Dürfen Homosexuelle in einer Ehe Kinder adoptieren?

Sollen Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen?

  • Na klar, warum nicht?

    Stimmen: 109 35,7%
  • Ich bin dagegen.

    Stimmen: 158 51,8%
  • Das ist mir egal

    Stimmen: 33 10,8%
  • Anderes

    Stimmen: 5 1,6%

  • Umfrageteilnehmer
    305
Status
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Ich warte nach wie vor noch auf einen Beweis, dass es Entwicklungsstörungen gibt. Schon mal ein homosexuelles Paar bei der Erziehung gesehen? Gibt es nicht auch entwicklungsgestörte Kinder durch "normale" Ehen bzw. wenn diese auseinander gehen? Wärst Du lieber im Heim aufgewachsen, anstatt bei 2 homosexuellen Elternteilen, die sich liebevoll um Dich kümmern?

Es ist schön, dass Du pädagogische Arbeiten vollführt hast, nur war ich selbst bis vor kurzem noch Schüler und sogar freiwilliger Pate von Fünftklässlern. Deshalb schätze ich, dass ich die Lage nicht minder gut oder schlecht einschätzen kann. Meine Feststellung war keinesfalls, dass es in dem Alter schon um Sexualität geht, die Jungen und Mädchen haben ganz andere Interessen. Und in der Hinsicht habe ich wie gesagt noch keinerlei Mobbingansätze feststellen können.
 
Ich warte nach wie vo auf einen Beweise, daß es keine Entwicklungsstörungen geben wird.

Und nach wie vor sage ich: Keine Experimente mit Babies und Kleinkindern.

Einen "empririschen" Beweis kann ich dir nicht geben (da so eine Versuch eben noch nie unternommen wurde oder zumindest nicht psychologisch medizinisch betreut und dokumentiert wurde). Aber wie du selbst so schön sagst: Das Kind selbst ist äußerst sensibilisiert, was das Umfeld und die Eltern betrifft. Es gibt genug gestörte Kinder, die allein schon durch den Umgang der "NOrmalen" Hetero-Eltern Schaden erleiden.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß das bei Homo-Eltern besser verlaufen würde. "Du, der Diiter lebt jetzt nicht mehr mit uns, der lebt mit dem Hansi zusammen... aber ich bin ja noch da und bald hast du auch wieder einen zweiten Papi..."

soulpain schrieb:
Es ist schön, dass Du pädagogische Arbeiten vollführt hast, nur war ich selbst bis vor kurzem noch Schüler und sogar freiwilliger Pate von Fünftklässlern.

Errrm... ich maße mir an, als zweifacher Vater, und als jemand, der nicht nur als Schüler "Fünftklässler in der Schule in der großen Pause betreut" da doch ein etwas anderes und kompetenteres Bild zu haben. Letzlich geht es hier um kinder, die eben noch agr nicht in der FÜnften Klasse sind: um 4-12 jährige.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab eine Freundin, die seit sie 2 ist, bei ihrer leiblichen Mutter und deren Partnerin aufwächst.

Es geht ihr sehr gut, überhaupt sind diese beiden Frauen fähiger Kinder zu erziehen, als ein Großteil der anderen Menschen.

Ich finde das Recht zu adoptieren, sollte nicht davon abhänig gemacht werden, welches Geschlecht die Adoptierenden haben.

Viel wichtiger ist, dass es vernünftige Leute sind und sie sich um das Kind kümmern können.

E: Als Vater sollte man schon wissen, dass man mit 12 sogar schon in der 6 Klasse ist...
Aber mehr Praxiserfahrung hast du wohl.
 
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Und nach wie vor sage ich: Keine Experimente mit Babies und Kleinkindern.
Das ist doch keine Experiment, liebevolle Eltern sind liebevolle Eltern. Ob es nun Du bist oder ob es ein homosexueller Vater, kann dem Kind doch egal sein, wenn es gut umsorgt ist.
Und gerde letzteren Satz von pampelmuse finde ich so entscheident, gute Eltern werden nicht danach klassifiziert, welche sexuelle Ausrichtung sie haben. Auch "normale" Paare können schlechte Eltern sein, dann geht es dem Kind wohl wesentlich schlechter als bei einem harmonischen Ehepaar homosexueller Natur.

