Durchlauferhitzer statt Ölheizung?

illo47 schrieb:
Stromverbrauch liegt beim 2 Personen Haushalt bei etwa 1.500kwh pro Jahr. Da ist der gesamte Strom drin inkl. Warmwasser für Dusche/Wasserhähne
Ist das nur unsauber formuliert? Du hast für den gesamten Haushalt inklusive dem DLE nur 1500kWh/a?
Das ist extrem wenig. Selbst ohne DLE wäre das wenig. Eher auf dem Niveau eines 1 Personen Haushalt.
Ein DLE für 2 Personen alleine braucht schon durchschnittlich 1200kWh/a
 
Mondgesang schrieb:
Wobei der vermutlich etwas stärker ausfällt, als ein DLE für nur eine Zapfstelle, da deiner ja potentiell alle Zapfstellen gleichzeitig bedienen können muss.
Du hast das Prinzip noch nicht verstanden.
Bei einem DE gibt es folgende Parameter zu berücksichtigen:
-Durchflussmenge (Ergibt sich aus Wasserdruck, Rohrdurchmesser, Wasserarmatur, Handbrause und Höhe der Zapfstelle überm Boden)
-Eingangswassertenperatur
-Ausgangstemperatur
Mit den Werten lassen sich benötigte kW errechnen.
Ließ nochmal den gesamten Thread durch, du musst auch mal selbst etwas tun.
lowrider20 schrieb:
Wenn du wirklich einen Durchlauferhitzer möchtest, litere mal aus, was bei der Dusche rauskommt. Also wieviel Liter pro Minute. Dann gehst von 10°C Kaltwassertemperatur aus und damit kannst du dann die benötigte Leistung berechnen um auf mind.(!) 40°C zu kommen

xeroftw schrieb:
https://www.clage.com/de/support/tools
Das sollte alle Fragen dahingehend beantworten 😉
 
@Micha- Nein das hast du schon korrekt verstanden. In den 1.500kwh ist alles mit drin. Haben aber auch ziemlich effiziente / wenige Geräte und kochen auch nicht täglich.
 
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Mhm, spontan würde ich sagen "Das kann nicht sein".
1.500kwh für zwei Personen wären schon sehr wenig ohne Durchlauferhitzer.
Aber wenn du das sagst, wird es natürlich auch stimmen, aber dann scheint ihr an anderer Stelle überproportional viel an Strom einzusparen.
 
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c-mate schrieb:
Mhm, spontan würde ich sagen "Das kann nicht sein".
Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich eher von den Unmengen an Stromverbräuchen mancher Forumsnutzer hier schockiert bin. So viel verbrauchen wir teilweise nicht mal in 5 Jahren. Da haben Leute zig PCs laufen, NAS, dicke Glotze mit 2m Diagonale die 24/7 läuft, Ambientebeleuchtungen, Gaming Rigs, Smart Kühlschrank mit der Größe eines Kleiderschranks, Smart dies, Smart jenes, E-Autos mit Wallbox, Aquarien etc.

Wir kochen zweimal am Tag, laden unsere Telefone, ich habe ein 15W Office-Rig das einmal am Tag für 20 Minuten angeworfen wird, wir haben keinen Fernseher.

Beim Wasser ist mir schon aufgefallen dass auf der Wasserrechnung der Stadtwerke die Grundgebühr für den Zähler höher ist als die tatsächlichen Kosten des geflossenen Wassers.

Und wir entsagen uns eigentlich in nichts was wir brauchen. Wir brauchen einfach eben wenig.

Manche Menschen duschen eben 45min lang bei 42°C, manche sind nach 5 Minuten fertig.
 
Ja mit Durchlauferhitzer wirds bei Euch dann aber auch etwas mehr ;)

