DSL kündigen trotz Wechselauftrag zu Glasfaser

FTTC

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Hallo zusammen,

es geht um eine Rentnerin, die einen Glasfaserauftrag abgeschlossen hat. Seit 3 ½ Jahren bezahlt diese nun 45€ bei ihrem Altanbieter 1und1, obwohl man den Anbieter theoretisch hätte wechseln oder den Vertrag hätte verlängern können. Wäre da nicht der Glasfaserausbau, der seit 3 ½ Jahren auf sich warten lässt und wahrscheinlich erst nächstes Jahr, wenn überhaupt, abgeschlossen sein wird.

Die Idee ist nun, dass die Dame über einen anderen Anschluss mitversorgt wird und der DSL Anschluss gekündigt wird.

Allerdings besteht ein Wechselauftrag zur Telekom, bei dem die bestehende Nummer mitgenommen werden soll.

Hat jemand von euch Erfahrungen dazu? Läuft der Auftrag der Telekom trotzdem durch, wenn die alte Nummer nicht mehr existiert? Wird bei Schaltung des Glasfaseranschlusses eine neue Festnetznummer zugewiesen?
Generell wird die alte Festnetznummer nicht mehr benötigt.
Der Glasfaseranschluss soll dennoch geschaltet und nach Ende der MVLZ gekündigt werden, sodass ihr Haus ans Netz angeschlossen ist.

Ich hoffe, dass es verständlich war 😅

Vielen Dank für eure Erfahrungen 👍🏻
 
Die Telekom kann nicht sagen, was mit der Telefonnummer passiert, wenn es die nicht mehr gibt, sobald der Vertrag wechselt?
Vertrag anpassen geht ja vllt während der Wartezeit.
 
Ich wollte erstmal nicht im Vertrag rumwurschteln und nach Erfahrungen fragen.

Ich warte aber in anderer Sache noch auf eine Rückmeldung der Telekom und könnte dann mal vorsichtig anfragen.
Die bestehende Rufnummer kann ruhig wegfallen, das ist kein Problem. Festnetz soll zukünftig nicht mehr genutzt werden.

Bei Änderung des bestehenden Auftrages in eine Neuschaltung wird bestimmt die Vertragslaufzeit von Neuem beginnen.
 
So ganz verstanden habe ich es nicht, da einige Details fehlen.

Vielleicht hilft mein Hinweis.

Das kommt auf den Vertrag bei der Telekom an. Wenn es sich um einen Vorabvertrag für den Glasfaseranschluss handelt, welcher im Zeitraum von einer Vertragslaufzeit "2 Jahre oder länger" nicht bereitgestellt werden konnte, zählen diese 2 Jahre als Mindestvertragslaufzeit und sind damit mtl. kündbar. Die Telekom weigert sich meist, aber auch da gibt es Beratungsstellen und Unterstützung.
 
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Gerade bei der Telekom ist die Frage, wie lange der Vertrag noch läuft.
Ich selber habe vor 2 Jahren eine Umschreibung auf DSL ohne Festnetz bei Congstar (ja, ist auch ein Unternehmen, dass der Telekom gehört) abgeschlossen, weil wir kein Festnetz mehr brauchen.
Die Umschreibung passiert leider erst zum Januar 2027, weil der Telekom Vertrag noch bis dahin läuft und erst zu dem Datum die Umschreibung passieren kann.
Und gerade in großen Städten wie Hamburg ist leider nix mit Glasfaser.
 
Es ist auch eine nicht alltägliche Frage ;)

Ich versuche es nochmal zu erklären, ist etwas komplex.

Es gibt aktuell einen VDSL-Anschluss über 1&1. Angenommen, dieser Anschluss wird gekündigt, dann ist die Festnetznummer weg. Das ist auch OK, diese wird nicht mehr benötigt.

Parallel besteht allerdings ein Wechselauftrag zur Telekom. Dieser wird aber erst ausgeführt, sobald Glasfaserplus den Anschluss gelegt hat. Das wird wahrscheinlich erst nächstes Jahr passieren.

Was passiert nun, wenn zwischenzeitlich der 1und1 Anschluss gekündigt wurde, es also keinen "Wechsel" zur Telekom mehr gibt, da die Nummer nicht mehr existiert? Meine Befürchtung ist, dass der Wechsel von der Telekom dann zu einer Neuschaltung geändert wird und die Vertragslaufzeit von Vorne beginnt. Aktuell beträgt diese nur noch knapp ein Jahr, obwohl der Glasfaseranschluss noch nicht gelegt wurde.

Da sich die Lebensumstände der Dame (Familienmitglied) geändert haben, würde ich ihr gerne kostenlos meinen Anschluss, über ein isoliertes VLAN, zur Verfügung stellen. Wären immerhin 45 EUR, die sie monatlich einspart.
 
Der Vertragswechsel zur Telekom ist normalerweise losgelöst vom Portierungsauftrag. Du könntest ja auch ohne Rufnummernübernahme wechseln. Der Portierungsauftrag schlägt dann halt ggf. fehl und erzeugt im Zweifel kosten.

Das Problem wird vielmehr sein, das du ja dann einen neuen Vertrag mit Laufzeit hast und auf Basis dessen dann keinen Anbieterwechsel machen kannst um ggf. vergünstigte Konditionen bei der Telekom abzugreifen.

Genau sagen kann dir das aber letztlich nur die Telekom und dir wird nichts anderes übrig bleiben als das sauber abzuklären.
 
Danke für die Infos!

Mh, dann werden wir es wohl vielleicht vorerst einfach so belassen. Meine Idee war, eine Glasfaser zwischen den Häusern zu verlegen, sodass ich ihr dann den Zugang über meinen Anschluss geben kann. Da ich Eigentümer bin ist es kein Problem, wäre auch nur ein Graben von ca. 15 Metern. Den Rest kann man über bereits verlegte Rohranlangen einziehen.

Sobald der Wechsel vollzogen ist und der Glasfaseranschluss nächstes Jahr gekündigt werden kann, gehe ich die Sache an.

Ich glaube, jetzt noch in der Suppe rumzuwurschteln macht es alles noch komplizierter.

Danke für eure Hilfe 😃
 
Wenn der Gf-Auftrag bei der Telekom älter als 2 Jahre ist, sollte er inzwischen problemlos stornierbar sein. Ähnliche Anfragen kürzlich noch in der ThC gesehen.

Ist der Auftrag allerdings der einzige fürs Haus, dürfte mit Stornierung auch keine endgültige Erschließung erfolgen. In dem Fall würde ich zumindest einen Business Vario Pro 150 buchen, damit das Gebäude erschlossen wird.
 
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