Wenn Du meinst, einen professionelleren Blick zu haben bezüglich Kindern, dann akzeptiere ich das. Ebenso möchte ich Dich bitten zu akzeptieren, dass ich augenscheinlich das professionellere soziale empfinden habe für Gerechtigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
pampelmuse schrieb:
E: Als Vater sollte man schon wissen, dass man mit 12 sogar schon in der 6 Klasse ist...
Aber mehr Praxiserfahrung hast du wohl.

Ich habe geschrieben: 4-12 jährige. Ich wüßte nicht, daß ein 4-jähriges schon in die sechste Klasse geht. Mein Fehler. Ich leben wohl auf einem anderen Planeten. Oder könnte es sich hierbei um semantische Unzulänglichkeiten handeln?
Ich mag es, wenn man mich absichtlich mißversteht.
 
Natan schrieb:
[...]
Homosexuelle sollen - wenn sie kinder wollen - sie sich auf natürlichem Wege zuölegen. (Dazu muß es nicht einmal zum Beischlaf kommen).
[...]
Der Unterschied zur Adoption würde bedeuten, daß es hier zwei verschiedentlich geschlechtliche Erzeuger gibt, die mit größter Wahrscheinlichkeit eine natürliche Bindung zum Kind aufbauen.
[...]
Jetzt nicht boes gemeint: Aber ich verstehe nicht was du damit meinst bzw. wie du das meinst.:freak:

Was verstehst du denn konkret unter "natuerlichem Wege"? Also der rein natuerliche Weg ueber Sex ein Kind zu zeugen stell ich mir bei homosexuellen Paaren sehr schwierig vor:freaky:...und unter "natuerlich" faellt fuer mich kuenstliche Befruchtung auch nicht. Oder schwebt dir sowas wie Leihmutter/Leihvater vor?
 
Natan, ich würde Dich mal bitten, zu diesen beiden Fragen Stellung zu nehmen, einerseits der bereits gestellten meinerseits:
Wärst Du lieber im Heim aufgewachsen, anstatt bei 2 homosexuellen Elternteilen, die sich liebevoll um Dich kümmern?

Und als zweite Frage:
Was würdest Du machen, wenn Dein Sohn oder Deine Tochter egal welchen Alters zu Dir kommen würde und sagt:
Ich habe einen gleichgeschlechtlichen Partner gefunden, mit dem ich mein Leben verbringen möchte und wir wollen gemeinsam ein Kind adoptieren. Würdest Du über Deinen eigenen Schatten springen und eigene Grunsätze hinter Dir lassen, um Deinen Kindern ein toleranter Vater zu sein?
 
In meiner Umgebung gibt es diverse homoxesuelle Pärchen, die sich in der Vergangenheit Nachwuchs gewünscht haben. Meistens waren es Frauen.

Einen hat sich einen Mann gesucht und auf ganz "Natürlichem" Wege ein Kind mit ihm gezeugt. (Darauf ging ihre lesbische Beziehung in die Brüche auf lange Sicht gesehen....)

Eine andere hat sich küntlich befruchten lassen mit dem Samen eines homosexuellen Freundes. (Ergebnis: die beiden hängen jetzt mehr zusammen denn jeh und kümmern sich gemeinsam um ihr Kind. mehr als um den Partner.)

Was ich damit sagen will ist: Eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau ändert sich, sobald es zu Kindern kommt. Die Beziehung wird ... "anders". Schwer zu beschreiben und wahrscheinlich nicht nachzuvollziehen, wenn man keine Kinder hat.

Meine Erfahrung sagt mir, daß auch Homosesduelle sich in ihrer Partnerschaft ändern, sobald sie auf "natürlichem" Wege Eltern werden (eben nicht durch Adoption... sondern durch Beischlaf oder Befruchtung...)
Und das ist nur gut für das Kind und natürlich. Ein Pärchen, welches sich ein kind adoptiert wird diese Veränderung nicht erfahren, bzw. nicht in diesem Umfang erfahren. Zum einen ändern sich bei der Frau, der Mutter, dei Hormone. Das Kind wird in den ersten Tagen gleich auf die Mami geprägt, erklennt sie am Geruch und an der Stimme, etc etc...

Das alles fällt bei Adoptionen ja weg.

@soulpain:

Frage 1 beantwotee ich mit einer Gegenfrage:

Was ist "natürlicher" für das Kind, was sieht es bei anderen Kindern und anderen Familien? Wenn es sich bei den Eltern um ein heterosexuelles Pärchen handelt oder um ein homosexuelles Pärchen?
Ansonsten ist dein Frage rein hypothetischer Natiur, denn es gibt viel zu viele Adoptisuchende, als es zur Adoption freigegebene Kinder gibt. Daher wird diese Frage/dein Fall *nie* eintreten. Heißt: Bevor sich 2 homosexuelle Menschen um micht kümmern, würden es 10 heterosexuelle Pärchen tun.

