Durchlauferhitzer statt Ölheizung?

Im Prinzip die gleiche Optimierungsaufgabe wie beim Heizen der Wohnung:
durchheizen oder nur für die paar Stunden die man zuhause ist heizen?
gleiche Lösung: ist die Bude isoliert wie ein Zelt, dann nur bei Anwesenheit heizen.
Ist die Hütte isoliert wie eine Thermoskanne: durchheizen
 
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Wir beide haben Recht und Unrecht. Einfach mal zwei Extrembeispiele:

Man braucht das Warmwasser alle 2 Stunden. Dann ist es natürlich sinniger, das WW auf Temperatur zu halten.

Man braucht das Warmwasser alle 2 Wochen. Dann ist es (jetzt mal Legionellen ausgeschlossen) nicht sinniger, da auch das Aufrechterhalten nun mal Brennstoff braucht.

Jetzt müsste ich theoretisch exakt messen, wie lange der Brenner laufen muss, damit das Duschwasser angenehm warm ist. Das Intervann zwischen den Duscheinheiten kenne ich ja.

Nun müsste ich mal genau messen, wie lange zusammengerechnet der Brenner in dieser Intervallzeit läuft. Wenn er alle 20 Minuten für 5 Minuten angehen müsste (nur mal einen Wert in den Raum geworfen). Dann würde das Ding in den 48 Std zwischen den Duschvorgängen 144 Mal anspringen und für je 5 Minuten brennen. Also 760 Minuten, oder 12 Stunden. Während es vielleicht eine Stunde vor dem tatsächlichen Duschvorgang ausreicht um den Speicher auf Temperatur zu bringen.
Ergänzung ()

Micha- schrieb:
ist die Bude isoliert wie ein Zelt, dann nur bei Anwesenheit heizen.
Ist die Hütte isoliert wie eine Thermoskanne: durchheizen
So sehe ich das auch. Aufgrund des Alters unserer Anlage erachte ich sie eher als ineffizient und mit großen Energieverlusten durch Abgabe an die Umgebung. Daher tendieren wir auch nur zum on-demand Einschalten.
 
Mondgesang schrieb:
Daher verwundert es mich immer, dass zum Duschen immer so riesige Zahlen wie 17-21kW angesetzt werden.
Dein Durchlauferhitzer ist in der Lage 2l/min Wasser um 25K zu erhitzen also von ca. 15 °C auf 40 °C
Beim Duschen wird ein erheblich größerer Durchsatz benötigt, da reicht der Kleine halt nicht aus.
 
@Mondgesang: Hast du dir schon Gedanken gemacht, ob deine elektrischen Leitungen einen Durchlauferhitzer verkraften ? Solche Durchlauferhitzer für eine Dusche brauchen immer "400V Drehstrom" als Versorgung. Eine 240V Steckdose reicht nicht aus. Da ist möglicherweise neue Verkabelung erforderlich, eventuell sogar eine Verstärkung des Hausanschlusses

S.a.M. schrieb:
Beim Duschen wird ein erheblich größerer Durchsatz benötigt,
Konkret 6-8 l/min schon bei einem "Sparduschkopf" . Also damit mindestens die dreifache Leistung beim DLE

 
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Der Logano G115 ist ein Niedertemperaturheizkessel, aber noch kein Brennwertgerät. Da wäre in der Tat durch ein moderneres Gerät einiges an Öl oder Gas einsparbar. Das könnte u.U. günstiger sein als die Nachrüstung eines Durchlauferhitzers, falls der Hausanschlusswert nicht ausreichend ist oder vom zentralen Schaltschrank aus neu verkabelt werden muss und dessen Bestandsschutz damit entfällt. Dann wäre der gesamte Teil entsprechend heutiger Vorschriften neu zu machen.

Da bemerke ich, dass wir im alten Haus Anfang der 2000er so einen für die Gasheizung eingebaut haben :) Allerdings seit 2013 jetzt in einem anderen Haus mit Ölheizung wohnen.
 
Ich bin sogar fest überzeugt, das es sich wesentlich stärker lohnt den alten Bums rauszuwerfen und was modernes in den Keller zu stellen. ggf. sogar vors Haus (Wärmepumpe)
 
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Bevor ich meine 5 Entnahmestellen mit einem DLE ausstatte, würde ich eher eine Brauchwasserwärmepumpe inkl. gut Isoliertem Brauchwassertank hinstellen lassen. Dürfte preislich fast das gleiche sein, nur das der keine 20kWp braucht, sondern meist mit unter 1kWp auskommt. Braucht man also meist keine neue Verkabelung sondern kann von vorhandenen Abzweigen. Und spart Geld, denn das System macht aus 1kWp elektrisch 3kW Wärme. Oder mehr.
 
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