DSLR-Kaufentscheidung - Auswahl nach Objektivvielfallt

McLloyd

Cadet 4th Year
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Hi

Da ich mit meiner kleinen kompakten Nikon an meine Grenzen gestoßen bin und nun auch ins Lager der semi-professionellen Fotografie wandern will, braucht es dafür nun das passende Handwerkszeug.
Allerdings möchte ich zu Beginn noch in einem vertretbaren finanziellen Rahmen bleiben und erst bei Bedarf und noch mal gewachsenen Ansprüchen die Technik erweitern.
D.h. zum Start normales Gehäuse mit 2 Objektiven. Eines für Makro bzw. Nahaufnahmen und ein Weitwinkelobjektiv.

Nun lese ich hier überall (und auch in anderen Foren) man solle sich zuerst die Objektive aussuchen und erst dann die passende Kamera dazu.
Aber welcher Hersteller hat denn nun die größte Auswahl an Objektiven und was vielleicht noch wichtiger wäre: das beste Preis/Leistungsverhältnis.

Wäre dankbar für Vorschläge. Einmal für die Wahl der Objektive und des Herstellers und dann welche Kamera ich dazu nehmen könnte.
Natürlich alles für Einsteigerpreise.
 
eigentlich alle hersteller haben objektive für alle einsatzwecke die du je haben wirst bereit.

grüße Quick
 
Olympus: Preiswerter Einstieg, günstiges Makro (35 mm f3.5), mittel teures Weitwinkelobjektiv, fremdobjektie von Sigma.
Canon: Riesige Objektivvielfalt, gute gebrauchte, auch Fremdhersteller
Nikon: Mittlere Auswahl an Objektiven, glaube Tamron mach auch Objektive für sie.

Ich würde dir Olympus empfehlen, da du dort einen sehr Preiswerten einstieg hast. Aber viel wichtiger:

1)Gehe in ein Fotoladen (auch Mediamarkt oder so)
2) Nimm alle Kameras in die Hand
3) Schreibe dir deine Favouriten auf
4) Mach ev. Probefotos
5) Schau durch den Sucher
6) Schau dir das Menü an
7) Kauf dir deinen Favourit.
8) Schau nicht mehr, was es sonst noch besseres gegeben hätte! ;)

mfg

pesfan94

PS: Alle DSLRs machen gute Fotos. Abraten würde ich von der neuen von Canon der 1000D, ihr fehlen einige Funktionen.
 
gerade olympus hat keinen günstigen einstieg, da der markt an gebrauchten objektiven bei nikon und canon geradezu überschwemmt ist, bei olympus aber nicht.


grüße quick
 
35mm Makro. Haha, da kann ich ja gleich das zu fotografierende Objektv (zb Insekt) erschlagen oder mit dem Retroadapter hantieren :E.


Nikon oder Canon. Der Rest ist meiner Meinung nach Objektiv und Bodytechnisch crap.
An die Oly/Pentax/Sony outlaws, flamen erlaubt. Ihr solltet euch damit abfinden.


Wenn du Insekten fotografieren willst solltest du ein Makro mit mindestens 100mm Brennweite sowie ein stabiles Stativ und Fernauslöser kaufen. Ein Body mit SVO wäre auch von Vorteil.

mfg
 
Quickmick07 schrieb:
gerade olympus hat keinen günstigen einstieg, da der markt an gebrauchten objektiven bei nikon und canon geradezu überschwemmt ist, bei olympus aber nicht.
der zweite Teil ist richtig, bezieht sich aber nur minimal auf original Canon/Nikon Gläser. Die Gebrauchtpreise für die original Canon/Nikon Gläser sind auf Grund der großen Nachfragen hoch, der Neupreis ist meinst nur ein paar Euro teurer.
Beispiel:
Canon EF 50 1.4 USM Neu: 281€ Gebraucht: 281€ (ebay-Durchschnitt)
Canon EF 85 1.8 USM Neu: 315€ Gebraucht: 298€
Canon EF 70-200 4L: Neu: 490€ Gebraucht: 497€

Also muss man schon auf ein Schnäppchen warten und die gibt es auch bei Olmypus/Sony und Pentax.

Zum 1. Teil: Olympus bietet einen enorm günstigen Einstieg!
Für <400€ bekommst du bereits ein Kit mir 2. Objektiven (E410), die etwas größere E5xx Serie geht im Kit mit 2. Objektiven bei 520€ los! Und die Kit von Olympus sind unbestritten die besten die es für Einsteiger-Kameras gibt. Also kann man sie auch länger nutzen. (Das Zuiko 40-150mm Kit wird noch bei Profis gerne auch als immerdabei Tele benutzt).
 