Zweite Frage: Ich hätte kein prpoblem damit, wenn meine Kinder homosexuelle Beziehungen bevorzugen. Ich arbeite in einem Berufsfeld, in dem homosexuelle Beziehungen eine alltägliche Erscheinung sind. ALlerdings würde ich bei der Kinderfrage genauso antworten wie hier: Macht es euch auf natürlichem Wge /laßt es euch machen/befruchten/spenden...

Das hat übrigens nichts mit "toleranter" vater zu tun. Danke, für die unterschwellige Beeinflußung. Ich bin alleine dadurch tolerant, daß ich mit Homosexuellen und Farbigen kein Problem habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich will Dich keinesfalls als Vater kritisieren, das liegt mir fern. Aber Deine Meinung wirkt irgendwie sehr zweischneidig. Zumindest nach meinem empfinden.
Einerseits hast Du kein Problem mit Homosexuellen, willst ihnen aber vorschreiben oder gemildert ausgedrückt empfehlen, was sie zu tun oder zu lassen haben? Eine eingeschränkte Toleranz gibt es nicht, entweder heißt es Toleranz oder eben nicht.
Gehen wir doch mal davon aus, dass Deine Kinder Deinen Rat nicht befolgen würden, ein Kind adoptieren und möglicherweise alle damit glücklich sind. Das adoptierte Kind wird erwachsen, ist erfolgreich und ein völlig normaler Mensch. Wäre ein solches Szenario wirklich so unrealistisch?
 
Du basierst deine Argumentation der Verweigerung des Adoptionsrechts darauf, dass die Kidner aufgrund der Konstellation der (Adoptiv-)Eltern möglicherweise gehänselt werden könnten udn dadurch psychische Schäden davontragen können.

Wenn sich jetzt zB ein homo-Pärchen via natürlicher oder künstlicher Befruchtung ein Kind "zulegt", dürfte dieses Kind unter den gleichen Verhältnisses aufwachsen wie ein Adoptivkind.

Dazu meine Fragen:

- Warum sollte dieses Kind die Hänseleien etc erdulten müssen, ein anderes Kind aber (durch Verweigerung der Adoption) davor geschützt werden?

- Warum sind Kinder, die wegen anderer Dinge gehänselt werden könnten nicht auch davor zu schützen? Ich meine, wenn es derart drastische Auswirkungen haben könnte, wie du hier (beweislos) unterstellst.

- Warum habe ich den Eindruck, dass du bei deinen Ausführungen, wenn du negativ üebr homosexuelle redest, wenn dann nur die männliche Version in deinen Formulierungen gebrauchst, aber nie nie nur die weibliche?


Warum unterstellst du mir, ich würde dir unterstellen von "Zwangssterilisation" zu reden? Ich habe lediglich gesagt, dass du, wenn du wem auch immer verbietest, Kinder zu bekommen, weil es die Kinder schädigen könnte, du dann auch so konsequent sein solltest, andere Wege auch zu verbeiten.

Ich geh ja auch nicht zu dir hin und sag "Ich kann dir leider keine Waffe verkaufen, weil du damit jemanden umbringen könntest, aber hey, hier ist der Bauplan, bau dir doch eine".

Und einem homosexuellem Pärchen vorzuschlagen auf natürlichem Wege Kinder zu bekommen grenzt an Diskriminierung.
Geh mal zu nem querschnittsgelähmten und schlag ihm vor sich auf natürlichem Weg fortzubewegen.
Oder bitte einen Moslem darum sich wie jeder andere auch ganz natürlich von Dingen wie Schweinefleisch zu ernähren.

Es gibt leute, die haben sich mehr oder minder freiwillig zu einem Leben nach bestimmten Regeln entschieden. Und da kannst du ihnen nicht andere aufzwingen wollen.


Ehrlich gesagt hast du eine derbst konservative, homophobe Haltung udn schiebst nur fadenscheinige Gründe vor. Angeblich liegt dir das Wohl des Kindes am Herzen. Aber dass ich ein Kind auch mit homosexuellen Eltern wohl fühlen könnte, ziehst du nicht einmal in betracht.
Stattdessen unterstellst du einfach, dass die Gesellschaft genauso homophob ist wie du und verlangst, dass alles was mit Homosexualität zu tun hat tunlichst von Kindern verzuhalten ist.