Wir sind derzeit vier Personen, ich sage mal der DLE läuft im Durchschnitt 30 Min am Tag. Das waren mit dem alten hydraulischen Ding (konnte nur Volllast mit 21 kW) dann 10,5 kWh jeden Tag, sagen wir abgerundet 10 kW. An 350 Tagen macht das 3500 kWh. Immerhin braucht der neue jetzt nur die Hälfte - also bei 1750 kWh weniger im Jahr zu je 31 Cent macht das eine Ersparnis von 542€ im Jahr bei 299€ Kosten für den neuen DLE. Der Tausch war leider mit einigem Aufwand verbunden, daher erst jetzt zu passender Gelegenheit gemacht. Wobei ich sagen muss, hätte ich mir vorher mal vor Augen geführt, was das an Geld verschenkt, hätte ich mir schon lange die zusätzliche Arbeit gemacht ....
Nächstes Jahr wird die PV noch mit einem Speicher ergänzt um die laufenden Kosten weiter zu senken, die kriegt man - im Vergleich zu vor einigen Jahren, als wir die PV installiert haben - nachgeworfen. Denn zu den Zeiten wo der DLE Strom braucht scheint selten genug Sonne um ihn darüber direkt zu versorgen.
 
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Mondgesang schrieb:
Wir kochen zweimal am Tag, laden unsere Telefone, ich habe ein 15W Office-Rig das einmal am Tag für 20 Minuten angeworfen wird, wir haben keinen Fernseher.

Beim Wasser ist mir schon aufgefallen dass auf der Wasserrechnung der Stadtwerke die Grundgebühr für den Zähler höher ist als die tatsächlichen Kosten des geflossenen Wassers.
Habe ich bestimmt übersehen - wieviel kWH/a und m³/a sind es denn konkret?
 
Ich befürchte, da wird nicht meht viel brauchbares kommen. Viele gute Anregungen hier im Thread, aber die werden ignoriert.

Irgendwie erinnert der Nutzername mich an etwas, ich kann es nur noch nicht ganz greifen...
 
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Mondgesang schrieb:
Bis der Warmwasserspeicher erstmal warm ist muss die Ölheizung eine gute halbe Stunde arbeiten. Wenn nicht mehr. Dabei verbraucht sie nicht nur Öl sondern auch Strom.
Warmwasserspeicher sollten 24/7 betrieben werden. Schon alleine aus Energiespargründen.
Normale Heizungs-/Heizwassersysteme lassen die Heizung ausstellen, während Warmwasser weiter läuft.
Damit wäre Dein Problem gelöst.
 
H1ldegunst schrieb:
Irgendwie erinnert der Nutzername mich an etwas, ich kann es nur noch nicht ganz greifen...

Vielleicht an Spatzz, cyberdude2011, Brezlbub? Alles Accounts die solche komischen Fragen stellen, danach ihren Account löschen um kurze Zeit später einen neuen zu erstellen um erneut eine sinnlose Frage zu stellen.

Warum machen sie es? Keine Ahnung. Vielleicht denken sie man kann keine Rückschlüsse ziehen wenn sie immer neue Accounts erstellen anstatt den alten weiter zu nutzen.
 
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Stiebel Eltron DHB ST 18/21/24 den nutzen wir. Welche Leistung davon kann ich nicht genau sagen
 
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H1ldegunst schrieb:
aber die werden ignoriert
Na wir sind doch hier nicht im Live Chat. Woher dieser Vorwurf?
Ergänzung ()

mchawk777 schrieb:
Warmwasserspeicher sollten 24/7 betrieben werden. Schon alleine aus Energiespargründen.
Einen 120L Warmwasserspeicher 24/7 auf Temperatur zu halten ist kostengünstiger, als ihn eine halbe bis Stunde vor Gebrauch anzuschmeißen?

Yiasmat schrieb:
Verdammt, du hast mich erwischt. Ich bin Cyberdude2011. Dachte, mir kommt keiner auf die Schliche.
 
Mondgesang schrieb:
Einen 120L Warmwasserspeicher 24/7 auf Temperatur zu halten ist kostengünstiger, als ihn eine halbe bis Stunde vor Gebrauch anzuschmeißen?

Nein, aber gesünder. Legionellen!
 
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Mondgesang schrieb:
Einen 120L Warmwasserspeicher 24/7 auf Temperatur zu halten ist kostengünstiger, als ihn eine halbe bis Stunde vor Gebrauch anzuschmeißen?
Unterm Strich: bei einem gut gedämmten 120-Liter-Speicher mit realistischen Nutzungspausen ist der Unterschied zwischen beiden Strategien so klein, dass er im Bereich weniger Cent pro Tag liegt und locker von Schaltzyklen, Legionellen-Sicherheitsaufheizung oder einfach der Trägheit deines Heizsystems überlagert wird. Bei einem schlecht gedämmten Speicher lohnt sich Ausschalten etwas deutlicher, aber die eigentlich große Stellschraube ist dann sowieso die Dämmung selbst, nicht die Schaltstrategie.
 
