DT 770 vs ATH-M50

Mike550155

Lieutenant
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Hallo Ihr Soundexperten,

vor knapp einem Monat habe ich mir auf Grund Eurer Beratung das DT 770 mit Asus Xonar Essence STX zugelegt. Volle Begeisterung!

Gestern habe ich den ATH-M50 geschenkt bekommen, der ist auch nicht so verkehrt. Mir gefaellt der DT 770 besser, aber evtl. ist das ja nur Gewoehnung? Im Netz gibt es sehr wiederspruechliche Meinungen zum ATH-M50, daher meine Frage an die Experten hier:

Wie seht Ihr die beiden KH im Vergleich? Ist einer deutlich besser?
 
Nur du kannst entscheiden welcher dir besser gefällt...Von uns kann es keiner wissen :)
 
Es geht nicht darum, welcher uns besser gefällt, sondern welcher dir mehr zusagt. :)

Höre beide KH noch etwas im Vergleich, um sie objektiv vergleichen zu können.
Dein Ohr ist ja schließlich noch an den DT770 gewohnt.
 
Meiner Meinung nach sind beide Kopfhörer nicht so der Bringer, auch wenn sie immer über den grünen Klee gelobt werden.

Aber wie es schon gesagt wurde: Es muss Dir persönlich gefallen. Dann ist alles in Butter. :)

Ich hatte bisher über 50 Kopfhörer und habe festgestellt, dass mir der Sennheiser-Klang am ehesten zusagt. Darum höre ich am meisten mit dem HD800, HD650 und HD600 und bin sehr zufrieden damit.

DT770 und M50 sind eher Bumm-Zisch-Maschinen, wenn auch auf unterschiedliche Weise.
 
ich zb. mag die sennheiser teile überhaubt nicht.
da sind die kh von audiotechnica für mein gehör besser. leider ist mir mein ath-ad700 verstorben. :heuldas ist mit der beste kh, den ich auf hatte.
 
Den AD700 habe ich auch. Der ist vernünftig, aber kommt nicht mal im Ansatz an einen HD800 heran, ganz egal, ob man Sennheiser mag, oder nicht. Der HD800 vernichtet ihn in jeder Hinsicht gnadenlos.
 
Technisch ist der DT770ürp dem ATH-M50 deutlich überkegen. Das liegt nicht nur in der natürlicheren Bühnendarstellung für einen KH, sondern auch in der Klangfarbe wie auch höheren Detaildarstellung.
Zwar hat der M50 einen präzisen und stark betonten Tiefbass mit mehr Mitten und weniger Höhen doch die gesamte Klangsignatur ist nochmals recht eintönig. Das schafft Durchhörbarkeit auf Kosten der maximal möglichen Details am Instrument.

Vom Tragekomfort und Verarbeitung finde ich persönlich den DT ausnahmslos besser.
 
Nächsten Monat werde ich mal den Ultrasone HFI-580 ausprobieren. Der soll besser aufgelöste Mitten haben, als der M50 und auch etwas mehr hervorgehoben. Außerdem eine größere Bühne und einen phänomenalen Punch im Bass, den der M50 nicht im Traum hin kriegt, geschweige denn der DT770.

Ansonsten stimmt es natürlich, dass der DT770 der technisch ausgereiftere Hörer ist. Aber man sollte ihn -wenn schon- als Edition 2005 und mit 250 oder 600 Ohm kaufen und nicht als Pro oder gar mit 80 Ohm.
 
du kannst auch keinen 1000,- kh mit einen 150,- kh vergleichen. der at ath-ad700 ist für seinen preis mit das der beste was man kaufen kann. ist zu vergleichen mit dem akg k701/2.

ich suche gerade den ath-ad700. willst du ihn mir nicht verkaufen? siehe sig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal ist es natürlich Geschmackssache.

Aber: Soweit ich weiß sind die Audio Technica bei uns in Europa um einiges teurer, da es seitens des Herstellers Ausfuhrbeschränkungen gibt. Sprich: Die Audio Technica spielen eigentlich in einer anderen Preisliga als hiesige Modelle. Für den ATH-M50 nicht unbedingt in einer Reihe mit dem Beyerdynamic nennen. So liest man das auch im HiFi-Forum. Gehört habe ich den Audio Technica aber noch nicht.
 
Ostfriese schrieb:
Aber wie es schon gesagt wurde: Es muss Dir persönlich gefallen. Dann ist alles in Butter. :)

Das ist natuerlich klar.
Ich hatte halt so etwas wie Konsens unter den Experten in die eine oder andere Richtung erwartet.

Der DT 770 klingt fuer mich z.Z. besser. Aber es ist in einigen Foren zu lesen, das der ATH-M50 eine "burn in" phase braucht und dann besser wird.

Den HD800 hatte ich uebrigens probegehoert und selbst ich merke das da weit mehr vorhanden ist. Allerdings ist er "etwas" ueber dem Budget gewesen.

Weiss irgendwer wo AT ueblicherweise fertigt? Bei meinem stand Taiwan drauf.
 
Das so genannte "Breaking in" (falsch auch burning in/burn in genannt) ist ein Mythos, bzw. eher psychologisch zu erklären dadurch, dass sich das Gehirn erst mal an den neuen Hörer gewöhnen muss.

Der M50 wird also nicht besser, sondern das Gehirn stellt sich eher auf ihn ein mit der Zeit.

Technisch ist der DT770 überlegen und das macht sich vor allem durch eine höhere Auflösung bemerkbar.

Zwar nicht abschließend aussagekräftig, aber hier mal der Frequenzverlauf der beiden Kopfhörer:

graphCompare.php


Die Unterschiede sind nicht sehr groß, nur dass der DT770 die größere "Badewanne" hat.
 
Ostfriese schrieb:
Der M50 wird also nicht besser, sondern das Gehirn stellt sich eher auf ihn ein mit der Zeit.

Der Nutzer macht dann gewissermassen den "burn in" bei sich. Das mach ich dann nicht und drehe den M50 meiner Frau an. Problem geloest.:evillol:

Viele Dank an Alle fuer fuer die Beitraege und Informationen.
 
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