Und wenn das nicht hilft geht es weiter mit eventuellen psychischen Auswirkungen. Wenn man nicht beweisen kann ,dass es keine gibt, dann besser nicht, schließlich ist und das Kind wichtig.

Also solang du mir nicht beweisen kannst, dass Handys und Funknetze keinen EInfluss auf die Gesundheit von Kindern hat, schalten wir sie besser ab.
Solange nicht bewiesen ist, dass das Tragen einer Brille nicht zu ähnlichen Hänseleien führt wie ein gleichgeschlechtliches Elternpaar, bekommen Kinder besser nurnoch Kontaktlinsen.
Und solange Kinder ihre übergewichtigen Altersgenossen hänseln, verordnen wir besser ein bestimmtes Mindest- und Maximalgewicht für Kinder.

...Schließlich will ich ja nicht, dass die armen kleinen wegen der Hänseleien in der Schulzeit bleibende Schäden davontragen...


Wie du siehst lässt sich deine ach so unumstößliche Argumentation also auf zig andere Dinge übertragen, die nichteinmal berücksichtigt bzw allgemeinhin hingenommen werden. Warum also nicht auch ein gleichgeschlechtliches Elternpaar?
 
Dickes Lob. Der Link war der erste wirklich fundierte Beitrag zu diesem Thema.

Dabei wird noch häufig davon ausgegangen, dass lesbische Frauen ihre Kinder aus einer heterosexuellen Beziehung mitbringen und womöglich noch Probleme mit ihrem Coming-out haben.

Der hier zu diskutierende Fall der Adoption durch eine "eingetragene Lebenspartnerschaft" beruht auf einem stärkeren Fundament, da die Mutter nicht nur irgendeine lesbische Freundin hat. Hinzu kommen die hohen Anforderungen, die an Adoptiveltern gestellt werden. Dadurch dürften die Bedingungen für die Kinder noch einmal wesentlich besser ausfallen als in den untersuchten Fällen.

Ich sehe auch keinen grundsätzlichen Unterschied darin, ob es sich um eine leibliche Mutter handelt oder ob eine Frau ein Baby akoptiert hat. Denn diese Frauen behandeln ihr adoptiertes Kind nicht wie ein Konsumgut, sondern wie ihr eigen Fleisch und Blut.

Bei einer Trennung der Eltern bekommt in der Regel die Mutter das Kind zugesprochen. Das muss aber nicht immer so laufen. Denkbar ist daher auch, dass der leibliche Vater sein Coming-out hat und aus den unterschiedlichsten Gründen das Kind bei sich hat. - Nun müsste mir noch jemand erklärem, warum Mutter Anna mit Kind eine lesbische Lebensgemeinschaft eintragen darf und toleriert wird, während man Vater Matthias mit Kind im Falle einer eingetragenen Lebensgemeinschaft die rote Karte zeigen will und mit dem rosa Klischee von "Detlev und Dieter" zu argumenteiren versucht.
 
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Obiger link bezieht sich ausschließlich auf lesbische Mütter, die ihr Kind auf natürlichem Wege bekommen haben...
Etwas, was hier in keinster Weise angezweifelt, angeprangter oder diskutiert wird. Gegenstand des Topics sind gleichgeschlechtliche Paare, die Kinder adoptieren.

Es hat also wenig mit unserer Ausgangssituation zu tun und dem "Extremfall": Detlev und DIeter adoptieren Hansi.
 
Und woher nimmst du die Erkenntnis, dass das Kind irgendeinen Kontakt zu seinem Vater hat? Es geht ja gerade auch darum, wenn du behauptest, dass es auf natürlichem Wege etc. möglich ist. Mag sein, aber das garantiert heutzutage nun mal absolut gar nicht, dass das Kind dann bei Mutter und Vater aufwächst. Also wo ist dann noch der Unterschied, außer, dass das Kind immerhin ohne Adoption noch einen leiblichen Elternteil mehr hat?

Achja und dann kann das andere Mitglied der Partnerschaft das Kind ja auch noch adoptieren. Was sagen deine Regeln fürs ungestörte Aufwachsen dazu? Und ich habe auch noch keine Erkenntnis von dir gelesen, wieso der Verlust bzw. die Vernachlässigung die zur Adoption führt weniger belastend wirkt, also die sexuelle Orientierung der Erziehenden.

