Ebook-reader Beratung

raiza17

Cadet 3rd Year
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Hallo Gemeinschaft,

eins vorweg: ich hoffe mal ich bin im richtigen Unterforum.
Ich bin auf der Suche nach einem Ebookreader. Ich habe zwar schon einige Testberichte angesehen, doch überzeugt hat mich keiner wirklich.
Also: ich suche einen Ebookreader, der ein Farbdisplay hat. Ich möchte folgende Formate abspielen: pdf , jpg , bmp , txt´s wären erstmal die wichtigsten neben dem typischen Ebook - Format (epup oder wie das heisst ; auch gut wäre html und ein gängiges Videoformat wie zb avi oder mpeg ).
Wichtig ist mir, dass der reader eine möglichst lange Akkulaufzeit hat oder wenn es sowas gibt, batteriebetrieben ist.
Unter 150 Euro halte ich für angemessen.

Falls jemand helfen kann wäre ich sehr dankbar.

Grüße
 
Kann dir nur die Geräte von Sony ans HErz legen.Sei es PRS 300 oder das etwas komfortablerer PRS 600.
Habe das PRS 600 und lesen im Urlaub ist ein Genuss,alleine das auf einmal viel mehr Platz im Koffer ist.
 
Ich find nix zum thema, das kanns doch nicht sein. Die Vorstellung der Bibliothek zum mitnehmen reizt mich seit dem ich das erste mal von den Dingern gehört hab, aber ohne die Möglichkeit auch nur Unterstreichungen vornehmen zu können ists sinnlos. Ausser den Irex-Geräten find ich nur den Hanvon N518. Eingabe via wacom-stift (bzw. Hanvons eigenem System welches scheints ähnlich funzt). Kostet aktuell 139€, und ich bin selber grad hart am nachdenken obs das wohl bringt.

Irgendwie fehlt den Dingern hier die verdiente Aufmerksamkeit - diese wird stattdessen ans iPad vergeudet, was ein Jammer.
 
Naja, was heisst hier "verdiente Aufmerksamkeit", das Problem ist daß die Geräte vor allem vom letzten Jahr mit den Ankündigungen und Versprechen nicht mithalten konnten.

Es fehlt den meisten Geräten an Farbe, sie sind nicht sonderlich reaktionsfreudig und es gibt zu viele Streitigkeiten bezüglich Urheberrecht und demzuvolge DRM-Einschränkungen.

Mal ehrlich, wenn du ein Buch kaufst kannst du es lesen, ausleihen, verkaufen, verschenken oder zerstören.
Wenn du ein E-book kaufst dann darfst du es nur auf deinem Gerät lesen, nicht tauschen, nicht verkaufen, nicht verleihen (nur bei einigen Anbietern für begrenzte Zeit) usw.

Das bremst die Entwicklung. ich wollte meiner Freunding (Leseratte) schon lange so ein Gerät schenken, aber bei den Einschränkungen und schwachen Endgeräten macht es einfach noch keinen Sinn.

Zudem musst du befürchten daß die Bibliothek die du bei Anbieter 1 anhäufst in 3 Jahren, wenn du Gerät und Anbieter wechselst, nicht mehr verfügbar ist. Wer nimmt das bitte in Kauf? Dann doch lieber richtige Bücher kaufen und ein schönes Regal Zuhause befüllen.

P.S. und wenn E-Reader Papier ersetzen sollen dann müssen sie zum Notizblock werden, also passender Stift dazu und voll editierbare Dokumente.
 
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TNM schrieb:
Naja, was heisst hier "verdiente Aufmerksamkeit", das Problem ist daß die Geräte vor allem vom letzten Jahr mit den Ankündigungen und Versprechen nicht mithalten konnten.
Es fehlt den meisten Geräten an Farbe, sie sind nicht sonderlich reaktionsfreudig und es gibt zu viele Streitigkeiten bezüglich Urheberrecht und demzuvolge DRM-Einschränkungen.

Hm, wiedermal geht mein Empfinden komplett am Massemngeschmack vorbei, scheints. Ich brauch jedenfalls keine Farbe (für was? Ich will lesen, nicht Fernsehn). Und der DRM-scheiß kommt schonmal überhaupt nicht in die Tüte. Erinnert mich an den Online-Musikmarkt: für Files in mieser Qualität die nicht dem Gegenwert einer CD entsprechen bezahlen schliesslich auch irgendwelche Dummbatzen bei iTunes saftige Preise.