Salut,

pesfan94 schrieb:
Olympus: Preiswerter Einstieg, günstiges Makro (35 mm f3.5), mittel teures Weitwinkelobjektiv, fremdobjektie von Sigma.
Canon: Riesige Objektivvielfalt, gute gebrauchte, auch Fremdhersteller
Nikon: Mittlere Auswahl an Objektiven, glaube Tamron mach auch Objektive für sie.

ich mag so wunderbar qualifizierte Aussagen sehr, vor allem die zu Nikon weist auf überragendes und fundiertes Fachwissen hin. Vielleicht möchtest du dich künftig auf der Seite von Nikon darüber informieren, welche aktuellen Objektive Nikon im Angebot hat, hier auf der Gebrauchtpreisliste von Nikonpoint sind auch noch ein paar Objektive vermerkt. Sigma stellt im übrigen auch Objektive mit Anschlüssen für Canon und Nikon her.

Was dein günstiges 35mm-Makro anbelangt, mit dem Teil kannst du wirklich nur nach Motiven werfen.
 
es ist schon seit jeher so, dass nikon die größte objektiv-vielfalt hat.
du musst auch noch die manuellen objektiven dazu zählen. zwar funktioniert dann die belichtungsautomatik nicht, d.h. man muss von hand mit dem belichtugnsmesser messen,
aber ab der AI-S serie passen alle an die gehobeneren digitalen spiegelrelex kameras von nikon.
u.a. ist zu nennen: das 220°(!!!) fisheye-objektiv, zudem noch das medical-nikkor, etc...
allerdings braucht eigentlich niemand diese objektive, zumindest nicht das fish-eye. das medical-nikkor wurde häufig von ärzten benutzt.

von den gängigen objektiven, die im alltag gebraucht werden, tun sich nikon und canon nicht viel. daher sollte die entscheidung doch eher vom body abhängig gemacht werden.

gruß
 
Wie immer: Tipps geben können wir Dir viele, aber geh in einen Laden, nimm die Gehäuse in die Hand und schau auch mal durch den Sucher - darauf kommt es letztendlich an. Es spricht nichts dagegen, sich auch die "kleineren" Hersteller anzuschauen. Was fetzie schreibt, ist jedenfalls "crap" ;)

Pentax z.B. baut auch im unteren bzw. mittleren Preisbereich sehr ansprechende Kameras (kleiner: K100D Super/K200D, größer: K10D/K20D) mit im Vergleich überdurchschnittlich großen und hellen Suchern. Auch die In-Body-Stabilisierung, die mit jedem jemals für's K-Bajonett gebauten Objektiv funktioniert, sollte man nicht unterschätzen. Du kannst dadurch längere Verschlusszeiten verwenden, ohne zu verwackeln, und sparst Dir eine Menge Geld, das Du bei manch anderem Hersteller für stabilisierte Optiken ausgeben würdest. Für den Outdooreinsatz sind die K10D, K20D und K200D auch noch abgedichtet (staub- und spritzwassergeschützt), was allerdings nur mit ebenfalls abgedichteten Objektiven wirklich einen Sinn hat - und die haben natürlich ihren Preis...

Makroobjektive gibt es für Pentax von Pentax selbst (D-FA 50/100, DA35), und von den beiden üblichen Verdächtigen, Tamron (sehr zu empfehlen das 90/2.8, auch eine feine Portrait-Linse) und Sigma. Auch Weitwinkel ist kein Problem. Dünn wird es eher bei lichtstarken Extrem-Teleobjektiven, aber so etwas dürfte eh weit außerhalb Deines geplanten Budgetrahmens liegen. Für besondere Kompaktheit sorgen schlussendlich die sogenannten "Pancakes", im wahrsten Sinne des Wortes kleine Festbrennweiten ;)
 
Erzwodezwookie schrieb:
Auch die In-Body-Stabilisierung, die mit jedem jemals für's K-Bajonett gebauten Objektiv funktioniert, sollte man nicht unterschätzen. Du kannst dadurch längere Verschlusszeiten verwenden, ohne zu verwackeln, und sparst Dir eine Menge Geld, das Du bei manch anderem Hersteller für stabilisierte Optiken ausgeben würdest. Für den Outdooreinsatz sind die K10D, K20D und K200D auch noch abgedichtet (staub- und spritzwassergeschützt), was allerdings nur mit ebenfalls abgedichteten Objektiven wirklich einen Sinn hat - und die haben natürlich ihren Preis...