Also nochmal: woher nimmst du die Erkenntnisse, außer aus in der Praxis nicht überprüfbaren Theorien. Diese Theorien sind schon deswegen nicht nachweisbar, weil es aus deiner Sicht so schlimm ist, dass man sie auch gar nicht zulassen kann oder darf (obwohl so eine Lebensform ja längst Realität ist...). Wieso man generell nicht von einem auf das andere schließen darf, während du selbst noch das entfernteste Beispiel zum belegen deiner Meinung heranziehst (alle Beispiele einer generellen Traumatisierung in der Kindheit, egal aus welchem Grund, ist wie Adoption durch eine gleichgeschlechtliches Paar), würde mich auch interessieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natan schrieb:
Obiger link bezieht sich ausschließlich auf lesbische Mütter, die ihr Kind auf natürlichem Wege bekommen haben...
Etwas, was hier in keinster Weise angezweifelt, angeprangter oder diskutiert wird. Gegenstand des Topics sind gleichgeschlechtliche Paare, die Kinder adoptieren.

Es hat also wenig mit unserer Ausgangssituation zu tun und dem "Extremfall": Detlev und DIeter adoptieren Hansi.


Weil das Kind das merk ob es mit 1 Jahr adoptiert wurde oder nicht. Und weil sich durch das eine Jahr das ganze Leben des Kindes ändert. Das "vor allem Kinder aus früheren heterosexuellen Beziehungen und seltener aufgrund künstlicher Befruchtung" sollte eigentlich auch "ausschließlich Kinder aus früheren heterosexuellen Beziehungen und nie aufgrund künstlicher Befruchtung" heißen.

Wir sind hier auf dem CB Forum und wenn du endlich mal sorgfältig lesen würdest
... ach ne das kennste ja schon...

Und zu deinem Extremfall: Warum nimmst du imemrnoch ausschließlich Männer als Negativbeispiele? Hast du evtl doch was gegen Schwule?

Extremfall2: Detlev und Dieter ziehen Detlevs leiblichen Sohn Hansi auf, dessen Mutter bei der Geburt gestorben ist.
Damit hast du dann kein Problem, weil das Kind ja "natürlich" entstanden ist (wie im Grunde jedes andere Kind auch).

Warum dürfen normale Paare überhaupt Kinder adoptieren? Die können sie ja auch auf natürlichem Weg bekommen. Außerdem gibt es ja noch Leihmütter.

Ganz ehrlich, ich bin kurz davor, mir die Mühe zu machen, die mal eine tolle Tabelle zu basteln, was deiner Ausführungen nach bei hHteros OK aber for Homos ein NO GO ist.
Damit du mal siehst, wie diskriminierend du die hier behandelst.
 
pcw schrieb:
Und zu deinem Extremfall: Warum nimmst du imemrnoch ausschließlich Männer als Negativbeispiele? Hast du evtl doch was gegen Schwule?

Mein bester Sandkastenfreund ist schwul. Das zu deiner UNterstellung.

Ich habe nichts gegen ""Schwule". im vorliegen Fall sollte aber doch ganz klar sein, daß eine Frau - Kind Bindung eine gänzlich andere ist als eine Mann - Kind Bindung. Und das ist etwas, was man auch mit noch so viel AUfklärung und Reden nicht wegmachen kann.

Kinder haben zu Frauen ein ganz allegemein anderes Verhältnis als zu Männern. Ich gebe dir mal ein Stichwort: "Das Mütterliche." und ich bin nicht bereit, darüber zu diskutieren, denn kein vernünftiger Mensch würde dagegen argumentieren.

Warum dürfen normale Paare überhaupt Kinder adoptieren? Die können sie ja auch auf natürlichem Weg bekommen. Außerdem gibt es ja noch Leihmütter.

Du bist doch nur auf Ärger aus. 99% der Paare, die adoptieren wolllen, können keine eigenen Kinder bekommen. Period.
 