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Micha- schrieb:
Bei einem schlecht gedämmten Speicher
Ich gehe eher hiervon aus. Die Heizung selbst ist ja wie beschrieben die BUDERUS Logano G115 aus den 90ern. Der Warmwasserspeicher ist ein gebrauchter, den wir damals mal als schnelle Notlösung für einen Appel und ein Ei fanden und einbauen ließen. Ich gehe bei dem gesamten System eher von einer archaischen Effizienz und Dämmung aus.

Daher ist die größte Stellschraube in diesem Fall eher das Nutzungsverhalten. Für alle 2 Tage kurz 5 Minuten duschen 24/7 einen 120L WWS bei Laune halten mit einer Ölheizung aus den Mitte 90ern erscheint mir nicht effizient. Legionellen bilden sich in diesen Zeitspannen nicht. Dies haben uns bereits zwei Sanitärbetriebe unabhängig von einander versichert.

Natürlich habe ich noch keine Langzeitstudie machen können, da wir das Haus erst kürzlich bezogen haben und noch nicht mal zwei Abrechnungen lang bewohnen. Zudem hat sich in dieser Zeit was Sanierung angeht vieles am Haus verändert (und verändert sich derzeit immer noch).
 
Also ich hatte früher in einer Mitwohnung auch Durchlauferhitzer in Küche und Bad. Die Dinger brauchen auch immer etwas Zeit, um dann wirklich das Wasser auf Temperatur zu bringen. Da geht erst mal viel Wasser im Abfluss runter ... oder du duscht halt kalt - geht auch.

Aus deinen 5 Minuten Duschen kannst du dann doch eher 8 Minuten machen. Geräte die das Wasser deutlich schneller auf Temperatur bringen - ziehen entsprechend auch viel mehr Strom. Ohne eigene PV Anlage zahlst du dann mehr für Strom als für Öl um die gleiche Menge Wasser auf Temperatur zu bringen.
 
Das war dann vermutlich ein alter hydraulischer DLE oder eine ewig lange Leitung. Mit einem modernen elektronischen kommt quasi instant heißes Wasser, es muss wirklich nur das in der Leitung stehende kalte Wasser raus.
 
Wie @Madcat69 sagt. Je näher der DLE zur Zapfstelle ist, desto geringer der Verlust. Bei uns ist das ganze Haus unterkellert und die dort verlaufenden Zuleitungen zum Badezimmer befinden sich somit exakt unter dem Raum.

Zudem kann ich anektdotisch von dem DLE bei uns auf der Arbeit berichten. Der gibt binnen Sekunden brüllend heißes Wasser ab.

Jetzt habe ich mich auch kurz unters Waschbecken begeben und kann sagen es ist ein 3,5kW Ding. Fotos kommen gleich vom Handy.

Es ist ein CLAGE MDH3

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Dieses Ding schafft es mit 3,5kW Nennleistung , bei voll aufgedrehtem Wasserhahn unerträglich heißes Wasser zu produzieren. Ich behaupte felsenfest bis hin zur absoluten Verbrühungsgefahr.

Wenn man von einer geringeren Temperatur ausgeht, wäre doch die Annahme logisch, dass er mit den 3,5kW eine größere Durchflussmenge bedienen könnte. Ein Faktor runter (Temperatur), ein Faktor rauf (Durchflussmenge).

Daher verwundert es mich immer, dass zum Duschen immer so riesige Zahlen wie 17-21kW angesetzt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Effektiv nimmt unser DLE bei diesem Wetter (also nicht ganz so kaltem Ausgangswasser) unter 9 kW für eine angenehm warme Duschtemperatur.
 
Mondgesang schrieb:
Einen 120L Warmwasserspeicher 24/7 auf Temperatur zu halten ist kostengünstiger, als ihn eine halbe bis Stunde vor Gebrauch anzuschmeißen?
@Micha- hat es schön erklärt.
Wasser ist halt ein Wärmespeicher.
Wenn die Wärme erst mal drin ist, ist es leichter diese auf einem Temperaturlevel zu halten - anstatt kaltes/kühles Wasser erst mal aufzuwärmen.
 
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