Deine "In-Body-Stabilisierung" stabilisiert aber nicht das Sucherbild, was gerade bei längeren Brennweiten von Vorteil ist. Bei Canon/Nikon haben die meisten sehr guten Objektive einen IS/VR. Wenn man ein anständiges Objektiv will, ist bei den Brennweiten die einen bräuchten, einer dabei. Oder würdest du jetzt bei Nikon, wenn es denn einen crappy "In-Body-VR"geben würde, statt des sau schnellen und verdammt scharfen 70-200 VR z.B. das Sigma 70-200 nehmen?

Abgedichtete Gehäuse gibt es auch bei Canon/Nikon....
 
vor allem stört mich daran, das man dieses In Body Geraffel jedes mal mit einem Body dazukaufen müsste. In der Regl hat man nicht mehr als 2 Zooms die eine Stabilisierung benötigen. Und wenn diese eine gute Qualität haben, dann erleben diese mehr als 2 Bodywechsel.

Grüße Quick
 
@fetzie:

Der TO möchte (zunächst) in einem finanziell vertretbaren Rahmen bleiben. So gesehen hat er vom kamerainternen Verwackelungsschutz mehr, als wenn er ihn sich mit jedem Objektiv - teuer - dazukaufen muss. Aber das nur am Rande. Im Prinzip ist die Wahl einer Kameramarke in erster Linie Geschmackssache bzw. in persönlichen Prioritäten begründet. Ich würde mir z.B. nie eine der drei- oder nun gar vierstelligen Canonen holen, da mir der Sucher viel zu klein ist und mich das "Plastik-Feeling" stört. Auch mit der Menüführung kann ich mich nicht wirklich anfreunden.

@Quickmick:

Von Pentax gibt es inzwischen keine neuen Kameras mehr ohne Verwackelungsschutz - und teurer als die Modelle der Konkurrenz sind sie trotzdem nicht.
 
ach...da stört es dann auf einmal nicht mehr. Sonst ist es immer Argument gegen den Objektiv IS, dass man ihn mit jedem Objektiv dazu kauft.

Grüße Quick
 
Wieder diese elllenlangen Technikdiskussionen...
Ob IS, VR (Objektivstabilisierung) oder Sensor-Shift (Sensorstabilisierung) ist doch wirklich nebensächlich, die meisten (D-)SLRs haben noch nicht mal einen 100% Sucher, stattdessen eher 92-96 % Bildfeldabdeckung.

Oder laufen wir alle mit einer Nikon D300/D3 und einer Canon EOS 1D(s) Mark III oder einer Sony Alpha 900 rum? -Die haben tolle große 100% Sucher. Was wichtiger ist: Hauptsache man hat stabilisierte Bilder, die nicht verwackelt sind.

Mein Ratschlag für den D-SLR-Kauf:

-man nehme die Wunsch D-SLRs erstmal in der Hand
-testet sie ausgiebig und vergleicht sie untereinander auf:
Handling/Ergonomie, Bedienbarkeit, Bildqualität, etc.

-Macht Bildtests und Objektivtests:
Hängt auch mal ans Bajonettverschluss gute Objektive an (um ja nur nicht aufgrund billiger Objektive zu schließen, die Kamera mache unscharfe Bilder, sowas ist höchstens Fehlfokus oder schlechte Linse)

Ansonsten würde ich zu einer Canon EOS 1000D, Nikon D60, Sony Alpha 200 etc. (auch wenn Nikons Werbung gerne sagt: Werkzeug statt Spielzeug) abraten, sind wirklich alle 3 nur Einsteigerkameras, wobei alle 3 durchaus nicht schlechte D-SLRs sind, aber diese gefallen einen eben nicht, der eine Semi-Pro hat oder kaufen will.

Die einzigen Kameras im Semi-Pro Bereich die mir grad so einfallen und nicht gleich über 2000 € kosten sind:
-Canon EOS 40D/50D
-Nikon D80/D90/D300
-Sony Alpha 700
-Fujifilm FinePix S5 Pro (hat zwar nur 6 Megapixel, aber einen tollen Sensor, zudem: Nikon-Objektive passen drauf)
-Pentax K20D
-Olympus E-3

Und das wichtigste nicht die Kamera nur aufgrund der Marke kaufen, oder wegen Abneigung der Marke nicht kaufen. Jedes System bzw. besser jede Kamera hat seine Vor- und Nachteile, beispielsweise konnte ich mich mit einer Canon EOS 1Ds Mark III von der Bedienung her anfreunden (Zu viele kleine Taster, für meine großen Finger etc.), obwohl die Canon EOS 450D zum Beispiel da einfacher war. Aber eine Nikon D3 beispielsweise fand ich besser, von der Bedienung her. (ist Geschmackssache, da jeder die Bedienung xy eher gewohnt ist)
Durfte beide Kameras auf der Photokina antesten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok das mit der Bedienung stimmt wirklich. Ich hatte am WE mal wieder die 350D von meiner Freundin in der Hand und habe mir als 40D nutzer fast die Finger dran gebrochen. Nie würde ich wieder das Daumenrad und den Joystick eintauschen wollen. Von der Größe ganz zu schweigen.