TNM schrieb:
Mal ehrlich, wenn du ein Buch kaufst kannst du es lesen, ausleihen, verkaufen, verschenken oder zerstören.
Wenn du ein E-book kaufst dann darfst du es nur auf deinem Gerät lesen, nicht tauschen, nicht verkaufen, nicht verleihen (nur bei einigen Anbietern für begrenzte Zeit) usw.

Eben drum kommt mir der DRMist nicht unter, dafür löhn ich definitiv keinen cent. Es wird sicherlich auch Läden geben die ein wirkliches Buchaequivalent anbieten, und für viele klassiker gibts eh bereits freien Onlinetext (man denke nur an Projekt Gutenberg)

TNM schrieb:
Das bremst die Entwicklung. ich wollte meiner Freunding (Leseratte) schon lange so ein Gerät schenken, aber bei den Einschränkungen und schwachen Endgeräten macht es einfach noch keinen Sinn.

Ich halte die Dinger ebenfalls noch für unausgereift, aber definitiv isses eine spannende Technologie die sich durchsetzen wird.

TNM schrieb:
Zudem musst du befürchten daß die Bibliothek die du bei Anbieter 1 anhäufst in 3 Jahren, wenn du Gerät und Anbieter wechselst, nicht mehr verfügbar ist. Wer nimmt das bitte in Kauf? Dann doch lieber richtige Bücher kaufen und ein schönes Regal Zuhause befüllen.

Wieder: es gibt bereits Formate und Angebote jenseits des durch DRMist oder proprietäre Formate einzelner Anbieter eingeschränkten Bereichs.

TNM schrieb:
P.S. und wenn E-Reader Papier ersetzen sollen dann müssen sie zum Notizblock werden, also passender Stift dazu und voll editierbare Dokumente.

Das widerum gibts bereits (wenn auch beinahe ausschliesslich für viel Geld). Ein solches Gerät hätten wir Bspw. hier mit dem Hanvon N518,dem BeBook Neo oder sämtlichen Irex-Produkten. Blöderweise ist nur der Hanvon in D verfügbar (wie ich das hasse). Man denke auch mal an Arbeitsbezogene Texte - schliesslich stellt so ein Gerät jedes PDF da ohne zu diskriminieren.

Ich gebe zu, die Technologie ist anwendungsweise unausgereift, Formatkrieg und ein rudimentäres Angebot an Geräten machen's auch nicht leichter. Aber interressanter als der ganze smartphonekram ists allemal.
 
Tordenskjold schrieb:
Ich gebe zu, die Technologie ist anwendungsweise unausgereift, Formatkrieg und ein rudimentäres Angebot an Geräten machen's auch nicht leichter. Aber interressanter als der ganze smartphonekram ists allemal.

Nja, Smartphones und Tablets waren/sind nicht dazu gedacht EReader zu ersetzen, das können sie auch gar nicht (nur e-ink kann ohne Hintergrundbeleuchtung echtes Papier ersetzen).

Leider steht sich die Branche selbst im Weg, ärgerlich ist das allemal. Die guten Geräte sind zu teuer, die billigen Geräte haben ALLE Einschränkungen. So wird das nie was, aber scheint auch nicht gewollt zu sein.
 
TNM schrieb:
Nja, Smartphones und Tablets waren/sind nicht dazu gedacht EReader zu ersetzen, das können sie auch gar nicht (nur e-ink kann ohne Hintergrundbeleuchtung echtes Papier ersetzen).

Leider steht sich die Branche selbst im Weg, ärgerlich ist das allemal. Die guten Geräte sind zu teuer, die billigen Geräte haben ALLE Einschränkungen. So wird das nie was, aber scheint auch nicht gewollt zu sein.

Zuerst vorweg: Ich gebs zu, ich mag smartphones nicht. Das ganze crApp-geschiss ersetzt keine echten Geräte, kein einziges leistet bspw. was ein echter mp3-player tut. Und diese unsäglichen Grabbelschirme...inflationärer Einsatz dieser Technologie für Fahrkartenautomaten und Supermarktkassen, muss denn das sein?!

Zu schade, die Idee einer Bibliothek im Taschenbuch-format ist absolut verführerisch.
Mir scheint ich muss weiter warten, bis die Branche endlich den Arsch hochkriegt.

Farbiges E-ink ist immerhin bereits realität, wenn auch erst im Test. Ich meine allerdings immernoch dass Farbwiedergabe bei diesen Geräten einfach verfehlt ist. Das wäre dann der Einsatzbereich für Tablets, ein Reader (sic.) ist eben zum Lesen da.
 
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