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Entschuldige mal bitte Natan. Ein Kind, das bei einer alleinerziehenden Mutter aufwächst ist doch nicht besser oder schlechter erzogen bzw. besser auf "das Leben" vorbereitet oder was es da sonst noch für widerliche pädagogische Begriffe geben mag. Angenommen seien auf beiden Seiten liebende und fürsorgliche Elternteile.
Es ist schlicht anders erzogen als das Kind eines alleinerziehenden Vaters. Weshalb die jeweils anderen Partner nicht da sind sei erstmal ausgeblendet. Ich sehe da nicht eine Qualität die mit einer anderen Qualität verglichen werden könnte. So einen Vergleich können wohl nur solche Leute anstellen, die per se eine recht eingefahrene Sicht auf die Dinge haben und irgendeinem Bewertungs- und Etikettenvergabedrang erliegen. Das sollte auch mal psychoanalytisch untersucht werden. :lol:

Noch ein kleiner Nachtrag zum Diskussionsstil:
Im Übrigen zeugen Verweise wie: "ich habe das und jenes in der Dissertation als Thema gehabt" (und deshalb Ahnung) oder ad hoc Beispiele wie "mein bester Sandkastenfreund ist schwul" nicht gerade von argumentativer Kraft sondern eher von einem Sich-berufen auf Instanzen die hier mal Null zum Thema beitragen. Eher macht es den Eindruck, als ob du dir damit irgendeine Legitimation erschleichen willst, diese oder jene Minderheitengruppe intolerant zu behandeln...nämlich weil du, "schaut nur her", irgendwann mal im Sandkasten mit einem Homosexuellen gespielt hast. Ist echt ein wenig dürftig Natan.
 
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Wieso "widerliche pädagogische Begriffe"? Daß die Kind-Mutter Bindung eine ganz andere ist, als eine Vater-Kind Bindung, die erst meist sehr viel später entseht, ist nun wirklich wissenschaftlich nachgewiesen.

Dabei kann im Normalfall eher auf die Vater-Kind Beziehung verzichtet werden als auf die Mutter-Kind Bindung..

http://www.ibs-verlag.de/ferkel/21/004.htm
 
Natan schrieb:
99% der Paare, die adoptieren wolllen, können keine eigenen Kinder bekommen. Period.

Das sagt wer? Wo steht denn die Statistik? Woher nimmst du bloß immer das alles, ohne einmal wenigstens handfeste Dinge zu verlinken oder deine Quellen zu nennen? Im übrigen kann natürlicher Weg in deinem Sinne ja auch die künstliche Befruchtung etc. bedeuten. Zumindest ist es für dich bei den gleichgeschlechtlichen Paaren so.

Da nach einem Urteil des Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte vom Januar 2008 homosexuellen Einzelpersonen die Adaption nicht verweigert werden darf, ist die Rechtssprechung mittlerweile weiter, als die, leider immer noch die wenig konkret ausgeführten, Bedenken dagegen. Auch die Adoption eines Stiefkindes (die häufigste Form des Adoption...) durch einen homosexuellen Partner ist immerhin seit 2005 in Deutschland möglich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Adoption#Adoption_und_gleichgeschlechtliche_Paare

Und handelt ein alleinerziehender Vater jetzt eigentlich ähnlich "unethisch"? Oder geht das noch durch als natürlich genug entstanden und damit als legitim genug?
 
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Ich sage mal so, abhängig von den Fähigkeiten der Eltern kann dieses angesprochene Szenario gut ausgehen oder auch nicht. Wenn es ein homosexuelles Paar schafft, möglichst ohne Druck oder aufzwingen das Kind zu erziehen, sehe ich gute Chancen.

Bei dieser Diskussion haben beide Parteien irgendwo recht, genau wissen oder eine repräsentative Meinung kann niemand aufbringen. Ich denke im Innern haben hier die meisten Contraschreiber eine gewisse Toleranz, die ich auch bei Natan festgestellt habe. Nur irgendwo auf dem Weg nach oben kommt dann der Zweifel. Alles was neu ist, kann man nicht so gut einschätzen, deshalb ist man an der Stelle erstmal kritisch. Das ist ebenso normal und verständlich. So war das denke ich auch mit "Experimenten" gemeint. Ein Experiment ist etwas, um herauszufinden, wie etwas funktioniert ohne den Ausgang vorher zu kennen. Nur dann direkt von vorne herein negativ an die Sache zu gehen, ist sicher nicht der beste Weg. Mit etwas mehr Offenheit kann hier sicherlich ein positives Fazit gezogen werden. Wenn man es nicht probiert, wird man nie erfahren, ob es eine passende und kindeswürdige Alternative darstellt.

Da fällt mir übrigens die Sage über die Entstehung von Rom ein, wo die Wolfesmutter Romulus und Remus aufgenommen und erzogen hat.
 
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