Grüße Quick
 
ach...da stört es dann auf einmal nicht mehr. Sonst ist es immer Argument gegen den Objektiv IS, dass man ihn mit jedem Objektiv dazu kauft.

Nein, man kauft den IS ja eben NICHT (automatisch) bei jedem Objektiv dazu. Das Argument gegen Objektiv-IS ist, dass man ihn mit jedem Objektiv EXTRA dazukaufen MUSS, wenn man ihn haben möchte (kleiner, aber entscheidender Unterschied zu Deiner Formulierung ;) ), und er auch logischerweise nur mit dem teuer erworbenen Objektiv zur Verfügung steht - wohingegen kamerainterner Antishake mit jedem Objektiv, ob Billigstlinse oder Luxus-Ausführung, zur Verfügung steht. Schon mal auf den Preisunterschied zwischen Objektiven mit und Objektiven ohne IS geschaut?

Gut, ich muss dazu auch sagen, ich bin jetzt nicht der Typ, der sich alle paar Monate ne neue Kamera zulegt...
 
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Kennt ihr den Spruch mit Helmut Newton:

Newton sitzt in einem Restaurant.
Der Koch meint zu ihm: "Sie machen ganz schöne Foto's, sie haben bestimmt eine ganz tolle Kamera".
Darauf Newton: "Das Essen hat ganz wunderbar geschmeckt, sie haben bestimmt ganz tolle Töpfe".

Es gab bzw. gibt immer noch bei Canon und Nikon noch echte Objektivschätze ohne IS oder VR. Die sind absolut scharf und nicht grad der Billigschrott! Ihr vergisst einfach alle, dass IF erst in letzter Zeit verstärkt eingesetzt wird.

Ansonsten gute Objektive brauchste nur dann, wenn du absolut knackscharfe Bilder haben möchtest und ungern sowas wie Vignettierung, Verzeichnung und kein Fan bist von Objektiven die sehr viele Chromatische Aberationen vorweisen. Und man vergesse nicht die alten MF-Objektive von Nikon, die noch an den Digitalen durchaus eine akzeptable bis ordentliche Qualität vorweisen.

Aber gute Bilder brauchen nicht eine High-End Kamera oder das absolute knackscharfe Objektiv, dass selbst Schärfe bis zum Randbereich ermöglicht. Wichtiger ist das Motiv, die Bildgestaltung, das gesamte Wirken etc.
 
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fetzie schrieb:
Und was will ich mit Schrottobjektiven, Erzwodezwookie?

Seit wann sind alle Objektive ohne integrierten Verwackelungsschutz "Schrottobjektive"?

Für Pentax gibt es z.B. auf dem Gebrauchtmarkt einiges an Schätzchen aus der Analog-Zeit, die man mit etwas Glück recht günstig erwerben kann. Schrott sind sie deswegen noch lange nicht, im Gegenteil - und der Verwackelungsschutz funktioniert auch mit denen. Aber das nur nebenbei ;)

@Trinitron: WORD :) Antishake ist natürlich nicht das absolute must-have, aber für den interessierten Hobbyisten kameraintern auf jeden Fall die günstigere Alternative...
 
Jepp, hab selbst eine Sony Alpha noch. Aber Sony ist ja nicht der einzige Antishake bzw. Sensor Shift Hersteller. ;)
Pentax und Olympus als Beispiel...

Du redest von Antishake auch Sony Nutzer bzw. Minolta-Besitzer? :)

Problem bei Sony ist dass, die guten, extremscharfen Zeisse so teuer sind!
(darunter zähle ich nicht das Zeiss Vario Sonnar T* DT 16-80mm f/3,5-4,5 Zoom-> will keine APS-C gerechnete Objektive)
Wobei wer bei Nikon und Canon ein Zeiss will zahlt auch sehr viel... Und das ohne AF, nur MF-Möglichkeit.
:freak: :mad:

Aber ich finde diese ganz Stabi Sache eher nebensächlich.
Wenn mir jemand sagen will, das ein Objektiv ohne IS oder VR Schrott sei, beleidigt er schon alleine seine eigene Kameramarke und dessen ganzen teuren und scharfen Objektive aus der Vergangenheit oder der Gegenwart.
 
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