht in der Pflicht bei Ungenauigkeiten nachzufragen.
Ebenso sollte der Kunde sein Anliegen ohne Spekulationen und Annahmen klar aussprechen, ohne umbedingt die Fachausdrücke zu kennen.
So einfach ist es.
Entweder der Verkäufer ist sich seiner Pflichten bewusst und wird unter Umständen bei sehr kurzfristigen Lieferverträgen anfallende Umkosten verlangen die in seiner Mehrarbeit und Lieferung begründet sind, oder er lässt es sein.
Das setzt auch eine klare Kaufberatung voraus und die Fähigkeit sich mit dem Kunden optimal auf die benötigten und erhältlichen Artikel einzugehen. Bekommt er Ware selbst vom Großlager, ruft auch direkt dort an, sollte seine Warenwirtschaft nicht sekundengenau aktualisiert.
Erhält er Ware vom Großhändler, so auch mit der Absprachemöglichkeit des Kunden Alternativprodukte bei Nichtverfügbarkeit zu bestellen.
Es fallen noch Einbau und Testzeit ein die zu beachten sind.
Was ist bei Defekten?
Über höhere Macht eines Geistesblitzes spekuliere ich mal jetzt nicht.
Ihr reitet euch über die Lieferfristenrhetorik völlig in ein Abseits. Servicewüste sage ich dazu.
Einerseits funktioniert die Industrie seit je her mit festen Lieferterminen, damit die Produktion nicht ausfällt und Kosten enstehen, aber zwischen Groß-, und Einzelhandel scheint es zum Endkunden hin mit einem Schulterzucken wieder egal zu sein. Zweiklassenwirtschaft ist das.